Berliner Stadtschloss - Umfeld (Schlossplatz, Schlossfreiheit, Lustgarten & Spreeufer)

  • der große Fehler war, die Gestaltung und Finanzierung des Schlossumfeldes in die Hände und Verantwortung von Berlin zu geben. Als aufmerksamer Betrachter der Webcams kann man das Resultat besonders auf der Ostseite begutachten. Es geht einfach nicht voran !

  • „Mehr als wir erträumt hatten“ Im Gespräch mit Richard Schröder und Wilhelm v. Boddien. Über den Stand des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses, den wahren Geist des alten Preußen und künftige Aufgaben für den Förderverein:


    Wilhelm v. Boddien: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Das habe ich nun seit 30 Jahren immer wieder erlebt. Es gibt noch viel zu tun und natürlich auch noch unerfüllte Wünsche für die Rekonstruktion, denken Sie nur an das historische Schlossumfeld und die Verweigerungshaltung der Berliner Stadtentwicklungspolitik dazu.

    Danke Seinsheim für diesen Fund.


    Was sagt uns das? Wenn das erste große Projekt so gut gelaufen ist, sollte alsbald ein Förderverein zur Umgestaltung des Schlossumfeldes gegründet werden. Vielleicht lassen sich die Politiker ja mit Zahlen zur Finanzierung überzeugen. Auch das Geld für die Wippe sollte man sich in Zeiten wie diesen sparen. Des Volkes/Spenders Wille ist ohnehin ein anderer.

  • Heute morgen sind die zwei Trauerweiden vor der Ostfassade angekommen und eingepflanzt worden. Zwar sind die Bäumchen noch recht mickrig, aber immerhin sind Weiden recht schnell wachsende Bäume. Um jedoch zumindest einen Teil der monströsen Ostfassade zu verdecken bzw. ansatzweise raumprägend zu sein werden die Bäume mindestens zehn Jahre Wachstum brauchen.

    https://cam02.berlinerschloss-webcam.de/

  • Nun benötigen Trauerweiden allerdings sehr viel Wasser - ich hoffe das hat man dabei bedacht, wissend der Tatsache daß hier der Weg zum Gewässer zubetoniert wurde.

    Jeder hat das Recht auf meine Meinung.

  • Wir können aus der Trauerweide ja eine Klageweide machen und sie mit jenen Tränen wässern, die wir angesichts des Kulturverlusts der letzten 90 Jahre vergießen. Und die Kritiker von Stellas Ostfassade dürfen gerne noch ein paar Zähren hinzufügen (ist nicht böse gemeint). Ich werde jedenfalls gerne vor Ort mein Pensum an Trauerarbeit verrichten.

  • Ach, auf der untersten Terrasse sind sie gepflanzt worden. Hübsch asymmetrische Gruppe. Hoffentlich im GS zur Fassade gepflanzt :biggrin:!

    Aber da unten bekommen sie schon Grundwasser. Waren die auf der Visu nicht oben eingezeichnet? Hat sich der Gärtner noch besonnen und nun muß er sommers nicht wässern!

    Von mir aus könnten's noch ein paar mehr solcher Grüppchen sein. So sieht es schon etwas verloren aus. Wie Grashälmchen am Asphaltrand. Selbst wenn sie größer geworden sind!

  • Bäumchen und mehr.





    Diese kleinen grauen Pfosten stehen auch durchgehend an der Kurve des westlichen Schlossplatzes.


    Heute wurde draußen viel gearbeitet, auch im Bereich der U-Bahn-Ausgänge an der NW-Seite.


    Das kleine Weidchen ist ohne grünes Kleidchen floet:) noch kaum wahrzunehmen.


    Dafür muss man künstlich nachhelfen; es sind übrigens zwei einzelne Gewächse.



    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Es ist ein bisschen schade, dass man sich bei den wassergebundenen Decken um die Bäumchen offenbar für ein graues Material entschieden hat. Das sieht aus der Ferne leider sehr nach Asphalt aus. Ein gelblicher Bodenbelag wäre wesentlich besser gewesen (der Goetheplatz in Frankfurt hätte eigentlich ein warnendes Beispiel sein können).


    Das Pflaster ansonsten finde ich in Ordnung, auch wenn die Verlegung im Segmentbogenverband authentischer gewesen wäre.

  • Dafür muss man künstlich nachhelfen; es sind übrigens zwei einzelne Gewächse.

    Auf dem Bild sieht es sogar so aus als ob das noch mehr als zwei Pflanzen wären. Aber grundsätzlich frage ich mich nach dem botanischen Sinn dieser Bepflanzung. Wenn die Bäume ein paar Jahre gewachsen sind und ihre Stämme deutlich mehr Durchmesser bekommen haben, werden sie sich automatisch in die Quere kommen. Warum der geringe Abstand ??

  • Auf dem Bild sieht es sogar so aus als ob das noch mehr als zwei Pflanzen wären. Aber grundsätzlich frage ich mich nach dem botanischen Sinn dieser Bepflanzung. Wenn die Bäume ein paar Jahre gewachsen sind und ihre Stämme deutlich mehr Durchmesser bekommen haben, werden sie sich automatisch in die Quere kommen. Warum der geringe Abstand ??

    Ich denke, hier wird nach dem Prinzip "Einer kommt durch" gehandelt

    Problematisch sehe ich die Nähe zur Mauer.

  • Vielen Dank Mantikor, für die tollen Bilder vom Umfeld des Schlosses.

    War eventuell vom Schlossplatz ein Blick über den Bauzaun und durch Portal I in den Schlüterhof möglich? Es wäre doch mal sehr interessant, den aktuellen Stand der Pflasterarbeiten zu erfahren.

    Schön wäre es, wenn die Stiftung ihre leider mangelhafte Öffentlichkeitsarbeit endlich mal deutlich verbessern und regelmäßig Aktuelles verbreiten würde.


    Daneben war auf der nördlichen Webcam heute zu sehen, wie vor der Westfassade anscheinend ein großes Wetterschutzdach montiert wurde. Ist eventuell irgendjemand von euch bekannt, was dort passiert? Wird das vielleicht ein Schutzdach für die Endmontage der Laterne?

  • Schlingrippe:


    Die Schutzdächer, deren Gestelle mit großen Wassertanks aus Kunststoff stabilisiert wurden, sind jeweils über den U-Bahn-Ausgängen errichtet worden. Ich vermute, damit dort dort wetterunabhängiges Arbeiten ermöglicht wird. Die Schlossbaustelle ist von der U-Bahn-Baustelle übrigens auf ganzer Länge durch einen Zaun getrennt.


    Zu den Pflasterarbeiten:

    Damit soll es bald losgehen, wie ich einem Baustellenmann entlocken konnte. Zur Zeit laufen noch die Abdichtungsarbeiten (wohl mit Bitumen o. ä. - jedenfalls wird die Substanz per LKW herangekarrt).


    Und damit es nicht nur mündlich berichtet wird, hier einige (recht schwer zu machende) Bilder in die Portale.


    Zwei Mal durch Portal I:



    Portal II:

    Im Vordergrund wurde, wenn ich das richtig beobachtet habe, eine versenkbare Durchfahrtsperre eingelassen.


    Portal IV:

    Ich nehme mal an, dass diese Durchfahrtssperren dann auch sinnvoller Weise an allen vier Portalen eingebaut werden.


    Im Portaldurchgang V stand, wie oben zu sehen, der LKW; ist außerdem noch schlechter zugänglich.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Nun benötigen Trauerweiden allerdings sehr viel Wasser - ich hoffe das hat man dabei bedacht, wissend der Tatsache daß hier der Weg zum Gewässer zubetoniert wurde.

    Ich weiß nicht, ob man das so verabsolutierend sagen kann.

    Dieses einbetonierte Exemplar am James-Simon-Park erfreut sich eines recht guten Zustands.


    An der Ostseite des Schlosses wird außerdem einiges an Niederschlägen die Rampen hinabfließen und -sickern. Die Trauerweide dort hat also beste Aussichten, die Landmarke am dortigen Spreeufer zu werden. :zwinkern:

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Wenn ich mir die Kuppel der Synagoge ansehe, wünsche ich mir, dass an der Schlosskuppel nicht nur die Laterne und vielleicht die Lukarnen vergoldet werden, wie das in manchen Simulationen ja zumindest teilweise vorgesehen ist und wie man es auch an den Domen auf dem Gendarmenmarkt beobachten kann, sondern auch die Rippen.

  • Was da jetzt kommt ist eine reine Friedhofsbepflanzung.

    Tote Sträucher, die keinerlei ökölogischen Effekt haben. :kopfwand:


    Ja ja, die Berliner Grünen kennen sich mit der Natur und Ökölogie aus.

    Wahrscheinlich hat die vegane Ernährung und das Kiffen die Gehirne beeinträchtigt.

    Also Warnung an die Kinder!!! Keine Rauschmittel und ausgewogen ernähren!

  • Ich glaub was da gepflanzt wird, sind nicht die markierten Büsche sondern jeweils drei orthogonale Heckenwände, die die Pflanzbereiche beiderseits des Mittelwegs voneinander trennen.