Soest

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    • In Soest sind wohl die letzten Tage der alten STRABAG-Halle im Norden der Stadt gezählt. 1860 als Walzwerk erbaut, später von den Nazis unter dem Namen Deutschlandhalle als Aufmarschhalle genutzt und später in verschiedenster Form genutzt (zuletzt für Theateraufführungen), erfüllt diese markante, riesige Halle im Norden der Stadt eigentlich eine Menge Kriterien, um als Baudenkmal eingestuft zu werden.

      Leider fehlt den städtischen Planern die Kreativität, diese Halle in ein Gesamtkonzept einzubinden, außerdem liegt sie auf einem großen Brachgelände in attraktiver Innenstadtlage. Somit ist natürlich der Abriss die naheliegenste Lösung. Vielleicht ergibt sich ja noch eine Möglichkeit, hier eine Unterschutzstellung zu erwirken, allerdings ist sie in den Augen der meisten doch eher ein Schandfleck, den man liebend gerne durch ein weiteres Neubaugebiet ersetzt.

      Abriss von Strabag-Halle möglicherweise erst 2018 (Soester Anzeiger)
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Soest - Baugeschehen und weitere Projekte

      In diesem Thread möchte ich aktuelle Diskussionen zum Soester Baugeschehen sowie weiteren Themen der Stadtentwicklung anstoßen und versuche mal, den Rat der Moderatoren aufzugreifen und den ersten Thread als Übersichtsthread offenzuhalten. Das erste Thema folgt noch heute.
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      Karl Kraus (1874-1936)
    • Soest zählt zu den glücklichen Kleinstädten, die momentan noch wachsen. Dies führt jedoch auch dazu, dass in der Stadt ein recht hoher Druck nach Neubaugrundstücken und Verdichtung entsteht. Gerade im historischen Stadtkern, der durch einen hohen Grünflächenanteil geprägt ist, geht dies nicht ohne Konflikte.

      Gestern habe ich von einem Neubauprojekt gehört, dass innerhalb des Stadtkerns doch zu den größeren gehört. Ein Soester Investor hat drei Häuser Thomästraße 50 bis 54 gekauft und plant diese abzureißen und durch Mehrfamilienhäuser zu ersetzen. Man muss dazusagen, dass gerade dieser Teil Soests aufgrund seiner großen Nähe zu einem der größten Rangierbahnhöfe Deutschlands vor dem Thomätor, auf dem der Großteil des Güterverkehrs Ruhrgebiet - Ostdeutschland abgewickelt wurde, im Krieg stark zerstört wurde und daher deutlich imhomogener bebaut ist, als der Rest der Altstadt.

      Zunächst mal ein paar Bilder von den Häusern:

      Thomästraße 50, ein Bau, den ich bis dato nicht näher datieren kann (evtl. 50er Jahre?). Dieses Haus wird aktuell noch genutzt von der Sozialstation St. Georg:



      Thomästraße 52, ein Bürogebäude aus den 1960er Jahren. Die Gewerbebauten im Hintergrund ließen sich nur schwer ablichten, ich schätze sie jedoch auf die Gründerzeit (wenn auch schwer verbaut), sogar ein kleiner Schornstein ist noch vorhanden:



      Thomastraße 54 scheint mindestens aus der Gründerzeit zu stammen, Anzeichen für einen Fachwerkbau konnte ich hier nicht erkennen. Das Gebäude wurde in den 1960er Jahren stark entstellt, weswegen vmtl. keiner den Abriss bedauert:




      Aktuell finden im Hinterhof, in dem eine zu erhaltende Buche steht, Grabungen statt. Der Hinterhof ist seit dem Mittelalter unbebaut geblieben, so dass die Archäologen hier relativ gute Bedingungen vorfinden. Vor kurzem wurde das größte bisher in Soest gefundene Pfostenbau freigelegt (Bericht im Soester Anzeiger). Im Januar sollen dann die Abrisse beginnen.

      Auf der Seite der Architekten sind auch Bilder der geplanten Neubauten zu sehen. Sie fügen sich in die Umgebung ein, insbesondere durch die winklige Anordnung wird das altstädtische Straßenbild gewahrt. Ansonsten kann ich außer den roten Dächern nicht viel positiv hervorheben. Weder Sprossenfenster noch eine abgesetzte Sockelzone wurden umgesetzt, die Bauten im Innenhof sind gestalterisch eher unterirdisch. Immerhin sieht man sie von der Straße nahezu nicht.

      Der Investor, der u.a. mit diesem Bau (Thomästraße 89) schon ein weiteres akzeptables Haus in der Straße umgesetzt hat (was dafür abgerissen wurde, konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen) und auch schon einige gelungene Altbausanierungen in Soest durchgeführt hat, setzt dabei ein Vorhaben eines anderen Investors mit der gleichen Architektengruppe um.

      Auch wenn es um den flachen Altbau etwas schade ist, weil damit Kleinteiligkeit verloren geht, wird doch diese Ecke durch die Neubebaung aufgewertet. Gegenüber steht u.a.:

      Ein Mehrfamilienhaus aus den 1960er Jahren:


      Die sich gerade im Umbau zum Wohnhaus befindlichen Thomäschule (inkl. Neubauten im Hinterhof):


      Diese Gründerzeithäuser, die hoffentlich irgendwann rekonstruiert/saniert und nicht abgerissen werden:
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      Karl Kraus (1874-1936)
    • Ich hoffe, mit den bisherigen Bildern (sowie den Bildern in der Galerie) nicht zu sehr von Soest abgeschreckt zu haben. Die Stadt ist wirklich eine absolute Perle des Mittelalters, ich bin halt nur mit den am schlimmsten zerstörten Bereichen angefangen.

      Wenn ich schon dabei bin, möchte ich auch noch ein etwas älteres Vorhaben erwähnen. Ein wenig weiter Richtung Dom stehen diese Altbauten in der Thomästraße, zwischen denen Neubauten hervorlugen:


      Die Einmündung der Straße "Kleine Helle" wurde beidseitig mit Neubauten versehen, die eigentlich ganz geglückt sind.


      Auf der Ecke ist jedoch leider dieses für Soest untypische Ufo gelandet, bei dem ich mich heute noch frage, wie dies durch die Altstadtgestaltungssatzung gerutscht ist:


      Ich kann ja verstehen, dass solche riesigen Dachterassen durchaus begehrenswerten Wohnraum schaffen, doch hätte ein begabter Architekt dies nicht besser in ein altstadttauglicheres Gebäude integrieren können? In Soest selbst ist dieser Bau auch einigen sauer aufgestoßen, so dass der "Kreis engagierter Bürger Stadt Soest und Soester Börde e.V." vor einiger Zeit einen Rundgang mit dem Titel "Unsere Stadt soll hässlich werden" durchführte und auf Bausünden hinwies. Immerhin, seitdem ist mir kein so schlimmer Neubau mehr aufgefallen.

      Was ich jedoch bis heute nicht in Erfahrung bringen konnte war die Vorgängerbebauung an der Einmündung der "Neuen Helle".
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    • Das Bauprojekt "Wohnen an der Teichsmühle", was ich schon in meiner Soest-Galerie erwähnt habe, wächst weiter in die Höhe, bald wird der Blick auf die ehemalige Kolping-Villa wieder verbaut sein:


      Und am Großen Teich hat jetzt mit dem Restaurant Solista endlich wieder ein Gastronomiebetrieb eröffnet - auch wenn dies den im Krieg zerstörten "von Köppen'sche Hof" nicht zurückbringt, so ist dort doch endlich wieder Leben:
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    • Die Häuser Thomästraße 52 und 54 liegen nun flach:

      Bilder vom 11.02.2018 von mir.
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    • Die Jahrhunderthalle/Deutschlandhalle/STRABAG-Halle, wie auch immer man sie nennt, ist am Donnerstagvormittag einer Brandstiftung zum Opfer gefallen - Jugendliche sind die leerstehende Halle eingedrungen und haben gezündelt.

      Die Halle von 1860 ist kurz nach dem Bahnanschluss der Stadt als Teil des Walzwerks Bergenthal gebaut worden und somit das älteste existierende Zeugnis der Industrialisierung. Der einzige Trost ist, dass die Halle wohl kommendes Jahr sowieso abgerissen worden wäre, um den Hunger nach Bauland zu stillen.

      Der Soester Anzeiger bietet mehrere Artikel und Fotos auf einer Themenseite

      Geschichte der Jahrhunderthalle auf der Seite des Soester Anzeigers
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    • In Soest wandelt sich momentan wieder einiges, leider nicht zum Guten. Während der Abriss der ehemaligen Coca-Cola-Abfüllung am äußeren Ring eher unspektakulär ist und nur spannend wird, was dort an Wohnbebauung hinkommt, hat jetzt am Montag, den 9. Juli, die Abräumung der Jahrhunderthalle von 1860 begonnen, das erste Industriegebäude in Soest, was damals kurz nach dem Eisenbahnanschluss im Norden der Stadt entstanden ist.

      Vier Tage nach dem Brand habe ich das Außmaß der Zerstörung einmal fotografiert, leider stand die Sonne recht ungünstig, so dass das Foto Schlagschatten hat.
      Im Januar bin ich glücklicherweise noch einmal auf dem Gelände gewesen und habe Fotos von der Halle und den Street-Art-Kunstwerken an den Wänden gemacht, die Fotos werde ich auch noch nachreichen.


      Sehr überrascht hat mich der Abriss eines Fachwerkhauses in der Fußgängerzone der Altstadt. Das Haus Brüderstraße 25 hat den Straßenzug der Brüderstraße durch seine leicht zurückgesetzte Lage etwas aufgelockert und war klar als Gebäude der Gründerzeit, wenn nicht sogar des Klassizismus zu erkennen. Leider war es durch einen einstöckigen Geschäftsvorbau sowie eine unvorteilhaft verputzte Fassade entstellt, so dass es nicht zu den ansehnlichen Häusern in der Soester Altstadt gehörte. In der stark durch Nachkriegsbauten geprägten Brüderstraße war es Teil eines erhaltenen Straßenzugs aus Fachwerk- und Gründerzeithäusern.

      Umso mehr hat mich überrascht, als ich am 30. Juni gesehen habe, dass das Haus mittlerweile halb abgerissen ist (und jetzt wohl auch ganz verschwunden ist). Auf dem Foto kann man klar erkennen, dass es ein (nach leichten Kriegszerstörungen wiederaufgebautes) Fachwerkhaus ist. Erstaunlich ist zudem, dass weder über Abriss noch über Neubauvorhaben bisher berichtet wurde - in einer Stadt, wo jeder Eingriff in das historische Stadtbild kritisch diskutiert wird (was Grund dafür ist, dass Soest immer noch so schön ist), ist dies bemerkenswert. Auch im Nachhinein hat es weder einen Bericht, noch anderweitige Aufschreie bezüglich des Abrisses gegeben. An besagtem Samstag war ich jedoch nicht der einzige Passant, der fassungslos vor der Baustelle inne gehalten hat.

      Traurig, dass so etwas im Jahr 2018 immer noch (oder eher wieder?) möglich ist - und das in einer Stadt, die sich in erster Linie über ihre Fachwerkhäuser und das mittelalterliche Stadtbild definiert.
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      Karl Kraus (1874-1936)
    • Nachdem die ehemalige STRABAG-Halle nun vollständig verschwunden ist,
      möchte ich noch ein paar Bilder zur Erinnerung an die erste
      Industriehalle der Stadt Soest zeigen, diese sind im Mai 2017 sowie im
      Januar 2018, also zum Teil nur wenige Wochen vor der Zerstörung
      entstanden.

      Zunächst ein Bild, dass die volle Ausdehnung der Halle zeigt - für das Jahr 1860 und die danebenliegende mittelalterliche Kleinstadt Soest durchaus beeindruckend:


      Die Halle wurde 1934 von den Nationalsozialisten als Aufmarschhalle für 20.000 Personen genutzt, ein Modell für das geplante Aufmarsch- und Messegelände wurde vom Soester Künstler Fritz Viegener gestaltet, der in den 1930er Jahren einige auch heute noch zu sehende Bauplastiken in der Stadt schuf. Kurz vor dem Krieg diente die Halle dann als Winterlager für den Zirkus Busch, nach dem Krieg wurde sie wieder zur Produktion genutzt. Das Innere wurde in der jüngsten Vergangenheit wegen der guten Akustik gerne für Konzerte und Theaterproduktionen genutzt - da die Stadt Soest mit dem Alten Schlachthof und der Stadthalle jedoch schon über ausreichende Veranstaltungsmöglichkeiten verfügt, stand eine Sanierung und Nutzung für kulturelle Zwecke nie ernsthaft zur Debatte.


      2010-2013 wurden an den Außenwände Street-Art-Gemälde angebracht, von denen besonders das Portrait eines namenlosen dänischen Hafenarbeiters von Hendrik Beikirch auffällt:



      Ein weiteres Bild wurde vom Soester Künstler Robert Matzke gestaltet:





      Darüber hinaus gibt es noch drei weitere Bilder an der langen Westseite:





      Die Nordseite ist dagegen deutlich schmuckloser, das Stahlfachwerk kommt jedoch auch hier voll zur Geltung:





      Jetzt ist alles weg - zerstört von drei Jugendlichen, die dort gefackelt haben. Abgerissen worden wäre die Halle jedoch eh, vermutlich 2019, um dem enormen Druck der Grundstücksnachfrage in Soest nachzukommen. Jetzt geht es hier im Norden eben etwas schneller und die Styroporpaläste des kleinen Mannes werden wohl in ein paar Jahren hier in die Höhe wachsen.
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      Karl Kraus (1874-1936)
    • In der Brüderstraße gibt es noch nichts neues - mit der Gestaltung des Ersatzneubaus für das abgerissene Fachwerkhaus Brüderstraße 25 hat sich vor kurzem der Gestaltungsbeirat der Stadt beschäftigt, ist jedoch noch unbekannt, wer dort baut und was dort entstehen wird.

      Nebenan in der Brüderstraße 23 ist der Vodafone-Shop ausgezogen und die älteren, mit Backsteinbögen gemauerten Schaufensterausschnitte wurden durch neue Fenstereinzüge unpassenden Rechteckformat ersetzt - leider wird es derzeit in Soest an vielen Ecken eher schlimmer statt besser.
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    • Die Ergebnisse der Sitzungen des Gestaltungsbeirats sind online verfügbar. Damit erfährt man doch einiges, was derzeit in der Stadt geplant ist:
      Link zur Seite der Stadt Soest

      In der Sitzung am 16. Juli 2018 wurde der Nachfolgebau für den abgerissenen Altbau Brüderstraße 25 vorgestellt - es hätte schlimmer kommen können, jedoch dennoch ein Verlust.

      Viel schlimmer finde ich jedoch den geplanten Abriss des Gründerzeithauses Nötten-Brüder-Wallstraße 22 - ein Gründerzeitbau, der sich seit einiger Zeit im schlechten Zustand befindet, jedoch noch einiges an schmuckem Stuck aufzuweisen hat. Der Nachfolgebau ist zwar erträglich, der Altbau ist dennoch ein Verlust. Bilder (Altbau und geplanter Neubau) sind in den Sitzungsunterlagen vom 07.12.2017 und 24.04.2018 zu finden. Bisher steht der Altbau jedoch noch... bleibt zu hoffen, dass sich das Vorhaben aufgrund zu hoher Baukosten erledigt. Bei den Bauvorhaben in der Thomästraße und der Brüderstraße hat sich auch noch nichts getan.

      Generell hat Soest irgendwie ein Problem mit seinen Gründerzeitgebäuden - die meisten sind in einem schlechten Zustand, bei Wiederaufbau der Stadt wurde vielerorts Stuck abgeschlagen oder die Häuser direkt abgerissen, da sich nicht ins Bild des mittelalterlichen Soest passten. Die einzigen größeren Gebäude stehen am Beginn der Brüderstraße (Nähe Bahnhof) sowie den davon abgehenden Wallstraßen. Darüber hinaus gibt es noch einige schöne Gebäude an der Rathausstraße zwischen Dom und Potsdamer Platz, u.a. die Alte Post.
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    • In Soest wird wohl derzeit nachgeholt, was all die Jahre durch die Zeit gerettet wurde.

      Jetzt wurde ein strassenprägendes Haus aus der Gründerzeit am Brunowall abgerissen, bei dem ich mich schon länger gefragt habe, warum dies nicht saniert wurde.

      Artikel im Soester Anzeiger

      Momentan sehe ich die Entwicklung wirklich bedenklich, schöne Häuser aus den 20ern bis 50ern werden kaputtsaniert, Gründerzeitler und Fachwerkhäuser abgerissen und gebaut werden nur noch Styropor-Beton-Kästen außer im unmittelbaren Altstadtbereich.

      Der Vollständigkeit halber: Im Norden macht sich derzeit ein weiteres Gewerbegebiet breit, dem jetzt ein alter Bauernhof zum Opfer fiel:

      Artikel im Soester Anzeiger
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      Karl Kraus (1874-1936)
    • Laut Soester Anzeiger will die Neuapostolische Kirche ihr bisheriges Gebäude von 1957 abreißen und an gleicher Stelle neu bauen.
      Dabei gibt es aber noch Streit bzgl. der Gestaltung.
      Ich persönlich finde es schade, dass ein so schönes, lokaltypisches Gebäude abgerissen werden soll, zudem in dem altstadtnahen Wohngebiet am De-Rode-Weg ein moderner Neubau hereingezwängt wird. Wobei gerade die alten Wohngebiete außerhalb der Stadtmauer derzeit mit Neubauten und unpassend gestalteten Modernisierungen durchsetzt werden... man kann nur hoffen, dass der Bauboom bald ein Ende findet und noch etwas Idylle bleibt.
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      Karl Kraus (1874-1936)