Lahr/Schwarzwald

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Lahr/Schwarzwald

      Durchatmen im Schwarzwald: In Lahr werden zwei heruntergekommene Altbauten von Privatpersonen saniert. Einerseits das 1799 erbaute Palais Wunderlich sowie die frühklassizistische Villa Langsdorff auf der gegenüberliegenden Seite der Kaiserstraße.

      Der Kehler Architekt Jürgen Grossmann hatte die Villa Langsdorff im Dezember 2015 erworben. Die Baugenehmigung für die Sanierung kam vor wenigen Tagen. Die 1809 errichtete Villa stand trotz ihrer kulturhistorischen Bedeutung als frühklassizistisches Beispiel der Weinbrenner-Schule lange vor dem Abriss, weil eine Sanierung wegen des Pilz- und Schwammbefalls als wirtschaftlich nicht darstellbar erschien. Die Baurechtsbehörde hatte dem Abriss bereits zugestimmt. Um das Haus zu erhalten, wurde das Sanierungsgebiet Nördliche Altstadt erweitert, die Sanierung war damit förderfähig. Begründet wurde der Schritt mit dem Pilzbefall. Jetzt kann das Vorhaben mit maximal 100 000 Euro unterstützt werden.

      Kein Abriss - Zwei alte Gebäude an der Kaiserstraße sollen erhalten werden
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Stadtmuseum in ehemaliger Tonofenfabrik

      Farblich gefällig kommt es daher, nicht etwa das Stadtmuseum, sondern sein neues, dominierendes Treppenhaus im Stil der 60er Jahre und erdrückt fast die alte restaurierte Tonofenfabrik. Die Freiraumgestaltung im Umfeld solcher Objekte selbstredend wie üblich modisch schick und gekünstelt, an der sich der Betrachter durch ähnliche oder wiederholende Formen auch längst satt gesehen hat.

      Quelle: badische-zeitung.de/das-stadtm…ten-tonofenfabrik-bezogen


      Jeder, der sich die
      Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

      www.archicultura.ch