Ladis (Galerie)


  • Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ladis


    Ladis um 1900


    Es folgt eine kleinere Galerie zu dem knapp 1200m hoch gelegenen und etwa 500 Einwohner zählenden Ort Ladis im Bezirk Landeck, südöstlich des Bezirkhauptortes und oberhalb des Oberinntales. Sehr nah ist auch schon das Schweizer Engadin.



    Vom Inntal geht es gute 350 Höhenmeter nach Ladis rauf. Hinter der Burgruine Laudeck der Venet.



    Ladis und die Burgruine Laudeck



    Blick ins Inntal hinunter nach Prutz und Faggen. Jenseits beginnt das Kaunertal, oberhalb liegt die Ortschaft Kaunerberg.


  • Dorffriedhof mit schmiedeeisernen Kreuzen.



    Hinter der Bergkette mit einigen Knappdreitausendern als Einstimmung auf Gepatsch-Ferner und Weißkugel verläuft das Pitztal.



    Pfarrkirche hl. Martin



    Die Dorfstraße mit den Nr. 7 und 11. Letzterer der Pfarrhof.

  • Dorfstraße 7 Haus Recheler



    "Das Rechelerhaus ist eines der ältesten Häuser in Ladis. Das Mauerwerk (Keller) ist ca. 850 Jahre alt. Ausgehend von diesem wurde ständig an- und aufgebaut. Im 16. Jahrhundert waren die Bauphase und die Freskomalerei abgeschlossen. Das Rechelerhaus ist das älteste mit Fresken geschmückte Haus im Oberen Gericht. Bis 1982 wurde es als Bauernhaus genutzt".
    Galerie im Rechelerhaus


    1981 wurde das Gebäude durch einen Brand beschädigt. Es beherbergt heute eine Galerie.



    Südseite mit außenliegendem Backofen.



    Auf der Südseite Sonnenuhr und Fresko mit Auferstandenem.




    Die Giebelseite mit Bundwerk.



    Anbetung der Hirten und männliche Figur in Tracht



    Ob mit dem Reiter und der Frau in Tracht mit Korb jemand bestimmtes gemeint sein könnte? Und die Stadtansicht? Einzug nach Jerusalem? Sieht finde ich nicht sonderlich danach aus...
    Vielleicht fällt jemandem etwas dazu ein...



    Ein zweiter Teil kommt noch...

  • Dorfstraße 6 und 8



    Die Nr. 6 „wurde 1968/1969 (gemeinsam mit dem anschließenden Gemeindehaus) in den Formen und Proportionen des alten Renaissancehauses unter Einbeziehung der ursprünglichen Giebelfassade neu erbaut. Die reiche Fassadenmalerei von 1590 wurden vom Altbau abgenommen und am Neubau wieder angebracht.“ (siehe Denkmalliste Wikipedia)


    Die Nr. 8 „von 1968 bis 1971 abgetragen und gemeinsam mit dem anschließenden Gasthof Zur Rose neu errichtet. Die Fassadenmalerei des späten 16. und des 17. Jahrhunderts wurde vom Restaurator Franz Walliser auf den Neubau übertragen.“ (siehe Denkmalliste Wikipedia)



    Dorfstr. 6, ehem. Gasthof Rose
    Am Giebel findet sich die Bezeichnung 1590. Laut Bauinschrift wurde das Haus von Hanns Märckh und seiner Gattin Katharina errichtet. Zwischen mittlerem und rechtem Fenster die Versuchung.


    Christus Salvator und Enthauptung Johannes des Täufers; über den Fenstergiebeln u.a. zwei Schelme mit Schelle und Glocke



    Dorfstr. 8, Gemeindehaus
    David und Goliath, darüber Matthäus, über der Kreuzigung ein österreichischer Bindenschild .


    Landsknecht und Orpheus auf der Südseite

  • Dorfstraße 13, Stockerhaus



    1626 bezeichnetes Mittelflurhaus.



    Links vom Erker wohl die Hl. Margaretha, in den beiden oberen Feldern des Erkers Opfer Isaaks und Kain erschlägt Abel.




    Rechts vom Erker Kreuzigung und Beweinung Christi.




    Beiderseits des Giebelfensters die vier Evangelisten.




    In den beiden unteren Feldern des Erkers das Weinwunder zu Kanaan und Jesus zu Gast beim Zöllner Zacchäus, darunter offenbar Adam und Eva.



    Das wars von Ladis.