Der Touri-Strang - Tipps und Anregungen für Dresden-Besuche

  • Ich kenne mich nur mit Altstadt Hotels aus, wo wir immer wieder gern übernachten, damit wir Mitte in dieser Herrlichkeit sein können. Allerdings, sind wir nur mit Bahn unterwegs, was unsere Auswahl beschränkt. Wir sind öfters beim Steigenberger gewesen, wo man sehr gut frühstücken kann, mit direktem Blick auf den Neumarkt. Sehr angenehm ist auch das ehemalige Swisshotel in der Schloßstrasse, direkt gegenüber vom Schloss. In diesem Hotel befinden sich ein rekonstruiertes Barocktreppenhaus, wie auch der kleine ehemalige Innenhof, mit bedeutenden Spolien, und ein Kellergewölbe als Fitneßraum! Die Aparthotels gefallen mir weniger, weil ich gern im Haus frühstücke. Ausserdem halte ich dem Steigenberger Treue, weil es das allererste Gebäude war, das am Neumarkt nach der Wende rekonstruiert wurde--obwohl kein Reko an dieser Stelle vorgeschrieben war!


    Ich wüsche euch viel Spass in dieser wunderbaren Stadt!

  • Oh, wie gerne würde ich auch endlich wieder nach Dresden fahren! Ich drücke die Daumen, dass das auch mit den ganzen dämlichen Covid19 Maßnahmen gelingt und ihr eure Reise nicht verschieben müsst!


    Anbei meine Tipps für Unterkünfte außerhalb Dresdens:


    Wenn Du mit dem Auto nach Dresden fährst - was ich auf jeden Fall empfehle, da die Sehenswürdigkeiten in und um Dresden am besten und schnellsten mit einem Auto zu erreichen sind - dann würde ich sogar Radebeul empfehlen:


    - Villa Sorgenfrei: https://www.hotel-villa-sorgenfrei.de/


    Ein Traum von einem Hotel. Es gibt dort nur ganz wenig Zimmer, aber diese sind einfach wunderbar! Das Restaurant ist wirklich klasse und im Sommer kann man im paradiesischen Park sitzen! Von der Villa Sorgenfrei kannst Du zu Fuß in die Weinbergstrasse gehen, wo sich ebenfalls ein klasses Weinlokal befindet: https://www.weingut-aust.de/


    - Gästehaus Weingut Hoflößnitz: https://www.hofloessnitz.de/Gaestehaus.html


    Von dort kannst Du wunderbar durch die Weinberge zum nicht weit entfernten Spitzhaus wandern, von dessen Terrasse man einen tollen Blick bis ins Zemtrum mit der Frauenkirchenkupel hast: https://spitzhaus-radebeul.de/


    Auf jeden Fall musst Du auch nach Moritzburg fahren und zumindest das Jagdschloss und jedenfalls das im Schlosspark gelegene und in den letzten Jahren aufwendigst innen rekonstruierte Fasanenschlößchen besuchen!


    - Teichhäuser Moritzburg: https://www.schloss-moritzburg.de/de/uebernachten/


    Wunderbar zum Wohnen sind die Teichhäuser im Schlossareal! Was gibt es schöneres als mit Vögelgezwitscher in der Früh aufgeweckt zu werden...(bei beiden Unterkünften in Radebaeul ist das auch möglich). Am Weg vom Jagdschloss zum Fasanenschlößchen kommt man an der Churfüsrlichen Waldschänke vorbei, die ich sehr empfehlen kann: https://www.waldschaenke-moritzburg.de/

    Südlich von Dresden kannich Dir auch in der Sächsischen Schweiz das Berghotel empfehlen. Zum Wohnen weniger, da aus meiner Sicht vermutlich zu umständlich jeden Tag zwischen Dresden und diesem Hotel hin und her zu fahren, aber Du bis genau in der allerbesten Jahreszeit dort, um das Farbenspiel der gelb-rot-braunen Blätterpracht von dortigen Panoramarestaurant genießen zu können! Diese Erlebnis werden Deine Frau und Deine Kinder ein Leben lang nicht vergessen: https://www.berghotel-bastei.de/de/gastronomie.html


    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • da die Sehenswürdigkeiten in und um Dresden am besten und schnellsten mit einem Auto zu erreichen sind

    Das würde ich nicht unterschreiben, denn v.a. in Dresden ist man mit den Öffentlichen am Besten unterwegs, meist ohne oder mit wenigen Umstiegen.


    In die Umgebung kommt man wunderbar mit der S-Bahn oder Regionalzügen (umsteigefrei z.B. vom Hbf nach Meißen, Pirna, Freiberg, Radeberg und natürlich in die Sächsische Schweiz), nach Radebeul sogar mit der Straßenbahn (Linie 4, fährt direkt ins Stadtzentrum). Nach Moritzburg würde sich eine Fahrt mit dem "Lößnitzdackel" anbieten, es fahren aber auch Busse.


    Vor allem ist der ÖPNV im VVO aber relativ günstig, eine Familientageskarte für Dresden kostet 10 Euro, für zwei Zonen 14,50 Euro und für den ganzen Verbundraum 21,50 Euro - und da sind z.B. die Elbfähren schon dabei und man bekommt Fahrkarten zum ermäßigten Preis für einige Sonderverkehrsmittel.


    Ich finde die Übernachtungs-Tipps auch als Dresdner übrigens sehr interessant, denn als solcher übernachtet man ja meist daheim oder bei der Familie.

  • Bitte vergiss nicht, dass Däne mit 2 Kindern unterwegs ist und leider nur 4 Tage Zeit hat - ich weiß wovon ich spreche ;-) und bummelnden Partner obendrein und mit den Öffis bis Du total unfelxibel und an fixe Zeiten gebunden, wenn man außerhalb der Stadt auch unterwegs sein möchte. Seit Corona und der dämlichen Maskenpflicht in Öffis fahre ich außerdem ausschließlich und nur noch mit dem Auto! Da Däne ohendies mit dem Auto kommt, wird er selbst entscheiden können, wie er die einzelnen Sehenswürdigkeiten dann abklappert, aber das war ja auch nicht seine Frage.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Vielen Dank! Ich war im Sommer 1989 in Dresden und damals einfach nur entsetzt. Die Stadt war ja gar nicht wiederaufgebaut, nur planiert. Magdeburg sah fast besser aus. 2004 war es besser - es fehlte aber immer noch ein Zentrum hinter der schönen Kulisse. Bin gespannt wie der Neumarkt auf mich wirkt. Köln haben wir problemlos überlebt - keine Schönheit, aber sehr lebendig. Irgendwie habe ich doch ein Bisschen Angst wieder schockiert zu werden...

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker

  • Däne, Du wirst glaublich begeistert sein! 2004...da war nur sehr wenig wiederaufgebaut! Im Gegensatz zu den allermeisten deutschen Städten wird Dresden von Jahr zu Jahr schöner, da mit jedem Jahr ein Stück altes Dresden zurückkehrt und dieser Weg auch zukünftig erfolgversprechend, wenn nicht sogar vorgezeichnet ist (Narrenhäusel, Neustädter Markt, Venezianisches Haus, Belevdere, Palais Oppenheim...und hoffentlich noch vieles mehr!).

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Wenn der Schock gar immer noch zu groß sein sollte, was ich nicht denke und hoffe, Däne, Meißen oder Pirna sind nur einen Steinwurf entfernt und bieten geschlossene Baugeschichte ohne Brüche ;-)

  • Also da muss ich DarkVision doch ganz stark widersprechen. Striesen, Blasewitz, Weißer Hirsch. Man muss wirklich nicht ins Umland von Elbflorenz, für geschlossene Denkmal-Ensembles.


    Mein Favorit wäre z.B. diese Fewo... Nähe Blaues Wunder und Elbradweg. 4km zur City, 8km nach Pillnitz.
    Trotzdem Shoppingcenter, Programmkino und tolle Restaurants um die Ecke.
    Fahrräder inclusive. "Willst Du das Leben genießen, zieh nach Striesen..."
    https://ferienwohnung-weissbach.de

  • Hier noch die Antworten zweier Forumskollegen aus dem anderen Strang (Dresden - Allgemeines), die nicht übersehen werden sollten:


    Mein Favorit: Schloss Eckberg (Zimmer im Schloss): https://www.schloss-eckberg.de/ - super Blick auf Dresden.

    Gewandhaus Dresden: https://www.gewandhaus-hotel.de/ - sehr schöne Architektur und im Zentrum.

    Villa Sorgenfrei Radebeul: https://www.hotel-villa-sorgenfrei.de/ - Radebeul, mitten im Villenviertel.


    Ich kenne mich nur mit Altstadt Hotels aus, wo wir immer wieder gern übernachten, damit wir Mitte in dieser Herrlichkeit sein können. Allerdings, sind wir nur mit Bahn unterwegs, was unsere Auswahl beschränkt. Wir sind öfters beim Steigenberger gewesen, wo man sehr gut frühstücken kann, mit direktem Blick auf den Neumarkt. Sehr angenehm ist auch das ehemalige Swisshotel in der Schloßstrasse, direkt gegenüber vom Schloss. In diesem Hotel befinden sich ein rekonstruiertes Barocktreppenhaus, wie auch der kleine ehemalige Innenhof, mit bedeutenden Spolien, und ein Kellergewölbe als Fitneßraum! Die Aparthotels gefallen mir weniger, weil ich gern im Haus frühstücke. Ausserdem halte ich dem Steigenberger Treue, weil es das allererste Gebäude war, das am Neumarkt nach der Wende rekonstruiert wurde--obwohl kein Reko an dieser Stelle vorgeschrieben war!

    Bei einigen Beiträgen hier habe ich den Eindruck, Däne solle von Dresden ferngehalten und ins Umland gelockt werden, aber

    Man muss wirklich nicht ins Umland von Elbflorenz

    Genauso ist es! Däne hatte Dresden als Reiseziel angegeben (und nicht Kötzschenbroda). Und die Landeshauptstadt bietet allemal genug Stoff für die wenigen Tage, die Däne zur Verfügung stehen.


    Däne, du hattest nach dem Bayerischen Hof in Dresden-Neustadt gefragt. Ich kenne das Haus nur von außen. Da macht es einen guten Eindruck auf mich. Die Lage ist ideal. Man wohnt in der Stadt. Die Sehenswürdigkeiten der Altstadt sind zu Fuß oder mit der Straßenbahn bequem zu erreichen. Einen Spaziergang zur Augustusbrücke kann ich nur empfehlen. Der Blick auf die historische "Skyline" ist einfach umwerfend.


    Bei der Fortbewegung im Stadtzentrum sollte man auf das Auto verzichten. Es sei denn, man erkundet gerne Tiefgaragen. Hier sind die eigenen Füße (die wichtigsten Attraktionen liegen dicht beieinander) oder die Straßenbahn das Mittel der Wahl.

  • Nu spiel mal nicht die beleidigte Leberwurst... Ich denke, wir alle wissen, was Dresden zu bieten hat. Eher wollen wir ihn vorm Schock der Prager Straße und der sozialistischen Wüstenei Drumherum bewahren...

  • Däne hat nach eigenen Angaben Köln überlebt. Was soll denn da in Dresden noch schiefgehen?


    Wichtig ist: Corona-Regeln beachten! Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Museen. Einfach da, wo alle mit Maske rumlaufen, auch eine tragen. Ansonsten droht ein Bußgeld von 60 Euro. Viele Museen haben geänderte Öffnungszeiten, deshalb vorab im Internet informieren.


    Am Neumarkt gibt es das Restaurant "Dresden 1900" mit uriger sächsischer Küche. Wenn man mal Kuchen essen will, sollte man Dresdner Eierschecke probieren. Das ist eine Dresdner Spezialität und sehr lecker.


    Lohnenswert ein Ausflug nach Pillnitz. Das gehört noch zum Stadtgebiet von Dresden. Mit dem Auto die Strecke auf dem rechten Elbufer benutzen. Zwischenstopp an der Waldschlösschenbrücke. Die ist ein guter Aussichtspunkt Richtung Innenstadt und in die Elbtallandschaft. In Pillnitz ist der Schlosspark herrlich und hat im Herbst seinen besonderen Reiz. Im Schlossmuseum besonders interessant die Schlossküche, im Kunstgewerbemuseum die frisch restaurierten Kaiserzimmer im Bergpalais.


    Viel zu wenig bekannt ist das Museum für Sächsische Volkskunst (nähere Infos unter skd.museum) im Jägerhof. Hier kommt man sächsischer Kultur besonders nahe.


    Die drei Museen im Zwinger wurden seit Dänes letztem Besuch in Dresden umgestaltet. Alle drei zählen zur Weltspitze. Gemäldegalerie Alte Meister, Porzellansammlung, Mathematisch-Physikalischer Salon.


    Im Residenzschloss waren 2004 erst das Neue Grüne Gewölbe und das Kupferstichkabinett fertig. Da gibt es für die Dänen also viel zu entdecken. Weltweit einmalig sind die prunkvollen Gewänder der sächsischen Herrscher aus Renaissance und Barock. Dazu gibt es alte Ritterrüstungen und Prunkwaffen. Das ist sicher auch was für Kinder. Weltweit einmalig auch das große osmanische Zelt in der Türckischen Cammer. Dazu die Englische Treppe, die Paraderäume, das Historische Grüne Gewölbe (nach dem Einbruch wieder geöffnet und praktisch genauso schön wie vorher) sowie der Kleine Ballsaal aus dem 19. Jahrhundert. Im Residenzschloss kann man viel Zeit verbringen.


    Wenn man mit Kindern unterwegs ist, ist ein Besuch im Verkehrsmuseum sicher auch nicht schlecht. Den Hauptraum der Frauenkirche kann Däne auch noch nicht gesehen haben. Den Neumarkt und die angrenzenden Straßen erkunden, dazu die Brühlsche Terrasse. Hier lohnt auch ein Besuch bei abendlicher Beleuchtung.


    Das Albertinum kann Däne in seiner heutigen Form auch noch nicht kennen. Ein Besuch lohnt sich, wenn spezielles Interesse an der dort ausgestellten Kunst besteht.


    Dresden ist keine rundum schöne Stadt. Das wissen wir alle. Ich mag es trotzdem. Um ein paar Gründerzeitstraßen zu sehen, würde ich aber nicht von weither anreisen. Denn Gründerzeitviertel gibt es in vielen anderen Städten auch. Letztlich sollte jeder auf einer Reise nach eigenen Interessen bewusst Schwerpunkte setzen.

  • Nochmals vielen Dank!

    Für weitere gastronomische Tipps wäre ich auch dankbar - natürlich Sächsische Küche ! Einige Restaurants wurden schon erwähnt - sehr schön.


    Kurz zum Vergleich Dresden/BRD: hier zeigt sich meiner Meinung nach die grösste Schwäche der Dresdner Innenstadt: Die fast völlige Aufgabe der Kleinteiligkeit ausserhalb des Neumarktes. Hier wird die Sozialistische Planung deutlich - ein Vergleich mit Würzburg zeigt wie entscheidend die Beibehaltung des Strassenetzes und der Parzellen ist. Das weitaus kleinere Würzburg hat Heute eine grössere und lebendigere Innenstadt (in weiten Teilen sogar historisch anmutend). Dresden hätte wohl wie München aussehen können.


    Aber genau diese schmerzliche Erfahrung macht für mich Dresden so spannend - auch wenn es weh tut. Der Vergleich mit Warschau ist auffallend: Kleine, teilweise rekonstruierte Altstadt, nebenan eine Plattenbauwüste. Dresden hat aber mit den Villenviertel und der Landschaft deutlich mehr zu bieten.

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker

  • Däne,Würzburg,Warschau ,Danzig,Braunschweig,Nürnberg oder auch München da hat man die Weichen des Wiederaufbaus gleich nach dem Krieg anders gestellt als in z.B.Dresden, Chemnitz ,Berlin, Köln........Der Zerstörungsgrad war in allen genannten Städten (München nicht ganz so stark) in etwa gleich groß.Heute wäre eine städtebauliche Korrektur dieser Städte wie DD,Chemnitz ,Berlin..... sehr schwierig.Es müsste systematisch ein massiver Rückbau von Nachkriegsgebäuden und Plätzen erfolgen um wieder annähernd eine angenehme wenigstens Punktuelle kleinteilige Stadtstruktur zu erreichen.Aber auch der gegenwärtige starke Wiederstand von Modernisten ist ein Hindernis dies wenigstens Teilweise zu erreichen.

  • Herr Herrmann


    ich glaube, dass es unmöglich wird, dass in DD zu ändern, da die Eigentumsstruktur jetzt völlig anders ist. Genau das ist ja der grosse Vorteil des Wiederaufbaus in der BRD gewesen (zumindest in Städten wie München, Nürnberg, Münster usw. - aber auch Köln).


    Man muss sich deshalb mit dem Wiederaufbau ausserhalb des Alstadtkerns arrangieren... vielleicht ab und zu nachdichten. Wie beliebt sind eigentlich die Wohnsblocks aus dem frühen 60er (Riegel mit Ziegeldach) in der Seevorstadt?

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker

  • Die Eigentumsstruktur (große Flächen gehören Genossenschaften, der Stadt oder der Vonovia) wäre eigentlich politisch gesehen ein einfaches Feld, weil man weniger Ansprechpartner hat, die mit ins Boot geholt werden müssen. V.a. in der Pirnaischen Vorstadt wäre das eine riesige Chance. Die Parzellierung würde nur im Bebauungsplan vorgesehen werden müssen. Leider werden trotzdem lieber große Blöcke gebaut, bzw. scheint es der Stadtverwaltung ganz recht zu sein, dass die Großeigentümer von sich aus nicht diesen Weg gehen, denn v.a. die Genossenschaftswohnungen sind gut belegt und mit massig Typenbauten billig zu warten. Die innenstadtnahe Lage mit wenig Nachbarn und viel Grün, den Parkplatz direkt vorm Haus und 5 Minuten Fußweg zum Elbufer ist natürlich beliebt, v.a. weil die Wohnblocks fast alle durchsaniert und günstig zu mieten sind. Das ist auch das Problem am Neustädter Markt. Ein Umdenken muss dort noch erfolgen. Bei der Pirnaischen Vorstadt habe ich aber Hoffnung.


    Bzgl. sächsischer Küche verknüpfe ich mal diesen Prospekt der Stadt zum Thema.

  • Auch wenn ich mir damit jetzt vielleicht keine Freunde mache, aber bei meinem letzten Dresden-Besuch war ich im Motel One am Postplatz (https://www.motel-one.com/de/h…hotel-dresden-am-zwinger/). Standort ist super. Man muss nur den Platz überqueren und kann einerseits durch das Kronentor in den Zwingerhof oder andererseits am Taschenbergpalais vorbei, zum Residenzschloss. Ich hatte Glück und ein Zimmer mit Aussicht auf die historischen Türme der Stadt (nur eben von hinten).


    Ein super-uriges, historisches Wirtshaus, direkt im Taschenbergpalais, mit fantastischem Spanferkel vom Spieß: https://sophienkeller-dresden.de


    Gefallen bzw. geschmeckt hats auch auf der Neustädter Seite, in der Königstraße: https://www.wenzel-bierstuben.de/


    Ist aber Böhmisch statt Sächsisch. Gut wars aber trotzdem :smile:

    "Mens agitat molem!" "Der Geist bewegt die Materie!"

  • Also vor den Touristenfallen Sophienkeller (Taschenberg-Palais) oder auch Pulverturm (im Cosel-Palais) kann man eigentlich nur warnen, finde ich.
    Da verirrt sich wohl kein Dresdener hin. Und das scheinbar "super-urig historische" ist hier wirklich "Disneyland".

    Deko vom Raumausstatter in Histo-Kitsch. Bedienung in Mittelalter-Kleidern oder barocker Kostümierung.

    Das ist doch eher was für die Abfertigung von Reisebussen mit Ü-65-Insassen...


    Und wirklich gute Küche gibt es bei der Massenabfertigung auch nicht. Alles vorproduziert und aufgewärmt. Richtig kochen kann da niemand mehr.

    Man versuche es doch mal in der äußeren Neustadt. Dort gehen Gäste nicht nur 1mal zum Essen und deswegen ist es da oft selbst gekocht und lecker.

  • Der "Sophienkeller" scheint aber über originale Keller-Gewölbe zu verfügen. Die dürften also nicht nur "Disneyland" sein.

  • Kellergewölbe gibt es.
    Und ganz viel Deko-Kitsch, den ich mit "Disney" subsumiere.


    https://www.google.de/search?q…oECB8QBA&biw=1920&bih=979


    Hat mit Dresden ungefähr soviel zu tun, wie Hüte mit Gamsbärten mit München...



    Und im Pulverturm geht´s genau so "authentisch" zu.

    https://www.google.de/search?q…Aab_Sr1A&bih=979&biw=1920



    Allerdings muss ich feststellen, dass ich zwar weiß, wo ich NICHT hinginge... (s.o.)
    Allein, es fehlt mir derzeit an Ideen, wo man in Dresden derzeit die passende geschmackvoll und authentisch eingerichtete Lokalität mit sächsischer und regionaler Küche, die auch wirklich gut ist, findet.

    Seit das Historische Fischhaus förmlich platt gemacht wurde, fällt mir nur noch das Umweltzentrum ein. Doch das ist mir eigentlich zu vegetarisch...


    Schießhaus finde ich okay, aber auch nicht überragend...


    Gar nicht so leicht...


    Wer hat noch Ideen?