Neubau des Hauptgebäudes der Uni Leipzig

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    • Re: Neubau des Hauptgebäudes der Uni Leipzig

      Auf das Heft bin ich gestoßen, als ich nach einem Besuch der Ausstellung "Rekonstruktion" in München, das zu dieser Ausstellung erschienene Buch "Geschichte der Rekonstruktion"

      amazon.de/Geschichte-Rekonstru…TF8&qid=1290366989&sr=1-1


      gesucht habe. In München konnte ich es nicht kaufen, da vergriffen. Der Nachdruck kommt lt. Auskunft vom Buchhändler im Dezember auf den Markt.
    • Re: Neubau des Hauptgebäudes der Uni Leipzig

      Benutzt man jedoch die Kirche selbst als Denkmal, besteht die Gefahr, dass man sich nach einiger Zeit nicht mehr daran erinnert, was der eigentliche Grund für ihre Rekonstruktion gewesen ist.


      Da würde es nie nur Einen Einzigen Grund geben.
      Frau Willige fürchtet also, daß der Paulinerverein mit der originalgetreuen Rekonstruktion eigentlich nur ein geschichtliches Unrecht wiedergutmachen wollte, nämlich das Unrecht, daß der Stadt Leipzig von der SED dieses wichtige Teil ihres historischen Erbes genommen wurde.
      Dieses Unrecht hätte nur durch eine möglichst originalgetreue Rekonstruktion der Kirche wie sie anno 1968 dastand zum Teil gesühnt werden können, dies wäre der einzig mögliche Akt in diese Richtung gewesen. Zum Teil nur, weil die Originalsubstanz der Kirche zum allergrößten Teil (aber nicht 100%-ig, siehe die Ausstattung) für immer verloren ist. Dieser Akt zur Sühne des Unrechts der Sprengung hätte nur richtig sein können; das Unrecht wird aber in einem breiten Konsenz aller Bundesdeutschen (auch ehem. DDR-) Apparatschiks nicht anerkannt.
      Daneben hätte es aber noch zahlreiche andere Gründe für die originalgetreue Rekonstruktion auf den Stand '68 gegeben. Die Kirche war eine der drei großen historischen Kirchen dieser an wirklich großen historischen sakralen Architekturen aus der vorindustriellen Epoche eher armen Stadt. Dazu war sie durch die historistischen Zutaten ästhetisch nicht herabgewürdigt, sondern eher optimiert, so daß es auch einen deutlichen ästhetischen Grund für die originalgetreue Rekonstruktion gab. Dazu kommt die kulturgeschichtliche Bedeutung als Ort, wo so viele Geistesgrößen der deutschen Geschichte zur Andacht gingen, begraben wurden oder sogar predigten. Ich glaube, schon deshalb hätte keine andere Nation sich die Rekonstruktion entgehen lassen. Das gilt aus ähnlichen Gründen auch für das ehemalige Universitätsgebäude selbst am Augustusplatz.
      Favorevole alla ricostruzione completa come era e dove era.
    • Kirchenarchitektur: Ein Gotteshaus? Oh Gott! Versteckt es! - Nachrichten Kultur - WELT ONLINE

      Aus Angst vor "Zwangschristianisierung": Linke Fundamentalisten und bürokratische Zauderer verhunzten den Wiederaufbau der Leipziger Paulinerkirche. [...]
      Mit Entsetzen nahmen Theologen, Musiker und Mitglieder des Paulinervereins wahr, dass die Steinsäulen abgesägt, das Steingewölbe in Gips und Plaste ausgeführt und der Altarraum mit einer Plexiglaswand vom Hauptschiff abgetrennt werden sollten. Für den Wiedereinbau wichtiger Ausstattungsstücke wie der barocken Kanzel war damit kein Platz mehr.

      Führende Theologen, darunter Sachsens Landesbischof Jochen Bohl, appellierten an die Universität, auf die Trennwand zu verzichten. Bohls Vorgänger Johannes Hempel schrieb an den sächsischen Ministerpräsidenten, es werde ein „halbsäkularer Mehrzweckbau, aber keine Kirche“ errichtet. Damit werde der „bewusste böse Traditionsabbruch“ eines Walter Ulbricht „in der heutigen demokratischen Gesellschaft bewusst und dauerhaft erneuert“. [...]
      Die Moderne verleugnet ihre Herkunft, weil sie fürchtet, die Auseinandersetzung mit ihr könnte sie überfordern - oder ihr gar ihre eigene Banalität vor Augen führen. — Dr. Melanie Möller
    • Mir gefällt der Neubau insgesamt eigentlich recht gut. Zwar hatte ich mir auch lieber eine Rekonstruktion gewünscht aber so wie es jetzt wird find ich es auch nicht schlecht. Zumindest hab ich so ein Bauwerk noch nirgends gesehen und ich finde es interessant wie man verschiedenen Glas und Steinarten in miteinander verbindet. Der strichcodeartige Charakter ist zwar nicht von der Hand zu weisen aber dennoch ein gelungener moderner Bau. Und an dem Platz mit seinem ohnehin sprichwörtlichen "Leipziger Allerlei" auch nicht fehl am Platz.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Saxonia ()

    • M. E. hat es wenig mit Christentum zu tun - das herausragende humanistische Kulturdenkmal Paulinerkirche gehörte wie selbiges Augusteum als solches originalgetreu rekonstruiert. Diese Einsicht hätte selbst im Sozialismus aufkommen müssen, das ja ganze Altstädte unter Denkmalschutz stellte wie Quedlinburg, Wismar. (Ich weiß um die Praxis, aber im Grunde hätte das sein sollen)
      Eine "profane" Argumentation für den originalgetreuen Wiederaufbau als Kulturdenkmale scheint mir auch bei anderen bedeutenden Kirchen angebrachter und wirksamer. Man siehe z. B. das Scheitern des TPG in Potsdam oder der Initiative für den Wiederaufbau der Ulrichskirche in Magdeburg.
      Favorevole alla ricostruzione completa come era e dove era.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Brandmauer ()

    • Von der Entfernung, vom Johannisplatz aus, sieht die "Kirche" ganz brauchbar aus und markiert den Standort der untergegangenen Paulinerkirche. Von dort aus könnte man meinen, ein wichtiges Stück Alt-Leipzig sei wiederhergestellt, ja sogar, Leipzig habe sein Herzstück wiedererlangt. Das war's dann aber auch.

      Wenn man unmittelbar davor steht, ist es ein unerträgliches Machwerk. Es ist eine Karikatur der einstigen Kirche. Die atheistische Zweckbestimmung des jetzigen Baus muss wie der gewollte Triumph über das Christentum erscheinen, das als bedeutungslos geworden erhofft wurde. Nein, dieser Veranstaltungssaal ist keine Kirche, er steht nur an der Stelle einer einstigen. Die Paulinerkirche hätte insgesamt rekonstruiert werden müssen. Offensichtlich konnten sich jedoch die Kräfte durchsetzen, die dies zu verhindern zielten.

      Lieber gar kein Wiederaufbau als das, was jetzt dasteht.
    • Aus aktuelle Leipziger Ansichten:
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ursus carpaticus ()

    • Stahlbauer schrieb:

      Am Augustusplatz in Leipzig geht der Bau der neuen Universitätsgebäude weiter.
























      Campusgelände am Augusteum.














      Eigene Fotos.

      Stahlbauer schrieb:

      Bei WKIPEDIA findet man zur Geschichte des Schinkeltores folgende Informationen:

      Das Schinkeltor des alten Augusteums wurde in den Neubau integriert. Das klassizistische Eingangsportal ist das einzige erhaltene Zeugnis der Baukunst Karl Friedrich Schinkels in Leipzig. Es war der Haupteingang des ersten Augusteum-Baus bis zur Neugestaltung des Augusteums in den 1890er Jahren, wo es zum südlichen Hofeingang umfunktioniert wurde. 1981 wurde das rekonstruierte Portal zwischen Hörsaal- und Seminargebäudekomplex des Neubaus der Karl-Marx-Universität aufgestellt. Im Zuge der Baumaßnahmen zum Campus-Neubau wurde das Tor im Juni 2004 abgebaut.[3] Im Jahr 2009 wurde es dann auf dem neugebauten Leibnizforum wieder aufgestellt und in das Neue Augusteum integriert. Es fungiert jetzt als Eingang zum Gebäude vom Innenhof aus.

      Quelle: WIKIPEDIA




      Ursprünglich war es am Augustusplatz aufgestellt.




      Fotothek df roe-neg 0000091 004 Augustusplatz mit Augusteum und Universitätskirche St. Pauli [CC-BY-SA-3.0-de (Creative Commons — Attribution-ShareAlike 3.0 Germany
      — CC BY-SA 3.0
      )], von Roger Rössing (1929–2006)



      Und zwar südlich (hier links), unmittelbar an das Augusteum angrenzend. Auf diesem Foto aus den 1950ern ist es nur undeutlich -hinter Büschen versteckt- zu erkennen.



      Fotothek df roe-neg 0000283 005 Augusteum und Paulinerkirche [CC-BY-SA-3.0-de (Creative Commons — Attribution-ShareAlike 3.0 Germany
      — CC BY-SA 3.0
      )], von Roger Rössing (1929–2006)





      In diesem Zustand präsentierte es sich 1952.



      Fotothek df roe-neg 0006256 024 Ansicht des Schinkeltors [CC-BY-SA-3.0-de (Creative Commons — Attribution-ShareAlike 3.0 Germany
      — CC BY-SA 3.0
      )], von Roger Rössing (1929–2006)






      Durch das Schinkeltor sieht man die Ruine des Städtischen Kaufhauses.




      Fotothek df roe-neg 0006256 025 Ansicht des Schinkeltors [CC-BY-SA-3.0-de (Creative Commons — Attribution-ShareAlike 3.0 Germany
      — CC BY-SA 3.0
      )], von Roger Rössing (1929–2006)







      Details am Schinkeltor.




      Fotothek df roe-neg 0006256 019 Reliefs am Schinkeltor [CC-BY-SA-3.0-de (Creative Commons — Attribution-ShareAlike 3.0 Germany
      — CC BY-SA 3.0
      )], von Roger Rössing (1929–2006)





      Fotothek df roe-neg 0006256 021 Reliefs am Schinkeltor [CC-BY-SA-3.0-de (Creative Commons — Attribution-ShareAlike 3.0 Germany
      — CC BY-SA 3.0
      )], von Roger Rössing (1929–2006)





      Fotothek df roe-neg 0006414 013 Detail des Reliefs [CC-BY-SA-3.0-de (Creative Commons — Attribution-ShareAlike 3.0 Germany
      — CC BY-SA 3.0
      )], von Roger Rössing (1929–2006)







      Zu Ostzeiten wurde das Schinkeltor an der Universitätsstraße aufgestellt.




      Bundesarchiv Bild 183-Z0314-011, Leipzig, Universität, Historisches Eingangsportal [CC-BY-SA-3.0-de (Creative Commons — Attribution-ShareAlike 3.0 Germany
      — CC BY-SA 3.0
      )], von Gahlbeck, Friedrich, vom Wikimedia Commons

      Stahlbauer schrieb:

      Noch ist der Neubau des neuen Universitätshauptgebäudes in Leipzig nicht fertiggestellt. Am Augustusplatz behindert eine Containerburg die Sicht auf Augusteum und Paulinum.













      Der Haupteingang des Augusteums am Augustusplatz.









      Eingang zum Augusteum am Leibnizforum.













      Der Nebeneingang zum Augusteum vom Augustusplatz aus.











      Gegenüber liegt der Eingang zum "Kubus", dem Probengebäude des Sinfonieorchesters des MDR.







      Eigene Fotos.



      Dass wir wissen, wovon wir reden. Ich hab 's naturgemäß noch nicht in natura gesehen und kann 's daher nur von den Bildern her beurteilen. Sieht mE sehr ansprechend aus, wobei Zeno meint, die Bilder trügen, realiter ist der Bau ganz mies. Für Leipzig hoffe ich, dass er hierin irrt, wenngleich ich fürchte, dass er insofern recht hat, als dass die Nahwirkung lange nicht so vorteilhaft wie die Fernfernwirkung ist.

      Mir ist jedenfalls wichtig (zumal der Platz als solcher ohnehin von eher peripherem Interesse ist- man kann ihn meiden, wenn man will!), dass das Kircheninnere rekonstruiert wird. Die Fassadenflucht bedeutete mir so gut wie nichts. Angesichts der unfassbaren Verluste Deutschlands wäre es albern, just bei diesen sehr durchschnittlichen Historismusfassen, noch dazu im Schatten des Uniriesen, eine Rekonstruktion zu fordern. Da gäbe es, selbst für die Epoche des Historismus zig wichtigere Projekte, vor allem in Berlin.
      Auf jeden Fall ist es weit einfallreicher als das, was einem die moderne Architektur sonst so vorsetzt (oder zumutet).
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Von einer Freundin die derzeit in Leipzig studiert hab ich mir sagen lassen, dass das Gebäude aus der Nähe auch recht ansprechend ist. Gerade bei Sonnenschein käme der Wechsel zwischen verschiedenen Stein und Glasvariationen gut zur Geltung. Bis ich es selbst noch nicht angeschaut hab vermag ich dazu keine eigene Wertung abzugeben aber wiederholend kann ich nur ergänzen, dass ich sowas noch nicht gesehen hab.

      Bin mir auch fast sicher, dass Leipzig damit ein weiteres begehrtes Fotomotiv für die Außenwirkung erhält.
    • Zeno schrieb:


      Wenn man unmittelbar davor steht, ist es ein unerträgliches Machwerk. Es ist eine Karikatur der einstigen Kirche. Die atheistische Zweckbestimmung des jetzigen Baus muss wie der gewollte Triumph über das Christentum erscheinen, das als bedeutungslos geworden erhofft wurde. Nein, dieser Veranstaltungssaal ist keine Kirche, er steht nur an der Stelle einer einstigen. Die Paulinerkirche hätte insgesamt rekonstruiert werden müssen. Offensichtlich konnten sich jedoch die Kräfte durchsetzen, die dies zu verhindern zielten.

      Lieber gar kein Wiederaufbau als das, was jetzt dasteht.
      Ich kann dem nur meine eigene Beobachtung entgegenstellen: Mit dem Neubau ist es gelungen, einen Teil der Westkante des Augustusplatzes auf hervorragende Weise zu schließen. Die Fassade ist ein Novum in ihrer Optik, sehr dynamisch, modern und mit veränderten Lichtverhältnissen auch sehr abwechslungsreich. Sowohl das Fassadenmaterial als auch die Form der "Kirche" fordern vom Betrachter erfolgreich Aufmerksamkeit. Das Paulinum ist eindeutig in seiner Formensprache als Kirche lesbar. Eine Karikatur ist keineswegs zu erkennen - allein die Monumentalität des Paulinums ist, so man davorsteht, beeindruckend! Die unsymmetrische Optik wirkt eher als moderne Interpretation, denn als Persiflage. Wo hier ein "gewollter Triumph über das Christentum" erkennbar sein soll, ist mir schleierhaft. Sie haben Recht: der Bau ist keine Kirche - er ist mehr als das; im architektonischen wie im inhaltlichen Sinne. Er ist vor allem mehr und größer als der abgerissene und mehrfach umgeformte Vorgängerbau.
      Insgesamt ist der Augustusplatz jetzt nahezu komplett. Sobald man sich in eine andere Richtung dreht, erkennt man andere Epochen, andere Baustile, andere Zeiten - jeder Bau hat seine Berechtigung und Kraft. In der Fernwirkung ist eine beeindruckende Torsituation zur Grimmaischen Straße entstanden.
    • Mhh...sicher besser als die FH am Alten Markt in Potsdam und ästhetisch um Lichtjahre schlechter als die alte Kirche und die säulengeschmückte Uni. Ich war das erste und letzte Mal im September dort und kann das Empfinden Zenos deckungsgleich nachempfinden. So wie das technisch gebaut wurde, werden auch wir noch den Nachfolger der gerade fertiggestellten Gebäude erleben.
      "Lieber Gott, schütze uns vor Dreck und Schmutz,
      vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz!"
    • Da die Entscheidungsträger bei diesem Projekt überwiegend Christen waren, kann eine Rechristianisierung Leipzigs nicht zur Lösung der Probleme rund um den Neubau des Universitätscampus in der Leipziger Innenstadt führen.

      Der Bauherr ist der Freistaat Sachsen, der bekanntlich überwiegend CDU-regiert ist. Hier mal einige der beteiligten Personen:

      Georg Milbradt: CDU, Zunächst Finanzminister , später Ministerpräsident in Sachsen, in NRW aufgewachsen, dürfte sich zum katholischen Glauben bekennen

      Matthias Rößler: CDU, Ab Oktober 1994 Staatsminister für Kultus, Mai 2002 bis November 2004 Staatsminister für Wissenschaft und Kunst (Konfession: evangelisch-lutherisch), stammt aus Sachsen

      Franz Häuser: ehemalige Rektor der Universität Leipzig, (katholisch), stammt aus Hessen





      Die Stadt Leipzig ist am Bau der Universität nicht beteiligt. Die Universität ist eine Landesuniversität und damit dem Freistaat Sachsen unterstellt. Die Stadt Leipzig hat eher einen Beobachterstatus. Das Geld kommt vom Freistaat Sachsen, damit liegen die Entscheidungen bei diesem, speziell im Finanzministerium.

      Die Oberbürgermeister von Leipzig hatten also kaum etwas zu sagen:

      Wolfgang Tiefensee SPD, ehemaliger OBM von Leipzig (katholisch), stammt aus Thüringen

      Burkhard Jung SPD, heutiger OBM von Leipzig, (evangelisch), stammt aus NRW, aus dem Siegerland. :lachentuerkis:




      Ein spezieller Fall ist


      Christian Wolff SPD, Pfarrer an der Thomaskirche zu Leipzig, (evangelisch), stammt aus NRW.

      In seinen Kampf für die Rechristianisierung Leipzigs, kämpft er schon mal gegen den Katholiken Franz Häuser.




      Januar 2008 gab es eine öffentliche Debatte zum Paulinum/Paulinerkirche. Die Leipziger Volkszeitung berichtete am 12./13. Januar 2008 von dieser Veranstaltung des Paulinervereins.

      Der Autor des Beitrags sah den Rektor der Universität auf der Anklagebank. Pfarrer Wolff war der Ankläger, der in "einpeitschender Art" seine Forderungen vor trug.

      Der Autor Thomas Meyer resümiert, dass die alten Männer "den Anstand vergessen" hätten.

      Hilfreich war die Diskussionskultur der letzten Jahre jedenfalls nicht. Und ob man so Leipzig oder den Osten als solchen rechristianisieren kann?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Stahlbauer ()

    • Die aus der Paulinerkirche vor der Sprengung 1968 geretteten Kunstwerke wurden und werden von der Universität Leipzig restauriert.




      Kirche St Pauli innen Leipzig um 1900 [Public domain], von Hermann Walter (1838-1909) (Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Inv.-Nr. 3732), vom Wikimedia Commons






      Der Altar der Paulinerkirche wurde bereits zu Ostzeiten restauriert und befindet sich gegenwärtig in der Thomaskirche zu Leipzig.




      Thomaskirche leipzig choir [Public domain], von en:User:Zarafa (en:Image:HPIM4521.jpg), vom Wikimedia Commons








      Die barocke -geschnitzte, vergoldete und weiß gefasste- Kanzel von Valentin Schwarzenberger (1692-1754) existiert nur noch in Fragmenten. Gegenwärtig wird sie im Kunstdepot der Universität gelagert. Noch ist nicht klar was mit ihr, wenn sie irgendwann einmal restauriert ist, geschehen soll.



      Quelle: Naumburger Tageblatt





      Quelle: Naumburger Tageblatt