Berlin - Kurfürstendamm

  • Noch ein paar Impressionen von den "beiden" Neubauten Kurfürstendamm 12-15 (letzter Beitrag). Das Ergebnis geht meiner Ansicht nach in Ordnung. Zum Glück konnte der Bezirk den Investor davon abbringen, einen langen Stahl-Glas-Riegel an Stelle der beiden Vorgängerbauten zu errichten (dem Gloria-Palast rechts und einem Bau aus den 1980ern links). Nun sind die beiden Neubauten so breit wie normale gründerzeitliche Parzellen und unterscheiden sich farblich deutlich. Noch besser wäre es gewesen, wenn die rechte Fassade noch mehr Bezug auf den Gloria-Palast genommen hätte, der dort seit 1953 stand.


    Kudamm 1-2021


    Kudamm 1-2021


    Kudamm 1-2021


    Kudamm 1-2021


    Kudamm 1-2021


    Der Altbau:


    Kudamm 1-2021

    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

  • Während der schöne Neubau Knesebeckstraße 62-63 von Nöfer Architekten sich der Fertigstellung nähert ...


    Kudamm 16.1.21


    ... ist man bei dem großen Projekt Fürst noch mit dem Tiefbau beschäftigt:


    Kudamm 16.1.21


    Blumenbeete auf den Mittelstreifen habe ich heute dort zum ersten Mal gesehen. Und das im Winter...:anbeten:


    Kudamm 16.1.21


    Kudamm 16.1.21

    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

  • Erstaunlich, da werden Millionen ausgegeben, um diese Gebäude zu sanieren und teilweise neu zu errichten und als Ergebnis wirkt von den gezeigten Bildern die Rabattenbepflanzung mit Heidekraut am schönsten.

  • Blumenbeete auf den Mittelstreifen habe ich heute dort zum ersten Mal gesehen.

    Die sind auch noch nicht so lange dort:

    Blumenflair für den Kurfürstendamm - Charlottenburg-Wilmersdorf Zeitung


    Ausgangs der Meinekestraße gibt es aber schon länger viele Tulpen etc.


    768px-Charlottenburg_Kurf%C3%BCrstendamm_Mittelstreifen.JPG

    Bildquelle: Wikimedia Commons, Urheber: Fridolin freudenfett (Peter Kuley), CC BY-SA 3.0

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Der Blütenprachtboulevard.

    Nach meinen langjährigen Aufzeichnungen könnte es Mitte März wieder so aussehen.

    Im vorigen Jahr blühten die Osterglocken schon am 1. März.

  • Wird ja gefühlt immer früher. Auch ne richtige Schneedecke gelingt Berlin kaum noch, aber wir kommen ab vom Thema

    "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

  • Am letzten Wochenende habe ich mir den sanierten Eckbau Kurfürstendamm Ecke Uhlandstraße (Nordseite) noch einmal etwas genauer angesehen. Erstaunlicherweise sind die Unterschiede zum Vorzustand nicht sehr groß, aber doch in ihrer Wirkung bedeutend. Hinzugefügt wurden eigentlich nur die teilweise getreppten Gesimse, die senkrechten Riffelungen und der horizontal geteilte Bossenputz im Erdgeschoss. Die Fassade bestand zuvor meiner Erinnerung nach aus hellgrauen Granitplatten - nun sieht es aus wie Putz. Die hellgelbe Farbe hat auch ihren Anteil an der positiven Wirkung, insbesondere auch im Zusammenspiel mit den rechts anschließenden schönen Gründerzeitlern. Nun ist diese nördliche Straßenfront des Kurfürstendamms zwischen Uhland- und Fasanenstraße praktisch - zumindest optisch - vereinheitlicht worden, was sich sehr vorteilhaft auf das Gesamtbild auswirkt. Der die Straßenecke bildende Glaserker des in den 1990er errichteten Neubaus wurde durch die schwarze Farbe noch etwas unauffälliger gemacht, bleibt jedoch mahnendes Beispiel für die Erkenntnis, dass von gläsernen Eck- und Erkerbauten und Treppenhäusern unterbrochene Fassaden ein stadtbildlicher Irrweg sind.


    Diese Aufnahme von 2014 fand ich noch auf meiner Festplatte:


    Kudamm Ecke Uhlandstraße 2-2014


    Heute:


    Kudamm Ecke Uhlandstraße 15.1.21


    Der in der Uhlandstraße nördlich anschließende Gründerzeitbau wurde nach Entstuckung ebenfalls unter Betonung der Horizontallinien durchaus gelungen saniert:


    Kudamm Ecke Uhlandstraße 15.1.21


    Detail des Übergangs zwischen den beiden Nachbarhäusern - rechts der Abschluss des Eckbaus:


    Kudamm Ecke Uhlandstraße 15.1.21


    Der Glaserker:


    Kudamm Ecke Uhlandstraße 15.1.21


    Ansicht vom Kurfürstendamm:


    Kudamm Ecke Uhlandstraße 15.1.21


    Übrigens wurde die in den Nachkriegsjahrzehnten abgestuckte Fassade des 1892 erbauten rechten Nachbarhauses Ende der 1990er Jahre wiederbestuckt. Hier noch das Gesamtbild:


    Kudamm Ecke Uhlandstraße 15.1.21

    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

  • Halensee, der Bauhaus (Baumarkt) auf dem Gelände des alten Gütebahnhofs, etwa von Beginn des letzten Jahrzehnts.


    Weiter westlich am Ringbahnhof, der Neubaukomplex, den Snork kürzlich hier vorstellte.

    Am dahinterliegenden Kopfbau zur Westfälischen Straße (Kuppelrekonstruktion) ist noch nichts Weiteres zu sehen.


    Nun ganz an das andere Ende des Kurfürstendamms.


    Das Haus Kurfürstendamm N°229 ist abgerissen worden.


    Ob sich diese vor mittlerweile 5 Jahren vorgestellten Planungen der Hintergrund sind?

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)