Kronach (Galerie)

  • Kronach ist eine oberfränkische Stadt mit etwa 17500 Einwohnern am südlichen Rand des Frankenwaldes. Nach Thüringen sind es nur wenige Kilometer.
    Los geht es mit dem Stadtrundgang am Marienplatz. Hier wird die reizvolle Topographie Kronachs schon mal deutlich.



    Der Platz wird überragt von der in der Oberstadt gelegenen Stadtpfarrkirche bzw. dem sächsisch anmutenden Westbau derselben mitsamt dem kath. Pfarrhaus, ein einigen weiteren Gebäuden ähnelnder Bau des Johann Jakob Michael Küchel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.



    Der Pfarr- oder Rosenturm aus dem 16. Jh. gehört zur Stadtbefestigung.



    In der Schwedenstraße werden die Nachteile der etwas hügeligeren Topographie heutzutage spürbar. Der sich dort durchzwängende Straßenverkehr ist wie vielerorts anderswo eigentlich unerträglich geworden...




    Das Bamberger Tor, einzig erhaltenes Stadttor von Kronach, führt in die Oberstadt.

  • Wir bleiben erst mal unten, ein Rückblick durch die Schwedenstraße zum Westbau der Stadtpfarrkirche:



    Österlicher Brunnenschmuck.



    Schwedenstraße, links die Nr. 14





  • Die ehem. Fronfeste (Am Pförtchen 5), auch Neue Büttelei genannt, aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.




    Rückseiten von Häusern an der Schwedenstraße zur Haßlach hin.


    Darüber der Hämel- oder Storchenturm aus dem 15. Jh.:



  • Klosterstraße


    Die Klosterstraße benannt nach dem ehem. Franziskaner- und heutigen Oblatenkloster mit der Kirche St. Petrus von Alcantara (derzeit in Renovierung).



    Klosterstr. 16


    Blick zurück :



    Durchblick zum Storchenturm



    Soweit ein erster Teil zu Kronach, Fortsetzung folgt vstl. demnächst...

  • Noch ein Bildvergleich zu den Häuser-Rückseiten an der Schwedenstraße zur Haßlach hin:

    1994



    Bildarchiv Foto Marburg




    Die Stadtansicht Kronachs schlechthin, mit Haßlach, Oberstadt und Festung Rosenberg:



    1994



    Zum Vergleich (2x Bildarchiv Foto Marburg):

  • Nun geht es durch das Bamberger Tor in die Oberstadt.




    Als erstes gelangt man auf den Melchior-Otto-Platz:


    Westseite des Platzes, das Bamberger Tor links:


    1994



    Nordseite mit den Häusern Auf der Schütt 3, 2 und 1

  • Melchior-Otto-Platz


    Ostseite:



    Bildarchiv Foto Marburg



    Johannesbrunnen und Melchior-Otto-Platz 3, 4



    Ehem. Mädchenschule (1859ff.) und Pfarrkirche. Die Ehrensäule 1654 errichtet vom Bamberger Fürstbischof Melchior Otto in Erinnerung an die erfolgreich überstandenen Belagerungen im 30-jährigen Krieg.



  • Johannesbrunnen und Gasthaus zum Scharfen Eck



    Gasthaus zum Scharfen Eck (Lucas-Cranach-Str. 2) aus dem 16. Jh. Rechter Hand geht es den Strauer Torweg aus der Oberstadt hinunter.


    "Die Stadt Kronach ließ 1872 eine Hinweistafel an dem Gebäude anbringen, wonach es sich um das Geburtshaus des berühmten Malers und Grafiker Lucas Cranach handeln sollte. Dies ist inzwischen jedoch widerlegt: Cranachs Elternhaus stand an der Nordseite des Marktplatzes, wo sich seit Mitte der 1970er Jahre das neue Rathaus der Stadt befindet. Vermutlich diente das heutige Gasthaus zum Scharfen Eck der Familie Cranach aber zeitweise als Wohnhaus."
    https://de.wikipedia.org/wiki/…um_Scharfen_Eck_(Kronach)


    http://www.fachwerkhaus.de/lucas-cranach.html


    Eine wunderbare Ansicht:
    http://static2.akpool.de/images/cards/83/837734.jpg



    Bildarchiv Foto Marburg





    Rückgebäude von Lucas-Cranach-Str. 4, nach der Denkmalliste im Kern noch 14. Jh. Linker Hand die rückseitigen Holzgalerien vom Haus zum Scharfen Eck.



    Strauer Torweg 2


    Das sog. Schlotfegerhäuschen beim ehem. Strauer Tor ist mir entgangen...:
    https://de.wikipedia.org/wiki/…ch_-_Strauer_Torweg_6.jpg


    Fortsetzung folgt...

  • Durch die Lucas-Cranach-Straße geht es zum Marktplatz mit dem Rathaus, welches wie man sich denken kann aus den 1970er Jahren stammt und einige hübsche Bürgerhäuser auf der Platznordseite ersetzte (ein offensichtlich auch in Kronach unvermeidbarer Frevel aus dieser Zeit), darüber mal wieder die Veste Rosenberg:



    Ein toller Renaissancebau ist das Alte Rathaus auf der Westseite der Lucas-Cranach-Straße.



    Das Portal mit wildem Mann und ebenso wilder Frau.


    Die Ostseite des Marktplatzes links der Lehlaubenturm:


    Vor dem neuen Rathaus ein Denkmal für den großen Sohn der Stadt:

  • Auf dem Marktplatz der Michaelsbrunnen:



    Lucas-Cranach-Str.25 (sog. Pabstmannsches Stipendienhaus) und 27 (Fiedlershaus), zwei hübsche barocke Bürgerhäuser auf der Ostseite des Marktplatzes.





    Die Steinerne Kemenate geht in das 13./14. Jahrhundert zurück und wurde 1880 zum Feuerwehrhaus umgebaut.


  • An die Steinerne Kemenate schließt dieses Wohnhaus an:

    Auf dem Wandgemälde sind - recht originell - der damalige Bürgermeister und der Landrat beim Teilen des Mantels dargestellt, wie auch die für den Rathausneubau abgerissene Nordzeile des Marktplatzes.



    Ganz bezaubernd das seinerzeitige Ergebnis nach den Abriss-Orgien Anfang der 1970er Jahre (heutzutage könnte man das aber noch viel besser...):


    Das Rathaus, davor der österlich geschmückte Michaelsbrunnen.


    Zum Vergleich:

    Bildarchiv Foto Marburg


  • Ein gut erhaltener Abschnitt der Stadtmauer im Norden, die Festung Rosenberg folgt dahinter.




    Ausblick von der Oberstadt nach Osten zur Evang. Pfarrkirche



    Der Hexen- oder Lehlaubenturm von 1444, erhöht 1614.

  • Festung Rosenberg


    Als nächstes folgt die Festung Rosenberg, eine der am besten erhaltenen Festungsanlagen weit und breit, die Aufnahmen sind von 1994.


    Vom Marktplatz geht es am Stadtturm (ehem. Oberes Tor) und dem Kastenboden vorbei auf die Festung zu.



    Durch das (an das Nürnberger Tor in Forchheim erinnernde) Äußere Tor gelangt man in die Festung.



    Blick von der Festung über Kastenboden und Stadtturm hinweg auf die Stadt.


    Dicker Turm, Zeughaustorbau mit Kapitänsturm, Kernburg mit Kemenate und Kapelle, ganz rechts der Schieferturm. Im Hintergrund der Bergfried.


  • Von der Festung Rosenberg geht es am Stadtturm vorbei zurück in die Obere Stadt.



    Der Stadtturm beim ehem., 1807 abgerissenen Oberen Tor diente als Wartturm und Feuerwache. Die Grundmauern gehen noch in das 13. Jh. zurück, der jetzige obere Abschluss stammt von 1819.



    Amtsgerichtsstraße:



  • Aufnahme von 1994


    Amtsgerichtsstr. 21, das sog. Kommandanten- bzw. Floßherrenhaus. Dazu steht im Buch Das Bürgerhaus im westlichen Oberfranken: „Das Erdgeschoß ist noch spätmittelalterlich, das erste Obergeschoß dürfte aus der Zeit um 1600 stammen, das zweite Obergeschoß 1679 aufgesetzt. Und weiter: „Die heutige Erscheinung lässt das große Geschick bewundern, aus so unterschiedlichen Stilepochen ein organisches Ganzes geschafft zu haben.“






  • Ausblick von der Pfarrkirche auf die westliche Vorstadt.





    Schwedenstraße, links die Nummern 1 und 2



    Schwedenstr. 1, sog. Dümleinshaus, von 1769, rechts davon die Nr. 2 (siehe unten)



    Bildarchiv Foto Marburg

  • Nördlich der Kath. Pfarrkirche haben sich die beiden Schulgebäude aus der Zeit um 1860 erhalten.



    Die Knaben- ...


    und die Mädchenschule:



    Die Annakapelle östlich der Pfarrkirche von 1512/13...


    ...innen mit ungewöhnlicher Mittelstütze und hübschem Netzgewölbe:




    Pfarrkirche, Annakapelle und Stadtbefestigung.


    Weiter geht es dann mit der kath. Pfarrkirche...