Ödenburg / Sopron (H) (Galerie)

  • Da die Bilder der ursprünglichen Sopron-Galerie nicht mehr einsehbar sind, liefere ich mal frische nach. Ich habe Ödenburg vor zwei Monaten im Rahmen einer Städtereise nach Wien besucht. Die Stadt liegt im Nordwesten Ungarns unmittelbar an der österreichischen Grenze. In der einst mehrheitlich deutschsprachige Stadt gibt es nach Schätzungen noch ungefähr 5% Deutsche. Die Altstadt ist trotz einzelner kleiner Narben durch Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg gut erhalten.




    Beginnen wir unseren Rundgang mit einem Blick auf die Geißkirche mit barocker Innenausstattung und die Dreifaltigkeitssäule am Hauptplatz.




    Das sehr schöne historistische Rathaus von 1896.




    Blick auf das Wahrzeichen Ödenburgs, den Feuerturm.



    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.








  • Denkmal zur Erinnerung an die Vertreibung der Ödenburger Deutschen.



    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.








  • Sämtliche Strassen innerhalb der Altstadt sind zweisprachig.




    Blick auf die neogotische Ursulinenkirche, links angeschnitten ein unschöner Nachkriegsbau.

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.


  • Am Ursulinenplatz mit einer Marienstatue in der Mitte.






    Leider war die Stadt wie ausgestorben und das an einem Montag.






    Noch warten einige Gebäude in der Altstadt auf ihre Sanierung.

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.






  • In der St. Georgsgasse.






    Forum Scarbantia, Erinnerung an die römische Epoche der Stadt.

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.




  • Die ehemalige gotische Synagoge, eine von ehemals zwei in der Neugasse.







    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.


  • Für mich ist die Neugasse zweifellos der schönste Strassenzug in der Altstadt.




    Blick in die Kirchgasse.








    Prachtvolles Eingangsportal in der Kirchgasse.

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.


  • Der Blick geht von der Kirchgasse zur Evangelischen Kirche.






    Das mittelalterliche Gambrinus-Haus am Hauptplatz.






    Mit einer letzten Ansicht des Hauptplatzes und des Feuerturms beenden wir unseren Rundgang durch die Ödenburger Altstadt.

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

  • Sopron hat einige hübsche Gebäude, erinnert hier und dort ein wenig an Preßburg oder Rust. In den 1990ern ging es ein paar mal von Neusiedl aus nach Sopron insbesondere zum Zigaretten und Jeans kaufen.

  • Außerhalb der Grabenrunde hätt es auch noch einiges zu sehen gegeben. Die eigentliche Altstadt ist ja sehr klein.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Außerhalb der Grabenrunde hätt es auch noch einiges zu sehen gegeben. Die eigentliche Altstadt ist ja sehr klein.

    Zu meiner Verteidigung: Ich war mit zwei Freunden unterwegs und wir wollten noch ein bisschen einkaufen, zudem regnete es immer wieder stark:). Aus reiner Neugier gefragt: Was ist ausserhalb der Altstadt von Bedeutung?

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

  • na ja, . eigentlich ist die Stadt mit der Grabenrunde noch lange nicht zuende - die Grabenrunde selbst als eigentliches Stadtzentrum mit vielen Altbauten ua Kirchen und davon abzweigendende vorstädtischen Gassen.
    dann die Michaelskirche https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michael_(Sopron)

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Architektonische Rudschau 1889.


    Villa Lenck in Ödenburg/Sopron in Ungarn, erbaut von Architekt Otto Hofer in Wien:




    Grundriss der Villa Lenck in Ödenburg/Sopron in Ungarn:

  • Ja die Stadt war allgemein ausserhalb die Altstadt auch attraktiv und hatte uns wirklich uberzeugt. Gibt es Intresse fur ein paar mehr Bilder ? :)

  • @ johan v2,


    vielen Dank für das Angebot. Über Bilder schöner Bauwerke von Ödenburg/Sopron würde ich mich freuen.

  • Bilder aus der Altstadt gibt es ja schon genug.
    Aber zur Ergänzung, das blaue Gebäude beherbergt das Bergbaumuseum, in dem u.a. an die für Ungarn verlorenen Gebiete bei Schemnitz/Slowakei erinnert wird. Auch Freiberg spielt eine Rolle. Im Keller des rechten rötlichen Gebäude gibt es eine uhrige Weinkneipe, die auch von Einheimischen besucht wurde. Über die Qualität der "Jetztzeit" kann ich nix sagen, ich besuchte sie zu Ostzeiten und vor ein paar Jahren.



    Der Marktplatz erschien recht leer. Vor 1989 boomte die Innenstadt. Für DDR-Bürger unfassbar, was sich besonders abends für ein Nachtleben abspielte. Damals besuchten noch viele Österreicher wegen ihrer starken Kaufkraft Sopron. Dies scheint sich geändert zu haben.
    Ich kann mich in der Altstadt an archäologische Grabungen erinnern, die römische Grundmauern freilegten. Auch die Umgebung mit dem Neusiedler See ist interessant. Sopron spielte eine bedeutende Rolle für die deutsche Wiedervereinigung.