Der Postplatz - Geschichte, Gegenwart und Zukunft

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    • Etwas unsachlich-polemisch, Dein Ansatz, aber gut...
      Zumindest unterhaltsam :zwinkern:

      An diesem Postplatz stehen nunmal nicht nur der Zwinger und das Schauspielhaus,
      sondern auch einige häßliche Komponenten.
      Und einen Teil dieser häßlichen Seiten kaschiert bzw. verbessert der Entwurf meines Erachtens.
      Ein paar barocke Haltestellenhäuschen würden bestimmt schöner aussehen, aber dann müßte man auch konsequent sein, und Lindehaus, Freßwürfel und Co dem Boden gleichmachen. (was sicher die bessere Lösung wäre !)
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!
    • Ein paar barocke Haltestellenhäuschen würden bestimmt schöner aussehen,

      Ich rede ja nicht gleich von barocken Wartehallen- mich stört v. A. das Ausmaß!

      aber dann müßte man auch konsequent sein, und Lindehaus, Freßwürfel und Co dem Boden gleichmachen. (was sicher die bessere Lösung wäre !)

      ja sowieso! Meine Meinung ist halt, das solch Industriebauten dieser Art in der Nachbarschaft von Taschenbergpalais & Co nichts zu suchen hat.
    • Was ich sehr faszinierend finde, ist der geplante Grünzug mit Wassergraben an Stelle der heutigen Wallstraße. Das würde die Gegend, die heute von einem riesigen Parkplatz und einigen Baracken bestimmt wird, bedeutend aufwerten.
      Überhaupt wäre ein durchgehender Grünring um die Altstadt sogar eine Verbesserung gegenüber der Vorkriegssituation. Nach der Schleifung der Festungsanlagen hat man es in Dresden nämlich verpasst, an ihrer Stelle einen schönen Grünzug anzulegen, wie es in vielen Städten geschah. Stattdessen schlängelten dich da 2 Straßen um das Zentrum, und dazwischen stand eingequetscht eine Häuserzeile. So eine Promenade hat viel Flair. Ich wohne in Münster an derselbigen und kann das aus eigener Anschauung nur zu lebhaft bestätigen. :D
    • So eine Promenade hat viel Flair. Ich wohne in Münster an derselbigen und kann das aus eigener Anschauung nur zu lebhaft bestätigen.

      Ich kenne die Promenade in Münster und muss Dir absolut Recht geben. Gut finde ich an den Gestaltungsplänen das Zitat der alten Bastion und Stadtgraben. Nur die Entwürfe der geplanten Gebäude sind m.E. dringend überarbeitungswürdig! Man bedenke das der Fresswürfel nach seinem Bau das absolute Hassobjekt der Dresdner war, wurde er doch teilweise auf dem Grund der Sophienkirche gebaut, und ich habe das Gefühl, dass die geplante Neubebauung ein Zwischending zwischen Fresswürfel und Advantariegel wird. Und das ist nach meiner Meinung im Bereich Postplatz unpassend.
    • Man hätte von Anfang an das Ziel verfolgen sollen, Postplatz und Pirnaischen Platz
      als die zwei bedeutenden Fassungen der inneren Altstadt zu rekonstruieren.
      Dazu gehören Abriß von Hochaus am Pirnaischen Platz sowie Robotron-Gelände und Abriß von Lindehaus/Freßwürfel
      bei gleichzeitiger Rekonstruktion von Kaiserpalast und den markanten Eckgebäuden des Postplatzes.
      (Und in einem solchen Rahmen hätte dann selbstverständlich auch kein Schmetterlingsdach Einzug halten dürfen.)

      Der Neumarkt wird nun von ausschließlich heterogenen Plätzen umgeben sein. (Altmarkt, Pirnaischer Platz, Postplatz)
      Und die Achse Wilsdruffer Straße wird auf diese Weise bedeutungslos.
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    • Zumindest vom Grundriß her gefällt mir der geplante Postplatz mit seinen 3 Teilbereichen sehr gut. Der Vorkriegsplatz gehörte mit seinem Gewurl an Straßen und Kreuzungen und dazwischengestreuten Häusern nicht zu den besten Dresdner Plätzen.
      Volle Zustimmung zur Prominade mit dem Wassergraben in der Mitte. Sowas rund um die Altstadt zu ziehen würde diese nicht nur drastisch aufwerten sondern auch abgrenzen. Damit würde m. E. auch deutlicher, dass in der Innenstadt traditioneller gebaut werden muß als außerhalb.
      Das Schmetterlingsdach ist irgendwie elegant. Aber an dieser Stelle? Wie beim Blumenhaus und bei schiefen Liebeskindhaus ist nicht die Architektur sondern der Standort verfehlt.
      Es kommt sehr darauf an, dass die Häuser zum Zwinger und Schauspielhaus passen. Da sehen die Pläne noch enttäuschend aus. In der Umgebung des Zwingers sollte man schon mit Sandstein bauen und elegante historisierende Formen wählen. Ein traditioneller Architekt wie Kollhoff könnte den Postplatz retten.
    • Naja noch ist nicht aller Tage Abend. Es bleibt wohl ersteinmal bei der Haltestelle:

      "Das ist ein Zwanzigstel des Gesamtentwurfs", schätzt Schürmann ein, dessen preisgekrönte Gestaltung vom Zwinger bis zum Dr.-Külz-Ring reicht. Doch vielleicht lasse die verkehrstechnische Lösung am Postplatz bundesweit aufhorchen, vielleicht melden sich Investoren, um nun entlang der Verkehrsführung neue Bauten entstehen zu lassen, hofft der Architekt, der den Entscheidern in Stadtverwaltung und Stadtrat weiterhin seine Mitarbeit anbietet.

      Quelle: dnn-online.de/dnn-heute/57434.html

      Generell rede ich ja nicht von Rekos wie Post, Telegraphenamt oder Kaiserpalast (das dürfte spätestens bei der Finanzierung unrealistisch sein)
      sondern davon, dass ich die Pläne der Gebäude an dieser Stelle für äußerst unpassend halte.
    • Generell rede ich ja nicht von Rekos wie Post, Telegraphenamt oder Kaiserpalast (das dürfte spätestens bei der Finanzierung unrealistisch sein)


      Ich bin mir sicher, der Kaiserpalast kommt irgendwann!
      ...und wenn ich ihn selbst wieder aufbaue :P
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    • "youngwoerth" schrieb:

      Generell rede ich ja nicht von Rekos wie Post, Telegraphenamt oder Kaiserpalast (das dürfte spätestens bei der Finanzierung unrealistisch sein)


      Ich bin mir sicher, der Kaiserpalast kommt irgendwann!
      ...und wenn ich ihn selbst wieder aufbaue :P

      Der Kaiserpalast stand aber genau
      auf jenem Mittelstreifen ehemaliger Stadtbefestigung, der bei einer vernünftigen Stadtplanung im 19.Jh besser in einen Ring von Grünanlagen verwandelt worden wäre
      (was übrigens 1945 tausenden das Leben hätte retten können).
    • Ich denke an dieser Stelle etwas anders über den Grünstreifen, weil es sich um einen städtischen Platz handelt.
      Über den Postplatz würde ich schließlich auch keinen Grünstreifen legen ;)

      Mal ganz davon abgesehen, dass der Kaiserpalast gleich nach der Frauenkirche mein absoluter Favorit unter Dresdens Baukunstwerken ist.
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    • "youngwoerth" schrieb:

      Ich denke an dieser Stelle etwas anders über den Grünstreifen, weil es sich um einen städtischen Platz handelt.
      Über den Postplatz würde ich schließlich auch keinen Grünstreifen legen ;)


      warum eigentlich nicht? :)
      Der ehemalige Festungsgraben ist derzeit, bis auf das Bankgebäude am Külz-Ring und das "Haus des Buches", unbebaut.

      Man könnte um die ganze Altstadt von der Carolabrücke bis zum Zwingerteich einen Gondel-Kanal legen, gespeist durch Wasser aus Kaitzbach und Weißeritz, von kunstvollen Brücken überspannt...
    • Also eine Reko des Kaiserpalastes halte ich für so unrealistisch wie sonst was. Warum sollte man ihn auch rekonstruieren. Er ist potthässlich mit all dem überladenen Gründerzeitprotz. ( naja aber gut. das ist Geschmackssache ) darüber hinaus würde er absolut deplatziert im Raum stehen und 3. wie schon angemerkt will ich gerne den sehen, der das Ding nachbaut. Wenn da nicht Rockafeller Junior kommt seh ich da schlechte Chancen.
    • Hach Leute,

      viele Dinge sind doch erst entstanden aufgrund von Träumen, siehe Frauenkirche! Ich hoffe und wünsche mir auch das der Kaiserpalast eines Tages mal wiederentsteht, meinetwegen auch an andere Stelle. Sicherlich ist dies in der jetztigen Zeit undenkbar, aber wie schnell sich etwas ändern kann zeigen doch viele historische Beispiele auf.

      Vielleicht gibt es irgendwann Jemanden der sich so in dieses Gebäude "verliebt" und das nötige "Kleingeld" mitbringt um es wieder aufzubauen oder Unsereins kommt unverhofft zu großen Reichtümern (klar wohl eher utopisch). Sicherlich ist dazu noch viel mehr von Nöten, aber wenn es Jemanden gibt der dies energisch genug vorantreibt mit der nötigen Unstützung durch Leute wie uns oder Vereine ist es machbar denke ich.


      die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt
      Gruß Norbi
    • Sicher war der Kaiserpalast ziemlich extrem - gewissermaßen der komplette Gegenentwurf zu den späteren spröden Bauhaus-Gebäuden.

      Als großer Freund gründerzeitlicher Architektur würde ich mich aber sehr über eine Rekonstruktion freuen, gern auch an anderer Stelle. Andererseits ist natürlich klar, daß der Kaiserpalast nicht in der selben Liga spielt wie die Neumarkt-Gebäude...
    • Andererseits ist natürlich klar, daß der Kaiserpalast nicht in der selben Liga spielt wie die Neumarkt-Gebäude...


      Meinst Du das jetzt auf die Qualität des Gebäudes bezogen oder auf die Dringlichkeit der Rekonstruktion?
      Bei Letzterem kann ich Dir zustimmen.
      Allerdings finde ich den Kaiserpalast an Individualität, Originalität und Baukunst von keinem der
      (Wohn-)Gebäude am Neumarkt übertroffen.
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    • Man könnte um die ganze Altstadt von der Carolabrücke bis zum Zwingerteich einen Gondel-Kanal legen, gespeist durch Wasser aus Kaitzbach und Weißeritz, von kunstvollen Brücken überspannt...


      Nette Idee! Wäre ich dabei, wenn man gleichzeitig die Plätze betonen würde.
      (dann würde der Kanal eben quer durch den Platz fließen, hätte auch was!)

      Und der Kaiserpalast hätte dann ein Wassergrundstück ;)
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