Gefährdete Häuser

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    • Gefährdete Häuser

      Wenn man auf Seiten wie Willhaben.at nach Begriffen wie "Abriss", "Abbruch", "Bestandsfrei", "Bauträger", "abzutragen", "abtragen", etc. sucht, stößt man auf so manchen Juwelen, dessen letzte Stunde womöglich schon geschlagen hat.

      Auf die Idee gekommen war ich, als man in der Familie anfing darüber nachzudenken, sich ein kleines Zinshaus anzueignen. Ohne mir irgendwas dabei gedacht zu haben, suchte ich nach Zinshäusern in Wien, um mir einen groben Überblick der Preise zu verschaffen. (PS: Sie sind unbezahlbar)

      Nach kurzer Zeit war ich auf eine Annonce über ein Haus im 7. gestoßen. Ich war entsetzt, denn das Haus wurde anscheinend erst vor kurzem saniert (im Kulturgut Kataster sah das Haus noch recht heruntergekommen aus), und doch wurde in der Anzeige von einem möglich Abriss gesprochen, das Haus befindet sich nämlich in keiner Schutzzone. (wieso, verstehe ich nicht) Einige Zeilen drüber wird betont, dass sich das Haus in einwandfreiem Zustand befindet.
      So habe ich dann angefangen, nach den oben genannten Begriffen zu suchen, wobei ich auf eine ganze Menge gefährdeter Häuser gestoßen bin. Das ist nun ein paar Tage her – und manche Anzeigen sind nicht mehr online. Vielleicht wurden die Objekte verkauft, aber vielleicht auch nicht und die Anzeigen müssen neu eingestellt werden.

      Anfangen möchte ich mit soeben erwähntem Gebäude, im 7. Bezirk.

      Gefährdetes Haus, Wien 7

      Gefährdetes Biedermeierhaus ab 2019, Wien 14

      Gefährdetes Haus, Wien 14

      Gefährdetes Haus ab 20xx, Wien 17

      Zwei gefährdete Häuser, Wien 18

      Gefährdetes Haus, Wien 2

      Gefährdetes Haus ab 2019 bzw. 2023, Wien 17

      Gefährdetes Haus, Wien 20

      Gefährdetes Haus ab 2017/2018, Wien 16

      Gefährdetes Haus, Wien 14

      Gefährdetes Haus ab 2017, Wien 15

      Gefährdetes Haus, Wien 20

      Gefährdetes Haus, Wien 12

      Gefährdetes Haus, Wien 15
      (die Frechheit im Text ist einfach unglaublich, wie das mit dem Ausmieten noch öffentlich erwähnt wird – das ist illegal!)


      Wie ihr seht, sind das nicht gerade wenige Objekte. Manche sind schöner als andere. Aber: Man sollte flache Altbauten nicht aufgrund ihrer Fassade diskriminieren und gleich zum Abriss verurteilen. Die Proportionen von Fenstern, Türen, Räumen, etc. sind noch da. Gerade diese Bauten bieten doch eine tolle Basis für eine Rekonstruktion dar. Und es müssen gar keine Rekonstruktionen sein, es muss nur der Größe des Hauses entsprechen, sowie dem Stil der Gegend, und soll nicht nach Disneyland ausschauen.

      Und das waren jetzt nur die Zinshäuser, und das nur in Wien!

      Wer weitere gefährdete Häuser Posten mag, darf dies gerne hier machen. :)
    • Wien ist leider ganz schlimm, was der Abriss von Altbauten angeht! Allein am Rennweg wurden im letzten Jahr wieder drei Altbauten abgerissen und vis-a-vis vom Hauptbahnhof wurde erst in den letzten zwei Wochen ein Altbau abgerissen. Drei Häuser weiter folgt 2016 der nächste Abriss eines Altbaus! Andere Städte würden sich über diese Altbauten freuen, aber unsere Sozis können nicht einmal mit Messer und Gabel essen, wieso sollen sie sich überhaupt mit Baukultur befassen...Allein im 1. Bezirk verschwinden jährlich mehere Altbauten durch Abrisse - demnächst am Fleischmarkt. Diese Stadt und ihre (Bau)verwaltung ist zum Kotzen und das Bundesdenkmalamt lässt nur durch Dr. Neubauer ausrichten. "Wir können uns nicht um jedes Denkmal kümmern...". WER SOLL SICH DENN DARUM KÜMMERN, WENN NICHT IHR?! :aufdenkopf:
      "Lieber Gott, schütze uns vor Dreck und Schmutz,
      vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz!"
    • Welche Häuser werden im 1. abgerissen? Mir fällt jetzt in den letzten Jahren nur dieses Haus zwischen ich glaube Rotenturmstraße und Hoher Markt ein, da steht jetzt eine Art "Ufo" :P

      Das Haus am Fleischmarkt wird soweit ich weiß nicht abgerissen. Darüber gab es doch lange Diskussionen. Soweit ich weiß, hat der Herr seinen Willen nicht durchsetzen können, und es bleibt jetzt "nur" bei einem Dachausbau. Aber ich gehe dort regelmäßig vorbei und es ist immer Licht im Haus.

      Das traurige ist, dass es in der österreichischen Regierung niemanden gibt, der sich dafür einsetzt. Vasilakou meint, "kein Altbau-Abriss mehr ohne mein Okay", aber wir wissen genau, dass sie bei jedem zweitem Haus, aufgrund von Häupls Druck, eben ihr "Okay" geben würde bzw. gegeben hätte. Strache will alte Ortskerne in Wien unter Schutz stellen, aber bei unserem neuen, adeligen Vizebürgermeister wird denk ich eher das Geld zählen, und das bedeutet Tschüss alte Häuser :)

      Schon verrückt, wie es eine Proletenbande schafft, das komplette politische Spektrum von links bis rechts abzudecken.
    • @Sean Apollo

      Ich habe gerade nachgesehen. Die eigentliche Adresse ist glaublich Bauernmarkt 23. Der Eigentümer, Herr Lenikus, hat dort Fenster geöffnet udn um die Standsicherheit des Gebäudes zu beeinträchtigen angeblich auch Tramdecken herausgeschnitten. Es wehrt sich nur noch eien Mieterin im EG (Puff) erfolgreich gegen den Abriss - Abrissbescheid ist genehmigt worden. Es ist/wäre wirklich sehr schade um diesen riesigen Altbau, weil er zusammen mit dem gegenüberstehenden Haus ein Ensemble bildet. Beide Ecktürme harmonieren miteinander.

      Kennst Du am benachbarten Fleischmarkt auch noch einen Abrisskandidaten?

      @Zeno

      Das BDA ist in Wien komplett unterbesetzt und quasi ein zahnloses Krokodil. Wenn das BDA bei Umbauten nicht gefragt wird, dann merken dies das nicht einmal...außer natürlich bei der Hofburg oder Schloss Schönbrunn. Das Problem bei uns in Wien ist der fehlende politische Wille und das Verständnis für die überlieferte Bausubstanz. In Wien leiden wir quasi unter dem Dresden-Syndrom. Die Politiker meinen ja noch immer, das Wien die schönste Stadt der Welt ist...Prag hat touristisch Wien schon längst abgehängt und wenn in Budapest einmal wirtschaftlich bessere Zeiten anbrechen, wird das noch eine große Konkurrenz zwei Stunden von Wien entfernt...durch jeden modernen Neubau wird Wien versiffter (siehe Donaukanal oder die schreckliche Seestadt Aspern, die gerade am Reissbrett gebaut wurde und aussieht wie die Plattenbaustadt Halle-Neustadt vor 35 Jahren. Kannst Dir vorstellen, wie es dort in 20 Jahren aussieht...0 Gespür...das städtische Problemviertel der Zukunft. Meine Kinder waren mit der Schule dort und bekamen eine Führung. Meine Kinder sind natürlich bereits konditioniert aufs schöne Bauen jund haben die Führerin natürlich gefragt, warum heute so hässlich gebaut wird :biggrin: .
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      vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Exilwiener ()

    • Ich habe gerade nachgesehen. Die eigentliche Adresse ist glaublich Bauernmarkt 23. Der Eigentümer, Herr Lenikus, hat dort Fenster geöffnet udn um die Standsicherheit des Gebäudes zu beeinträchtigen angeblich auch Tramdecken herausgeschnitten. Es wehrt sich nur noch eien Mieterin im EG (Puff) erfolgreich gegen den Abriss - Abrissbescheid ist genehmigt worden. Es ist/wäre wirklich sehr schade um diesen riesigen Altbau, weil er zusammen mit dem gegenüberstehenden Haus ein Ensemble bildet. Beide Ecktürme harmonieren miteinander.

      Kennst Du am benachbarten Fleischmarkt auch noch einen Abrisskandidaten?


      Nö, also am Fleischmarkt kenne ich keine gefährdeten Gebäude, außer eben am Fleischmarkt Ecke Bauernmarkt, das Haus, welches von dir erwähnt wurde. (Der Zwillingsbau mit dem Türmchen)
      Aber diese Berichte sind doch Jahre alt, oder nicht? Ich bilde mir eben ein, dass die Puffbesitzerin sich durchsetzen konnte, und der Herr L jetzt dafür den Dachboden ausbauen würde. Wie gesagt, ich sehe dort immer wieder Licht brennen.

      Schlimm wäre der Abriss in meinen Augen aber dennoch, gerade noch in dieser Gegend, die so fürchterlich hässlich ist. Eine Aufwertung der Gegend zwischen Stephansplatz - Schwedenplatzes kann m.E. nur durch Rekonstruktionen oder Neubauten im alten Stil erzielt werden. Wieso sonst ist die Gegend wohl so ein Loch…
    • Konkret ist es der Bauernmarkt 21

      Wahrscheinlich meint Sean Apollo diese Aussage über "gerettet"!!:

      meinbezirk.at/innere-stadt/chr…wel-gerettet-d214781.html

      Gerettet sieht aber meiner Meinung anders aus - der Investor hat sich durchgesetzt!
      Es darf nie vergessen werden, dass die Kunst eines Landes der Wertmesser nicht allein seines Wohlstandes, sondern vor allem auch seiner Intelligenz ist
    • Gefährdetes Zinshaus, Wien 16
      Hier könnte der einzige Mieter mit unbefristetem Vertrag raus"geekelt" werden, zudem das Haus auch noch sehr günstig ist. (Oder eher das Grundstück, denn das Haus selbst hat nicht besonders viel Wohnfläche)

      Schloss Hof schrieb:

      Konkret ist es der Bauernmarkt 21

      Wahrscheinlich meint Sean Apollo diese Aussage über "gerettet"!!:

      meinbezirk.at/innere-stadt/chr…wel-gerettet-d214781.html

      Gerettet sieht aber meiner Meinung anders aus - der Investor hat sich durchgesetzt!


      Dieser Beitrag ist über 3 Jahre alt! :smile:
    • Hoffe ich! Aber es ist auch wichtig, aktiv dagegen etwas zu unternehmen. Durch das Forum hier schaffen wir bereits ein Bewusstsein für alte Bauten, allerdings gibt es noch viel Arbeit: Erstens, Zugang zu weiteren Menschengruppen zu bekommen, die von alleine nicht hier landen würden, und zweitens, dann auch wirklich aktiv etwas gegen den Abriss solcher Häuser zu unternehmen, und nicht etwa sich nur im Forum beschweren.

      Es müssen Trends gesetzt werden. Man muss zeigen, dass alte Bauten "in" sind. Ich schaffe das in meinem Freundeskreis ganz gut, fast jeder wurde umgestimmt und ist jetzt unsterblicher Altbau-Fan. Neubauten werden mittlerweile als "peinlich" und nicht repräsentativ empfunden. Eine Freundin, die aus ihrer DG-Wohnung ausgezogen war, und auf der Suche nach einer neuen Wohnung war, konnte ich zu einer schönen Altbau-Wohnung überreden. Anfangs war sie sehr skeptisch, bezüglich Kastenfenster, alte Türen, etc. Jetzt liebt sie die Wohnung!
    • Das Bewußtsein ist sogar da, nur die Politik muss nachziehen. Es kann doch nicht sein, dass eine supersanierte 129 m² Mietwohnung in einem prachtvollen Gründerzeithaus zum Richtwertmietzins+ Aufschläge um zB 11 €/m² vermietet werden darf und eine gleichgroße Wohnung in einem danebenstehenden, versifften Nachkriegsgebäude um das doppelte vermietet werden darf NUR weil es das Mietrechtsgesetzt in Ö so verlangt. Das ist auch der Grund, weshalb Lenikus aus dem Geltungsbereich des MRG mit dem Abriss des Hauses heraus will - um anschließend frei in der Mietzinsbildung zu sein. Noch eklatanter ist es außerhalb des 1. Bezirks!

      ABER und das ist nun das gute: Seit diesem Jahr darf man mit diesem Thema auch zum Obersten Gerichtshof gehen und es sind schon Verfahren anhängig. Die willkürliche Mietzinsbildung in Ö ist willkürlich und NICHT verfassungskonform. Gleiches muss gleich behandelt werden und das ist bei der Mietzinsbildung nicht der Fall - eine gute Chance, dass unser Altbauten in Zukunft zumidnest aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr eliminiert werden müssen:

      Hierzu ein heutiger Artikel aus der Presse:

      diepresse.com/home/recht/48465…link=/home/recht/index.do
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    • Interessanter Artikel!

      Aus Erfahrung weiß ich, dass es genug Fälle von Altbauten gibt, bei denen der höchst zulässige Mietpreis nicht eingehalten wird. Jetzt stellt sich die Frage, wem zugunsten. Dem Besitzer, oder dem Haus…

      Wer in einem alten Haus leben will, muss verstehen, dass der Erhalt eines solchen Hauses eben Kosten mit sich trägt. So wie alles, was alt und wertvoll ist. Wer sich das nicht leisten kann, muss eben wo anders leben gehen. Über ihren Verhältnissen zu leben tun hauptsächlich Leute aus unteren sozialen Schichten.

      Und eigentlich muss die Miete gar nicht erhöht werden, sondern nur die Betriebskosten. Es sollte so überprüfbar sein, dass die Betriebskosten in einen Topf landen, und ausschließlich für dieses eine Haus ausgegeben werden können, ohne, dass sich jemand mit der Kohle aus dem Staub machen kann. Die Betriebskosten sind auch nicht da, um das DG auszubauen. Sie sind da, für den Erhalt von Fenstern, Fassade, Treppenhaus, und alle anderen Dinge wie Müll, Hausverwaltung, was auch immer…

      Damit der Preis gleich bleibt wie jetzt, müsste dafür der Mietanteil gesenkt werden. Ansonsten würden sich keine Mieter finden, oder nur die, die es sich leisten können. Einerseits wäre das Geschäft mit den Zinshäusern dann zu Ende - was vielleicht nicht mal so schlecht wäre, wenn es sich nicht mehr rentieren würde, denn mit Wohnraum spielt man nicht. Andererseits würde man dann erst recht Altbauten abreißen, um Häuser mit niedrigen Betriebskosten zu bauen, um mehr Mieter zu finden.

      Naja. Es ist ein ewiger Teufelskreis.

      Was es wirklich braucht:

      - Mehr Schutzzonen
      - Keine Teilung von Grundstücken mehr, oder nur eingeschränkt (bei Häusern mit Garten)
      - Technische abbruchreife ablösen
      - Bebauungsvorschriften, die sich an den bereits vorhandenen Häuserbestand (=Altbauten, aber leider nicht mehr überall der Fall) richten.

      Die oben genannten Punkte funktionieren aber nur, wenn sie eben zusammen gelten. Die Schutzzone nützt beispielweise nichts, wenn es die technische Abbruchreife noch gibt. Deshalb wäre ich für ein noch systematischeres Verfahren:

      Baujahr vor dem 2. Weltkrieg?
      ——> automatisch geschütztes Gebäude, ohne Diskussion
    • Sean Apollo schrieb:

      Baujahr vor dem 2. Weltkrieg?
      ——> automatisch geschütztes Gebäude, ohne Diskussion


      Das habe ich mir auch schonmal gedacht, es muss ja nicht gleich Denkmalschutz sein, aber zumindest mit stärkeren Auflagen zum Erhalt belegt werden als aktuell.

      Bzgl. der Mietpreisentwicklung ist die Wiener Regelung tatsächlich nicht gerade förderlich was den Erhalt von Altbauten angeht. Allerdings ist ein zu hoher Preisdruck auch nicht gut, in München wird seit einigen Jahren vor allem in den Vorstädten Tabula Rasa gemacht und etliche kleine Häuser aus der Zeit vor dem 2. WK müssen modernen, gesichtslosen Mietblöcken weichen. Einfach, weil sich mit einem kleinen Haus auf großem Grundstück nicht so viel verdienen lässt.
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Vulgow schrieb:




      @sean apollo

      Da gebe ich dir 100 % Recht, jeder dem das missfällt muß dagegen auftreten - daher habe ich in meinem Büro gleich die Unterschriftenliste zur Hetzgasse 8 im 3. Bezirk herumgereicht und das mit Erfolg - die Leute unterschreiben!
      Es darf nie vergessen werden, dass die Kunst eines Landes der Wertmesser nicht allein seines Wohlstandes, sondern vor allem auch seiner Intelligenz ist
    • Gefährdete Jugendstilvilla, Wien 13

      Das Projekt mit 6 Wohneinheiten oben ist bereits genehmigt, das Haus ist also wahrscheinlich schon verloren. Unglaublich, wie viele Anzeigen jeden Tag kommen, für Häuser zum abreißen. Es ist unvorstellbar. Erst wenn man etwas tiefer hinein blickt, fällt einem auf, dass bestimmt mindestens zwei Altbauten pro Woche in Wien der Abrissbirne zum Opfer fallen. Ich glaube das würde mit den Statistiken passen, die Altbau-Abrisse pro Jahr festhalten.

      Wenn man durch die Straßen schlendert, merkt man das ja nicht in diesem Ausmaß. Man kann sich ja nicht gleichzeitig auf 1000 Seiten befindet, so, wie es im Internet möglich ist. Aber genau so kann man sich schon mal ein gutes Gesamtbild machen.


    • Naja, so schlimm das auch ist, dies ist definitiv kein Einzelfall. Diese "Jugendstilvilla" läuft bei den meisten dann doch eher unter "unspektakuläres, altes Haus". Dazu kommt dann ein hohes Preisniveau und ein vergleichsweise großes Grundstück und schon sind solche Bauten gefährdet. Ich wage zu behaupten, dass im kleineren München in ähnlicher Geschwindigkeit eben solche Bauten verschwinden.
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)