Dresden - Rekonstruktion des Narrenhäusels (in Planung)

  • Auch wenn ich ja hier als der Nörgler und Miesmacher gelte, kann ich nur immer wieder sagen, Dresden hat die unfähigste und wahrscheinlich auch eine der korruptesten Stadtführungen Deutschlands. Dieser grüne Baubürgermeister ist dann noch der Gipfel.

    Ich bin Gott sei Dank nicht mehr jung und muss diesen ganzen Wahnsinn wahrscheinlich nicht mehr allzu lange ertragen.

    Dennoch wünsche ich mir immer mehr, ich wäre 30 Jahre eher geboren worden. Dann hätte ich das wahre Dresden noch mit eigenen Augen sehen und auch bewußt erleben dürfen und müsste außerdem nicht den immer rasanter werdenden Untergang dieses Landes ertragen.

  • Wiessner sollte sein Angebot einfach zurückziehen und 5 bis 10 Jahre auf Eis legen, statt sich das Narrenhäusel von den K(l)otzologen in den Ämtern zerschießen zu lassen. Das Haus kann noch gebaut werden, da stümpert der Raoul längst in einer anderen Stadt herum. Ganz ehrlich, man muss die Dresdner auch nicht immer gegen ihren Willen zur Schönheit zwingen. Wenn die Neustädter mit Platten, Dreck und Schmierereien zufrieden sind, dann sollen sie auch nicht mehr bekommen, ist ja schließlich eine Demokratie. Und wenn sie das Narrenhäusel doch wollen, sollen sie halt mal beim Raoul anfragen, woran es klemmt.

  • Auch wenn ich ja hier als der Nörgler und Miesmacher gelte, kann ich nur immer wieder sagen, Dresden hat die unfähigste und wahrscheinlich auch eine der korruptesten Stadtführungen Deutschlands. Dieser grüne Baubürgermeister ist dann noch der Gipfel.

    Ich bin Gott sei Dank nicht mehr jung und muss diesen ganzen Wahnsinn wahrscheinlich nicht mehr allzu lange ertragen.

    Dennoch wünsche ich mir immer mehr, ich wäre 30 Jahre eher geboren worden. Dann hätte ich das wahre Dresden noch mit eigenen Augen sehen und auch bewußt erleben dürfen und müsste außerdem nicht den immer rasanter werdenden Untergang dieses Landes ertragen.

    Ja aber auf die andere Seite haben ja Dresden um Neumarkt wahnsinnig positiv entwickelt. Ich hatte die Neumarkt-projekt gar nicht för möglich gehalten und auch wenn Stockholm deutlich besser erhalten ist, sind wir am moment im Rekonstruktion und traditionelle Neubauten gar nicht so weit wie Deutschland.

  • Warum einfach, wenns auch schwierig geht. Eine Verwaltung schafft sich Arbeit. Nachvollziehen kann das keiner.

    Aber ich kanns nur immer wieder betonen, hier spielen offensichtlich persönliche Befindlichkeiten die Hauptrolle.

  • Hier der Artikel:


    Dresden

    Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau will auf seiner Sitzung am 11. März entscheiden, wie das Narrenhäusel rekonstruiert werden soll. „Sie bringen die drei Entwürfe mit, sie werden an die Wand gehängt und dann treffen wir eine Entscheidung“, erklärte Linke-Bauexperte Tilo Wirtz am Mittwoch. Veit Böhm (CDU), Thomas Ladzinski (AfD) und Stefan Engel (SPD) forderten ebenfalls: Auf der nächsten Sitzung des Gremiums sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden.

    Hintergrund: Die Jury, die über das Äußere des Narrenhäusels entscheiden soll, hatte Ende Januar einen Beschluss vertagt und empfohlen, einen weiteren Architekten bei der Überarbeitung der vorliegenden Entwürfe einzubeziehen. Bauherr Frank Wießner, der das Narrenhäusel errichten will, hatte den Auftrag, drei Entwürfe vorzulegen. Keiner überzeugte die Jury, der Dresdner Bauunternehmer sollte nacharbeiten.

    „Die Jury meinte, dass die Brüche, die das Gebäude zwischen 1920 und 1938 verändert haben, an der Fassade dargestellt werden sollten“, erklärte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain das Votum. Wenn man ein Gebäude errichten wolle, das so nicht existiert habe, müsse die Baugeschichte abgebildet werden. „Das klingt plausibel“, so der Baubürgermeister.

    Das kostet aber auch Zeit. Viel Zeit. Ein neuer Architekt muss sich in die vorliegenden Entwürfe sowie die Historie einarbeiten und dann seine Empfehlungen aussprechen, die wieder der Jury vorgelegt werden. Bis zu einem Bauantrag – von einer Baugenehmigung ganz zu schweigen – würden Monate, wenn nicht Jahre vergehen.

    „Diese Jurys entwickeln sich immer mehr zu Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Architekten“, schimpfte Wirtz, „wir kommen nicht mehr zu Potte, weil immer noch eine Runde gedreht werden soll.“ Es sei absurd, für dieses kleine Gebäude derart oft eine Jury tagen zu lassen. „Wir wollen dort ein Bauwerk haben, das der Barockzeit entstammt.“

    Stadtplanerin Anja Heckmann erklärte, der Standort des Narrenhäusels sei es wert, in einen fachlich substanziierten Kontext gestellt zu werden. „Wir wollen ein Gebäude haben, das einen Charakter hat und eine Zeit vertritt“, warb sie um mehr Zeit und einen Spruch der Jury vor der Entscheidung durch den Ausschuss.

    „Es wäre mal an der Zeit, in Dresden ein Haus zu bauen, das dem guten Geschmack entspricht“, entgegnete Wirtz und fand eine große Mehrheit bei den Ausschussmitgliedern. Diese Entschlossenheit stelle die Verwaltung durchaus vor Schwierigkeiten, bekannte der Baubürgermeister. „Wir wollen eine finale Entscheidung treffen am 11. März“, bekräftigte Böhm. Und Engel empfahl, den Bauherren Wießner

  • Endlich versucht sich der Stadtrat gegen die Ideologen im Stadtplanungsamt in dieser Sache durchzusetzen.

    Wollen wir hoffen, dass der Linke Thilo Wirtz bei diesem Machtkampf mit den eigenen Reihen nicht unter die Räder kommt...

  • Er hat in dem Fall den support der CDU (Böhm) und SPD (Engel) und AfD (???). Und ich denke auch die Mehrheit der Stadtbevölkerung auf seiner Seite. Das modernistische Machtspiel ums NH blieb ja am Ende auch dem letzten nicht verborgen.