Miami South Beach - Art Deco (Galerie)

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    • Miami South Beach - Art Deco (Galerie)

      Das Thema Art-Deco in Miami South Beach ist mit einem knappen Beitrag um 20 Bilder nicht wiederzugeben. Ich versuche es hier mal einem zweigeteilten Beitrag mit um die 70 Bildern. Bis zum zweiten Teil wird es etwas dauern, da ich mit argen Zeitproblemen zu kämpfen habe.

      Miami Beach ist eine der Downtown Miami vorgelagerte auf einer Insel gelegene eigene Stadt mit laut Wikipedia 87.000 Einwohnern. Eine erste Bebauung fand hier erst in den 1880ern Jahren statt, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Ziel der Ansiedlung reicher Industrieller in den Wintermonaten intensiviert wurde. 1926 verwüstete ein Hurrikan die Insel, was allerdings im Anschluss primär im Südteil der Insel eine Neubebauung im seinerzeit modernen Art Deco Stil zur Folge hatte.

      1 Wir schauen zunächst auf eine Karte, das kann nie schaden. Man könnte meinen, es wäre Manhattan. Rechts unten habe ich Ocean Drive, Collins Avenue und Washington Avenue markiert, links unten ein Parkhaus an der Ecke Alton Road / 4. Straße. In der Mitte oben sehen wir die Lincoln Road Mall, rechts oben knapp außerhalb der Karte die Gegend um das Brass Museum of Art. Im Gebiet zwischen diesen Markierungen stehen um die 800 Art-Deco-Gebäude in der höchsten Konzentration weltweit.





      2) Wir beginnen mit einem Blick zum nördlichen Ende des Ocean Drive. Hier geht die typische Bebauung mit kleinen Hotels (links) in größere an der Collins Avenue um die 15. Straße über.




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      5) Am McAlpin (1940 by L. Murray Dixon) sehen wir einige typische Merkmale der Art-Deco-Gebäude hier vor Ort.
      - Starke vertikale Elemente oft mit einem Mittelturm,
      - Bezüge zur Nautik, häufig symbolisiert durch Bullaugen,
      - auskragende “Augenbrauen“ über den Fenstern und
      - horizontale „Rennstreifen.




      6) Abends ist gerade am Ocean Drive die Hölle los. Hier sehen wir das Breakwater, 1940 by Anton Skislewicz.




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      8) In der Mitte haben wir das Colony Hotel, 1935 by Henry Hohauser.




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      11) Jetzt sind wir an einem der für mich schönsten Gebäude angekommen, den Waldorf Towers an der Ecke Ocean Drive / 9. Straße, 1937 von Albert Anis. Sehr viele der Gebäude hier werden einmal Hotels gewesen sein. Leider wurden viele dieser Hotels umgenutzt, umgebaut und haben oft ihr Art-Deco-Interieur verloren. In den Waldorf Towers ist dieses Interieur wunderbar erhalten.




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      14) Allein am Oceon Drive stehen Dutzende sehenswerter Gebäude herum. Es ist verblüffend, wie verschiedenartig diese Gebäude ausgearbeitet wurden.




      15) Im Leslie Hotel (1937 by Robert Anis) hatten die aktuellen Besitzer oder Betreiber bei einer Wiedereröffnung 2014 tatsächlich genug Geist, Schirme zu kaufen, die sich an das Gebäude perfekt anpassen.




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      18) Dieses Gebäude gefällt mir gut. Ich finde erstaunlich, wie es gelungen ist, einen schlichten Bau mit wenig Finesse in etwas Sehenswertes zu verwandeln.

    • 19) Jetzt sind wir in der ersten Parallelstraße zum Ocean Drive, der Collins Avenue. Es geht mit ähnlicher Qualität weiter wie zuvor. Hier sehen wir das Essex House (1938, Henry Hohauser), das mit seinem deutlich nautischen Symbolen fast seetauglich wirkt. Die Lobby ist klasse erhalten.




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      21) Das Sherbrooke Hotel, 1947 by Mckay & Gibbs.




      22) Das Tiffany Hotel, ebenfalls mit feiner Lobby, 1937 by L. Murray Dixon.




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      24) Relativ bekannt ist das Webster Hotel, 1936 by Henry Hohauser.




      25) Das Marlin, 1939 by L. Murray Dixon.




      26) Als nächstes kommen das Palmer House, das Kent Hotel und das Tudor, 1939 by L. Murray Dixon. Dreimal der gleiche Architekt im gleichen Jahr und die Gebäude sind irgendwie ähnlich, aber dennoch verschieden




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      29) Im Bereich zwischen der 10. und der 15. Straße gibt es an der Collins Avenue dann einige Renovierungen.




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      31) In diesem schlichten Art Deco-Hotel, dem Claremont, haben wir 2004 schon einmal übernachtet, somit kann ich etwas zu den Renovierungen aus Bild 29 sagen. Ich habe noch nie in einem dermaßen abgewohnten, schlechten Hotel übernachtet wie hier seinerzeit. Möbel, Türen, sanitäre Einrichtungen und Klimanlagen dürften geschlossen aus den 1940ern bis 60ern Jahren gestammt haben, es war von innen und außen laut, es war nicht auszuhalten und wir waren einfach froh, als wir weg waren. Abgerundet wurde unser Aufenthalt damals mit wässrigem Kaffee und klebrigem Kuchen zum Frühstück. Dabei war das Hotel im Dezember 2004 ausgebucht und das war dann auch das Dilemma. In dieser tollen Ecke der Welt war und ist so ziemlich alles zu vermieten, und so haben sie es dann bis weit in die 2000er Jahre gemacht, bis die Buden fast auseinanderfielen und nun (Bild 29 und 31) teilweise bis auf die Außenmauern komplett entkernt und erneuert werde,




      32) Ab der 17. Straße wird die Bebauung dann etwas höher und stammt aus dem späten 1940ern, wenn nicht aus den 50ern. Einige der Gebäude hatten wir schon in Bild Nr. 2 gesehen.




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      34) Tres cool finde ich dann wieder das Surfcomber, 1948, by McKay & Gibbs




      35) In der Washington Avenue sinkt nun die Dichte an Hotels, die Straße ist deutlich breiter, es gibt alle mögliche Infrastruktur, hier etwa die lokale Polizeistation.




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    • 37) Mit dem heutigen Wolfsonian-Museum sehen wir erstmalig ein Beispiel eines etwas älteren Art-Deco-Stils in spanisch-mediterran knapp vor 1930, die unteren drei Stockwerke stammen von den Architekten Robertson und Patterson (1926), das oberste Stockwerk wurde 1936 zugefügt. Drinnen sehen wir dekorative Kunst, teilweise aus abgebrochenen Gebäuden, aber auch eine ehemalig Spitze des Woolworth Building in New York City, aber auch einen Art-Deco-Briefkasten aus dem ehemaligen Bahnhof in Buffalo.




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      40) Ausgesprochen interessant fand ich dieses Gemälde, das eine Zusammenstellung von den Architekten Schulze und Weaver um 1930 gebauter Gebäude zeigt. Zwei der Türme außen stehen in (oder um) Miami Downtown, vielleicht komme ich auch noch dazu, hier diesen Bereich vorzustellen. Die Türme rechts und links der Mitte sind die Hotels “Pierre” und “Sherry-Netherland” in der Süd-Ost-Ecke der New Yorker Central-Parks. Der 190 m hohe Gigant in der Mitte ist das aktuelle New Yorker Waldorf-Astoria-Hotel (der Vorgänger wurde für das Empire State Building abgerissen), das in der noch gewaltigeren Bebauung der Park Avenue nördlich der Grand Central Station tatsächlich untergeht, wie wir im folgenden Bild (Perspektive vom Rockefeller Center) sehen.




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      42) Als nächstes sehen wir die hiesige City-Hall, ebenfalls in spanisch-mediterran …




      43) … und das phantastische Post Office (1939 by Howard L. Cheney). Das War der erste Teil meiner Miami South Beach Bilder. Bis zum zweiten wird es wie gesagt etwas dauern.




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    • Sehr interessant und teilweise auch faszinierend (allerdings mag ich nicht alles in gleichem Maße). Für mich stellt sich hier die Hauptfrage, wie man Art Deco beschreiben oder gar definieren kann. Es ist sehr wohl so etwas wie ein stilistischer Zusammenhang spürbar, dies jedoch höchst vage und nicht beschreibbar. Ich hab diesbezüglich noch nie etwas Überzeugendes gelesen. Diese Bilder bezeugen das recht eindrucksvoll.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Der Art Deco, den es wahrscheinlich nur in Nordamerika so gegeben hat, ist die letzte Architekturstilrichtung klassischer Art vor dem Beginn der sogennanten klassischen Moderne bzw. der städtebaulichen Nachkriegsmoderne, die sich ab 1945 weltweit durchgesetzt hat. Der Art Deco von Miami Beach, der neben Santa Monica (Los Angeles County) der bedeutendste darstellt, sollte auch kunsthistorisch und architekturwissenschaftlich seinen gleichrangigen Platz nach den klassischen Stilrichtungen Gotik, Renaissance, Barock, Klassiszismus, Historismus, Jugenstil, Neue Sachlichkeit/Neues Bauen/Reformbau bekommen und akzeptiert werden, auch wenn er räumlich sehr begrenzt war.
    • Ich möchte als Antwort auf die Frage von uc noch anzeigen, dass ich ebenfalls über keine taugliche Definition von Art Deco verfüge. Laut Wikipedia befinden wir uns in einer Spannweite vom ausgehenden Jugendstil bis fast bis zum Bauhaus. In vermutlich jeder amerikanischen Stadt befinden sich wuchtige, sehr schlicht verzierte, Post- oder Gerichtsgebäude aus den 1930ern, die (wie ich schon mehrfach geschrieben hatte) auch von Alber Speer stammen könnten. In den USA fallen natürlich diverse Wolkenkratzer auf, vor allem in New York, aber auch gerade in Detroit oder in Buffalo. Die Spannweite der Art Deco Wolkenkratzer verdeutlichen zwei der bekanntesten Gebäude, die sich nur in ihrer Silhouette ähneln. Auf der einen Seite das zumindest unbeleuchtet schlichte Empire State Building, das Art Deco vor allem in seiner Lobby zeigt. Auf der anderen Seite das extrem verspielte Chrysler Building, der (pardon my french) feuchte Traum eines Automobil-Magnaten.

      In jedem Fall wird zumindest das amerikanische Art Deco unterschätzt. Das englische Wikipedia ist bezogen auf amerikanische Architektur wirklich stark, bezogen auf Miami South Beach finde ich ein Minimum.



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      Zum Beginn des zweiten Teiles meiner Bilder aus Miami South Beach geht es auf ein Parkdeck in der Südwest -Ecke der Insel. Das Gebäude ist ziemlich neu und unten drin ist der einzige vernünftige Lebensmittelladen, den ich vor Ort gesehen habe.

      Nach Westen schauen wir über den MacArthur Causeway in Richtung Miami Downtown, die sich in den vergangenen Jahren gewaltig verändert hat.




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      Richtung Nordosten schauen wir über ein großes Wohngebiet Richtung zu der höheren Bebauung im Bereich Collins Avenue / 15. Straße. Die City Hall, die wir schon gesehen hatten, habe ich markiert.

      Dieses Wohngebiet, es geht aus dem Bild hinaus nach links noch um einiges weiter, ist faszinierend. Ein Riesenbereich, der nahezu komplett aus Art-Deco-Gebäuden besteht. Wir haben in der Nähe des Parkdecks in der Südwest-Ecke der Insel gewohnt und „mussten“ diese Wohngebiet einige Male durchlaufen und es war absolut interessant, an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken.




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      55) Ich möchte noch betonen, dass es sich bei dem hier gezeigten Wohngebiet absolut um kein „Reichen-Ghetto“ handelt. Hier liefen ziemlich normale Leute rum, eher im unteren als im oberen Bereich der Skala. Vielleicht ist der Party-Bereich von hier auch schon wieder zu weit weg.




      56) Dieses Haus war eines der wenigen, das offensichtlich aufwändig renoviert wurde und nun auf einen Käufer wartete.




      57) Jetzt sind wir in der Bild 1 markierten Lincoln Road Mall im Nordbereich der Insel. Hier gibt es viele Geschäfte, Restaurants und Kneipen, hier ist einiges los. Besonders sehenswert finde ich die beiden Theater vor Ort, hier zunächst das Lincoln Theatre von Thomas W. Lamb (1936). Es ist auffällig, dass vermutlich sämtliche Gebäude, die wir bislang gesehen haben, von lokalen Architekten stammen, das wird auch die lokale Ausprägung von Art Deco erklären. Thomas W. Lamb nun hat in den gesamten USA diverse Theater gebaut, sein vielleicht bekanntestes Werk dürfte der dritte Madison Square Garden in New York sein, der allerdings 1968 abgerissen wurde, nachdem dieser dritte Garden Standford White’s zweitem Madison Square Garden (am gleichnamigen Park) nachgefolgt war.




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    • 59) Dann kommen wir zum Colony Theatre, 1934 von einem R.A. Benjamin.



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      63) Jetzt sind wir auf einem Parkdeck an der Ecke Lincoln Road / Alton Road und schauen zur Küste mit der wieder markierten City Hall rechts außen.





      64) Jetzt sehen wir Richtung Süden die Alton Road hinunter. Hinten habe ich das Parkdeck markiert, auf dem ich für die Bilder 46 und 47 gestanden habe.




      65) Jetzt sind wir am The Fillmore, Miami Beach, das zu einem noch weit größeren Veranstaltungskomplex gehört, gebaut (ich weiß nicht, wann) als Jackie Gleason Theatre, bekam das Gebäude seinen aktuellen Namen in der späten 1960ern durch den Promoter Bill Graham, der in San Francisco eine gleichnamige Anlage betrieb. Das Fillmore in Miami Beach stand wohl noch um 2010 vor dem Abriss, ist aber offenbar laut Wikipedia „still in operation“.




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      68) Dies ist die lokale Synagoge.




      69). Noch etwas weiter nördlich kommen wir ins Umfeld des Brass Museum of Art, das ich in meiner Karte in Bild Nr. 1 rechts oben außen markiert hatte. Zunächst ist noch alles gut.




      70) Jetzt sehen wir das Governor Hotel, 1939 by Henry Hohauser.




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    • 72) Direkt um das Brass Museum wird es dann aber im übertragenen Sinne duster, hier war ich auch 2004 nicht. Hier werden einige Gebäude komplett saniert, manche wirken fast wie ausgebombt.




      73) Dies war/ist das Collins Park Hotel, 1939 von Henry Hohauser.

      therealdeal.com/miami/wp-conte…2/08/2000-Park-Avenue.jpg




      74) Das Bass Museum of Art, 1930 von Russell T. Pancoast im Maya-Stil, war aktuell im Umbau. Das Gebäude wurde teilweise aus Meeres-Gestein errichtet, Korallenformationen sind noch deutlich zu erkennen. Hier liefen einige versoffene Gestalten herum. Im Dunkeln würde ich diesen Park meiden.




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      76) Die Häuserzeile südlich des Parks ist dann spektakulär, vorne das Abbey Hotel, 1940 by Albert Anis.




      77) Das Plymouth Hotel (1940 by Anton Skislewicz, dahinter das Adams Hotel) scheint ein lokaler Star gewesen zu sein und wird aktuell grundlegend saniert.




      78) Etwas abgelegen der hiesigen Szene, aber noch locker zu Fuß zu erreichen, hat das hier dann doch noch tatsächlich etwas von Detroit, was ich nicht erwartet hätte.




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      80) Man beachte die Pasteltöne, die in dieser ca. 30 Jahre alten Aufnahme zu erkennen sind. Das ganze Buch ist voll davon. Damit entstammen die doch deutlich knalligen Farben, die wir bisher gesehen haben, aus späterer Zeit.




      81) Deutlich weiter nördlich, also aus South Beach und dem Art-Deco-District heraus kommen wir dann noch zu den Helen Mar Apartments, 1936 by Robert E. Collins.




      82) Meine Tour endet dann noch weiter nördlich am Hotel Fontainebleau (Bild: public domain), 1954 von Morris Lapidus. Hier wurden Szenen mit Gert Fröbe in „Goldfinger“ gedreht, die ich aber nicht vor Augen habe, das Fontainebleau ist auch schon in allen möglichen anderen Filmen aufgetaucht. Tony Soprano schaut gegen Ende der vierten Staffel der gleichnamigen Serie aus einem Balkon in der oberen Mitte der Anlage In Richtung Meer. In jedem Fall war das Fontainebleau mit seiner geschwungenen Fassade und seiner markanten Lobby (die Beleuchtung bringt mich auf den Palast der Republik) in den 1960ern absolut das Maß aller Dinge. Das war’s aus Miami South Beach.




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