Kempen (Galerie)

  • Die Stadt Kempen hat so ungefähr 35.000 Einwohner und liegt in der Nähe von Krefeld. Seit Kurzem gibt es auch wieder das Kfz-Kennzeichen "KK", für den ehemaligen Kreis Kempen-Krefeld. Das Bauprojekt "Klosterhof" wurde hier im Forum schon thematisiert. Nun folgt eine passende Galerie der dazugehörigen Stadt. - Aus der Luft lässt sich die runde Form der Altstadt erkennen.


    Wir beginnen am Klosterhof :wink:




    Über die Burgstraße geht es ins Zentrum.



    Auf der Engerstraße.




    Der Blick fällt auf die St. Marien-Kirche.




  • Hinter dem Baum geht es zwei Stufen hoch zum Platz "An Sankt Marien". Ein Großteil des Platzes ist durch die größte Bausünde der Stadt, das Rathaus, verschandelt. Ich habe kein Bild davon gemacht. Die Rathausseite zum Buttermarkt geht gerade noch.



    An Sankt Marien.




  • Falls sich jemand über meinen Zick-Zack-Weg wundern sollte,... Die Stadt war mir selber völlig unbekannt. Da ich auf den Platz An Sankt Marien abgebogen war, musste/wollte ich nochmal zurück zum Studentenacker, um auch die andere Seite zu sehen. Deswegen mag der Spaziergang vielleicht nicht ganz rund erscheinen.





    Nachmal der Blick zu St. Marien.




  • Inzwischen bin ich zurückgelaufen. Über die Judenstraße nähern wir uns von der anderen Seite dem Buttermarkt.




    Ecke Buttermarkt/Kuhstraße.



    Ecke Kuhstraße/Judenstraße.




    Per Zoom in die Kuhstraße geblickt. Am Ende steht das Kuhtor.


  • Dort entdeckte ich "Et Kemp'sche Huus". Das Fachwerkhaus stand früher auf der Kuhstraße und wurde 1979 auf die Neustraße transloziert.




    Dieses Haus steht auch auf der Neustraße.



    Buttermarkt an der Ecke Acker.



    Ein Blick in die Straße "Acker".



    Wir gehen vom Platz in Richtung Ellenstraße.


  • Bei allen am Forum vorgestellten NRW-Städten beobachte ich immer wieder diese extreme, vollkommen uneinheitliche Durchmischung der Busubstanz aus allen möglichen Epochen. Kaum ein Straßenzug in dem man nicht von allem ein wenig was findet, hier und da noch ein mittelalterliches Haus, dort ein barocker Giebelbau, eine Menge Gründerzeitler von vollkommen unterschiedlicher Qualität und viele Neubauten ... da muss es doch immer wieder zu gewaltigen Veränderungen im Stadtbild gekommen sein...

  • Je nach Stadt und Ort, wie es mit der Wirtschaft aussah kam es zu einem entsprechenden Baumboom, mit Zwischenphasen wo für längere Zeit Armut und Krieg herrschte, so das letztendlich ein Flickenteppich im Stadtbild entstand, insbesondere am Niederrhein.
    Spätesten jedoch seit dem 19. Jahrhundert haben etliche Städte ihre alte historische Bausubstanz verloren, wie im Beispiel von Dortmund, wo man zunächst innerhalb der Altstadt planlos und willkürlich neu Baute, worauf sich der Bauboom außerhalb der Stadtmauern expandierte.
    Bis dann letztendlich der Gründerzeitliche-Historismus Brei den Bomben im Weltkrieg zum opfer gefallen sind, dessen Reste heute verstreut in der Innenstadt anzutreffen sind.
    Letztendlich ist es der reine Zufall, weshalb die Stadtbilder von NRW so heute aussehen wie sie aussehen.



    Also das Beste Beispiel finde ich noch ist die Stadt Herne.
    Man Baute kreuz und quer, so befand sich bis in den 1950er Jahren noch ein Bauernhof inmitten des Rathausplatz in Herne.


    http://www2.herne.de/historisc…ges/r335_5_nicht_graf.jpg



    Der Reine Zufall, das dieser Hof das 19. Jahrhundert und den Zweiten Weltkrieg überdauerte.


    Kennt jemand, eigentlich ein vergleichbares Beispiel in Deutschland, wo bis in der Nachkriegszeit ein Bauernhof sich auf einen Rathausplatz befand?



    PS: Die Windmühle aus dem 15 Jahrhundert, auf der Stadtmauer von Kempen fehlt noch.
    http://3.bp.blogspot.com/-84v1…1600/a+DSC_0304.JPG+a.jpg

  • Traumhaft! Bisher hat mich noch keine Galerie in diesem Forum so sehr fasziniert.
    Besonders hervorzuheben ist der Klostergarten, ein Paradebeispiel für gelungene moderne Architektur!