Am 9.November findet unser großes Initiativentreffen in Frankfurt am Main statt. Unter der Rubrik "Aktuelles und Allgemeines" finden Sie alle Informationen vor.

A 100 / Berliner Stadtautobahn

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    • Ich weiß nicht ob es ein Gerücht ist, aber interessant durchaus. Als ich im Sommer in Treptow war, verzählte mir eine ältere Dame daß das Parkcenter (wo der ehemalige Straßenbahnhof gestanden ist) möglicherweise ebenfalls der A100 weichen müßte, ebenso wie der Filmpalast an der Elsenstraße. Nun, es sind keine Bauten welche ich jetzt groß vermissen würde - ob die Autobahnlandschaft allerdings einen schöneren Eindruck macht, wage ich zu bezweifeln.
      Mit Ziegelsteinen kann man Fensterscheiben zerstören, mit Glas, Stahl und Beton ganze Städte.
    • Da liegt die Dame zum Glück (städtebaulich - wenn es auch um die Architektur nicht schade wäre) daneben:

      Wie auf Luftaufnahmen sehr gut zu erkennen ist, liegen zwischen den Gebäudekanten und der S-Bahntrasse knapp 60 Meter Brachfläche bzw. wurden zu nach Abriss der beiden Altbauten in der Beermannstraße zu dieser.
      Die Stadtautobahn wurde bereits Anfang der 1990er Jahre bei der Bebauung durch Einkaufscenter und Kino berücksichtigt. Aus dem selben Grund wurden nördlich der Spree keine neuen Gebäude entlang der Bahntrasse gebaut, da auch diese in den langfristigen Planungen für die Verlängerung der A100 zur Frankfurter Allee berücksichtigt wurde.

      Richtig ist, dass der Filmpalast demnächst für einen Neubau mit Hochhaus abgerissen werden soll:

      morgenpost.de/bezirke/treptow-…no-am-Treptower-Park.html

      Städtebaulich eine ganz wichtige Entwicklung!

      Richtig ist auch, dass - bei einer Verlängerung der A100 Richtung Frankfurter Allee - zwei weitere Altbauten in der Beermannstraße abgerissen werden müssten, da die Abfahrt Treptower Park zunächst nur provisorisch ausgeführt werden wird:

      berlin.de/senuvk/bauen/strasse…lleAS_amTreptowerPark.pdf

      Weitere Informationen dazu: berlin.de/senuvk/bauen/strasse…0_16_ba/de/bau_los7.shtml

      Das Einkaufszentrum bleibt also bestehen, das Kino kommt weg, wird aber durch einen Neubau auf demselben Grundstück ersetzt. Lediglich der Pflanzencenter muss noch weichen.

      Bei einem Weiterbau Richtung Frankfurter Allee würden dann auch sämtliche Altbauten nördlich der Spree bis zum Ostkreuz abgerissen werden, da die Trasse dort in den Untergrund führen würde, darunter auch das denkmalgeschützte Hafenkraftwerk Alt Stralau 1-2. Es besteht Hoffnung, dass in der Abkehr vom Auto als Allheilmittel der Mobilität diese Planung für alle Zeit obsolet wird.
    • Novaearion wrote:



      Richtig ist, dass der Filmpalast demnächst für einen Neubau mit Hochhaus abgerissen werden soll:

      morgenpost.de/bezirke/treptow-…no-am-Treptower-Park.html
      Ist zwar jetzt etwas OT - aber jetzt bin ich doch arg geschockt :schockiert:

      Den architecktonisch potthässlichen Filmpalast braucht es sicher nicht auf dem ehemaligen "Nudeltopp" ....aber da ein Hochhaus...???? Langt da nicht schon das krumme Ding der Allianz an der Spree?

      Aber mal zum Thema - die Elsenbrücke welche 1969 fertig gestellt war wurde wohl schon sehr viel früher schon als Stadtautobahnbrücke geplant.....inzwischen ist sie baufällig. ....
      Mit Ziegelsteinen kann man Fensterscheiben zerstören, mit Glas, Stahl und Beton ganze Städte.
    • Die Elsenbrücke wird in den nächsten Jahren ohnehin komplett neu gebaut. :)

      Ein Neubau anstelle des Kinos kann nur besser werden, egal, welcher Architekt einen Freifahrtschein erhalten sollte.
      Das Hochhaus (übrigens nur 76m, der Treptower hat 125m) ist zudem im Bereich des schmalen Teils geplant; es wird also so oder so eine interessante Lösung geben:

      stadtentwicklung.berlin.de/sta…rotokoll_bhh_elsenstr.pdf

      (aus dem Archiv des Baukollegiums inkl. Baumassenstudie)
    • Ich kenne Treptow - insbesondere die Elsenstraße aus meiner Kindheit, ebenso das alte Scheißhäuserl, die Ruine der abgebrannten Wirtschaft zum Nudeltopp, den Rummel (wo jetzt des Gartencenter hinter dem Kino ist) .....als man die Elsenbrücke erbaut hat - ich weiß nicht, da war ich vielleicht so 4 oder 5. Alles was bekannt und vertraut war, wurd abgerissen und die wunderschönen Platanen gefällt. Als man die Elsenbrücke baute, hatte ich schon so eine kindliche Ahnung daß sich da noch so einiges verkehrstechnisch verschlimmbessern wird - auch wenn ich nicht gedacht hätte daß dies erst weit über 50 Jahre später ereignen wird :lachentuerkis:

      Die Stralauer Brücke (Tausendfüßler) habe ich nur vom Parkweg an der Bahnbrücke gesehen, sie war nicht für Fußgänger vorgesehen - die A100 zur Frankfurter Alle, wird wohl auch neben der Elsenbrücke fußgängerfrei über die Spree führen.

      Ich würde mutmaßen, daß die Elsenbrücke dafür sogar zum Teil oder gar vollständg abgerissen wird.
      Mit Ziegelsteinen kann man Fensterscheiben zerstören, mit Glas, Stahl und Beton ganze Städte.