Edinburgh (GB) (Galerie)

  • Impressionen aus Edinburgh - Teil 1 von 7
    Seltsam, aber mir war, daß es in unserem Forum bereits eine Edinburgh-Galerie gäbe, doch finde ich diese nach längerem Suchen partout nicht. Wie dem auch sei, ich erinnere mich, daß in dieser angenommen Galerie eh schon fast alle Bilder nicht mehr vorhanden waren. Deshalb hier nun das längst fällige update von mir, d.h. die Fotos sind vom Juni 2013, als ich zweimal auf der Durchreise in Edinburgh war.


    Die Bilderserien zeigen hauptsächlich Überblickspanoramen zur Lage der Stadt und ihre Einbettung in die umgebende Landschaft und vorwiegend Bilder der nördlichen Stadt des 18. und 19.Jahrhunderts (New Town. Nur wenige Bilder konnte ich (es dämmerte) in der mittelalterlichen Altstadt um die High Street machen.)


    Es sind also nur flüchtige Eindrücke der schottischen Hauptstadt und ich beschränke mich auf knappe Erläuterungen und Ortsangaben, lasse dabei die Bilder wirken.
    Mögen sie Euch gefallen!
    Zugegeben kam uns diese Stadt, vor allen in der Ausprägung ihrer neogotischen Architektur etwas spooky vor und wir tauften sie "Spooky City". Diese architekturgeschichtliche unseriöse Bezeichnung möge mir verziehen sein, aber ich glaube, daß ihr anhand einiger Bilder nachvollziehen könnt, was ich meine! :cool::wink:


    Für nähere Informationen zu Edinburgh, siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Edinburgh


    Unsere Tour beginnt very spooky auf einem Friedhof, dem "Old Calton Burial Ground", am Waterloo Place gelegen. Unser Ziel galt dem Calton Hill, um einem ersten Überblick über die Stadt zu gewinnen. Da kam uns dieser alte Friedhof dazwischen mit seinen verwitterten Grabmonumenten berühmter Persönlichkeiten.



    Im Hintergrund bereits das Ducal Stewart Monument auf dem Calton Hill - britischer Klassizismus pur





    Im Hintergrund die "Old City" mit dem Turm nicht etwa der Kathedrale St.Giles, nein, sondern von einer profanierten, neogotischen Kirche, jetzt kultureller Veranstaltungsraum:
    "Den höchsten Punkt der Altstadt markiert ein „ehemaliger“ Kirchturm. Im 19. Jahrhundert wurde die Highland Tolbooth Church erbaut, 1979 wurde die Kirche geschlossen. „The Hub“ fand inzwischen vielfache neue Verwendungen, unter anderem als Festivalzentrale." (Wiki)


    hier zu sehen und hier, falls interressiert
    Weiter rechts das Edinburgh Castle.


    Die Treppe zum Calton Hill hinauf, mit einem wachsamen Geländerlöwen





    Ein Blick in die "Princes Street", der großen Einkaufs- und Verkehrsmeile, sowie Trennlinie zwischen dem Burghügel und Altstadt und den Neustadtbereichen im Norden.




    National Monument Scotland auf dem Calton Hill und Nelson Monument im Hintergrund



    Fast schon in den schottischen Highlands




    Nun folgen einige Rundblicke vom Calton Hill auf die Stadt...

    Im Vordergrund The Scotish Executive - St.Andrews House
    Noch Jugendstil oder schon Art Deco?




    ... die ich Euch nicht vorenthalten möchte , auch wenn die Motive ähnlich sind, aber ich finde das Licht war ganz besonders und läßt Landschaft und Architektur in einer besonderen Klarheit und Intensität in Erscheindung treten.


    Princes Street



    Hier dominierend im Blick das Edinburgh Castle







    The Old Town, links der Vierungsturm der Kathedrale St.Giles, rechts jener der profanierten Kirche, "The Hub"



    Blick und anschließend Zoom in die belebte Princess Street, offenbar die pulsierende Lebensader Edinburghs


    Ganz im Hintergrund die Türme der neogotischen St.Mary Cathedral, rechts davon die vielen grünlichen Türmchen, Donaldson College in britischer Palastarchitektur


    Ganz am linken Bildrand das Balmoral Hotel, the number one, schottischer Historismus


    Fortsetzung folgt!

  • Zitat von "SchortschiBähr":

    Quote

    Seltsam, aber mir war, daß es in unserem Forum bereits eine Edinburgh-Galerie gäbe, (...)


    Dann sind wir schon zu zweit. Diese Galerie gab es mal.


    Die Stadt sieht toll aus. Scheinbar durchgehend aus einem Material gebaut. Viele Türme. Das gefällt mir. Auch die sanften Hügel im Hintergrund sind schön und wohl typisch schottisch. Trotzdem erscheint mir das Stadtbild gleichzeitig auch etwas "schäbig" und stiefmütterlich behandelt. Ist so ein subjektiver Eindruck von mir.

  • Neusser Gröbaz, angesichts des feucht-kalten Klimas in Edinburgh zieren die Sandsteinbauten grünlich-schwärzliche Algenpatinas. Das macht es etwas düster, eben spooky (besonders St. Mary, wie ich finde, Bild dazu später! Andere Stimmung vermittelnd als z.B. der ebenfalls dunkel patinierte Kölner Dom). Ansonsten fand ich in den Straßen das Stadtbild durchaus gepflegt. Mir ist nichts unangenehmes aufgefallen. Auch die Parkanlagen sind liebevoll gepflegt. Besonders der Botanische Garten ist zu empfehlen. Vielleicht wird es durch die folgenden Bilder noch deutlicher. Es kommen noch viele!

  • Vielen Dank für die Impressionen aus einer meiner absoluten Lieblingsstädte!


    Nur ein kleiner Klugsch**ß-Kommentar am Rande: Die Hauptmeile in Edinburgh nennt sich Princes Street, Wikipedia meint hierzu:



    Princes Street was originally to have been called St Giles Street after the patron saint of Edinburgh.[1] However, King George III rejected the name, St Giles being also the patron saint of lepers and the name of a notorious 'rookery' of slums in London. The street is named after King George's two eldest sons, the Prince George, Duke of Rothesay (later King George IV) and the Prince Frederick, Duke of York and Albany.


    Source: http://en.wikipedia.org/wiki/Princes_Street

  • Ich habe Edinburgh überhaupt nicht geschätzt und fand die Stadt total überbewertet. Irgendwie hat mich die Oberstadt an das (schlecht) wiederaufgebaute Nürnberg erinnert, dh irgendwie bemüht altertümelnd, aber ohne wirklich beachtenswerte Substanz. Zu meinem Missfallen trug sicher der Umstand bei, dass ich durch einen Eisenbahnerstreik einige Tage mehr als geplant hier festgehalten wurde. Nein, Schottland hat mich weder städtebaulich, dies schon gar nicht (wobei ich Stirling noch mehr schätzte) noch landschaftlich vom Hocker gehauen.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Tja, so unterschiedlich sind halt die Geschmäcker...


    Mich hat gerade die von Schortschibähr angesprochene "düstere", steinsichtige Athmosphäre der Stadt besonders angesprochen, die Royal Mile und Edinburgh Castle sind einfach wunderbar, genau wie die geplante georgianische Regelmäßigkeit der New Town mit ihren großartigen Stadträumen und die Parkanlagen, allen voran natürlich der Botanic Garden. Das finde ich persönlich erheblich ansprechender als die süddeutsch-österreichische bonbonfarbigen Stadtbilder oder die totsanierte Sterilität so mancher deutschen Fachwerkstadt, die auf mich irgendwie immer unnatürlich und gekünstelt wirken.


    Edinburgh ist vielleicht die einzige britische Großstadt, die weitgehend unversehrt und ohne größere Bausünden die Zeiten überdauert hat - schon das macht sie einzigartig.


    Und Schottland hat Dich landschaftlich nicht vom Hocker gehauen? Da empfehle ich eine Tour entlang der Westküste, vom Loch Lomond herauf in die Highlands nach Fort William und Mallaigh, dann zur Isle of Skye und einen Abstecher durch den Great Glen am Loch Ness entlang nach Inverness. Atemberaubend!

  • War ich alles. Hat mich halt nicht so umgehauen.
    tut mir leid, mein Herz schlägt im Osten stärker.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Edinburgh sieht für mich sicher viel schöner aus als das heutige Nürnberg. Aber dennoch ist es nur nach britischen Verhältnissen eine einzigartig schöne Stadt. Ein Görlitz sucht man dort also total vergeblich.

  • Bei Edinburgh geht es mir wie bei französischen Städten. Sie üben auf mich trotz oder gerade wegen ihrer grauen Häusermeere eine gewisse Faszination aus und wirken erhaben mit einer altehrwürdigen Ausstrahlung. Vermutlich sahen so auch viele deutsche Städte vor dem Krieg aus. Bei diesem Grau in Grau fallen sogar üble Bausünden wie die zwei Blöcke aus den sechziger Jahren auf Bild 9 hinter dem Scotish Executive nicht so gewaltig ins Auge wie in farbenfroheren Städten.
    Aber trotz aller mir bekannten Entwicklungen in Nürnberg finde ich das Nürnberger Fernpanaroma mit seinen Dachlandschaften und der Burg schöner:


    https://www.tuifly.com/images/…s/header_flugziel_nue.jpg

    " Dem Wahren, Schönen, Guten "

  • Antonstädter danke für den "Princes-Hinweis". Ist korrigiert!
    Na, ihr macht Vergleiche: Edinburgh mit Nürnberg vergleichen!!? Nur wegen Lagesituation mit den Burgen!? Oder den ehemals auch in Nürnberg zahlreich vertretenen sandsteineren Patrizierhäusern? Soviel mittelalterliches hat Edinburgh aber in der Tat nicht zu bieten, wie es Nürnberg hatte. Und dann noch ein Pano von Nürnberg anführen (Münchner), was zu einem Drittel rechts auch noch gespiegelt ist, tsss smile:) .
    Mein kurzer Aufenthalt in Edinburgh ließ mir die Stadt eher als eine klassizistisch und historistisch geprägte Stadt in Erinnerung. Vielleicht weil wir in der nördlichen New Town wohnten und uns auch dort viel umsahen. Vielleicht kann ich unserem Ursus noch Platzerln zeigen, die ihm wohlgefallen könnten.
    Nachher geht`s gleich weiter!

  • Impressionen aus Edinburgh - Teil 2


    Der Ausblick vom Calton Hill über die Stadt ist grandios. Klassisch britische Ansichten mit dem Dugald Stewart Monument im Vordergrund.



    Unmittelbar im Süden grenzen an die Stadt schon die unverbauten Hügelketten.






    Das Dugald Stewart Monument in Großaufnahme, tüchtig patinierter Sandstein:
    "The Dugald Stewart Monument is a memorial to the Scottish philosopher Dugald Stewart (1753–1828). It is situated on Calton Hill overlooking Edinburgh city centre and was completed in August 1831." (Wiki)



    "The valley is bridged by the North Bridge, rebuilt in 1897 as a three-span iron and steel bridge, on huge sandstone piers. This passes high above the station's central section, directly over the central booking hall (which cleverly hides one of the main stone piers within its bulk)." (Wiki)



    Ausblick nach Nordwest, mit der riesigen Bay, die auf die Nordsee hinaus führt. In die andere Richtung der Firth of Forth mit der berühmten Brücke, die wir im Zug überquerten auf der Fahrt in die Highlands.


    Die nördlichen Viertel bis zum Meer


    Im Nordwesten


    Im Nordosten


    Vom Calton Hill herab gekommen nochmal ein Blick in die Princes Street, die wir uns im folgenden Teil etwas genauer anschauen werden.

  • Impressionen aus Edinburgh - Teil 3


    Weiter geht's mit einem Spaziergang durch den Trubel der Princes Street



    Unübersehbar diese neogotische Turmspitze. Ein Monument/Denkmal für eine berühmte Persönlichkeit bei genauerem Hinsehen:
    "The Scott Monument is a Victorian Gothic monument to Scottish author Sir Walter Scott. It is the largest monument to a writer in the world.[1] It stands in Princes Street Gardens in Edinburgh, opposite the Jenners department store on Princes Street and near to Edinburgh Waverley Railway Station, which is named after Scott's Waverley novels"
    http://en.wikipedia.org/wiki/Scott_Monument



    Das u.a. meinte ich mit gothic/spooky anmutend. Seltsam düstere, vegetabile Neogotik?




    Durchblicke - Einblicke - Sir Walter Scott










    Royal Scotish Academy - "The Royal Scottish Academy (RSA) is a Scottish organisation that promotes contemporary Scottish art. Founded in 1826 as the Scottish Academy, it became the Royal Scottish Academy on being granted a royal charter in 1838. The RSA maintains a unique position in Scotland as an independently funded institution led by eminent artists and architects to promote and support the creation, understanding, and enjoyment of visual arts through exhibitions and related educational events."
    http://en.wikipedia.org/wiki/Royal_Scottish_Academy


    An den dorischen Säulen der Academy vorbei geschaut fiel mir auf der Nordseite der Princes Street dieser Historismusbau auf. Roter Sandstein im ansonsten braungrauen Häusermeer. Renaissance, statt der gotischen oder klassischen Fassaden. Erinnerte mich an deutsche Gründerzeit. Eher romantische Detailverliebtheit, statt britisch vornehmer Strenge.


    Nordostecke Princes Gardens; Nähe Floral Clock


    Von der Princes Street bietet sich ein wunderbarer Panoramablick hinauf zur Old Town... :
    "Der Park Princes Street Gardens erstreckt sich zwischen dem Castle Rock, auf dem die Burg erbaut wurde und der Princes Street. Wo heute zwischen beiden der Park und der Bahnhof liegen, umgaben einst Sumpfland und Seen den Berg, wie noch auf älteren Gemälden zu sehen." (Wiki)


    ... und zum Castle





    Princes Street Richtung Westen


    Fortsetzung folgt!

  • Herzlichen Dank für die schönen Fotos. Sie weckten direkt "Heimatgefühle" in mir, denn ich war beruflich mehrmals Jährlich in Edinburgh und verbrachte meine Mittagspause immer im Park zwischen Alt- und Neustadt.


    Dort hatte ich auch ein merkwürdiges Erlebnis: eine mA sehr intelligente Möwe vollführte einen Art Tanz, sie trampelte auf der Stelle und zwar imitierte sie wohl Regentropfen, denn nach einigen Tanzminuten schienen die Regenwürmer der Umgebung aufzuwachen und die Möwe erntete die Gegend ab, begab sich zu einem anderen Platz und das Spiel begann von neuem.


    Hocke gerade auf dem Flughafen von Rio und warte auf die LH-Maschine, die mich wieder zurück nach Deutschland bringen soll.

  • Danke Spreetunnel für Deinen persönlichen Eindruck der Zeit in Edinburgh und Deinen Dank für die Bilder.Gerne! Es kommen auch noch weitere mit Möwen!!! :smile:
    Jetzt erst einmal einen guten Flug zurück in die Heimat!

  • Auf mich wirkt die Stadt sehr "merkwürdig", das meine ich positiv, ich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll. Irgendwie wie eine Schinkel'sche Architekturfantasie im viktorianischen Kleid. Rein optisch schon bestimmt eine der interessantesten Städte Europas. Möchte ich auch mal hin, ist halt klimatisch nicht so meins oder ist das schlechte Wetter ein deutsches Vorurteil?

    Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.

  • Pfälzer Bub, genau, "merkwürdig" ist noch gelinde gesagt, mir kommt die Stadt etwas seltsam vor, zum einen irgendwie mystisch entrückt, dann wieder quirlig belebt, am anderen Ort vornehm schlicht, von kühler Noblesse, wie heißt es englisch: distinguished! ... und dazu diese steinsichtige, graubraune Patina, aber mit hochpolierten messingschildern an den Häusern, dennoch überkommen, wie aus einer anderen Zeit, aber auch selbstbewußt schottisch mit Parlament, tradtionsbewußt unabhängig und diese viktorianische Neogotik als Zugabe, gothic Spukatmosphäre, etwas Sherlock Holmes, etwas Freimaurer (deren Loge ich entdeckt habe), und irgendwie ein Experimentierfeld idealer Stadtplanung des 19.Jahrhunderts im Geiste der idelaen Stadt der italienischen Renaissance, oder den idealen Landschaften eines Nicolas Poussain, hier und da ein Tempelchen und ein Monument eingestreut. Alles das schafft eine merkwürdige, nicht unbedingt gemütliche, schon garnicht romantische Atmosphäre, aber nicht destotrotz sehr faszinierend.


    Heute Abend geht es noch weiter mit dem Rundgang!

  • Impressionen aus Edinburgh - Teil 4



    Im Bereich „Old Town“, entlang der Royal Mile


    "Die Royal Mile besteht aus den Straßen Canongate, High Street und Castlehill und hat tatsächlich die Länge einer (schottischen) Meile, rund 1,8 km. Im Westen beginnt sie am Edinburgh Castle und führt über die ehemalige Highland Tolbooth Church, die St. Giles Cathedral (geweiht dem Stadtheiligen Ägidius von St. Gilles), das People’s Story Museum, das Museum of Edinburgh und das John Knox-Haus bis zum Palace of Holyroodhouse. Gegenüber diesem Palast befindet sich der moderne Bau des schottischen Parlaments. Quer zur Royal Mile verlaufen im Fischgrätenmuster kleine, häufig extrem steile Gassen, die closes, courts oder auch wynds genannt werden. In der Altstadt befinden sich außerdem mehrere große Marktplätze. "(dt. wikipedia)


    Blick in die High Street, Richtung Osten, etwa auf Höhe der Kathedrale (hinter dem Kamerastandpunkt),
    danach war es zu dunkel zum Fotografieren und ich wollte einfach nur schauen...


    Blick über die Bahnsteighallen von Waverley Station, dem Hbf von Edinburgh, hinauf zur Altstadt und dem Burghügel
    "Waverley station is situated in a steep, narrow valley between the medieval Old Town and the 18th century New Town.
    Princes Street, the premier shopping street, runs close to its north side. The valley is bridged by the North Bridge, rebuilt in 1897 as a three-span iron and steel bridge, on huge sandstone piers. ... "


    "In 1868 the North British Railway acquired the stations of its rivals, demolished all three, and closed the Scotland Street tunnel to Canal Street. The present Victorian station was built on the site, and extended in the late 19th century. Waverley has been in continual use since, under the auspices of the North British, the LNER, British Railways (rebranded as British Rail after 1965), Railtrack and latterly Network Rail. From its opening in its current form by the eastward tunnelled extension from Haymarket, Waverley has been the principal railway station in Edinburgh. From 1870 to 1965 the city had a second major station, Princes Street, operated by the rival Caledonian Railway, but this was never as important as Waverley...."
    "During 2006 and 2007 parts of Waverley were extensively refurbished, including two new through platforms and the electrification of Platforms 12 to 18 in preparation for electric trains from the Airdrie-Bathgate Rail Link and future lines in Scotland to be electrified by the current (2012) EGIP (Edinburgh/Glasgow Improvement Project)." (engl Wikipedia, weiteres: http://en.wikipedia.org/wiki/E…_Waverley_railway_station)


    "From 2010 to 2012, the glazing of the roof of Waverley station was entirely replaced with new strengthened clear glass panels, replacing the old 34,000 m2 of mixed surfaces including felt, cloudy wired glass and plastic sheet. Part of a £130 million upgrade, this has greatly increased the amount of natural light in the station." (engl. Wiki)


    Waverly Station - Sind das nicht Paradebeispiele gußeiserner korinthischer Bahnhofssäulen des 19.Jahrhunderts! :thumbup:





    Die Burg aus dem Bus raus fotografiert, etwa Ecke Lothian Road, Princes Street



    Blick auf St.Mary Cathedral und die Stadt vom Royal Botanic Gardens

  • Impressionen aus Edinburgh - Teil 5

    (siehe Teil 1 und 2, um je 2 Bilder ergänzt!)


    New Town


    "Mit der Princes Street beginnt die georgianische „New Town“, die sich mit ihren rechtwinklig angelegten Straßen weiter nach Norden erstreckt. Entlang dieser Prachtstraße aus dem 18. Jahrhundert reihen sich mehrere Denkmäler und Monumente.


    In der „New Town“ befinden sich am Picardy Place die römisch-katholische Kathedrale von Edinburgh, die St. Mary’s Cathedral, ein neugotischer Bau von 1814. 1874 wurde der Grundstein für eine weitere Bischofskirche gelegt, ebenfalls Maria geweiht, es ist die episkopale St Mary’s Cathedral im West End." (Wikipedia)


    Spaziergang durch die New Town
    Ich empfehle für weitergehende Informationen den englischprachigen Wikipedia_Artikel, der die New Town sehr viel besser und ausführlicher beschreiben kann als ich.
    (Wie gesagt, wir waren nur 2 Abende und 2 Vormittage für 2x durchreisemäßig in Edinburgh.)


    http://en.wikipedia.org/wiki/New_Town,_Edinburgh


    Zur geografischen Verortung der Spaziergänge durch die Neustadt hier mal das google earth Luftfoto!


    Zunächst folgen Ansichten aus der George Street, das ist die in Bildmitte leicht diagonal verlaufende Hauptachse der Stadterweiterung.
    George Street/Hanover Street mit Blick zum Altstadthügel hoch.






    Blickrichtung West auf der George Street zum West Register House :wink:


    Blick zur Burg durch eine der Seitenstraßen


    St.Stephens, Blick durch eine Seitenstraße, im nördlichen Teil der Neustadt


    Ein Tudor-Neogotik-Einsprengsel an der Queen Street ?


    Irgendwo in den Seitenstraßen der Neustadt


    Weiter gen Westen spaziert nun zum neogotischen Höhepunkt: very, very gothic :schockiert:eye:)
    durch die Melville Street zur St.Mary Cathedral



    Fortsetzung folgt!

  • Vielleicht ist mir etwas entgangen, aber ich habe bislang auf keinem der Bilder Beispiele jener unsäglichen Plage des Graffiti-Sprayens entdeckt. Das ist sehr angenehm. Offenbar dürfen in Schottland Mauern noch natürlich altern und Patina ansetzen.


  • Na Heimdall, wo hast Du denn den lustigen Dudelsack spielenden Schotten her!? ... und den ausgelassenen Stepper!?


    In der Tat mir ist auch in den Außenbezirken keine Grafitti unangenehm aufgefallen!


    In einem thread über die schottische Kapitale braucht es jetzt aber waschechte Schotten: vom "bagpipe competition Forres june 2013"










    Und natürlich diese Schotten aus dem 18.Jahrhundert, die sich leidenschaftlich für die Unabhängigkeit einsetzen!!!