Hamburg - Sanierungs- und Rekonstruktionsprojekte

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Hamburg - Sanierungs- und Rekonstruktionsprojekte

      Die CDU-Regierung in Hamburg möchte das Wittenberger Fährhaus
      von 1907 rekonstruieren. Es stand 69 Jahre am Wittenbergener Strand
      in Rissen und wurde wegen diverser Fluten immer wieder beschädigt.
      1976 wurde es abgerissen. Neben dieser Rekonstruktion soll auch ein
      Elbstrandbad oder ein Freilichtkino entstehen.

      Im aktuellen Hamburger Abendblatt steht mehr zum Thema:
      abendblatt.de/daten/2004/11/30/370433.html

    • Hamburg - Rekonstruktion des Auswanderungszentrums von 1906

      In Hamburg wird das ehem. Auswanderungszentrum von 1906
      auf der Veddel rekonstruiert. In den rekonstruierten Pavillions
      wird ein Auswanderungsmuseum eingerichtet.
      Von Hamburg aus sind ungefähr 5 Mio. Menschen nach Amerika
      ausgewandert.

      hamburg.de/news/1,2980,JGdlbz0zJGl0ZW09NDEyOTg2NCQ_,00.html

      ballinstadt.com/de/

      Mit dem Senatsbeschluss vom 28. Dezember zum Auswanderungsmuseum kann die Realisierung des von der Stiftung Hamburg Maritim entwickelten Projekts "BallinStadt" nach mehrjähriger Vorbereitungsphase nun beginnen.

      Die Auswanderstadt und der Traum von einer besseren Zukunft
      Auf der Veddel ist ein letztes von ursprünglich mehr als 30 Gebäuden der von Albert Ballin 1901 - 1906/07 erbauten "Auswandererstadt" erhalten. Der Schlafpavillon am Veddeler Bogen, zuletzt als Restaurant genutzt und seit etwa vier Jahren leer stehend, wird originalgetreu wieder aufgebaut. Hier schliefen die Auswanderer in Etagenbetten und träumten von einer besseren Zukunft auf der anderen Seite des Ozeans. Einzelschicksale, dargestellt durch Schauspieler, werden in diesem Schlafsaal des Pavillon 1 dem Besucher verdeutlichen, was es bedeutete, sich auf den Weg in die Fremde zu machen.
      In dem anderen Schenkel dieses Pavillons wird ein authentischer Speisesaal eingerichtet. Dieser wird abends für Veranstaltungen (z. B. Familienfeiern, Seminare) zur Verfügung stehen, auch und besonders für die Bewohner der Veddel.

      Ausstellung zum Thema "Auswanderung aus Europa"
      Der zweite Pavillon, der östlich des bestehenden Gebäudes neu errichtet wird, soll äußerlich originalgetreu wieder aufgebaut werden. Im Inneren wird der Besucher eine innovative, abwechslungsreiche und spannende Ausstellung vorfinden, in der das Thema "Auswanderung aus Europa" umfassend vermittelt wird. In sechs Themenbereichen wird ein Bogen gespannt von der Ausgangssituation in Europa und den Motiven der Auswanderer, über die besonderen Bedingungen in Hamburg und die Überfahrt bis hin zur Ankunft im Zielland und den Perspektiven in der Neuen Welt. Emotion und Information sind die wichtigsten Eckpunkte für die Vermittlung von Wissen in dieser Ausstellung.

      Möglichkeiten zur Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte
      Der dritte Pavillon, ebenfalls äußerlich originalgetreu rekonstruiert, wird ein modernes Besucherzentrum mit Gastronomie, Shop und Sonderausstellungen beherbergen. Eine besondere Attraktion wird der Forschungsbereich sein. Hier wird dem Besucher die Möglichkeit gegeben, vor Ort in den Daten der Original-Passagierlisten zu recherchieren. Darüber hinaus ist es Ziel, hier langfristig ein Zentrum für Familienforschung zu installieren, in dem Amerikaner ebenso wie Hamburger ihre Familiengeschichte aufarbeiten lassen können.

      "Flügel der Hoffnung" - eine begehbare Skulptur
      Abgerundet werden soll das Gebäudeensemble durch die "Wings of Hope", eine begehbare Skulptur, in der Kupferplatten mit den Namen von Auswanderern und Förderern angebracht werden können. Weithin sichtbar symbolisieren die "Wings of Hope" den verschlungenen Weg der Auswanderer in Europa bis zum Aufbruch von Hamburg aus in die Neue Welt.

      Sponsoren und Kooperationen
      Das Projekt wurde von Beginn an als Public-Private-Partnership geplant. Bis jetzt haben sich die Hamburger Unternehmen Hapag-Lloyd AG, Norddeutsche Affinerie AG, Hamburger Flughafen GmbH und Hamburger Feuerkasse Vers.-AG auf Zuwendungen verpflichtet, die zusammen 2,45 Mio. Euro betragen. Nicht zuletzt wegen der internationalen Ausstrahlung ist die Stiftung zuversichtlich, weitere Sponsoren in Hamburg, Deutschland und Übersee zu finden, um die vom Senat gesetzte Zielmarke von 3 Mio. Euro noch deutlich zu übertreffen.

      Die Stiftung begrüßt ausdrücklich die Kooperation mit dem Museum für Hamburgische Geschichte. "Damit wird schon in der Konzeption die wissenschaftliche Seriosität sichergestellt", so Stiftungsvorstand Wolf. Beide Ausstellungen zusammen würden das Thema in europaweit beispielgebender Form und Qualität präsentieren. Zudem werde es eine enge Kooperation mit Ellis Island geben, dem amerikanischen Pendant vor den Toren New Yorks.

    • Hamburg - Sanierungs- und Rekonstruktionsprojekte

      Hier kann sich nun jeder berufen fühlen aktuelle hamburg projekte vorzustellen!;)
      Restaurierung eines Eckhauses an der Mönckebergstraße:
      Recht gut gelungen zum Verlgiech wie es vorher aussah aber gerade der untere Bereich wurde ziemlich stark modernisiert:

      Renovierung des "Museums für Kunst und Gewerbe" am Hauptbahnhof!
      Eines meiner Lieblingshäuser in Hamburg:

    • Heute habe ich eine neue Baustelle am Eingang der DG-Bank
      am Stephansplatz entdeckt. Durch das Gebäude verläuft ja
      auch ein Durchgang vom Bahnhof Dammtor zu den Colonnaden.
      Und gerade dieser Durchgang ist auch eingerüstet.
      ...vielleicht kommen diese Nachkriegsdurchgänge ja endlich weg !



      von http://www.keimfarben.de">www.keimfarben.de

      Hier noch ein Schmankel von 1919. "Schema der natürlichen
      Entwicklung Hamburgs und die wirkliche Entwicklung" von Schumacher.

    • Sehr interessantes Bild, dieses Schema. Heute müßte man es anders zeichnen, mit ausgedünntem Osten.
      Diese "Nachkriegsdurchgänge" finde ich übrigens nicht schlecht, für mich eines der wenigen Beispiele einer gelungenen Veränderung.
      Als Kind fand ich es immer spaßig, über die Straße direkt durch ein Haus zu laufen. Jetzt weiß ich endlich wieder, wo das war!

      Zum ersten Post: der untere Teil zeigt doch, daß moderner nicht unbedingt häßlicher sein muß. Ich finde, das Aussehen geht in Ordnung, vor allem weil es eben mit dem oberen Teil zusammenspielt. Bis oben unters Dach würde die moderne Fassade womöglich die übliche Langeweile verbreiten.
      Besonders gut finde ich den Teil am Eckbereich, sogar besser als die historische Fassade.

      Bin aber eh kein Freund dieses Baustils aus der Renaissance, wie auch immer man den nennt. Ich nenne mich nicht umsonst Haussmann hier - die höhere, stämmigere, irgendwie kraftvollere Architektur des 19. Jh. war es wert, das vorherige zu beseitigen. Nur schade, daß Planer glauben, das gelte für die Stile danach immer noch..
    • Hamburg - Reko des Esplanade

      In Hamburg wird derzeit das Casino Esplanade nach alten Vorgaben aus dem Jahr 1907 rekonstruiert. Äußerliche Verschandelungen (diverse Brücken in das historische Gebäude hinein und heraus, Eingang etc.) aus den 60ern sind inzwischen verschwunden.
      Ich meine sogar noch Bilder von der DG-Bank (Vorgänger) vom letzten Jahr gemacht zu haben, wo man die Verschandelungen sehr schön sehen kann. Vorab hier schon mal Bilder, die die Verschandelungen sehr schön ausblenden. (siehe Haus der Volksbanken an der Ecke Dammtorstraße/Esplanade :zwinkern: )
      Bildagentur Hamburg - das Gesicht der Stadt ... Hamburgfotos, Hamburgbilder, Fotografenagentur

      Das Casino Esplanade ab Spätsommer 2006: Die Unterhaltung kommt zurück nach Hause - Im Spätsommer 2006 öffnet das neue Casino Esplanade.

      Im Palais am Stephansplatz, Ecke Collonaden. Einem Ort, der schon immer erste Adresse für Lebensart, Entertainment und Geldgeschäfte war:

      Als hier das Luxushotel Esplanade 1907 öffnet, ist es „gedacht für jene, denen der Himmel weder ein Weib noch eine Million bescherte, damit sie dort ihr Haupt in ungestörter Einsamkeit werden zur Ruhe legen können‘. So schreibt damals eine Hamburger Zeitung. In den 20er Jahren finden viele Amerikaner ins Haus, um dort zu logieren und fein in der „Traube“ zu dinieren. In den 30er Jahren– der Wechsel. Das Haus geht an die Zellulose-Werke Phrix, daher der Name: Phrix-Haus. Selbst aus den Fürstenappartements werden Büroräume.

      Die 50er Jahre: Neuanfang, drei Jahre nach Kriegsende. Mit neuen Bars und Kino. Die „Tarantella-Bar“ hat Schick mit Hamburger Flair: In diesem „Edelschuppen“, wie es damals heißt, startet Freddy Quinn seine Karriere. (Ab Spätsommer 2006 lässt die neue Casino-Gastronomie den traditionsreichen Namen „Tarantella“ wiederaufleben.)

      Die 60er Jahre: Sophia Loren stellt 1960 im „Esplanade-Kino“ ihren Film „Prinzessin Olympia“ vor.

      Die 70er Jahre: Stilwechsel. Die Banker der Deutschen Genossenschaftsbank nutzen das Haus und errichten die Fußgänger-Brücke über die Esplanade. In der Nacht zum 21. Juli 2005 wird sie abgerissen – das Signal für den Neuaufbruch in eine neue Bank-Zeit.

      Die Zukunft: Die Spielbank Hamburg errichtet im historischen Palais ihr neues Stammhaus: Das Casino Esplanade. Mitten im Herz Hamburgs. Dicht am pulsierenden Leben der Metropole, die mit dem neuen Jungfernstieg, der Europa-Passage, der Umgestaltung des Neuen Walls und dem Casino ein neues städtebauliches Ensemble hanseatischer Lebensart schafft. Die Unterhaltung kommt zurück nach Hause.


      spielbank-hamburg.de/infos/aktuelles.php4
    • Man glaubt es kaum, aber 1999 wurde die Innenarchitektur komplett verändert...

      Projekte - Peter Andres

      Die Umbauten sollen im übrigen 20 Millionen € kosten. Ein neuerer Artikel:
      abendblatt.de/daten/2006/01/27/527548.html

      Ein älterer Artikel mit den "Läden" im Gebäude:
      Ebenfalls betroffen von der Kündigung sind ein Schuhladen, ein Geschäft mit chinesischen und eins mit russischen Artikeln - und ein Teeladen, der seit 23 Jahren in dem Gebäude sitzt. Auch Darjeeling und Earl Grey müssen wohl weichen - vermutlich einem Roulettetisch.


      Zum Glück ! Kann ich da nur sagen. :D

      Die Entfernung der Brücken war anscheinend eine Forderung des Bezirksamts Mitte!
      abendblatt.de/daten/2005/07/21/461528.html
    • Weitere Objekte

      Gerade fertiggestellt:
      Das Gebäude der Hamburger Hafenverwaltung. Typisch für die Speicherstadt, da Auflage, die goldene Schrift(hinterer Bereich). Bei weitem schmucker als vor der Fassadenrestauration. Gerade das Dach wurde durch neue Gliederungselemente und traditioneller Umgestaltung wunderbar wieder hergestellt

      der völlig marode Kaispeicher B, das älteste lagergebäude der Speicherstadt, wurde/wird ebenfalls saniert und wird dann ab 2007 die Schätze aus der Tamm-Stiftung enthalten.


      Kürzlich wieder aufgestellt:
      Ansgar und Barbarossa, die letzten noch fehlenden Statuen auf der Brooksbrücke. Hier ein Schnapschuss aus einem der Museumsspeicher gegenüber. Die Figuren scheinen übrigens schon leicht vorpatiniert zu sein:


      Kunstprojekt an der Kehrwiederspitze. Dieser begehbare "Teppich" knüpft(;)) an die Tradition der Teppichlagerei an. Schließlich ist die speichersadt das größe teppich Lager der Welt.



      Kaimauer Neu versus Alt

    • "Oliver" wrote:

      Hier noch ein Schmankel von 1919. "Schema der natürlichen Entwicklung Hamburgs und die wirkliche Entwicklung" von Schumacher.



      Bezeichnend bereits für den Drang bereits dieser frühen Stadt- und Regionalplaner bzw. "Raumplaner", die tatsächlichen historisch gewachsenen Strukturen einer Stadt bzw. einer Region zu ignorieren und durch die eigenen technokratischen Wunsch- bzw. Wahnvorstellungen ersetzten zu wollen - und diese dann noch "natürliche Entwicklung" zu bezeichnen...
      www.chronik-bermuthshain.de
      www.chronik-crainfeld.de
      Ortsgeschichte von Bermuthshain und Crainfeld in Oberhessen
    • Danke für die ausführliche Berichterstattung. Hoffe, ich kann mir die Objekte früher oder später mal wieder live anschauen.
      Das mit dem Teppich ist ne lustige Idee. Als Dauerzustand ist es aber wohl etw. unpraktisch ;)...

      Hat die Brücke etw. mit der was zu tun, auf dessen Pfeilern die Europa und die Hammonia stehen?

      Oder hat man sich bei der einen nur an der anderen orientiert?