Dinkelsbühl (Galerie)

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    • morgn mach ich weiter






























      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)

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    • So, das wars.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)

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    • Vielen Dank für die stimmungsvollen und pitoresken Aufnahmen!

      Bitte das als Lob sehen: Entweder du hast einen Fotokurs gemacht oder eine bedeutend bessere Kamera verwendet, als bei manch deiner anderen Beiträge in der letzten Jahren - ich finde, du hast bildtechnisch einen Quantensprung gemacht!

      PS: war auch vor 3 Jahren im Winter in Dinkelsbühl - die Stadt wirkt, wie ich an deinen Fotos sehe, dann doch enorm anders!
      Es darf nie vergessen werden, dass die Kunst eines Landes der Wertmesser nicht allein seines Wohlstandes, sondern vor allem auch seiner Intelligenz ist
    • ich finde, du hast bildtechnisch einen Quantensprung gemacht!
      (Schlosshof).

      Hm... wenn man davon ausgeht, dass meine Bilder früher nicht viel getaugt haben, ist das kein großes Kompliment... Wikipedia sagt hiezu:
      Einfach gesagt, ist ein Quantensprung eine Zustandsänderung in einem sehr kleinen System, also eine sehr kleine Änderung der Wirklichkeit. Umgekehrt ist jede noch so kleine Zustandsänderung immer ein Quantensprung, es gibt nichts Kleineres.


      Angesichts derart minimaler Fortschritte besteht keine Hoffnung, dass aus mir noch ein passabler Photograf wird...
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Naja, zeig ich halt noch ein paar von der zweiten Garnitur, aber dann ist Schluss:











      Das Letzte ist reichlich banal, aber schöner als die obligaten Blechschüsseln ists immer noch.





      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Zum Abschluss noch meine persönliche Meinung über D.

      Zunächst wurde ja schon sehr viel gesagt, darunter auch dieses, dem ich zustimmen möchte (u zw v Klingentor):
      Dinkelsbühl ist zwar recht klein, hat aber m.E. von allen alten deutschen Städten das mit Abstand perfekteste Stadtbild. Ein begehbares Bilderbuch von europäischem Rang. Für mich ist Dinkelsbühl der Ort schlechthin um eine Auszeit von der Moderne zu nehmen
      An keinem anderen Ort wird die Stadtbildsatzung so tadellos und stimmig umgesetzt. Auch wenn spektakuläre Einzeldenkmäler fehlen (von St. Georg mal abgesehen) - als Ensemble ist Dinkelsbühl unschlagbar und hat wesentlich mehr Charme als Rothenburg o. d.T.
      Dabei ist Dinkelsbühl weniger das Abbild einer mittelalterlichen Stadt, wie man vielleicht meinen könnte, sondern vielmehr die romantische Projektion des Mittelalters des 19. Jahrhunderts.


      Kindv2DDern meinte, D. würde ihn ans Elsass erinnern. Ich war noch nie im Elsass, aber diese Assoziation drängte sich auch mir auf.
      Zweifellos hat D. ein farbenfrohes, fröhliches, rheinisches Element. Das ist vielleicht der Grund, warum ich D. nicht ganz so extrem mochte (dh ich mag es natürlich sehr, aber zu meinen absoluten Lieblingsstädten wird es niemals zählen) und eigentlich auch keine wirkliche photographische Beziehung aufbauen konnte (was schon Schlosshof bemerkt hat, wenngleich er diesen Umstand ganz anders würdigte). Die Straßen und Gassen sind doch sehr redundant. irgendwann wird es egal, ob man alle durchlaufen hat oder nicht. Wenn du im Gegensatz dazu in Nördlingen die Baldinger Straße versäumt hast, solltest du noch einmal hinfahren.

      Viel zum Flair D.s trägt die Art bei, das Fachwerk zu verputzen. Dies wurde schon häufig bemerkt und auch zt sogar kritisiert (dicke Speckschicht an Farbe, od. eigentlich Putz).
      Ich finde, darin liegt ein Wesensmerkmal D.s. Man kann diese Punkt nicht kritisieren, ohne an der Identität der Stadt zu rütteln. Fachwerkstädte gibt es viele, aber so etwas wie D. nur einmal. Zum Glück, könnte man anmerken, aber das wäre zu negativ. Man muss froh sein, dass es dies gibt, zumindest einmal gibt. Sicherlich ist dies auch der historisch gerechtfertigte Zustand. Die Nürnbergergassen, selbst so Häuser wie das Pilatushaus, sind auf Vorkriegsaufnahmen allesamt verputzt. Fachwerk war halt nur ein Armeleutestil, nur herausragende Bauten, wie die niedersächsischen Häuser oder das Deutsche Haus, die aus der Not eine Tugend machten, eine Virtuosität entwickelten, waren wohl unverputzt.
      Man könnte sich natürlich fragen, ob man nicht die eine oder andere Fachwerkfassade als zusätzlichen Blickfang freilegen sollte, aber man zerstört damit wohl auch unwiederbringlich etwas. Wahrscheinlich ist es recht so, wie es ist.
      Unbedingt positiv erwähnt werden muss die völlig natürlich anmutende Patina der Stadt. Darin ist sie, soweit ich die alte BRD überblicke, einzigartig. Ehrlich gesagt wundere ich mich, dass gewisse Forumer nicht ihre "Schmuddeligkeit" oä beanstanden. Die Patina beginnt bei den zentralen Bauten und setzt sich in allen Seitengassen fort, es ist beinahe unglaublich. Hier sieht man, was man mit gutem Willen, Disziplin und historischer Materialwahl erzielen kann.
      Das herausragende Ensemble ist natürlich der Weinmarkt, ein Platz, der Seinesgleichen sucht. Ohne diesen wäre die Stadt langweilig, da einförmig.
      Rothenburg kenn ich nicht, ich hoffe aber, dass es doch aufregender ist! Nördlingen kenn ich mittlerweile viel besser. Ich schätze die beiden Städte etwa gleichauf. Nördlingen hat die besseren Einzelbauten (von den Weinmarkthäusern natürlich abgesehen), D. ist malerischer und natürlich ungleich geschlossener, vor allem gepflegter. Nördlingen hätte noch viel mehr Potential. Aber das ist ein anderes Thema.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Dinkelsbühl

      Nachdem der Großteil der Bilder zu Dinkelsbühl in der APH-Galerie leider verloren gegangen ist, stelle ich mal eine Auswahl eigener Bilder vom Frühjahr 2008 ein, beginnend im Süden der Altstadt.


      Stadtmauer mit dicht gedrängten Wehrtürmen am Oberen Mauerweg (Blickrichtung West)


      Nördlinger Tor


      Südöstliches Altstadteck und eine der Wörnitz-Ableitungen, von der Straße Am Brühl aus


      Nördlinger Tor und Stadtmühle, in letzterem das Museum 3. Dimension

      Ein paar Aufnahmen zur östlichen Stadtmauer mit dem bekannten Bäuerlinsturm, über einen Wörnitzarm hinweg geblickt, mit evang. sowie kath. Stadtpfarrkirche:







      Dösendes Stockentenpaar mit Nachwuchs

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    • Weitere Aufnahmen von der Ostflanke der Altstadt, die Wehrtürme im Hintergrund am erhöht liegenden Oberen Mauerweg im Süden der Altstadt.


















      Immer wieder kaum zu glauben, dass Dinkelsbühl doch so unverfälscht über die Jahrzehnte kommen konnte. Immerhin hat es aber die jetzige Zeit (nachdem man sich in den 70er-Jahre offenbar nicht getraut hat) geschafft, erste grobe unfassbare Verschandelungen innerhalb der Stadtmauer am Dönersberg zu setzen. Wer weiß was noch nachfolgt...
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    • Der Bäuerlinsturm mal zur Abwechslung von innerhalb der Mauer, unterer Mauerweg.

      Der Bäuerlinsturm soll nach dem Gerber und Turmwächter Hans Bäuerlin (bzw. Päurlin), der im 15. Jh. in Dinkelsbühl lebte und die Turmbesatzung befehligte benannt worden sein bzw. nach dem etwas früher in Dinkelsbühl lebenden Bürgermeister Seitz Berlin, der um 1438 in der Nähe des Turmes ein Haus baute. So steht es jedenfalls im Buch Das Bürgerhaus zwischen Ostalb und Tauber.
      Der Turm gehört zum Typus der mittelalterlichen Weiherhäuser. In Dinkelsbühl gibt es davon noch das Weiherhaus beim Faulturm, unterhalb Rothenburg ob der Tauber im Tal der Tauber das Topplerschlösschen und das Detwanger Turmhaus.
      Erbaut wohl irgendwann im 13. Jahrhundert, lag der Bäuerlinsturm längere Zeit außerhalb der Mauern Dinkelsbühls. Das Fachwerk des heutigen Wohnaufbaues stammt aus der Zeit nach 1500.
      Seine Maße: 5,70 x 6m, Mauerstärke 1,75m, Traufhöhe 18,50m, Firsthöhe 23,50m




      Im Bereich Drysatz, Plätzle und Wethgasse zwischen Nördlinger Straße und östlicher Stadtmauer:






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    • Die Muckenbrünnlein genannte platzartige Ausweitung im Süden der Altstadt mit dem auch Henkershaus genannten ehem. Wohnhaus des Scharfrichters und zughöriger Scheune. Im Bild rechts von der Scheune zweigt ein Weg ab der in das kleine neue Wohngebiet am Dönersberg auf dem Brauhausareal (innerhalb der Stadtmauern) führt, wo unlängst ein paar Flachdach-Wohngebäude errichtet wurden, siehe Dinkelsbühl


      Wohnhäuser in der Langen Gasse, das linke geht in das 15. Jh. zurück.


      Blick durch die Wethgasse zum Dönersberg mit dem Weißen Turm (auch Dönersturm genannt).




      Nördlinger Straße und Stadtpfarrkirche
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    • Deutsches Haus


      Das Deutsche Haus am Weinmarkt

      Ein paar Detailaufnahmen der großartigen Spätrenaissancefassade von 1593/94 (die Ähnlichkeiten aufweisende Fassade am Haus Kammerzell am Straßburger Münsterplatz ist vier Jahre älter).


      Im 1. Obergeschoss eine Muttergottes mit Kind, um 1700


      Weibliche Allegorie des Glaubens




      Beiderseits der Fenster finden sich im 1. und 2. Obergeschoss die 7 Planetengötter Luna, Merkur, Sol sowie Saturn, Jupiter, Mars und Venus.




      Über der obersten Ladelucke ein kleines nacktes Bübchen auf einem Weinfass, den Weingott Bacchus darstellend, Bezug nehmend auf den Weinmarkt.





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