Köln - damals und heute (Galerie)

  • Als kleines Schmankerl noch: Weiter nördlich befindet sich im Agnes-Viertel übrigens das nach meinem Empfinden hässlichste Gebäude Deutschlands, die Kirche St. Gertrud. Einfach mal googlen, Ihr werdet entgeistert sein: Krefelder Str. 57, 50670 Köln.

    Dann google doch mal nach dem "Mariendom" in Neviges:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Nevigeser_Wallfahrtsdom


    Eine sehr außergewöhnliche Kirche. Aber auch eine Kirche mit unheimlicher Ausstrahlung und voller positiver Energie :engel:

  • ursus carpaticus : Die Häuser am Alter Markt sind breiter als früher und haben niedrigere Stockwerke. Dadurch haben die Fenster ihre vertikale Ausrichtung verloren, das gesamte Gebäude wirkt gedrungen. Dazu ist das Dach weniger steil als früher. Es mag auch noch schlimmere Gebäude anderswo geben, aber ich würde diese Häuser definitiv als plump bezeichnen.


    Kommen wir nun vom Alter Markt zum Heumarkt und zu einem anderen Renaissancegebäude, welches den Krieg glücklicherweise als eines der schönsten Gebäude am Platz überlebt hat, das Gasthaus zum St. Peter:


    31 Heumarkt_5 heute


    Gut erkennen kann man an den hellen Steinen des Volutengiebels, dass dieser nach dem Krieg aus komplett neuem Material errichtet werden musste.


    Interessant ist im Vergleich zu früher natürlich die Umgebung, die ich auch hier als "plump" bezeichnen würde.

    Früher dagegen...


    31 Heumarkt_5 früher

    Bildquelle: Mantz, Werner https://kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/40026086


    ... fand sich links ein Gründerzeitgebäude und hinten rechts an der Seidmachergasse ein typisches Gebäude aus dem alten Köln mit schlichter Fassade, geradem Giebelabschluss und spitzem Dach.

  • Gut erkennen kann man an den hellen Steinen des Volutengiebels, dass dieser nach dem Krieg aus komplett neuem Material errichtet werden musste

    Ja, der Giebel fehlte schon 1944:


    Der Heumarkt im Jahr 1944


    https://www.koeln.de/koeln/neu…oeln-im-krieg_780237.html

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.