Quartier VII/1 - Baywobau/CTR

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Quartier VII/1 - Baywobau/CTR

      Auf dem Quartier VII könnten sich bald die Baukräne drehen!

      Nach DNN-Information hat sich für das Quartier VII/1 die nun schon hinreichend bekannte Baywobau beworben. Ob es weitere Gebote gegeben hat, möchte die Stadt noch nicht offenbaren. Dafür scheint Hoffnung zu bestehen, dass es zeitnah losgehen könnte.

      Dresdner Neumarkt: Kimmerle und Baywobau wollen das Quartier VII
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • ^
      Sollte die Baywobau Dresden den Zuschlag erhalten, müsste sie auf ihrem Teil den Leitbau Caesarsches Haus errichten, ein Rokokogebäude mit schönem Innenhof. Das Unternehmen Kimmerle ließe sich gleich auf zwei Leitbauten und eine Leitfassade ein.
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!
    • Sitzung Bauausschuß 7.11.2012

      Heute tagt der Bauausschuß u.a. zur Vergabe des Quartiers VII. In der SZ war dazu ein Bericht zu finden:

      Wettbieten um den Neumarkt

      Um die letzten freien Flächen zwische Kulturpalast und Jüdenhof buhlen gerade mehrere Investoren. Die Stadträte entscheiden heute über die weitgehende Vollendung des Areals um die Frauenkirche.

      [...]

      Nachdem die Schloßstraße im vergangenen Jahr mit dem Hotelbau ihre ursprüngliche Gestalt bekommen hat, soll sie nun vollendet werden. Als Quartier VII wird die Fläche zwischen Schloßstraße, Sporergasse, Kulturpalast und Galeriestraße bezeichnet. Die Gesellschaft historischer Neumarkt schlägt vor, das Erkerhaus Sporergasse 4 zu rekonstruieren. "Die Aktenlage gibt dies nach neuesten Erkenntnissen her", sagt Vorstand Torsten Kulke.

      Zu den beiden Teilflächen am Quartier VII verhandelt die Stadt mit den Investoren Kimmerle sowie Rank&Büttig. Sie sollen heute über den Planungsstand berichten. Noch in diesem Jahr könnten die Kaufverträge unterzeichnet werden. Die Stadt brüskiert hier den Mitbewerber Günter Blobel, der mehr geboten haben soll. "Der Finanzbürgermeister verschenkt ohne Not über zwei Millionen Euro", sagt Grünen-Stadtrat Thomas Löser.

      Die Kritiker: Flachdächer sollten verboten sein

      Die Gesellschaft historischer Neumarkt kritisiert, dass bei den ergänzenden Neubauten erneut Flachdächer zugelassen werden sollen. Kulke: "Das wollen wir verhindern, die haben beim Wiederaufbau des Neumarkts nichts zu suchen." Schlechte Erfahrungen hat er diesbezüglich schon mit dem geplanten Gebäude an der Galeriestraße, neben dem Kulturpalast, gemacht.

      [...]


      Sächsische Zeitung, 07. Novemer 2012

      Der volle Wortlaut des Artikels ist auf der Seite der GHND unter "Aktuelles" zu finden.

      The post was edited 1 time, last by JanDD ().

    • Den DNN vom 9. November 2012 waren einige wenige Informationen bezüglich des Quartiers VII zu entnehmen.
      So will die Baywobau im Quartier VII/1 an der Schlossstraße größtenteils Wohnungen in den Obergeschossen sowie Gatronomieflächen im Parterre errichten. Dazu hat man sich die Gastronomen Rank & Büttig, die "Betreiber des Neumarktes" (Café Frauenkirche, Cosel-Palais, Kurfürstenschänke, Ontario, Kutscher-Schänke, Ayers Rock, Café Schinkelwache), mit ins Boot geholt.

      Nachtrag:

      Laut einem SZ-Bericht vom Wochenende, der nicht von Frau Klemm stammte und damit durchaus lesbar war, gibt es wohl Probleme bei den Planungen. So ist noch vollkommen offen, ob aufgrund des Grundwassermanagements überhaupt zwei Untergeschosse für die Tiefgarage errichtet werden können. Außerdem wird der Bau von ungefähr 65 Wohneinheiten im Quartier VII/1 als problematisch angesehen, da durch den Kulturpalast die Verschattung der unteren Geschosse sowie eine vom Anlieferverkehr induzierte "Verlärmung" drohen.
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • In der SZ Onlineausgabe vom 1.2.13 wird erneut vom derzeitigen Stand der Vertragsverhandlungen zu den noch unbebauten Grundstücken berichtet. Zum Quartier VII folgende kurze Aktualisierung:

      Quartier VII-1: Den Zuschlag soll Investorenteam Rank & Büttig sowie Baywobau Dresden für einen Grundstückspreis von 5 Mio € bekommen. Die Verhandlungen laufen noch, der Baustart wäre frühestens Anfang 2014.

      Mehr Neues gibt es derzeit nicht zu berichten.
    • Hat eigentlich irgend jemand Neuigkeiten, was mit dem Quartier VII/1 passieren soll. Anfang des Jahres hieß es, dass die Baywobau Favorit ist und man im besten Fall schon 2014 mit dem Bau beginnen wollte. Seitdem hat man von dem Projekt nichts mehr gehört. Gibt es hierzu irgendwelche Entwicklungen?
      APH - am Puls der Zeit
    • @ Bilderbuch

      danke für die Info. Ja schade, dass sich da nichts tut. Insbesondere auch deshalb, weil ja auch noch die Grabungen durchgeführt werden müssen. Da diese, wie man am Nachbarquartier sehen kann, über ein halbes Jahr dauern werden, ist wohl nicht von einem Baubeginn in den nächsten eineinhalb Jahren auszugehen, also wohl frühestens 2015. Aber dafür stehen zumindest die Quartiere VII/2, VI und IV/2 in den Startlöchern.
      APH - am Puls der Zeit
    • Nicht umsonst sprach man im jüngsten SZ-Artikel davon, dass die nächste "Bauetappe" am Neumarkt ungefähr zehn Jahre in Anspruch nehmen wird. Wenn man bedenkt, dass die Bebauung des Neumarktes bereits seit ungefähr 2003 läuft, halte ich ich diese Einschätzung für durchaus realistisch.
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • Quartier VII/1 - Baywobau

      Finanz- und Bauausschuss werden sich in ihren kommenden Sitzungen mit einer Vorlage zu befassen haben, in der es um den Verkauf des Quartiers VII/1 an die Baywobau gehen wird. Diese plant das 1.880 qm große Grundstück für 5,65 Mio. Euro zu erwerben und darauf insgesamt sieben Einzelgebäude zu errichten. Das Investitionsvolumen beträgt 28 Mio. Euro. Die archäologischen Grabungen auf dem Grundstück sollen spätestens acht Monate nach der Beurkundung des Kaufvertrags beginnen.
      Diese, sowie einige weitere Informationen, findet man heute, am 12.05.2014, auf Seite 13 der DNN.

      dnn-online.de/dresden/web/regi…-Millionen-Euro-429414587
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • Zur Ergänzung der Link zum SZ-Artikel:

      sz-online.de/nachrichten/baywo…se-vollenden-2837469.html

      Hier wird das Investitionsvolumen auf 33,3 Mio. Euro erhöht.

      Sollten die Räte zustimmen, wird die Stadt ihr letztes großes Neumarkt-Grundstück verkaufen. Der Investor, die bekannte Baywobau in Kooperation mit der CTR Group, verpflichtet sich zur Rekonstruktion eines Leitbaues (Caesarsches Haus) sowie der Fassaden Schloßstraße 26-30.
      Bei der Schloßstraße 30 handelt es sich übrigens um das Fürstliche Haus, dessen Erker Fritz Löffler als einen der ältesten und kostbarsten im alten Dresden bezeichnete. Von ihm haben sich einige Fragmente erhalten.

      Hier ein Bild:

      upload.wikimedia.org/wikipedia…3%BCrstliches_Haus%29.jpg

      Aufgrund der relativen Vielzahl an Leitbauten/-Fassaden, dürften bei diesem Quartier 3/5 der Front zur Schloßstraße, 3/5 der Front zur Sporergasse und ca. 50% der Schössergassenseite rekonstruiert werden. Interessant dürfte außerdem sein, in welcher Form der Bau in der Schloßstraße 24 umgesetzt wird. Bei ihm soll nämlich der Hof als "eines der wenigen Beispiele von Hofarchitektur des 16. Jahrhunderts in Dresden" rekonstruiert werden.
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • Bei ihm soll nämlich der Hof als "eines der wenigen Beispiele von
      Hofarchitektur des 16. Jahrhunderts in Dresden" rekonstruiert werden.
      Vergiss es. Der kommt nicht. Genausowenig wird das Cäsarsche Haus als Leitbau mit Innenstrukturen wiederhergestellt werden.
    • @ Bilderbuch

      Wenn ich mich recht entsinne, ist das figürliche Relief unten erhalten. Oder verwechsle ich da was?
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • @ Oktavian

      Das ist schade. Hoffentlich kann die Baywobau aber wenigstens bei der Qualität eine Schippe drauflegen. Noch einmal nur WDV-Fassaden, wären gerade in Anbetracht der schon vorhandenen Alternativen einfach nur bitter.

      @ ursus

      Das Brüstungsrelief ist in der Tat noch vorhanden. Es zeigt Christian II. und seine Frau Hedwig von Dänemark.

      Siehe hier:

      upload.wikimedia.org/wikipedia…e_30_Dresden_Fragment.JPG
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • So sehr ich mich auch freue, dass mit der Bebauung dieses Quartiers auch hier eine baldige Vollendung des Stadtbildes absehbar wird (man stelle sich nur einmal die Wirkung des kleinen Platzes südlich des Schlosses vor, wenn seine jetzt noch offene Flanke geschlossen sein wird), so sehr gruselt es mich bei der zu erwartenden Qualität der Bebauung, welche die Baywobau leider zumeist abzuliefern pflegt.
      Soweit ich mich erinnere, gab es zu allen von dieser Firma bisher realisierten Quartieren deutliche Kritikpunkte. Da tröstet mich auch die zumeist recht hohe Zahl rekonstruierter Fassaden nicht, wenn beginnend beim Baumaterial der Fassaden, über die Grundrissstrukturen, bis hin zu sehr ärgerlichen Fehlern bei den Rekonstruktionen im Detail, die eine oder andere Kröte zu schlucken war.

      Das Brüstungsrelief vom Erker, dass man sich im Stadtmuseum ansehen kann, wird vermutlich nicht im Original eingebaut werden. Dafür ist es bestimmt zu beschädigt und viel zu wertvoll. Hier ist eine Kopie sicher der bessere Weg, als der Einbau des Originals.
    • Voraussichtlich wird Herr Dietze von der Baywobau heute bei einer Diskussionsrunde im Rahmen des Stadtbausymposiums anwesend sein. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang auch etwas bezüglich der Bauausführung zu erfahren. Nicht zuletzt handelt es sich ja um ein recht brisantes Thema!
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • Während der gestrigen Neumarkt-Veranstaltung im Landhaus, konnte man bezüglich des Quartiers VII einiges erfahren.

      Quartier VII/1

      Herr Dietze von der Baywobau wirkte gestern ungewohnt unleidlich. Aufgrund des geringen Planungsstandes, wollte er sich auch nicht wirklich zum Projekt äußern. Am Ende räumte er gar ein, dass, falls die Denkmalpflege die Erhaltung einer Vielzahl von Kellern fordern würde, seine Firma vom Kaufvertrag zurücktrete.
      Heute befinden sich einige Visualisierungen zum Projekt in der SZ. Da es sich jedoch nur um Vorstudien handelt, dürften sie keine große Aussagekraft besitzen.
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • Quartier VII/1

      Heute erschien in der Sächsischen Zeitung ein Artikel mit dem Namen "Neue Bauetappe am Neumarkt" www.sz-online.de/nachrichten/neue-bauetappe-am-neumarkt-2840094.html . Dieser befasst sich mit den konkret geplanten und zukünftigen Bauprojekten am Neumarkt. In diesem wurden auch erste Visualisierungen zum Quartiert VII/1 gezeigt.

      Bilderalbum: www.sz-online.de/nachrichten/so-soll-das-neue-quartier-aussehen-g14175.html


      Bildquelle: www.sz-online.de/nachrichten/bilder/blick-auf-die-fassaden-r-die-das-neue-quartier-71-am-g68805h.jpg


      Bildquelle: www.sz-online.de/nachrichten/bilder/bebaut-wird-das-stueck-zwischen-swissotel-links-gelbe-g68806h.jpg


      Bildquelle: www.sz-online.de/nachrichten/bilder/blick-auf-das-neue-carre-schlossstrasse-hinter-dem-g68807h.jpg

      Die in der Visualisierung dargestellten Gebäude gefallen wir außerordentlich gut. Mir gefällt besonders gut das die Fassadengestaltung des Eckgebäudes Schlossstraße/ Kulturpalast, sich an der Formensprache der gegenüberliegenden Gebäude aus den 50/60er Jahren orientiert. So wird in meinen Augen versucht eine stimmige Ensemblewirkung zu kreieren und einen optimalen Übergang zum historisch gestalteten Neumarkt zu schaffen. Dieser Übergang entsteht durch das Zusammenspiel von schon vorhandenen Gebäuden wie jenen aus den 50/60er Jahren und dem neuen Eckbau und den alten (neuen) Fassaden wie die des Cäsar'schen Hauses mit dem gegenüberliegenden Stadtschloss. Ein zu historisiertes oder zu modernes Gebäude an der Ecke Schlossstraße/ Kulturpalast, hätte an dieser Stelle einen wohl zu großen Bruch zur Umgebung ergeben und wäre in meinen Augen nicht stimmig sondern eher störend gewesen.

      The post was edited 1 time, last by Intendant ().

    • Ich finde das Gebäude ist nicht kleinteilig genug und stört den Rhythmus. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn eine warme Formensprache gefunden worden wäre, aber Anlehnung an die 50/60er Notbauten sind ja nun wirklich keine schöne Referenz. Es ist gar nicht so wichtig ob moderne oder traditionelle Formensprachen gefunden werden, sofern denn die Struktur kleinteilig bleibt. Was Altstädte schön macht ist die organische Variation in den Parzellen und die Formenvielfalt.

      Gut Nacht.