Dresden, Altstadt - Quartier VII/1

  • Mann könnte das tatsächlich störende Kulturpalast auch irgendwo anders aufbauen.......so haben die DDR-fans ihres Palast aber nicht im empfindlichen Innenstadt Bereich

  • Heast Klassiker, natürlich wäre das irgendwann einmal die allerklügste Lösung gewesen - irgendwo auf der anderen Altmarktseite bzw dahinter wäre genug Platz gewesen, und die Ensemblewirkung mit der Kreuzkirche wäre zweifelsohne nicht schlecht und ganz im Sinne der damaligen DDR-Konzeption gewesen, ev auch als Blickachse aus der Prager Straße. Aber das ist aus und vorbei, jetzt, da sozusagen die Bruchstellen mit der Neuen Restaltstadt notdürftig vernarbt worden sind, sind derartige Überlegungen einfach obsolet. Was Schlossstraße und Altmarktseite anbelangt, kann man der Situation wenigstens noch irgendwas abgewinnen, die Rückseiten zur Rosmaringasse und Galeriestraße sind natürlich höchst grindig. Aber man kann diesen Gassen ja irgendwie ausweichen.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Es gab schon ca 2000/3 architektonisch interessante Entwürfe und Ideen für den Kulturpalast,ohne ihn komplett abzureißen.(z.B Hans Kollhoff)War aber wohl alles zu teuer.Der weiterhin architektonisch unveränderte Zustand des Kulturpalastes ist natürlich städtebaulich nicht befriedigend,aber daran denke ich,wird sich in den nächsten Jahren/Jahrzehnten erst einmal nichts ändern ,weil er ja aufwendig saniert wurde.

  • Es wird sich sicher nichts ändern. Entscheidungen mussten nunmal getroffen werden und sind letztlich zu akzeptieren, auch wenn sie - klarerweise - nicht in allem und jedem nach jedermanns Geschmack ausfallen konnten. Ich denke, wir haben in DD irrsinnig viel bekommen, was sich a priori niemand erträumen konnte. Und man kann nicht immer von neuem bei Null ansetzen und alles in Frage stellen. Noch dazu wird der KP immer "historischer" und die um ihn geschaffene Stadtbildsituation selbstverständlicher. Ich denke, dass der Schlossstraßenabschnitt dieses Quartiers diesbezüglich sehr gelungen ist. Man muss in Anbetracht der Dinge mit dem zufrieden sein, was man hat, überhaupt angesichts des Umstandes, dass sich das NM-Projekt dem Ende zuneigt, und woanders daran anzuknüpfen immer schwieriger zu werden scheint.

    Die Idee der "pseudo-historischen Einhausung" des KP war übrigens Schwachsinn pur.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Ist mir noch gar nicht aufgefallen,das jetzt mehr und größere Dachfenster da sind als bei den Orginalen.Eszuyl,etwas mehr Dachfenster als ursprünglich sind auch bei vielen anderen Rekos am Neumarkt festzustellen.Ich denke das es den Grund hat, das der Dachbereich jetzt voll und ganz genutzt wird.Was früher einfache Dachkammern waren sind heute überwiegend moderne Wohnungen untergebracht.Ich finde es architektonisch auch mit mehr und größeren Dachfenster OK.

  • Bilder vom gestrigen Rundgang.


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    Der Erker in der Mitte erhält - wie Ressurectus schon gesagt hat - noch seinen Stuck, bin sehr gespannt. 8)

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    Allen einen schönen Sonntag. :)

  • Man muss sich ja ernstlich um Weiterentwicklung und Verfeinerung des Geschmacks bemühen, und dazu leisten Foren wie dieses zweifelsohne einen wichtigen Beitrag.

    In diesem Sinne würde mich wirklich interessieren, was man an dieser:



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    Ansicht (es dürfte klar sein, welches Haus hier gemeint ist), ernstlich auszusetzen hat.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
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    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • es dürfte klar sein, welches Haus hier gemeint ist

    Es war das rechte (Vordiskussion). Was du meinst, sind wohl gründerzeitliche Hochschaufenster, die sicher noch besser ausgestaltet werden-.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Das Haus wurde aber erst in den 1920-er Jahren umgebaut, wie man an seiner Detail-Gestaltung auch erkennen kann.

    Also nix Gründerzeit.

    Farbe, Fliesen, Erdgeschoss-Gliederung, Stuckdetails.
    Alles entspricht in der Reko dem dokumentierten Umbau aus dem ersten Viertel des 20.Jhd.

  • Na, die Erdgeschosszone des braunen Hauses ist tatsächlich unpassend. Auch den banalen Füllbau hinter dem Fürstlichen Haus finde ich langweilig. Aber im Ganzen ist das Viertel sicherlich gut gelungen!

  • Das was hier wirklich stört, ist der Eckbau mit den goldenen Verblendungen in den Fenstern.

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • ???

    Gibt's keine.

    Mir gefällt das Bild. Ich hab das nur geschrieben, weil einige das rechte Haus als so stillos kritisiert haben. Da wollt ich was lernen.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • ???

    Gibt's keine.

    Mir gefällt das Bild. Ich hab das nur geschrieben, weil einige das rechte Haus als so stillos kritisiert haben. Da wollt ich was lernen.

    Ach soo, witzig, ich hatte das wie eine Herausforderung aufgefasst und war gespannt, was hier nicht akkurat ist. Da wollte ich wohl auch was lernen^^

  • Eine Herausforderung wars schon an gewisse Meckeranten, aber die sind nicht drauf eingestiegen.


    Ich halte das in Frage stehende Haus nämlich für einen wirklich guten "Füllbau".

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.