Dresden, Altstadt - Quartier VII/1

  • Ich hatte gehofft, die groben, schematischen Visualisierungen wären genau das, nur grob und schematisch, was ja oft der Fall ist mit solchen Visualisierungen, aber nun schaut es doch so aus, als ob man die Fassade wirklich nur grob an eine klassische/traditionelle Gestaltung anlehnt. Sehr schade, ich hatte gehofft, die gesamte Front zur Schloßstraße würde wie später aus einem Guss wirken. :/

  • Hm, na ja, ich weiß nicht, was ihr hier erwartet. Es war hier niemals eine Reko oder eine historisierende Variante vorgesehen an der Stelle.

    Es war von Anfang an klar, dass es eine abstrahierte Version der alten Schloßstraße 24 (die ich nicht für einen genialen Bau halte) werden würde. Etwas verfrendet, aber doch sich einfügend und passend. Ähnlich machte das Knerer ja auch bei dem einen Bau in der Frankfurter Braubachstraße.


    Die leeren Fugen werden später noch geschlossen, aber nicht völlig egalisiert.

    Ich freue mich auf das Quartier. Es wird toll!

  • Warten wir einmal das Ergebnis ab, aber ich denke, dass wenn die Fugen einmal verfugt sind, dass das sicherlich einer der drei besten "Füllbauten" im gesamten Neumarktgebiet sein wird!

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Der Blick auf das Posting von Eryngium vom 07.Februar 2021 in diesem Strang sei noch mal allen, die hier schreiben, ne Rekonstruktionen wäre besser gewesen, wärmstens empfohlen. Schaut, woher wir kommen und was damals die Wettbewerbsgewinner waren.

    "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

  • Es ist erschreckend, wie schnell hier eingestellte Bilder wieder verschwinden. Möchte man sich ein Bild von der zeitlichen Entwicklung machen, so sind bereits 2016er Beiträge nicht mehr abrufbar. Das ist gerade mal 5 Jahre her. So verschwindet die Zeitdokumentation von selbst.

  • Gestern konnte ich ebenfalls einen Blick auf die Fassade des Eckhauses werfen. Ich bin noch unentschlossen, es sieht doch sehr reduziert aus. Warten wir mal das Gebäude ohne Planen ab.


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    In der Sporergasse ist am Eckbau zur Schlossstraße der Putz fertig, es kann also nicht mehr lange dauern, bis wir erste Blicke ohne Baugerüst riskieren können. :-)

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    Die Ecke mit den Bossen

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    Überblick

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    Allen einen schönen Sonntag. :smile:

  • Schade ist für mich weniger das Reduzierte, als vielmehr, dass viele Architekten heute nicht mehr die Funktion eines Schlusssteins verstehen. Diesen in der Mitte zu zerteilen zeugt leider davon.

  • Schade ist für mich weniger das Reduzierte, als vielmehr, dass viele Architekten heute nicht mehr die Funktion eines Schlusssteins verstehen. Diesen in der Mitte zu zerteilen zeugt leider davon.

    Ich denke, der Zweck eines Schlusssteins ist offensichtlich.


    Mutmaßlich soll dessen Spaltung offenlegen, dass hier keine statische Funktion vorhanden ist. Leider wird damit aber die dekorative Funktion aber gleich mit erledigt.


    Wobei, ich sehe grad: Die gemauerten Rundbögen sind ja sogar "echt"!

  • Für alle Freunde des gepflegten Baustellenbildes hier ein paar aktuelle Eindrücke... :wink:


    Die Dächer warten noch immer auf die Eindeckung...

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    Das Portal des ehemaligen "Hotel de Pologne"

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    Der Putz Ecke Schlossstraße ist so gut wie fertig

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    Die Planen sind weg, sicher auch bald die Gerüste. Sieht schon sehr schick aus. :thumbup:

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    Ein Blick auf den Erker des "Fürstlichen Hauses" mit dem Relief Kurfürst Christians II. und seiner Frau Hedwig von Dänemark

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    Allen ein schönes Wochenende.

  • Die GHND schreibt in ihrem Mai-Newsletter:


    An der Schloßstraße und Sporergasse beginnen die Gerüste zu fallen. Die oberen Stockwerke des Fürstlichen Hauses und des Hauses Schloßstraße 28 zeigen ihre Pracht. An den Erkern wird unterdessen noch gearbeitet. Am Fürstlichen Haus werden noch originale Fragmente aus dem 17. und 19. Jahrhundert verbaut. Der unterste Bereich mit dem eindrucksvollen Relief des Kurfürstenpaars ist hingegen ein Abguss, das Original befindet sich im Dresdner Stadtmuseum.

  • Erste Schnappschüsse:

  • Das ist meine Meinung dazu:

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Ich kann die Bilder von Saxonia auch nicht sehen? (aber andere können dies anscheinend)

    Scheint vom Browser abzuhängen.


    Bei Verwendung von Firefox sehe ich nichts, bei Chrome die eingebetteten Twitter-Bilder.

  • Mit Safari und Firefox kann ich die Bilder sehen und auf Twitter auch einzeln anklicken, obwohl ich nicht bei Twitter angemeldet bin.