Dresden - Kulturquartier Kraftwerk Mitte

  • Heute, am 09.07.2014, berichten die Leitmedien der Stadt über die Grundsteinlegung für die Theaterneubauten auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Mitte.


    http://www.dnn-online.de/dresd…raftwerk-Mitte-2610682587


    http://www.sz-online.de/nachri…turkraftwerk-2878164.html


    http://www.dresdeneins.tv/nach…tives_Kraftwerk-2377.html



    Foto: pfp Planungs GmbH


    http://www.pfp-architekten.de/projekte.php?gruppe=5&item=41


    Läuft alles nach Plan, soll das 96-Millionen-Euro-Vorhaben bereits Ende des Jahres 2016 abgeschlossen sein.

  • Angesichts des Umfangs der Projekte auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Mitte, können diese nun in diesem separaten Strang diskutiert werden. Viel Freude!

  • Heute möchte ich aktuelle Bilder der Theaterbaustelle auf dem Gelände des Kraftwerks präsentieren.



    Die Wand zum alten Maschinenhaus, das zukünftig Foyer und Puppentheater aufnehmen wird, wurde bereits durchbrochen.



    Daran schließt sich eine kapitale Baugrube an, die jedoch nicht dem Gesamtumfang der zukünftigen Theaterbauten entspricht.



    Bisher kann man ihn nur im Modell erkennen.


    Augenscheinlich werden nur die Bühnentürme und Zuschauersäle unterkellert. Eine Tiefgarage wurde ja u.a. aufgrund der hohen Kosten gestrichen.


    Bilder sind von mir.

  • Eine Tiefgarage wurde ja u.a. aufgrund der hohen Kosten gestrichen.


    Was wir ja dann wieder mit einem hässlichen Parkhaus oder Großparkplatz in der Nähe büßen dürfen. Gibt es zu diesen Vorhaben schon irgendwelche Visualisierungen? Ist da was bekannt? Ansonsten danke für die Bildberichterstattung.


    Gruß DV

  • Die Parkplätze sollen nach wie vor ebenerdig im Gleisdreieck an der Löbtauer Straße eingeordnet werden. Dort dürften sie auch niemanden stören.

  • Der Schulbau in der Ehrlichstrasse sieht richtig edel aus. Aus diesem ganzen Viertel ( Grüne Strasse, Schützenplatz, Schützengasse und Kraftwerk bis hin zum Maternihospital) kann man noch eine ganze Menge machen. Hoffentlich versauen sie das nicht wieder durch Brutalo-Gestänge wie zwischen Salzgasse und Kurländer Palais. In der Schweriner gegenüber ist ja ein recht gutes Gebäude auf der Nordseite der Strasse entstanden, habe leider vergessen in welchem Thread man das findet, aber ist egal denn man kann im Entwurf sehen dass es gut ist. Der Neubau grüne Strasse ist sogar fast "gut". (und das will etwas heissen, denn normalerweise hat es "moderne" Architektur schwer, von mir das Prädikat "ausreichend" zu erhalten). Etwas Sorge macht mir mir das Bauvorhaben auf der Südseite der Schweriner zum Wettiner Platz hin.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

    Edited once, last by Petersburg ().

  • Zu dem Hotelbau an der Ecke Wettiner Platz ist doch noch garnichts bekannt?

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.


  • Was wir ja dann wieder mit einem hässlichen Parkhaus oder Großparkplatz in der Nähe büßen dürfen.


    Das ist auch immer meine Kritik. Die Autos müssen immer irgendwo parken, dann aber bitte unter der Erde. Da stören die niemanden, behindern nicht den Verkehr wie Fahrradfahrer oder Bussen, bieten ihm mehr Platz und ebenso auch Bäumen. Ebenerdige größere Parkplätze empfinde ich als mit das schlimmste im Stadtbild. Parkäuser, die in die Höhe sprießen, gehen hier und da mal, sofern sie architektonisch gelungen aussehen und sich nicht aufdrängen (nicht so wie das Ding bei der Yenidze oder dem in der Bautzener Straße …). Warum man im Gleisdreieck nicht gleich ein größeres Parkhaus baut für alle umliegenden Bereiche (Bahnhof, world trade center, südliche Friedrichstadt), will mir nicht in den Sinn … Aber ist man ja leider gewohnt, dass abseits des Neumarktes immer nur halbgare Sachen gemacht werden …

  • Die SZ berichtet über Verzögerungen beim Bau der Spielstätten auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Mitte.


    http://www.sz-online.de/nachri…u-in-dresden-2942781.html


    Als Laie fragt man sich, ob es vorher keine Baugrunduntersuchungen gab oder wie es beim Abriss des alten Kesselhauses mit der Tiefenenttrümmerung des Grundstückes ausgesehen hat. Zumindest darüber müssten ja auch aktuelle Unterlagen vorgelegen haben.

  • Während das Bauvorhaben Kulturpalast wider Erwarten vergleichsweise reibungslos abzulaufen scheint, häufen sich bei den Spielstätten im Kraftwerk Mitte langsam die Probleme.
    Neben einem massiven, den finanziellen Puffer bereits vollständig aufbrauchenden Bauverzug, haben sich nun auch diverse Finanzierungslücken aufgetan. So waren für die Ausstattung der Spielstätten bisher nur 6 Millionen Euro eingeplant. Die Theater haben jedoch mittlerweile einen Bedarf von 13,8 Millionen Euro angemeldet, der für die Ausstattung der immerhin 4 Bühnen (Staatsoperette, Theater Junge Generation, Studiobühne, Puppentheaterbühne) als notwendig erachtet wird.
    Ein weiteres Problem stellt sich bei der Gestaltung der Außenanlagen, für die bisher nur wenig realistische 200.000,00 Euro eingeplant sind. Hier rechnet man, möchte man die ambitionierte Lichtplanung, das Grünkonzept mit Bäumen, Beeten und Wasserfontänen sowie den Einsatz wertiger Materialien wirklich in die Tat umsetzen, mit Kosten von 4,7 Millionen Euro, von denen 2/3 durch den Bund gefördert werden könnten. Hier ständen, falls die Stadt ihren Anteil auf 1,4 Millionen Euro erhöht, Mittel aus dem Programm "Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus" zur Verfügung.
    Ob und in welcher Höhe weitere Mittel durch die Stadt aufgebracht werden können, steht derzeit jedoch leider in den Sternen.

  • Dem zentralen Kraftwerksgelände ist mittlerweile ein stattlicher Wald aus Kränen entwachsen.



    Blick vom zentralen Gebäude der Hochschule für Musik zur Großbaustelle am Wettiner Platz.


    Mittlerweile sind Teile der Theaterneubauten dem Erdboden entwachsen, sodass man derzeit mit dem Bau der ersten Erdgeschosswände an der Ehrlichstraße beginnt.


    Bild ist von mir.

  • Die DNN berichteten am 12.11.2014, dass die Finanzierungslücke beim Bau der Außenanlagen des Kraftwerksgeländes in Höhe von 1,2 Millionen Euro durch den Grundeigentümer, die Stadtwerke DREWAG, geschlossen werden solle. Diese könne den Eigenanteil der Stadt auf 1,4 Millionen Euro erhöhen, sodass zusammen mit den Fördermitteln des Bundes insgesamt 4,27 Millionen Euro für die Freiflächengestaltung des Areals zur Verfügung ständen.

  • Derzeit versucht man den beim Bau der Theaterspielstätten bisher angefallenen Verzug langsam abzubauen. Leider scheint schon heute klar zu sein, dass diesem Unterfangen einige wichtige Details zum Opfer fallen werden. Es muss gespart werden!



    Blick vom Bahnviadukt auf das ehemalige Schalthaus.


    http://www.kraftwerk-mitte-dre…echen/schalthaus-20kv.php



    Dennoch wachsen die Spielstätten für Operette und TJG langsam aus ihren Baugruben heraus.



    An der Ehrlichstraße kann man sogar schon eine klare Bebauungskante erkennen.


    Bilder sind von mir.

  • Hier zwei aktuelle Ansichten von der Könneritzstraße aus


    Man sieht viel Stahlbeton-Wirrwarr



    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Die DNN berichten heute, am 21.01.2015, über die von der DREWAG betriebene Mieterakquise für das Kraftwerksgelände. So stehe man in Verhandlungen mit der Stadt und dem Freistaat, die am Standort das Schütz-Konservatorium bzw. die Puppentheatersammlungen unterbringen möchten.
    Der Freistaat hat auf dem Gelände bereits vor geraumer Zeit Räumlichkeiten für die Musiklehrerausbildung angemietet. Nebenan saniert die DREWAG gegenwärtig einen Komplex für einen Nutzer, der noch nicht namentlich genannt werden möchte. Ein weiteres Gebäude möchte man bis 2016 sanieren und danach an die Kreativwirtschaft vermieten. Für das ehemalige Sozialgebäude suche man noch einen Pächter, der dort eine Gastronomie einrichten könnte. Für das Schalthaus vis-à-vis der neuen Theaterspielstätten gebe es zwar Pläne, aber noch keine konkreten Absichten. Ähnlich sieht es bei der ehemaligen "Fabrikantenvilla" direkt am Wettiner Platz aus. Diese könne man zwar aufgrund der Nachfrage jederzeit verkaufen, die DREWAG suche aber vor allem nach einer idealen Nutzung, die sich in die Struktur des Standortes einpasse.

  • Einige Bilder vom heutigen Tage von der auf Hochtouren laufenden Baustelle des Kulturkraftwerkes.



    Blick entlang der Rückfront an der Ehrlichstraße in Richtung Alfred-Althus-Straße. Deutlich zeichnet sich die Bebauungskante ab.




    Ein „Rundpanorama“ vom Wettinerplatz aus, aufgenommen vom Standort der ehemaligen Jacobikirche, deren Hauptpforte im zweiten Bild erkennbar ist.