Bremen - Innenstadt

  • Der Spellenberg-Entwurf ist dem realisierten Entwurf um Klassen überlegen. Dazwischen liegen Welten.


    Gleichwohl bleibt die städtebauliche Wirkung noch fast unverändert:
    Zwar öffnet Spellenberg den Durchgang - sehr wichtig und bedeutend - aber die Masse des Baus, im Verhältnis zur Umgebung und in Auswirkung auf das Stadtpanorama bleibt zu groß: Für die Höhe zu breit, für die Breite zu hoch!

  • Aber doch wohl das kleinere "Übel", meisterlich dargestellt und mit den Gegebenheiten vor Ort sowie der ökonomischen Wirklichkeit, die nicht wegzudiskutieren ist, hervorragend arrangiert. Bekomme ich Besuch, versuche ich in Zukunft meinen Freunden den aktuellen Anblick zu ersparen. Den realisierten Spellenbergentwurf hätte ich voller Stolz auf Bremen gezeigt.

  • Das kleinere Übel - fürwahr! Aber immer noch ein Übel!
    Inwieweit Flächenmaximierung und ökonomische Wirklichkeit immer im Gleichschritt marschieren, lasse ich offen. Die Bremer Innenstadt wird durch Bauten wie dieses entstellt, bzw. zugestellt.


    Das Genie des Herrn Spellenberg möchte ich hier nicht in Frage stellen!!! Er hat die sich selbst gestellte Aufgabe mit Bravour gemeistert. Aber die Aufgabe sah eben vor, annähernd dieselbe Fläche zu schaffen wie im K+N-Entwurf und war so durch die Freiheit, die man dem Kühne-Planer ließ, schon falsch gestellt.


    Diskutieren jedoch wir nicht über das, was nicht da ist, sondern über das, was da ist! Und das, was da ist, ist eine berufliche Bankrotterklärung des Architekten. Nicht mehr und nicht weniger!

  • Ra Ha He, natürlich muss ich Dir bezüglich des Kühne & Nagel-Baus voll zustimmen, Herr Spellenberg hat das Beste aus der vorgefundenen Situation gemacht.
    Wir brauchen für die Innenstadt ein anderes Leitbild. Das jetzige ist das Leidbild der Senatsbaudirektorin Iris Reuther. Ich las kürzlich von Berlin, dass man die "Wiederherstellung der historischen Mitte" anstrebt. Dieser Satz hat eine große Wucht, definiert ein Ziel und lässt sich auch auf Bremen übertragen. Wir müssen an der "Wiederherstellung der historischen Mitte Bremens" arbeiten. Die historische Mitte ist für mich nicht nur der Marktplatz und umzu, sondern auch das Ansgari- und Stephaniviertel, also alles, was zwischen Wallanlagen und Weser liegt. Das neue Leitmotiv der Wiederherstellung der historischen Mitte Bremens wird natürlich durch die gegenwärtige Entwicklung konterkariert. Es sind ja nicht nur der Kühne & Nagel-Bau oder der Libeskind-Entwurf, sondern auch der die historischen Traufhöhen überschreitende Atlantic-Hotelbau - für mich ein Angriff auf die denkmalgeschützte Böttgerstraße.


    Hier ein aktuelles Foto, rechts die historische Böttgerstraße, links der Atlantichotelneubau, von der Senatsbaudirektorin durchgewunken:



    Die Baubehörde akzeptiert, ja will, höhere Gebäude in der historisch geprägten Innenstadt. Das lockt immer mehr Investoren an, die mit Blick auf schon bestehende Höhen dann ihr Recht einfordern, mehr Fläche zu generieren, höher bauen zu können,die anderen durften das doch auch. So schraubt sich das Ganze im wahrsten Sinne des Wortes immer mehr in die Höhe - unser Stadtbild geht vor die Hunde. Man muss doch sehen, wohin das führt, wenn man die Entwicklung der letzten Jahrzehnte und ihre Ergebnisse beispielsweise in der Faulenstraße ansieht.

  • Dieser Hotelbau treibt mir ohnehin die Zornesröte ins Gesicht. Er ist in Hinsicht der Materialwahl und der Fügung der Massen ein dummes Erzeugnis. Fürchterlich gedrungene "Arkaden" und eine unsensible Hierarchie.
    Der Baukörper hätte zur Böttcherstraße hin wesentlich früher abfallen müssen und seine Bekleidung/Verblendung hätte gern die Verbindung zur Böttcherstraße suchen dürfen.... War aber wohl wieder zuviel verlangt.


    Heutige Leserbriefe im WK machen aber wenig Hoffnung auf Besserung. Das Zauberwort heute lautet wieder "Mut". Wenn Bürger den Werbe-Schwachsinn Libeskinds nachplappern (Stadt der Türme) dabei aber keine Ahnung haben, wovon sie sprechen, fasse ich mir an den Kopf.
    Ein heutiger "Turm", besser "Tower", also im heutigen Kontext ein Hochhaus, hat mit klassischen Türmen, insbesondere den vergleichsweise filigranen Kirchtürmen oder der "Nadel" vom NDL wohl nicht viel gemeinsam. Hochhäuser sind ungleich breiter und lasten schwerer auf der Silhouette, als jeder alte Kirchturm.
    Abgesehen davon fehlen Bremen kaum für die heutige Stadtsilhouette bedeutende (mittelalterliche) Türme (Tore, Wehrtürme etc. wären heute nicht höher als die umgebenden Gebäude). Es fehlen eigentlich vor allem St. Ansgarii - und die Braut (ca. 55 m) Der Rest war doch eher gedrungen und verhältnismäßig niedrig: Bräutigam (knapp 40 m), Ostertorzwinger, sowie ein paar Dachreiter, die aber ebenfalls heute nachrangig wirken würden.
    Insgesamt also kaum ein Zustand, der mit dem Bau von vier Glasflaschen wiederhergestellt oder würdig zitiert wäre. Im Gegenteil: Sie verhindern eine Stadtbildreparatur nachhaltig.


    Leider wird nur in schwarz-weiß-Tönen diskutiert. Hochhäuser (ich bin kein ausgemachter Fan davon) können ihren Platz erhalten. Aber eben nicht im Altstadtbereich. Dafür - ich wiederhole mich - gibt es andere Stadtteile!

  • Für die auswärtigen Foristen, denen die Gesamtwirkung des Atlantic-Hotelbaus nicht bekannt sein dürfte, habe ich noch ein weiteres Foto geschossen, das zeigt, wie ästhetisch rücksichtslos und unsensibel gegenüber der denkmalgeschützte Böttgerstraße hier "städtebaulich" agiert wurde. Durch dieses Bild wird, glaube ich, auch RaHaHe´s Ärger, um nicht zu sagen Wut, über diesen Bau deutlich. Dieses Gebäude erdrückt die Böttgerstraße, nimmt keinen Bezug zur historischen Bebauung und verhäßlicht mit dem schräg gegenüberliegenden Kühne & Nagel-Bau die gesamte Gegend. Rücksichtslos!



    Der auch von RaHaHe ins Spiel gebrachte, vielbeschworene Mut - ein Begriff, der diesem Architekturstil nur Vorschub leisten soll und wie eine raffinierte Formel der "immer höher, immer mehr Fläche"-Fraktion klingt - müsste eigentlich nur den ersten Buchstaben umkehren, dann wäre die bürgerliche Reaktion angesichts dieser Schrottästhetik angemessen dargestellt. Heute ist Mut im Städtebau nicht mehr die ...zigste moderne Variante, sondern Mut zeigt sich, wenn sich eine Stadt dafür ausspricht, durch Rekonstrukionen die Wiederkehr der Historischen Mitte in Gang zu bringen. Mutig wären demnach die Frankfurter mit der Wiederherstellung ihrer Altstadt.

  • I have a dream.........


    dass das Bürgerschaftgebäude jetzt nicht für 10 Milionen Euro saniert wird, sondern dass dieses Geld in den Abriss investiert wird.


    I have a dream.........


    dass die Bürger auf der Grundlage einer Befragung von 50 000 BremerInnen durch die Lüder-von-Bentheim-Gesellschaft in den 1960er Jahren, bei der 80% für die Rekonstruktion der mittelalterlichen Bebauung, 20% für die Wiederherstellung der nach dem Krieg noch vorhandene und danach abgerissene Neue Börse und 0,2% für das jetzige Bürgerschaftsgebäude gestimmt haben, für die Neugestaltung des dann freiwerdenden Grundstücks ihren engagierten Beitrag durch Spenden und Bürgermitbestimmung leisten können.


    I have a dream.........


    dass die politische Klasse dann, wie schon jetzt während des Umbaus, dauerhaft im Neuen Rathaus tagt.


    I have a dream.........


    dass mittelfristig das Gebäude der hinter dem Neuen Rathaus liegenden und pleite gegangenen Bremer Landesbank, das jetzt der Nord-LB gehört, die sich vermutlich in den nächsten Jahren aus Bremen zurückziehen wird, zum künftigen Standort der Bremer Bürgerschaft erkoren, aufgekauft und für diese Zwecke umgebaut wird.


    Unten: Das sich im Umbau befindende Bürgerschaftsgebäude



    Das Bürgerschaftsgebäude war das seit den 1960er Jahren bei den Bremern am meisten gehasste Gebäude, immer wieder gab es Kritik, die Bürger äußerten ihren Unwillen über das Radio und in Leserbriefen. Der frühere Denkmalpfleger Rudolf Stein strebte gar ein Gerichtsverfahren gegen den Bau dieses Gebäudes an.


    Seitenansicht:


  • Zufällig habe ich gerade einen Zeitungsbericht mit 26 Farbfotos von 1939 gefunden. Der Artikel ist von 2017. Daher ist es durchaus möglich, daß der Link und die Bilder hier schon bekannt sind.


    https://www.weser-kurier.de/br…eg-_mediagalid,37695.html


    Interessante Bilder. Man sieht, beispielsweise, daß die Fenster des Überseemuseums auch schon vor dem Krieg sprossenlos waren.


    https://www.weser-kurier.de/cm…emuseum_586cb9c480c28.jpg

  • Heinzer, check mal bitte Deine internen Nachrichten (Konversationen). Kann Dich anders gerade nicht kontaktieren, sorry.

  • Hatte das frühere Gebäude nicht nur 6 Figuren? Das sind ja jetzt mehr als doppelt so viele, wenn man die Aussparungen durchgeht. Dort sind wohl einige neue Figuren angebracht worden, was man auch am helleren Material erkennt. Weiß jemand mehr?

  • Wenn meine Familie nicht in Bremen wohnen würde, wäre ich schon längst weg - nach Dresden. In dieser Stadt finde ich das, was ich hier nie gefunden habe: Bewusstsein für die Schönheit. Das drückt sich dort z. B. in der Architektur so aus, dass man versucht, das über Jahrhunderte gewachsene Stadtbild möglichst wiederherzustellen. Und so wundert es nicht, dass der Kunsthistoriker Dankwart Guratzsch jüngst in der WELT in einem Artikel über die Eröffnung der Gemäldegalerie schrieb: "Viele Besucher nennen Dresden heute wieder die schönste Stadt, die sie gesehen haben".


    Wäre Dankwart Guratzsch in den 20er- oder 30er-Jahren nach Bremen gekommen, hätte er sicher geschrieben: "Viele Besucher nennen Bremen die schönste Stadt, die sie gesehen haben". Das kann man heute nicht mehr sagen. Seit mehr als 60 Jahren dominiert die Moderne das Stadtbild immer mehr. Die Verursacher sitzen in der Baubehörde ("wir wollen klare Linien") und in der Politik. Die Scheußlichkeiten und Bausünden, die hier stehen, sind kaum zu ertragen. Ganze Stadtteile wurden umgewandelt und mit einer neuen Architektursprache versehen. Kein Stein blieb auf dem anderen. Und immer wieder Abrisse (Gästehaus des Senats, Medienhaus) und kein Bemühen, das Stadtbild zu erhalten geschweige denn, zu rekonstruieren. Hier fehlt im Gegensatz zu Dresden das nötige Bewusstsein für das Thema Schönheit. Man überlässt den Investoren das Aussehen der Stadt. Ich wünsche mir, dass so was wie eine Aufbruchsstimmung in Richtung Schönheit entsteht. Nicht in Bremen. In Dresden ist das möglich.


    Die Gebäude werden immer länger, immer höher und sehen immer gleichförmiger aus. Wo einst drei verschiedene Gebäude standen - wie am Wall - entsteht jetzt ein einziger langer, gleichförmiger Schlauch. Und der rechte Flügel der früheren Musikbibliothek, der abgerissen wurde, hat jetzt einen Neubau angeklebt bekommen - angesichts der Hässlichkeit bleibt einem da die Spucke weg. Er erinnert mich an den das schwarze Gebäude auf dem früheren Gelände des Concordiatheaters. Vielleicht ist es ja der gleiche Investor. Baubehörde, Beirat, Denkmalschutzamt, Landespolitik - keinen scheint´s zu interessieren. Es ist halt die zeitgenössische Architektursprache, höre ich unsere Bausenatorin, Ihre neue Staatsrätin und die in Plattenbauten erfahrene Senatsbaudirektorin gemeinsam tönen.


    Aber schaut selbst, was hier wieder verbockt wurde, man kann nur noch den Kopf schütteln. Es ist durch die schwarze Fassade noch schlimmer geworden, als ich befürchtet und mir habe vorstellen können. Ein ästhetisches Desaster. Aber wen interessiert´s in dieser Stadt? Die nachfolgenden Bilder wären besser unter der Rubrik "Ostertor" aufgehoben, aber da ich das hier schon mal eingestellt habe, kann man auch besser zum Vergleich zurückblättern auf lf. Nr. 219, 220:






    Hier sieht man, wie rücksichtslos die Baubehörde bauen lässt. Keine Regel. Das historische Erbe wird respektlos überbaut. Die Uhr wird förmlich abgeschnitten von der öffentlichen Wahrnehmung und wird zur Privatveransttaltung des Mieters der Penthousewohnung. Man hätte hier bei einem wenigsten vorhandenen Restrespekt ein Abstufung machen können. Aber jeder cm muss natürlich ausgenutzt werden und unter der Ägide der gegenwärtigen Senatsbaudirektorin ist alles natürlich kein Problem. Wie kann man so was nur zulassen!


  • Du hast Recht. Das Haus wurde völlig unsensibel als Konfektionsware an den Altbau angeklatscht. Zudem könnte der Altbau mal eine Entfernung der Graffiti vertragen. Ich frage mich, ob es so schwer ist für den Bewohner/Pächter, mal einen Topf weißer Farbe zu kaufen und einen solchen Fassadenabschnitt gerade mal selbst bis in Höhe der Graffitis zu überstreichen?

  • Kommt ein Neubau, gibt es oft einen Architektenwettbewerb. Die besten Entwürfe werden vorgestellt und ein Jury entscheidet dann über die Platzvergabe. Wer bekommt den ersten, wer den zweiten Preis. Was mich schon immer geärgert hatte: es werden immer die scheinbar besten Entwürfe präsentiert, ich sehe aber meistens nur unmögliche Vorschläge. Oft schon dachte ich mir, man müsste auch die hässlichsten Entwürfe prämieren, sozusagen als Erziehungmaßnahme für Architekten. Wer bekommt den ersten, zweiten und dritten Preis für architektonische Hässlichkeit?


    Nun wende ich mich an die Foristen und Administratoren mit der Fragestellung: Könnten wir nicht hier im Forum einen entsprechenden Wettbewerb starten, vielleicht sogar monatlich? 10 Vorschläge werden eingereicht und die Foristen wählen, welches Gebäude den 1. Preis für hässliche Architektur bekommt. Natürlich ein Preis ohne Preisgeld. Wäre ja noch schöner. Mein Favorit wäre für den Monat März 2020 der gerade von mir eingestellte Neubau neben der früheren Musikbibliothek. Der Preis würde sich nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild, sondern auch auf die Ignoranz gegenüber dem historischen Gebäude beziehen. Das könnte in der "Laudatio" dann entsprechend "gewürdigt" werden.


    Liebe Administratoren, was meint ihr, könnte man sowas hier im Forum vorbereiten und anbieten. Wir fangen erst mal mit Bremen an. Vielleicht gibt es dann ja auch Nachahmer.

  • "Die häßlichsten Gebäude" gibt es ja hier bereits, warum also auch nicht "die scheußlichsten Siegerentwürfe" :biggrin:

  • Am 28, Juli 2019 schrieb ich hier im Strang (vergl. lf. Nr. 311):


    .....dass mittelfristig das Gebäude der hinter dem Neuen Rathaus liegenden und pleite gegangenen Bremer Landesbank, das jetzt der Nord-LB gehört, die sich vermutlich in den nächsten Jahren aus Bremen zurückziehen wird, zum künftigen Standort der Bremer Bürgerschaft erkoren, aufgekauft und für diese Zwecke umgebaut wird.


    Heute schreibt der Weser-Kurier auf der ersten Seite: Nord LB prüft Verkauf des BLB-Gebäudes.


    Natürlich ist mir klar, dass das höchstverschuldete Bundesland mit der höchsten Verschuldung seit mehr als 1200 Jahren gar nicht in der Lage ist,


    Erstens: das BLB-Gebäude zu kaufen und für den neuen Parlamentssitz umzubauen

    Zweitens: danach dann das umstrittene Bürgerschaftsgebäude abzureißen und die Rekonstruktion der früheren Bebauung - ich denke dabei an die gotischen Bürgerhäuser - in die Wege zu leiten.


    Es fehlt am Geld sowie am Willen und am Bewußtsein der politischen Klasse. Wären wir in Dresden, dann gäbe es diesbezüglich zumindest eine hochwertige Diskussion darüber, aber in Bremen ...........

  • Also stattdessen schöne Backsteingebäuden zur Stadtreparatur wurden immer wieder Typen von "Brutalismus" niedergelassen.

    Die heutige Architekten kentwerfen meistens aus nur 7 Archetypen:


    1): Filigranen (senkrechte) Rasterfassaden Berliner Art. Wie BND Zentrale. Immer mit Flachdach. Die Fassaden sind sehr langweilig.

    Variant: weniger filligran und mehr Brutal, wie am Friedrichwerdersche Kirche


    2). Rasterblockenfassaden mit/ohne gruselligen rechteckige Dachgauben (Stella und fast alle andere Modernisten lieben dass!! Kohlhoff auch.

    Auch am UdL.....Hohlaugigen Fenster, abstössend und sehr hässlich. Sind niemals Sensibel. Friedrichswerder Bauten.... (Brrr).


    3). Glaskasten. Niemals wirklich hässlich aber auch ziemlich nichtssagend.


    4). Quasi klassische rubuste Betonbauten mit übergrossen Fenster oder Balkons. Meistens mit Staffelgeschoss. Wenig sensibel.


    5). Idem aber dann mit viel Glas, leichte Farben usw. Die sind noch am besten.


    6). LEGO-Bauten: wie am Altmarkt. Unecht, hässlich und schlechter Geschmack.


    7). Backstein Fassaden mit oder ohne Steildächer (Kupfer); mit/ohne farbige Elementen. Die passen durchaus überall am besten.

  • Lieber Heinzer,

    dieser tiefe Einblick vom Domshof in den Schüsselkorb war im Übrigen nur möglich, weil zum Zeitpunkt der Aufnahme des Fotos der Neo-Renaissance -Bau der 'Gesellschaft Musuem' -dessen trotz Ausbombung noch schneeweiße Außenfassaden dem Kriege getrotzt hatten -bereits abgerissen worden war. Unten eine historische Ansichtskarte als Vergleich.


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  • Moderne Architektur ist, wenn ich die Bilder in diesem Forum betrachte, der Corona Virus unserer Baukultur! Da bleibt mir auch die Luft weg!

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)