Burgen und Schlösser in Brandenburg (Galerie)

  • Schloss Gusow


    Zugegeben, diese Fotos sind schon etwas alt, aber ich denke, es hat sich nicht so viel in Gusow verändert.


    Wer mehr erfahren will siehe:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Gusow





    Das Schloss:






























    Kleiner Pavillon (Pumpenhaus) vor dem Schloss, einst vom Park umgeben, zu DDR-Zeiten teilweise mit Einfamilienhäusern bebaut:




    Denkmal für Theodor Fontane, der Gusow ausführlich in seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" Band Oderland, beschreibt







    Die aus einer Ruine wieder zum Leben erweckte Kirche, im Jahr 2005:














    Das Epitaph für den kurfürstlich-brandenburgische Generalfeldmarschall und Statthalter von Pommern Georg von Derfflinger


  • Über Schloss Hoppenrade hat Theodor Fontane ausführlich in seinem Band "Fünf Schlösser" geschrieben. In 2012 wurde das Schloss nun wieder in andere Hände gegeben. Siehe hierzu Artikel:


    http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1042576



    Hier von mir einige Fotos von 2009 und, damit man weiß wie es nach der Wende aussah, von 1992:





    Einfahrt zum Schloss:













    Schloss mit dem Kapellenflügel, um den es in oberem Artikel geht:







    Altar im Kapellenflügel:















    Gedenkstein am eine jung verstorbene adelige Dame (Chlara von Wulknitz 1826-1850)






    Parkansichten:














    und so sah es 1992 aus:




  • Die Revolution kam gerade noch rechtzeitig! Das fällt mir bei der Betrachtung dieser schönen Bilder dazu ein.


    Sind diese Schlösser ihren rechtmäßigen Eigentümern wieder zurückübertragen worden?

  • Nur in den wenigsten Fällen, wenn die Betroffenen Verfolgte des Naziregimes waren. Da galt das Ergebnis der Bodenreform. Die Familien haben aber zum Teil ihren alten Besitz wieder von der Treuhand gekauft.

  • Danke für deine Antwort Spreetunnel!


    Das werde ich nie verstehen, warum die einen Beraubten weniger "wert" sein sollen als die anderen Beraubten? Ganz schön unmoralisch und ungerecht wie ich meine. Der Kommunsimus war doch um kein Haar besser als der Nationalsozialismus, aber egal, die Zeiten sind zum Glück wenigstens bei uns in Mitteleuropa seit 1989 vorbei.


    Ich finde es gut, wenn die alten Eigentümerfamileien wieder zurückgekehrt sind. Vieleicht kehrt dadurch wieder ein Stück Normalität in die Gegenden zurück. Außerdem tut es der sozialen Durchmischung gut und natürlich den SCHLÖSSERN :-)


    Bitte mehr davon!

  • Hier findet derzeit eine interessante Ausstellung statt. Grund für mich, mal genauer hinzusehen.


    "Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft"


    Wir waren am 03.10.14 dort. Der Andrang war entsprechend groß, zumal auch noch ein Volksfest stattfand. Übrigens: Wartezeit bis zum Eintritt in die Ausstellung ca. 90 Minuten. An normalen Werktagen oder Wochenenden wird das ein wenig anders sein. Zumal nun auch montags geöffnet ist.


    "Das Schloss Doberlug ist eine im Renaissancestil errichtete Vierflügelanlage in Doberlug-Kirchhain, Brandenburg, deren Ursprünge auf ein Kloster aus dem 12. Jahrhundert zurückgehen.
    Die Anlage weist einen leicht verschobenen, rechteckigen Grundriss auf. Das von einem trockenen Graben umgebene Schloss wird von den einheitlich hell gestrichenen Fassaden sowie den roten Ziegeldächern dominiert. Vor allem die Zwerchhäuser mit den auffälligen Volutengiebeln prägen das Erscheinungsbild. Im Innenhof findet man zwei Treppentürme, deren schlanke Spitzen den höchsten Teil des Schlosses darstellen. Weiterhin findet man hier den runden Hofbrunnen unter einer steinernen Galerie an der Nordfassade. Sein gesprengter Giebel ist mit Löwen sowie dem sächsischen Wappen verziert. Über dem Innenhof thronen geschmiedete Drachenköpfe, welche als Wasserspeier fungieren."
    Text aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Doberlug

    Übersicht

    Quelle:http://www.evangelische-zisterzienser-erben.de/doberlug.html






    Klosterkirche




    Fotos: Autor, 03.10.2014


    :thumbup:

  • Eigentlich könnte man meinen, wir sind noch im Park Sanssouci. Nein, das Schloss steht nur ein paar Meter entfernt und hat einen ganz gemütlichen eigenen Park.

    Quote


    Das Gut Lindstedt gehörte von 1803 bis 1828 Vorfahren von Loriot (Vicco von Bülow), von denen Friedrich Wilhelm III. es 1828 als ein kleines Landgut erwarb. Dieses diente der Karpfenzucht und noch heute sind Reste der Teichanlagen vorhanden. Das Anwesen liegt nordwestlich, etwa 800 m vom Neuen Palais entfernt, direkt an der Lindstedter Chaussee.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Lindstedt


    Hier findet man weitere Informationen:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Lindstedt


    http://www.spsg.de/tagen-feier…cation/schloss-lindstedt/








    Fotos: Autor, 07.12.2014

    Das Schloss ist nur zu Veranstaltungen geöffnet, der Park soll aber frei zugänglich sein.


    :thumbup:

  • Ein interessanter Bau, vor allem durch seine Geschichte. Man erfährt hier mehr über den Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. und seinen Sohn Friedrich II. Eine kurze Zusammenfassung:


    Hervorgegangen aus einer mittelalterlichen Burganlage, hat Schloss Wusterhausen bis heute die bauliche Struktur eines "festen Hauses" der Renaissance bewahrt. Entscheidend geprägt wurde es durch Friedrich Wilhelm I., den "Soldatenkönig", der das Anwesen 1689 von seinen Eltern als Geschenk erhalten hatte. In Wusterhausen entwickelte Kronprinz Friedrich Wilhelm erste Grundlagen seiner Reformen in Verwaltung, Wirtschaft und Militär. Er befehligte sein eigenes Regiment und begann mit der Aufstellung des Leib-Bataillons der „Langen Kerls“. Als König (1713–1740) nutzte er das Schloss für die Jagd und als Residenz und bewohnte es in den Herbstmonaten mit seiner Gemahlin Sophie Dorothea von Hannover und den zahlreichen Kindern, darunter Kronprinz Friedrich (II.).
    In den 1990er-Jahren wurde das Schloss restauriert und mit Möbeln und Kunstwerken aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ausgestattet. Der Raum, in dem einst das berühmte Tabakskollegium tagte, wurde nach dem Vorbild eines Gemälde aus der Zeit um 1737 eingerichtet. Wie dieser Saal sind auch die ehemaligen königlichen Wohnräume für die Barockzeit ungewöhnlich schlicht. Bemerkenswert sind die fast 40 eigenhändigen Werke des "Soldatenkönigs", die Offiziergalerie und die Bildnisse der königlichen Familie.
    Quelle: Museums-Portal Berlin




    Quellen: alte Ansichtskarten



    Modell der Anlage im Park.


    Schloss und Kavaliershäuser.



    Blick vom Schloss zur Straße.


    Schlossrestaurant im Kavaliershaus.


    Haupteingang








    Fotos: Autor, 05.04.2015


    Weitere Quellen: Broschüren und Flyer SPSG

  • Die wahrscheinlich prächtigste Schlossanlage im Nordosten dürfte Schloss Boitzenburg in der Uckermark (ca. 20 km südwestlich von Prenzlau) sein.
    Bereits1276 zum ersten Mal erwähnt, war es im weiteren Zeitenlauf an die bekannte Adelsfamilie von Arnim gelangt. Nach zunächst barocken Umbauten wurde es ab 1838 durch F. A. Stüler neugotisch erweitert (mit Gartengestaltung von P. J. Lenné) jedoch abschließend ab 1881 durch Karl Doflein wieder vollständig in den wohl maßgeblichen Renaissance-Zustand vor der Zerstörung im 30-jährigen Krieg versetzt. Nach NVA-Nutzung (daher rührt noch ein Plattenbau gegenüber der Zufahrt) besteht heute ein Kinder- und Jugendhotel in der Schlossanlage; auch wird vor der traumhaften Kulisse natürlich gerne geheiratet oder mancher (Märchen)Film gedreht.


    Ansicht des Schlosses gegen Mitte des 19. Jahrhunderts


    Ausführliche Geschichte von Schloss Boitzenburg auf den Seiten des Schlosshotels


    Haupt- und Eingangsseite

    Bildquelle: Wikimedia, gemeinfrei



    Bildquelle: Wikimedia, gemeinfrei



    Bildquelle: Wikimedia, Urheber 'Foto Wolfgang Pehlemann', CC BY-SA 3.0 unportiert


    Luftbild:

    Bildquelle: Luftbild Barnim, 'Lokesh Dhakar', CC BY-SA 2.5


    Garten- und Rückseite

    Bildquelle: Wikimedia, Urheber 'Dallu', CC BY-SA 3.0 unportiert


    Kubische Panoramen 'Schloss Boitzenburg' (mit kleinem Hof und den Reitställen)

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

    Edited once, last by Mantikor ().

  • Unmittelbar am Naturschutzgebiet Döberitzer Heide gelegen befindet sich im Dorf Kartzow das o.g. Schloss.


    Wikipedia gibt dazu Auskunft:


    "Das Schloss Kartzow ist ein Gutshaus im Potsdamer Ortsteil Kartzow. Es ging aus einem Rittergut hervor und wurde zwischen 1912 und 1914 nach Plänen des Berliner Architekten Eugen Schmohl im barocken Stil neu errichtet...
    Im Jahre 1850 ließ Carl Wolf Stielow als Eigentümer des Rittergutes das Gutshaus schlossähnlich umbauen. Das Gut verfügte zu dieser Zeit über fünf Wohn- und 13 Wirtschaftsgebäude sowie eine Brennerei. Bei einem Großbrand im Dorf Kartzow 1873 wurde auch das Gutshaus in Mitleidenschaft gezogen. Im Jahr 1900 erwarb der Berliner Spirituosenfabrikant Arthur Gilka das Rittergut. Ausschlaggebend dürften die vorhandene Brennerei und die gute Bodenqualität der Ackerflächen gewesen sein. Der Fabrikant ließ das Gutshaus des Rittergutes abreißen und an seiner Stelle in den Jahren 1912 bis 1914 durch Eugen Schmohl für 1,5 Millionen Reichsmark ein repräsentatives, dreiflügeliges Gebäude in barocker Formensprache neu errichten. Danach trug der Bau mit 66 Zimmern die Bezeichnung Landhaus Gilka...
    Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gutshaus ab 1945 als Unterkunft für Heimatvertriebene. Ab 1949 wurde es als Kindergenesungsheim der Volkssolidarität genutzt. Zwischen 1974 und 1984 befand sich im Gutshaus ein Kinderheim, danach bis 1996 ein Sanatorium für nierenkranke Kinder. Von 1998 bis 2006 stand das Gutshaus leer. Nach dem Verkauf im Dezember 2006 wurde es im Jahre 2007 nach Vorgaben der Denkmalpflege aufwendig restauriert. Seit 2008 befindet sich im Gutshaus eine Außenstelle des Potsdamer Standesamtes. Das Gebäude selbst dient hauptsächlich als Veranstaltungsort, insbesondere für Hochzeiten. 2010 wurde zusätzlich ein Hotelbetrieb eröffnet."


    In dem 4-Sterne-Hotel fand gerade eine Trauung statt, deshalb fehlen hier ein paar schöne Innenaufnahmen.










    Fotos: Autor, 19.03.2016

  • Ein Hinweis auf die Seiten der "Brandenburgische Schlösser GmbH", welche vom Land Brandenburg und der Stiftung Denkmalschutz gegründet worden war


    Nach mehr als 15 Jahren intensiver Tätigkeit auf dem Gebiet der Sanierung denkmalgeschützter Schlösser, Herrenhäuser und historischer Parkanlagen, kann die BSG ein durchaus erfolgreiches Resümee ziehen. Insgesamt wurden Sicherungs- und Sanierungsarbeiten an 18 Schlössern und Herrenhäusern durchgeführt.
    Es sind Denkmale, die in ihren Dimensionen nicht mit den Preußischen Königsschlössern vergleichbar sind; dennoch sind sie von großer baugeschichtlicher und künstlerischer Qualität und gehören zweifelsfrei zum kulturell bedeutsamen Erbe des Landes. Ein Großteil der Schlösser befinden sich im Eigentum der BSG und werden auch von dieser verwaltet.
    Diese sind:

    • Schloss Altdöbern
    • Schloss Blankensee – Sudermannhaus
    • Schloss Dahlwitz-Hoppegarten
    • Schloss Diedersdorf bei Seelow
    • Schloss Fürstlich Drehna mit Gasthof und Gärtnereihaus
    • Schloss Großkmehlen mit Jägerhaus
    • Schloss Groß Rietz
    • Schloss Lieberose
    • Schloss Reichenow
    • Schloss Steinhöfel

    Darüber hinaus sicherte und sanierte bzw. saniert die BSG als Dienstleister folgende Objekte:

    • Schloss Blankensee / Uckermark
    • Schloss Doberlug
    • Schloss Gollwitz
    • Schloss Martinskirchen
    • Schloss Reckahn
    • Schloss Freyenstein
    • Schloss Wiepersdorf


    Bilder und Informationen zu den genannten Schlössern:
    Brandenburgische Schlösser GmbH.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Gerswalde


    Gerswalde in der Uckermark war einst in Besitz eines Zweiges der Familie von Arnim. Wenngleich der Besitz bereits 1926 verkauft wurde, ist imerhin noch Einiges zu besichtigen wie Herrenhaus, Ruinen der Wasserburg, Marstall u. a. m.


    Bei Wiki:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Gerswalde



    Ich war am Samstag 10. 06. dort und habe mich ein wenig umgesehen:


    Zuerst aber ein wenig vom Dorf:


    Dorfansicht:





    Gasthaus 'Zu Löwen', heute beherbergt es ein kleines Café, welches von japanischen Studentinnen am Wochenende betrieben wird. Es wird auch gekocht.
    Angeschlossen ist auch der 'Große Garten', die ehemalige Gärtnerei, wo auch allerlei Aktivitäten zu beobachten sind.






    Die Dorfkirche:











    Die alte Wasserburg:














    Der ehemalige Marstall:







    Das Herrenhaus auf der Parkseite:





    Frühere Ansicht:






    Quelle: http://www.werkhof-treffen.de




    Das Herrenhaus mit dem Eingang hofseitig:






    Die Eingangshalle mit Treppenhaus:








  • "Schloss Liebenberg ist ein ehemaliger Gutshof mit Herrenhaus im Norden des Landes Brandenburg. Die Anlage befindet sich im Ortsteil Liebenberg der Gemeinde Löwenberger Land."


    "Das Schloss entstand aus einem spätestens ab 1743 errichteten Herrenhaus, das zwischen 1875 und 1906 in historisierendem Stil erweitert wurde. Der ehemalige Barockgarten wurde im 19. Jahrhundert in Anlehnung an Gestaltungsentwürfe von Peter Joseph Lenné zum Landschaftspark überformt. 1908 kam das Seehaus hinzu. Die Basis für die landwirtschaftliche Nutzung der Umgebung ist seit dem 17. Jahrhundert dem kleveschen Oberjagdmeister Jobst Gerhard von und zu Hertefeld zu verdanken, den Theodor Fontane im Band Fünf Schlösser der Wanderungen durch die Mark Brandenburg als „epochemachend für die Kulturgeschichte der Mark“ beschrieb."
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Liebenberg


    Seit Dezember 2005 ist die DKB Stiftung Eigentümerin des gesamten Geländes, ein Jahr später verlegte sie ihre Geschäftstelle ins Kutscherhaus. Mit unterschiedlichen Baumaßnahmen setzt sich die Stiftung für die Sanierung und den Erhalt der denkmalgeschützten Bauten und Flächen auf Schloss und Gut Liebenberg ein. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schloss, Wirtschaftsgebäude und Landschaftspark denkmalgerecht zu renovieren und zu pflegen, lädt zu Führungen durch die Gutsanlage und den Park ein und stellt Künstlern Ateliers, sowie Werkstatt- und Ausstellungsräume zur Verfügung.


    weitere Links
    http://www.schloss-liebenberg.de/geschichte.html
    https://de-de.facebook.com/schlossundgutliebenberg.de/
    http://www.liebenwalde.de/verz…ndat=139373&kategorie=957


    https://www.rbb-online.de/gehe…v/schloss-liebenberg.html
    RBB: Der letzte deutsche Kaiser und Reichsmarschall Göring schossen hier ihre Böcke – genauso wie die Genossen Pieck und Ulbricht. In Liebenberg wurden politische Weichen gestellt und deutsche Geschichte geprägt und doch findet sich der Ort in kaum einem Geschichtsbuch.


    Vor der Sanierung 2002.

    Quelle: Homepage



    Quelle: Homepage








    Park und Gut





    Kirche






    Fotos: Autor, 17.06.2017

  • Als Ergänzung zum Beitrag über Liebenstein möchte ich in aller Bescheidenheit darauf hinzuweisen, dass ich erst vor wenigen Tagen die Rosenlieder, die Fürst Philipp zu Eulenburg dereinst komponiert und als künstlerisch und musisch hoch begabter Mensch auch des Öfteren vorgetragen hatte, unter Auerbachs Keller eingestellt habe und zwar unter der Rubrik "Welche Musik hört ihr gerade am liebsten".


    Zur Person des Fürsten Philipp zu Eulenburg und Hertefeld verweise ich auf nachstehenden Link:


    Philipp zu Eulenburg und Hertefeld

  • Wikipedia schreibt:
    "Das Barockschloss Schloss Meseberg in Brandenburg ist das Gästehaus der deutschen Bundesregierung. Es liegt 70 Kilometer nördlich von Berlin in Meseberg, einem Ortsteil der Stadt Gransee mit 150 Einwohnern. Das Gelände liegt unmittelbar südöstlich des Huwenowsees.
    Nachdem das alte Herrenhaus in Meseberg im März 1721 abgebrannt war, ließ Graf Hermann von Wartensleben ab 1736 das heutige Schloss errichten. Das Anwesen hatte Ehefrau Dorothea, geborene von der Groeben, mit der Heirat 1723 in die Familie eingebracht; seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts war das Rittergut im Besitz der von der Groebens.
    Laut Bernhard Ludwig Bekmann wurde in Meseberg 1736 die Anlage des Gartens und 1737 der Hausbau begonnen. 1739 war der Bau vollendet. Der Architekt ist namentlich nicht bekannt, wird aber im Umkreis des Berliner Oberbaudirektors Philipp Gerlach vermutet. Der Gestalter des terrassierten Barockgartens hieß Münther."


    weitere Links:
    http://www.schloss-meseberg.de/
    http://www.firma-mallinger.de/schloss-meseberg.html (Luftbilder)



    Das Schloss







    Hotel Schlosswirt Meseberg





    Fotos: Autor, 17.06.2017

    Gerade sehe ich, dass bereits im Strang "Gransee" über Schloss Meseberg berichtet wurde. Dann ist das eben die "Ergänzung" ;)

  • Die Burg Storkow, etwa 50 km südöstlich von Berlin im Landkreis Oder-Spree gelegen, ist eine der ältesten Burganlagen im Land Brandenburg. Erstmalig im Jahr 1209 erwähnt, war sie zunächst Herrensitz und danach Residenz des Bischofs von Lebus, gelangte über die Markgrafenlinie Brandenburg-Küstrin schließlich in den Besitz der brandenburgischen Kurfürsten.
    In ihrer Geschichte wurde Burg Storkow mehrmals schwer zerstört, nämlich im Dreißigjährigen Krieg, durch einen Brand im Jahr 1775 und einen weiteren schweren Brand im Jahr 1978. Erst in den Jahren 2000-2009 erfolgte ein Wiederaufbau der Burganlage, welche heute als Ausstellungs- und beliebtes Veranstaltungsgebäude sowie als Sitz der Stadtbibliothek dient.


    Zur besseren Einordnung ein sehr gutes Luftbild aus dem Jahr 2009. Die nachfolgenden Bilder stammen aus dem Jahr 2014.


    Annäherung über die Schloßstraße



    Eine Umrundung im Uhrzeigersinn.




    Jetzt geht es in den Hof.


    Storkow trägt den Storch im Wappen.

    Die gleiche Ansicht im Jahr 1992



    Die gleiche Ansicht im Jahr 1992


    Umfangreiche baubegleitende Vermessung und Bestandsdokumentation beim Wiederaufbau der Burg Storkow 2005-2009


    Schlussbild mit Blick zum Burgladen und der Stadtbibliothek im Fachwerkbau auf der Ostseite.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

    Edited once, last by Mantikor ().

  • Morgen findet in Brandenburg die Aktion "Feuer und Flamme für unsere Museen" statt. Schloss Caputh am Templiner See ist auch dabei und das Schloss kann kostenlos besichtigt werden.



    Ich war schon mal da und habe ein paar Eindrücke vom einzigen noch erhaltenen Schloß aus der Zeit des Großen Kurfürsten in einem Blogbeitrag zusammengefasst. Den Blog könnt ihr hier anschauen.