Fachwerk in Bayerisch-Schwaben (Galerie)

  • Als gebürtiger Schwabe* bin ich auch immer überrascht, daß hier in Württemberg die wenigsten Leute den bayerischen Regierungsbezirk Schwaben dem Namen nach kennen...


    *oder auch nicht - denn Neuburg an der Donau kam ja erst nach der Auflösung von Pfalz-Neuburg zu Schwaben, was folgerichtig auch offiziell in "Kreis Schwaben und Neuburg" umbenannt wurde


    P.S. Ops - hatte den Beitrag erst abgeschickt, als schon mindestens 5 neue Beiträge geschrieben wurden.

  • Nördlingen


    Ein paar bekanntere Beispiele aus Nördlingen:



    Bräugasse 2 (Wintersches Haus), bez. 1678



    Vordere Gerbergasse 25, um 1422 (dendro dat; Dehio: um 1460/70)



    Vordere Gerbergasse 17 (um 1473 dendro dat.; Dehio: 1. Viertel 16. Jh.) und 19 (15./16. Jh.)



    Hafenmarkt, links Paradiesgasse 4a-d



    Paradiesgasse 4a-d (um 1352)



    Ehem. Tanzhaus (1442-44; dendro dat. um 1443, Umbau 1829/30)
    Die vorangegangenen Aufnahmen stammen von 1987



    1991

  • Aleuthe (Markt Sulzberg)



    Etwa 7 km Luftlinie südöstlich von Kempten liegt die Aleuthe-Mühle, bez. 1786, die Aufnahme von 1988.



    Unterminderdorf (Markt Sulzberg)



    Bauernhaus, bez. 1787, Aufnahme von 1988. Von der kurz zuvor abgeschlossenen Restaurierung gab es seinerzeit einen Artikel in der Süddeutschen.

  • Seeg


    Wohl einer der östlichsten Vorposten des Fachwerks, zwischen Marktoberdorf und Füssen.


    Das Pfarrhaus von 1688 (bez.), der Fachwerkgiebel mit verschieden geformten Andreaskreuzen:





    Kirchplatz 2 von 1723


  • Stadels (Gde. Görisried)



    östlich von Kempten; 1686 errichtetes Bauernhaus mit reichem Fachwerkgiebel, vgl. Pfarrhaus in Seeg; unweit der Wallfahrtskapelle St. Petrus von Alcantara




  • Wolfertschwenden


    wenige Kilometer südwestlich von Ottobeuren, zwischen Memmingen und Kempten gelegen



    Pfarrhaus, Mitte 18. Jh., Fachwerk-Ostgiebel mit Wappen des Ottobeurer Abtes Anselm Erb



    Ein ehem. Bauernhaus wohl aus der ersten Hälfte des 18. Jh. mit Fachwerkobergeschoss und verschaltem Giebel



  • Herbishofen (Gde. Lachen)


    Ein kleiner Ort westlich von Ottobeuren.


    Das ehemalige Pappenheimische Amtshaus, jetzt Pfarrhaus:

    wohl von 1551, 1744 verändert, „nördlich ein Teil des Erdgeschosses in Riegelfachwerk“ (Dehio).
    Nun ja, sieht so irgendwie komisch aus...



    Zwei weitere Gebäude mit Fachwerk:
    Wirtschaftsteil eines ehem. Bauernhofes


    Stadel

  • Katzbrui (Gde. Apfeltrach)


    Katzbrui, welch wunderbarer Ortsname!


    Ehem. Mühle, jetzt Gasthaus



    1661 nach Zerstörung im 30-jährigen Krieg wiederaufgebaut, letztes erhaltenes Legschindeldach im bayr.-schwäbischen Alpenvorland



    Wohnteil in der Westhälfte, Osthälfte Mühle; die Mühleneinrichtung erhalten


  • Ebratshofen (Gde. Grünenbach)



    Einfirsthof aus dem 18. Jh., an der Traufseite ein Kruzifix (sieht man in dieser Gegend öfters, im Ortsbereich sogar eines, dass noch in die Zeit um 1200 zurückgehen soll)


  • Simmerberg (Gde. Weiler-Simmerberg)



    Ehem. Salzstadel, jetzt Sparkasse (Alte Salzstraße 42), von 1639, verändert im 18. Jh.




    Daneben das sog. Wachterhaus, von 1912:

  • Hergensweiler



    Ehem. Stadel Dorfstr. 12
    18. Jh., 1978 verändert



    Opfenbach



    Pfarrhaus (Kirchplatz 3)



    Steinegaden (Gde. Röthenbach / Allgäu)



    Steinegaden 146, ein größerer verschindelter Bau aus dem 18. Jh., ehem. Gasthaus, typisch für die Gegend (Vorarlberg ist nah)