München – Schloss Nymphenburg

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    • Toll, was du da zutage gefördert hast! Dann heißt das, dass der Bau auf dem letzten Foto wirklich erst aus den 80ern ist? Das ist ja unglaublich! Ich kannte die Situation vor dem Lückenschluss leider nicht, aber dass dieser Bau aus den 80ern ist, hätte ich niemals vermutet.

      Bzgl. der Chorfrauenkirche kann ich dir leider nicht weiterhelfen, aber ich hab mal gelesen, dass es in Schloss Nymphenburg noch so einige historisch wertvolle Räume gibt, die nicht öffentlich zugänglich sind, wer weiß, was sich da noch alles versteckt...
    • In dem Buch "Bayerische Baudenkmäler im 2. Weltkrieg" ist ein Bild von 1946 drin, da klafft im östlichen Flügel des Nordgevierts ein großes Loch. Aber war da die Chorfrauenkirche wirklich? Vielleicht war sie aber tatsächlich von außen nicht als solche erkenntlich (wie die Schlosskirche, die nach dem Wikipedia-Artikel einen Bombentreffer abbekommen haben soll, Verwechslung mit dieser Chorfrauenkirche??). Letztere (u.a. mit Stuckdekoration von J. B. Zimmermann) wurde auch nach dem Schlossführer 1943 durch Bomben zerstört.
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    • Die Seite sueddeutscher-barock.ch gibt einen guten Überblick. Man beachte auch die drei weiteren Unterkategorien zum Schloß und Garten Nymphenburg. Im Grunde werden Markus‘ Ausführungen dort bestätigt. Die Jahreszahlen weichen aber etwas ab:

      P. Bieri (sueddeutscher-barock.ch) wrote:

      Der Südblock dient als Marstall und befindet sich an der Stelle der alten Schwaige. 1716 ist Baubeginn, aber erst 1987 erfolgt mit dem Bau des noch fehlenden Westflügels die Vollendung.
      Der Nordblock hat eine ähnlich lange Baugeschichte. 1730 beginnt Effner mit dem Ostflügel. Das bestehende Johannis-Brunnhaus bildet den Südostrisalit. Der anschliessende Ostflügel dient als Kloster für die aus Luxemburg berufenen Augustinerchorfrauen der Kongregation von Nôtre Dame. Die Klosterkirche mit Stuck von Johann Baptist Zimmermann wird 1944 zerstört. 1755–1758 baut Johann Baptist Gunetzrhainer den Südflügel des Nordblocks als Orangeriegebäude. Erst 1938 und 1970 wird auch der Nordblock geschlossen.
      Die Fassaden des Westflügels des Südblocks (1987) und des Ostflügels des Nordblocks (1970?) sind also wohl Kopien des Ostflügels (1730) des Nordblocks.

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    • Presseerklärung und Landtagspetition

      Liebe Stadtbildfreunde,

      ich möchte kurz über unsere letzten Aktivitäten in Sachen Museumsneubau BIOTOPIA an das Schloss Nymphenburg berichten.

      Wie schon berichtet fand am 18.09.2017 fand ja zu diesem Thema im Schloß Nymphenburg eine Informationsveranstaltung statt, in der das beauftragte Architekturbüro Staab Architekten/Berlin ihr aufgrund nachhaltiger Proteste bereits überarbeitetes Planungskonzept vorgestellt haben. Zu dieser Infoveranstaltung hat Stadtbild Deutschland - Ortsgruppe München nachstehende Presseerklärung verfasst.

      Presserklärung.zip

      Mittlerweile haben wir als Ortsgruppe München im Namen unseres Vereins Stadtbild Deutschland am 02.11.2017 eine Landtagspetition auf den Weg gebracht.

      Landtagspetition.zip

      Die Münchner Presse hat über die Aktionen unserer Ortsgruppe tatsächlich sehr umfangreich berichtet :

      Hallo München.zip

      MM 7.11.2017 Petition Stadtbild .zip

      sueddeutsche.de/muenchen/natur…-gegen-biotopia-1.3740985

      Ich werde weiter berichten. Weitere Informationen finden Sie/Ihr unter der Rubrik Ortsverband München/Information.
    • Landtagspetition von Stadtbild Deutschland

      Liebe Stadtbildfreunde,

      unsere Petition hat im Landtag die erste Hürde genommen cheers:)
      In der gestrigen Sitzung wurde unsere Petition als eine von 4 Petitionen zum Thema Biotopia verhandelt.
      Der Landtag setzte unsere Petition auf „Würdigung“, d.h. die von uns vorgebrachten Argumente sind in der Weise schlüssig, dass sich das Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die mit der Sache sonst noch befassten Gremien jetzt damit näher auseinandersetzen müssen.

      abendzeitung-muenchen.de/inhal…68-b5a6-8960b5246321.html
    • Einladung in den Johannissaal von Schloss Nymphenburg - Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19:00 Uhr

      denkmal KONTROVERS
      Denkmalschutz versus moderne Architektur - eine Grundsatzentscheidung

      Im nordwestlichen Teil von Schloss Nymphenburg soll das Museum Mensch und Natur zum Naturkundemuseum BIOTOPIA erweitert werden. Der Siegerentwurf des Wettbewerbs 2014 bricht laut Jury mit der „bis heute tradierten Fassadengestaltung des Schlosses“. Selbst der 2017 überarbeitete Entwurf beachtet Farbigkeit, Rhythmus und Materialität der streng achsensymmetrischen Schlossanlage nicht. Die überdimensionierten Zugangsöffnungen zum Rondell und Park hin bleiben.

      Kontrovers diskutiert werden soll, inwieweit sich Bauten im historischen Kontext an den Bestand anpassen müssen oder eine eigene heutige Formensprache haben dürfen. Im konkreten Fall: was hat Priorität? Das 300 Jahre alte Ensemble des Schlosses Nymphenburg mit den von Joseph Effner vorgegebenen Entwurfskriterien - bei allen bisherigen Renovierungen, Um- und Neubauten im Schlossensemble stets respektiert - oder ein moderner heutiger Formenkanon als „eigenständige Handschrift“ eines Architekten? Oder gibt es eine befriedigende Synthese?
      Files
    • Bin eben zum ersten mal auf dieses Thema gestossen und einfach nur entsetzt!

      Was um Himmels Willen soll das?! Das im Krieg schwer zerstörte München hat von allen deutschen Großstädten den relativ sensibelsten Wiederaufbau erfahren und profitiert enorm davon. Offenbar bringt dies Stadtplaner und Architekten zu dazu, sich nun gerade hier austoben zu wollen.
    • Für mich zeigt die Graphik des Hofes einen weiteren Sichtbetonbau im Stil eines Parkhauses der 60er Jahre. Das ist kein Zufall, sondern für mich eine brutalistische Provokation.

      Zitat:
      "Unser Büro baut nicht historisch", sagte Pedersen, "wir entwickeln bei jedem Projekt eine besondere Formensprache und eigenständige Haltung".

      Dann bau Dein eigenstädiges Zeug in Shanghai oder Mombasa, in der Trabantenstadt, aber lass´ Schloss Nymphenburg in Ruhe, antworte ich darauf.

      @Helge: Nach München zieht es sie, weil dort und in Baden-Württemberg das Geld (noch) zu locker sitzt. Sie wollen sich ja die Taschen vollmachen. Und das geht in Herne oder Hoyerswerda derzeit schwerer. Immerhin werden diese Regionen dadurch von solchem Zeug verschont.