Die grösste Opfer der 2.WK und die Vereinfachungswelle danach waren die fabelhaft schöne hafte Dächer aller Deutschen Bauten.
Heute existiert nur en Bruchteil der einst wunderschöne Dachpartien.......die Gesammteindruck heute heisst "misserabel"![]()
Die grösste Opfer der 2.WK und die Vereinfachungswelle danach waren die fabelhaft schöne hafte Dächer aller Deutschen Bauten.
Heute existiert nur en Bruchteil der einst wunderschöne Dachpartien.......die Gesammteindruck heute heisst "misserabel"![]()
Die nächste Verzögerung bei einem Kölner Großprojekt: Seit 2013 wird das Domhotel saniert, doch die Fertigstellung verschiebt sich abermals. Statt im Sommer 2024 soll es nun erst im Frühjahr 2025 eröffnen. Grund sind nicht näher genannte "Probleme mit dem Bau".
Artikel (hinter der Bezahlschranke):
Sehr interessanter Artikel zur Baustelle des Dom Hotels https://www.welt.de/regionales/nrw…tehen-soll.html
Das Hotel ohne Kuppeln ist wie Schwarzwälder Kirschtorte ohne Kirschen. Aber das ist halt Köln.
Wenn nicht das hist.Vergleichsfoto wäre dann ist der Umbau des sowiso schon vereinfachten Altbaus so ja ok.
Aber im Vergleich zum architektonischen Vorkriegszustand des Hotels,ist das bauliche Endresultat des des jetzigen und dann zukünftigen Hotels doch sehr dürftig.![]()
So langsam nähert sich das "Dom Hotel" seiner Fertigstellung. Der WDR zeigt nun einige interessante Innenansichten.
Unter anderem gibt es auch O-Töne vom Kölner Stadtkonservator, Herrn Dr. Thomas Werner, zu hören.
Fazit: Der Stadtkonservator scheint (wie ich finde, leider) seiner Linie, Denkmäler nicht durch ergänzende Rekonstruktionen, sondern puristischen Kontrast zu präsentieren, fast apodiktisch treu zu bleiben. Wir kennen das u.a. aus der Diskussion um die Häuser am Fischmarkt.
Quelle: WDR, Lokalzeit vom 24.09.25, ca. 3. Minuten, zeitlich beschränkter Zugriff
Jaaaaaaaaaaa wir zeigen unsere "Bäh,wir sind das Tätervolk"-Wunden...... Da ja ganz Köln unverändert seit Anno Dünnebier im Gründerzeitstil erhalten ist und sowieso ganz Dtl. flächendeckend aussieht wie Alt-Heidelberg ist das völlig richtig, was der Stadtkonservator hier macht......
Gott, wie bin ich froh, dass ich im rückwärtsgewandten Osten bin.....
Begründung des Stadtkonservators dafür ganz wissenschaftlich fundiert:
QuoteDas is' so!
Wat wellste maache?!
Deswegen sieht Köln so aus, wie es eben aussieht. ![]()
Ich hab ja gar nicht mehr damit gerechnet, dass das irgendwann mal fertig wird. Wie viele Jahre baut man da jetzt dran rum, müssen doch fast 10 sein.
Wunden zeigen
im besten Hotel der Stadt mit schickem Restaurant auf dem Dach? dann wohl doch nicht so schick! Wenn man Wunden sehen will, kann man doch einfach raus gehen - braucht man doch nicht innen auch noch damit belästigt werden....
Offenbar doch eine Stadt mit manischer Zelebration des Prollig-Sein und -wollens, in der Veränderungen am Status Quo weder vorgesehen noch zu erhoffen sind; in der das Konservieren der architektonischen Nachkriegsprolligkeit zur Stadtdoktrin erhoben wird. Wohlan - die Zeiten ändern sich, das Blickfeld erweitert sich - in manchen Städten früher, in anderen später; aber immerhin doch...