• Friedrichstraße


    Orangerie
    Foto: selbst fotografiert


    Die Orangerie an der Friedrichstraße gehört sicher zu schönsten Orten in Gotha. Obwohl einige Gebäude jahrelang vernachlässigt wurden, was bei genauer Betrachtung des rechten Gebäudes deutlich wird. Auf dem Foto ist der Zustand der Orangerie im Sommer 2006 zu sehen. Damals war im linken Gebäude (Orangenhaus) die Stadtbibliothek "Heinrich Heine" untergebracht. Das linke Gebäude (Lorbeerhaus) war schwammbefallen und die Fensteröffnung mit Holzpappen vernagelt. Im Jahr 2006 wurde der Verein "Orangerie-Freunde" Gotha gegründet, der eng mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zusammenarbeitet. Die Orangerie, das Schloss Friedenstein und der Schlosspark sind seit 2004 im Besitz dieser Stiftung.


    Link zur Vereinswebseite:
    http://orangerie-gotha.de/

    Foto: selbst fotografiert
    Bisher ist über die Hälfte des Lorbeerhauses saniert worden. Jedoch fehlen leider noch Gelder für weitere Sanierungen.



    Foto: selbst fotografiert
    Im Inneren des Lorbeerhauses befindet sich im Mittelsaal eine prächtige Rokoko-Rosette.

    Foto: selbst fotografiert
    Das Orangenhaus steht leer, seit dem Anfang des Jahres 2014 die Stadtbibliothek in das Winterpalais umgezogen ist. Die Balustrade am Mittelrisalit wurde wegen Baufälligkeit schon vor Jahren entfernt.

    Foto: selbst fotografiert
    Das Gewächshaus (neben dem Orangenhaus) ist ebenfalls in einem äußerlich schlechten Zustand.
    Vor dem zweiten Weltkrieg befand sich auch neben dem Lorbeerhaus ein solches Gewächshaus, dieses wurde jedoch von einer Bombe zerstört und später abgetragen. Jedoch gibt es Pläne, dieses Gebäude (in ferner Zukunft) wieder aufzubauen.

  • Schöne, aber auch sehr traurige Geschichte der Rettung Gothas vor der Zerstörung durch die Allierten - im Andenken an Ritter von Gadolla:


    http://diepresse.com/home/kult…astion-der-Menschlichkeit


    Er musste sterben, damit die Stadt leben kann! Traurig jedoch, dass die Stadt, die er rettete, zu einem Großteil 30 Jahre nach der kampflosen Übergabe dann doch noch zerstört wurde - von den roten Taliban.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Net übertreiben. Gotha ist noch sehr gut erhalten geblieben , und mehr als in DDR-Zeit ging nach der Wende verloren.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Nach vielen Jahren des Verfalls, ist der erste Abschnitt der Sanierung zu sehen.


    Das Haus war ehemals das "Westernhagensche Palais", das Palais des Generals von Westernhagen. Es wurde um 1600 erbaut und um 1700 in seiner heutigen Form erneuert. Von 1641 bis 1848 war hier der Sitz der Ständevertretung, danach bis 1920 Sitz des Landtages, danach der Sitz verschiedener Behörden. Von 1931 bis Kriegsende war hier die Thüringische Bakteriologische Untersuchungsanstalt untergebracht, von 1945 bis 1991 das Hygieneinstitut. Renovierungen erfuhr das Gebäude in den Jahren 1957 und 1975, derzeit (2015) ist eine weitere Renovierung hinter verbergenden bemalten Planen im Gange. Im Jahre 2008 hatte die stadteigene Baugesellschaft das Haus vom Land Thüringen gekauft. Quelle: wikipedia


    Link vom Zeitungsartikel:http://gotha.thueringer-allgemeine.de/web/gotha

  • (selbst fotografiert)


    Nachtrag zum Landschaftshaus in Gotha: Die Fassade zum Schlossberg und Hauptmarkt wurde bereits vorbildlich saniert/rekonstruiert, ebenso die Holzkonstruktion im Inneren. Jedoch steht das Hinterhaus, welches wahrscheinlich der älteste Teil des Gebäudeensembles ist, weiterhin in einem erbärmlichen Zustand da.

  • (selbst fotografiert)


    Im Perthes-Forum befindet sich nun das Zentraldepot und Archiv der Stiftung Schloss Friedenstein, der Forschungsbibliothek Gotha und des Thüringischen Staatsarchiv Gotha. Der Umzug von allen Exponaten und Dokumenten ist jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen und wird wohl noch einige Monate dauern.



    Mehr erfahren:


    http://www.tlz.de/


    http://www.bundesregierung.de/





  • Typische Gothaer Hausmarke: "Zum grünen Lachs"




    (alle Fotos selbst fotografiert)


    Das Amtshaus in der Gothaer Augustinerstraße 15 wurde um 1637 errichtet und steht wahrscheinlich auf mittelalterlichen Kellergewölben. Letztes Jahr wurden Sicherungsmaßnahmen durchgeführt und leider ein Hinterhaus mit einem mittelalterlichen Keller abgerissen. Was mit dem Amtshaus geschieht ist weiterhin unklar. Ein Projekt zur Umgestaltung des Hauses für altersgerechtes Wohnen scheiterte jüngst.






  • Moderner Anbau des Sportschwimmbeckens





    (alle Fotos selbst fotografiert)


    Die vorbildliche Sanierung des Altbaus und der Neubau des Sportschwimmbeckens haben über 19 Millionen Euro gekostet. Das (alte) Stadt-Bad wurde im Jugendstil zwischen 1905 und 1909 errichtet. Es stand viele Jahr leer, da in der Karl-Schwarz-Straße 1986 ein neues Schwimmbad öffnete. Seit 2014 kann man im neuen alten Stadt-Bad wieder seine Bahnen ziehen und in der Sauna entspannen.


    Mehr erfahren:


    http://www.baunetz.de


  • (Fotos alle selbst fotografiert)



    Derzeit wird das Doppelhaus in der Augustinerstraße 19, 21 saniert. Wahrscheinlich größtenteils Fachwerk aus dem 18. Jahrhundert. Glücklicherweise verzichtet der Bauherr auf Dämmplatten an den Straßenfassaden.





  • (alle Fotos selbst fotografiert)


    In der Siebleber Straße wird gerade diese "Haus" saniert. Wahrscheinlich aus dem 19. Jahrhundert mit/auf älteren Teilen.


  • (selbst fotografiert)


    Foto vom abgerissenen Gebäude
    D0R0000789089.JPG



    Leider wurde ein Fachwerkbau (wahrscheinlich 17./18. Jhdt. ) in der Hünersdorfstraße abgerissen (scheinbar völlig intakt?). Der Keller (Luther-Keller) der noch zum rechten Gebäude gehört blieb meines Wissens erhalten.


  • Foto: Wikipedia, gemeinfrei
    Der Gothaer Bahnhof um 1900



    Foto: Michael Sander
    Der Gothaer Bahnhof 2007.


    Gotha verlangt Rückabwicklung des Bahnhofsverkaufs


    Die Deutsche Bahn AG hat den Gothaer Bahnhof vor Jahren verkauft. Seitdem wurden scheinbar keine Sanierungsmaßnahmen durchgeführt und der Bahnhof gibt ein sehr trauriges Bild ab.
    Teile des Gebäudes stammen von 1847. Der mittlere Teil sowie der Westflügel wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört und später abgerissen.


    Nun versucht die Stadt wiederholt eine Lösung zu finden (Link zum Artikel vom MDR):


    http://www.mdr.de/thueringen/m…en/bahnhof-gotha-128.html


    Bleibt nur zu hoffen, dass der Bahnhof nicht abgerissen und durch eine Beton-Haltestelle ersetzt wird.

  • Landschaftshaus Abriss Hofgebäude


    Die Fassade vom Landschaftshaus in Gotha wurde vorbildlich saniert. Jetzt stehen die Umbaumaßnahmen im Inneren an, um Platz für Stipendiaten der Universität Erfurt zu schaffen. Diese haben dann einen kurzen Weg zur Forschungsbibliothek auf Schloss Friedenstein. Leider soll zusätzlich das Hofgebäude abgerissen werden (der älteste Teil des Gebäudes).



    http://gotha.tlz.de/web/gotha/…t-am-Hauptmarkt-426630042

  • Ich habe Gotha vor einigen Wochen zum ersten Mal besucht und war besonders überrascht von dem prunkvollen Museumsbau unterhalb des Schlosses:

  • Brühl


    2014 wurden mehrere Gebäude im Brühl abgerissen. Darunter befand sich das älteste Wohnhaus der Stadt von 1525. Nun stehen dort folgende Gebäude:


    Architekt: Jürgen Wiegand, Waltershausen
    Bauherr: WBG Gotha e.G.


    (alle Fotos selbst fotografiert)






    Meiner Meinung nach, ist das mit Abstand das fatalste Bauprojekt in der Innenstadt, seit dem Bau von Plattenbauten im Gebiet der westlichen Altstadt. Die Architektur ist banal, abweisend und passt sich überhaupt nicht an die Innenstadtbebauung an. Die Gebäude sind zudem größtenteils viel höher als die Vorgängerbauten.

  • Eschleber Straße 3


    Das Wagner'sche Wohnhaus wird abgerissen. Vom gesamten Gehöft soll eine Scheune erhalten bleiben. Auf den frei gewordenen Grundstücken sollen neue Gebäude errichtet werden.


    Weitere Infos im folgenden Artikel:


    http://gotha.thueringer-allgem…der-abrissreif-1782225658


    Interessanter Artikel über die Geschichte des Transportunternehmens Wagner in Gotha (mit Fotos der Gebäude):


    http://gotha.thueringer-allgem…ortunternehmer-1924241416

  • Mönchelsstraße 9


    In der Mönchelsstraße wurden die Arbeiten an einem Gebäude beendet, welches eine Jahrzehnte bestehende Lücke schließt.


    (Foto selbst Fotografiert)


  • Hünersdorfstraße 2

    In der Hünersdorfstraße wurde Anfang des Jahres dieser Neubau fertig gestellt. Vom Abriss habe ich berichtet (siehe ältere Beiträge).


    Fotos selbst fotografiert