Köln (Galerie)

  • Reste der alten Kökner Stadtbefestigung, die alle Stürme der Zeit doch an bemerkenswert vielen Ecken in Köln überlebt hat






    Blick in "Severinswall"


    APH - am Puls der Zeit


  • Ein irgendwie interessantes Haus, war etwas irritiert als ich davor stand




    Zurück am Ring




    Am Chlodwigplatz angekommen geht es durchs alte Stadttor nun Richtung Severinsviertel




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  • Umgebung der Severingskirche









    Mit der Severinskirche endet dann leider der schöne Teil des Kölner Südens, während südlich noch wirklich einiges erhalten ist, steht nördlich kaum noch etwas, was man schnell auch im Befinden merkt, es wird relativ zügig sehr unurban. Daher erspare ich dem APH dieses Gefühl und gehe nun quer Richtung Osten rüber zum Rhein. Das, was noch annehmbar war, zeige ich hier. Es sind aber wie gesagt nur noch einzelne Bauten.








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  • Wir erreichen den Kölner "Hafen"


    Wir schauen auf die mordernen Kranhäuser, in einem soll Prinz Poldi :koenig: ganz oben ein Loft haben. Nicht APH Geschmack, aber sie sind vom Rhein aus gesehen gar nicht so schlecht, sie greifen immerhin historische Formen auf.



    Blick zu einem doch sehr spektakülaren Altbau



    Und dann endete mein Rundgang leider plötzlich, weil mein Handy bei den doch bemerkenswerten Temperaturen in der Rheinmetropole dann nicht mehr mitspielen wollte und den Dienst eingestellt hatte. Ich hätte gerne noch die Reste der alten Hafengebäude gezeigt und auch das Schokoladenmuseum. Leider hat das heute nicht mehr geklappt. Ich könnte dies nachholen, wenn Interesse bestehen sollte.
    Damit endet dann der Rundgang durch den Süden von Köln. Ich persönlich fand diesen Rundgang sehr interessant, weil ich eine Seite an Köln gesehen habe, die ich bisher nicht kannte. Ja, auch nach diesem Rundgang wird Köln kein München, Wien oder Leipzig, aber es hat mich auf der einen Seite etwas versöhnt und dann aber auch wieder traurig gemacht, weil man gespürt hat, wie Köln früher mal aussah, insbesondere an der Ringstraße. Diese großstädtische Atmosphäre konnte man für einen kurzen Agenblick erahnen. Wenn man sich dann Fotos anschaut, wie es mal am Barbarossaplatz, am Hohenzollernring etc aussah, dann kommen einem fast die Tränen. Aber letztlich hilft das auch nicht, der Blick nach vorne ist wichtig und da ist insbesondere im Bereich der Ringstraße sooo viel zu tun.


    Ich hoffe, dem ein oder anderen hat es trotzdem gefallen. Da ich nicht im Osten wohne, kann ich leider nur Westdeutschland mit Galerien bedienen. Sollte Interesse an weiteren Städten bestehen, könnt ihr das gerne mitteilen. Für Köln wars das aber jetzt erst mal :thumbsup:

    APH - am Puls der Zeit

  • @ wissen.de: Danke für die ausführliche Bebilderung, Dein Fokus lag dabei auf Wohngebäuden. Ich möchte mit der von mir bevorzugten „Staccato-Methode“ ;-), der Hervorhebung einiger ausgewählter Objekte, ein paar Bilder ergänzen.



    Ganz in der Nähe des Chlodwigplatzes (am Tor soll jetzt Wein angebaut werden, Stelle siehe Bild) befinden sich zwei interessante Sakralbauten, das barocke „Maria vom Frieden“ (das Bild zeigt die Westfassade) und die Karthäuserkirche mit einem schönen Portal:





    Ein paar Meter entfernt von der im vorherigen Beitrag gezeigten Kirche St.Maternus befinden sich die „alte Universität“ und das Fort I:





    Die alte Feuerwache:





    Und nun noch ein paar Bilder der Abteilung „skurril“, könnten auch in den Strang „Banalität des Alltags“ passen.



    Gebäudemix an der Schaafenstraße (in den 50ern stand dort noch mehr historisches Material):




    Gebäude an der Gertrudenstraße: Teilweise sieht es so aus, als sei die weiße Fassade überlagernd, teilweise genau umgekehrt.





    Zum Thema Achtung bei der Farbwahl:





    Gebäudekomplex im Friesenviertel: Architektonisch interessant sind die „Fenster“ im zweiten Gebäude von rechts.



    Goldsteinstraße (architektonisch interessante Ecke): Ich mag Kubismus im Normalfall nicht, diesen Komplex finde ich persönlich ansprechend.



    Bei folgendem Gebäude, Naghe der Severinstraße, erahne ich blankes Entsetzen. Ich halte es für eine witzige Idee. Ernsthaft.




    Reste der Stadtmauer kommen nicht nur an den bekannten Orten und den Toren vor, sondern auch an unerwarteten Stellen. Leider fehlen Hinweistafeln, so dass ich selbst als Kölner erst recherchieren musste Zur Stadtmauer demnächst vielleicht eine Serie an dieser Stelle.




    Wurde die Gedenktafel zur alten Oper schon im Forum gezeigt?



    Erinnerung an das alte Stadtbild (scheint dort dauerhaft installiert) an einer Stelle, wo es nicht so von Nöten wäre:



    Bilder von mir, Angaben ohne Gewähr. Reihe kann je nach Interessenslage fortgesetzt werden.

  • Sehr schöne Reihe an Bilder, die Kölln gut aussehen lassen. Köln's ausgedehnte Altstadt (4. Grösste in D.) wurde mit 90% ausradiert. Die Bilder die wir gesehen haben sind meistens im Gründerzeitviertel um die Altstadt herum fotografiert worden. Ähnlich ist Lage Magdeburgs, wo Altstadt und Nordfront ausradiert wurden und Ring um die Altstadt noch immer ansehlich aussieht. Auch Hannover und Chemnitz hat so einer bauliche Struktur.

  • Die kölner Altstadt ist flächenmäßig gesehen die größte Deutschlands und sogar Mitteleuropas (ohne Holland); außerhalb Italiens verfügt in Europa diesbez. nur Amsterdam über eine noch größere Altstadt (innerhalb der Altstadt gibt es dort übrigens 6280(!!) staatlich geschützte Denkmäler)! Die Altstadt von Paris dürfte auch größer sein, aber da bin ich mir nicht sicher.

  • Legt man die Fläche innerhalb der Stadtmauern zugrunde dürfte Paris im Mittelalter größer gewesen sein als Köln. Die unter Karl V. im 14. Jahrhundert erbaute Stadtmauer von Paris umfasste ca. 4,4 Quadratkilometer (anschaulicher Plan hier.) Im 17. Jahrhunderts (was für den Vergleich mit Amsterdam der bessere Zeitraum ist) maß Paris in Ost-West-Richtung ca. 4 Kilometer und von Nord nach Süd etwa 3,5 Kilometer. Die Stadtfläche betrug ca. 11 Quadratkilometer. (Guter Plan mit dem Stand von 1643 hier.) 1665 gab es ca. 23.000 Häuser in Paris.

  • Ja, die amsterdamer Altstadt erreichte ihre endgülige Größe erst um 1670. Die kölner Stadtmauer wurde dagegen schon im frühen 13. Jahrhundert vollendet (damals war Köln also deutlich größer als Paris)!



    Von D. Herdemerten --Hannibal21 13:09, 21. Jul. 2009 (CEST) in SVG konvertiert von Karl Udo Gerth Upload 2011-02-26 - Köln Fortifikatorische Entwicklung.jpg, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13938549

  • Ich setze die Köln Galerie dann doch noch einmal mit dem Bereich der nördliche Innenstadt fort. Der Einwurf eines Users, ich hätte Köln teilweise absichtlich nicht besonders nett dargestellt hat mir dann doch keine Ruhe gelassen und ich bin dann nochmals losgezogen, um wirklich alles zu erkunden und mit dem Ziel, die 12 großen romanischen Kirchen von Köln umfassend darzustellen. Da heute nochmals extrem gutes Wetter war, war ich durchaus erfreut, weil man mir nicht den Vorwurf machen kann, ich hätte extra schlechtes Wetter ausgesucht :lachentuerkis:


    Ich werde hier in der Galerie also die Route zu den ersten 4 großen romanischen Kirchen darstellen, es geht nach St. Kunibert, St. Gereon, St. Apostelen und St. Maria im Kapitol. Aufgrund der Bedeutung dieser Kirchen werde ich diese hier kurz und danach in einem eigenen Galeriestrang nochmal im Detail darstellen, für all diejenigen, die besonders am Thema interessiert sind.


    Alles was halbwegs akzeptabel auf der Routewar, werde ich hier darstellen, für den Schluss habe ich mit diesmal aber etwas besonderes überlegt.


    Es geht los am Breslauer Platz, das ist Raumgestaltung in Köln :--)



    Es geht in die Johannisstraße (hier ist leider wenig bis nix zu holen)





    Das Marriott ist noch der beste Neubau im Bereich






    Ganz ganz wenige Altbauten sind hier übrig.

    APH - am Puls der Zeit

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