Ortsamtsbereich Prohlis (Kauscha, Leubnitz-Neuostra, Lockwitz, Luga, Nickern, Niedersedlitz, Prohlis, Reick, Strehlen, Torna)

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    Die Abstimmung für das Gebäude des Jahres 2018 ist geöffnet! Abstimmungsende ist am 15. November 2018. Bitte gebt bis dahin Eure Stimme ab.

    • Sonstige dresdnerische Meldungen

      Strehlen. Am Basteiplatz entsteht ein Neubau. Alte Gebäude der Tanzschule werden saniert.

      Rektor Enno Markwart steigt auf eine schmale Leiter im Neubau der Palucca Schule. Oben angelangt, bietet sich ein Ausblick auf das Gelände am Basteiplatz/Ecke Tiergartenstraße. „Wenn alles fertig ist, werden wir hier neun Tanzsäle verschiedener Größe haben“, sagt Enno Markwart. Ein Saal im alten Gebäude bleibe erhalten.

      An vier Häusern wird gebaut

      In der Palucca Schule Dresden, Hochschule für Tanz, wird jetzt an insgesamt vier Häusern gebaut. In dem zwischen 1953 und 1957 entstandenen Stammhaus, Basteiplatz 4, ändert sich die Raumaufteilung. Sanierungsarbeiten sind nötig, unter anderem zum Trockenlegen der Mauern. Neben dem sandsteinfarbenen alten Gebäude fällt die Fassade des Neubaus auf. In blaue Flächen sind als visuelle Auflockerung Rahmen in Grün und Gelb eingelassen. Wer näher heran will, muss sich zwischen Baufahrzeugen durchschlängeln. Enno Markwart erklärt, wie einer der großen Tanzsäle im Neubau aussehen soll: Für Vorstellungen könne ein Rundhorizont aufgezogen werden. Holzwände sind so konstruiert, dass sie – in den Raum abklappbar – Sitzflächen bilden. Der Rektor schreitet auf der Baustelle die reine Tanzfläche ab, es sind zwölf mal 15 Meter. Alle Säle seien zum Park hin ausgerichtet. In einem Aufzug, vor allem für Behinderte, sollen auch Instrumente in die verschiedenen Etagen transportiert werden.

      Am Verbindungsgang zwischen Neu- und Altbau wird künftig eine Metallplastik hängen. „Treibender Rhythmus“ heißt die Arbeit von Roland Fuhrmann, der den Wettbewerb „Kunst am Bau“ gewann. Die Plastik zeigt auf Linien reduzierte Bewegungsphasen, die dem Sekundenausschnitt eines Palucca-Tanzes entnommen sind.

      Das Internat ist nach Fertigstellung ebenfalls im neuen Trakt untergebracht. 50 Plätze für Studenten der Palucca Schule wird es hier geben. Immer zwei Eleven wohnen in einem Zimmer.

      Ganz unten das Reich der Technik mit Heizung und Belüftungsanlagen. Noch liegen Leitungsbündel offen, für den Normalsterblichen ein unübersichtliches Gewirr. Spätestens im Frühjahr kommenden Jahres sind nicht nur alle Leitungen unter Dach und Fach, der gesamte Neubau ist dann bezugsfertig. Auch die zur Schule gehörigen zwei Villen sollen dann saniert sein.

      Villa erhält historisches Dach

      Sowohl der Altbau am Basteiplatz als auch die Villen stehen unter Denkmalschutz. Das Haus Tiergartenstraße 78 erhält wieder ein Flachdach, das ursprünglich zum Bau gehörte, im Krieg aber zerstört worden war. Charakteristisch für die Entstehungszeit um 1900 sind die Säulen und Reliefverzierungen. Tanztherapeuten und die Verwaltung erhalten hier ihre Räume. Seit 1999 gehört zur Palucca Schule auch die Villa Tiergartenstraße 80, die in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts entstand. In diesem Haus ist die Bibliothek untergebracht. Der Außenputz des Gebäudes wird komplett erneuert.


      Rund zehn Millionen Euro kosten die Bauarbeiten insgesamt. Land und Bund finanzieren das Projekt gemeinsam.



      Quelle:sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=983768
    • Panometer. Am kleinen Gasspeicher in Reick wird die Bodenplatte gegossen. Zum Jahresende soll hier das barocke Dresden auferstehen.

      „Obwohl ich lange in Dresden gelebt habe, lerne ich die Stadt jetzt erst so richtig kennen. Irgendwann weiß ich mehr als die meisten Dresdner“, sagt Yadegar Asisi. Der heute 50-Jährige hat in den 70er Jahren an der TU Dresden Architektur studiert, anschließend noch Malerei in Berlin. Nun ersticke er nahezu in den Dresden-Büchern. Alles will er über die Stadt und ihre Geschichte wissen. Die Zeit Mitte des 18. Jahrhunderts interessiert ihn dabei besonders. Schließlich ist er dabei, im kleinen Gasspeicher in Reick ein Bild vom barocken Dresden vor dem Siebenjährigen Krieg ab 1756 zu entwerfen. Vom Turm der Hofkirche soll der Blick über die Stadt mit ihren Gebäuden und Wehranlagen schweifen.

      Doch vorerst verzweifelt er an den vorhandenen Plänen – wirklich exakt seien sie nicht. Deshalb studiere er alle möglichen Quellen und diskutiere mit Historikern. Obwohl er schon fleißig an den Entwürfen arbeitet, sagt er: „Ich lasse noch lange nichts sehen. Erst wenn ich ganz sicher bin, werde ich meine Entwürfe zeigen.“ Wahrscheinlich im Mai oder Juni sollen 20 bis 30 Leute in historischen Kostümen auf dem Schloßplatz posieren. Diese Figurinen benötigt Asisi später für seine Bilder.

      Für sein Panoramabild bauen die Drewag-Stadtwerke derzeit einen Gasspeicher in Dresden-Reick um. „Wir haben in dieser Woche die Baugenehmigung erhalten. Erste Arbeiten an der Bodenplatte sind erfolgt“, sagt Drewag-Sprecherin Corynn Müller. Rund 1,6 Millionen Euro kostet die Sanierung des Speichers, der künftig schwarze Fensterscheiben haben wird.

      Ursprünglich sollte das Panometer – Asisi hat diese Wortschöpfung aus Panoramabild und Gasspeicher schützen lassen – im Herbst eröffnet werden. Jetzt, so die Drewag, gebe es einen Zeitverzug, deshalb sei eine Eröffnung Ende November, Anfang Dezember realistischer.

      Die Asisi Factory betreibt in Leipzig ein ähnliches Panometer. Dort war zunächst der Mount Everest zu sehen, jetzt werden die Besucher ins antike Rom eingeladen.

      sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1101942
    • "Armin" schrieb:

      Wenn ich an den Panoramablick denke, kribbelt´s in meinem Bauch, wie Weihnachten vor 32 Jahren. Überlegt mal! Der Blick rüber auf die Neustädter Seite, der Altmarkt, die Sophienkirche, ein Postplatz ohne Platten! Ich hoffe das Panorama bleibt dann bestehen???

      Ja, das wird hochinteressant und man darf gespannt sein, ob und wie der Künstler der Sache gerecht wird.

      Aber einen Postplatz gab es Mitte des 18.Jh noch nicht.
      An besagter Stelle müßte man das Will'sche Tor mit den entsprechenden Bastionen und Gräben erblicken.
    • Ich habe mir vor einigen Monaten das Leipziger Panoramabild über das antike Rom angesehen (vom gleichen Künstler) und werde mir angesichts dieser Eindrücke den analogen Anblick auf das barocke Dresden auf jeden Fall gönnen.
      Hier noch ein kleiner Filmbeitrag über die vorbereitenden Bauarbeiten am Speicher Reick (mit Innenansichten). Also ich denke, das wird grandios.

      kanal8-dresden.de/MediaFrontend/7/ds_060821_panometer.wmv
    • Kaitzbachöffnung zwischen Altstrehlen und Hp.Strehlen:

      Mit nach der Flut bereitgestellten Mitteln wurde auf ein paar hundert Metern Länge während der letzten Monate der natürliche Bachlauf wiederhergestellt.
      Gleichzeitig dient der Bereich als zusätzlicher Hochwasserrückhalt.



      Hoffentlich wird auch der Abschnitt zwischen Großem Garten und der Elbe irgendwann wiederhergestellt.


      ...In der Nähe der Bürgerwiese wird der Kaitzbach von einem unterirdischen Kanal aufgenommen und mündet in der Nähe des Hasenberges in die Elbe. Ursprünglich verlief er oberirdisch über die Bürgerwiese zur Kreuzstraße, von dort über den Altmarkt und die Schloßstraße, wo er in die Elbe mündete. Bereits 1529 wurde das Flussbett im Innenstadtbereich teilweise überbaut und der Bach zur Versorgung des Stadtgrabens genutzt. Letzte Reste des offenen Baches verschwanden im 18. und 19. Jahrhundert mit der zunehmenden Bebauung.
      (Dresdner Stadtteile
    • Ah, das tut gut: dresden-fernsehen.de/default.aspx?ID=1988&showNews=273033

      Und unseren goldigen Dresdnern fällt mal wieder nichts Besseres ein, als ihre Liebhaber-Kommentare dazu abzugeben...
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!
    • Gott sei Dank ist THE WOERTH überall und sieht den (provinziellen?) Dresdnern auf die Tasten. :-)

      Ich habe mir auch schon von Kommilitonen, die in Platten wohnen, anhören müssen, wie viel billiger es dort ja sei. Gähn. Die Wohnungen waren meistens nur zehn Euro im Monat billiger als meine im sanierten Altbau, wenn überhaupt.

      --
      Aenos


    • Ja, das Video geht runter wie Öl. Aus der Umgebung um den alten Prohliser Dorfkern mit dem Palitzschhof läßt sich was Schöneres gestalten. Selbst wenn es "nur" viel mehr Wiesen sind als in 1980-2000.

      Wenn die Bagger fertig sind, können sie gern in Freiburg Krozinger Straße und Landwasser weiterschaffen. Hier gibt es genauso viel zu tun.
    • "Zirp" schrieb:

      Wenn die Bagger fertig sind, können sie gern in Freiburg Krozinger Straße und Landwasser weiterschaffen. Hier gibt es genauso viel zu tun.


      Da werde ich dann selbst mit Hand anlegen! Wohne ja nicht weit von erst erwähnter Straße.
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    • Re: Periphere dresdnerische Meldungen

      Weiß nicht...ob es mal jemand geschrieben hat...auch das Schloss Lockwitz im gleichnamigen Stadtteil wird nun saniert

      home.arcor.de/donnerdoerli/index1.htm?96.htm

      Schlo Lockwitz

      dresdenpension.com/dresdenblog…hnen-im-schloss-lockwitz/

      Gruß DV
      "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

      "Why not reinventing something from the past, something combining, nature and art." Lebanon Hanover - Fall Industrial Wall
    • Re: Periphere dresdnerische Meldungen

      Da wir es meines Erachtens noch nicht hatten, das sanierte Schloss Lockwitz im gleichnamigen Stadtteil. An den Nebengebäuden wird noch saniert und rekonstruiert. Das habe ich allerdings nicht mehr fortografiert, da es wie so oft in diesem August in Strömen goss. :augenrollen:
      Etwas schade finde ich, dass man nicht den Gelbton in der Visualisierung für den Anstrich genommen hat - wirkt nun sehr nüchtern.







      Wie man lesen kann, soll auch der Park wieder hergerichtet werden. Vielleicht noch die Info, dass auch ein paar der ruinösen alten Häsuer drumherum mittlerweile Käufer gefunden haben.

      Gruß DV

      P.S. hier ein Verweis zum Beitrag von Miwori im Dresden-marode!-Strang architekturforum.net/viewtopic.php?p=105154#p105154
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    • Re: Periphere dresdnerische Meldungen

      SO muss man in Dresden wohnen (leben), NICHT in Plattenbauten, Riegeln, Kuben, Glaspappen an nem Hafen, Schüttelkasten"villen" am Elbhang, Hotels an alten Märkten oder sonstwas. Genau so muss das deutlich nahezu überall in Dresden laufen!
    • ist zwar nicht wirklich peripher, aber ich wusste nicht wohin damit...

      Ein Neubau im ehemaligen Dorfkern von Altstehlen...ein hervorrangender und wirklich vermittelnder Bau zwischen den vorgünderzeitlichen Bauernhäusern und den Gründerzeitgebäuden...verantwortlich ist das Architekturbüro Weise.







      ---> http://www.askir.de/vision.html

      Gruß DV
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