Dresden - Ortsamtsbereich Prohlis (Kauscha, Leubnitz-Neuostra, Lockwitz, Luga, Nickern, Niedersedlitz, Prohlis, Reick, Strehlen, Torna)

  • Seit ein paar Jahren wird die ehemalige Saftkelterei Lockwitzgrund stückweise revitalisiert. Nachdem dort vor Jahren bereits Räume für Veranstaltungen und eine Heil-Salzgrotte eingerichtet wurden, werden nun die Bestandsgebäude saniert. Das Haupthaus erstrahlt wieder frisch. Drumherum gibt es noch ein bisschen was zu tun.









    Bilder von mir


    Zur Geschichte:


    http://www.ddr-brauwesen.de/be…ockwitzgrund/chronik.html


    http://dapemasblog.blogspot.de…ockwitz-1916-dresden.html


    http://www.lockwitz-intern.de/…988-veb-lockwitzgrund.jpg

    "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

  • Ich liebe es, wenn die Journalisten ihre Hausaufgaben nicht machen. Das Schokopack ist nicht das erste (Stahlbeton-)skeletthochhaus in Dresden, diesen Titel kann das Hochhaus am Albertplatz für sich beanspruchen. Es ist wohl das erste nach dem Krieg.

  • Das ist großartig. Mit der Sanierung der Universellen Werke an der Zwickauer ist das schon die zweite tolle Neuigkeit in den letzten Tagen. Es gibt doch nichts schöneres, als wenn ruinöse Gebäude wieder einen Sinn bekommen und wieder etwas Leben in die tote Umgebung bringen (von furchtbaren Bausünden wie dem Robotron-Areal mal abgesehen). So muss es weitergehen in Dresden. :daumenoben:

  • Das Schokopack ist nicht das erste (Stahlbeton-)skeletthochhaus in Dresden, diesen Titel kann das Hochhaus am Albertplatz für sich beanspruchen.


    Wenn man es genau nimmt, kann diesen Titel eigentlich der Ernemann-Turm für sich in Anspruch nehmen. Immerhin ist er mehr Hochhaus als Turm.

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

  • Weiß jemand etwas über die Zukunft des maroden Hauses Altlockwitz 26, das durch seine Lage an der B 172 bekannt ist?
    Seit Jahren findet sich kein Investor, ein Abriss wäre sehr schade.
    Auf dieser Website, auf der das GRUNDSTÜCK zum Verkauf angeboten wird, heißt es, dass sich auf dem Grundstück ein "Abriss-Wohnhaus" mit "gültiger Abrissgenehmigung" befindet. Weiß jemand mehr?

  • Snork

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  • Biste beim Suchen nach dem anderen Erlweinbau in der Friedrichstadt drüber gestolpert, nicht wahr? :wink:...

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  • Malzfabrik Gbr. Pick

    Das Industriedenkmal Malzfabrik in Niedersedlitz (Standort, Historische Ansichten) steht seit heute Morgen in Flammen, wie Sächsische Zeitung und Dresdner Neueste Nachrichten berichten.


    Beschreibung des Objekts bei Oiger.


    Fotos von 2013 wurden hier gezeigt. Damals wollte die Ventar AG das Objekt sanieren und Eigentumswohnungen einbauen. Weiß jemand, warum das nichts wurde und ob das Objekt ggf. verkauft wurde?

  • Die DNN hatten das wohl 2017 so gemeldet:

    „Es wurde festgestellt, dass die Schaffung von Baurecht über ein Bebauungsplanverfahren aufgrund der Lage der Grundstücke in einem faktischen Gewerbegebiet [...] sowie durch die Lage an der unmittelbar angrenzenden Bahnanlage (S-Bahn Richtung Pirna, Fernverkehr Richtung Prag) und den angrenzenden Straßen mit den sich daraus ergebenden hohen Lärmbelastungen kritisch gesehen wird“

    allerdings auch:

    Nichts desto trotz könnte eine akustische Machbarkeitsstudie klären, inwieweit eine städtebauliche Entwicklung in Richtung Wohnbebauung überhaupt möglich wäre.

    Über so eine Studie konnte ich leider nichts in Erfahrung bringen, ich nehme an, es gibt keine. Es gibt doch genügend Wohnbebauung an Bahnstrecken, das sollte doch theoretisch gehen.


    Bleibt die Frage: Was macht man mit einem ruinösen Baudenkmal im Gewerbegebiet? Warten oder illegaler Warmabriss (die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung) scheinen traurigerweise die wirtschaftlichsten Varianten für solche Objekte zu sein.

  • Mal abgesehen davon, dass im Rhein-Main-Gebiet sogar Wohnblocks an der Bahnlinie errichtet und gut verkauft werden, was natürlich dem dortigen Wohnraum-Druck geschuldet ist, stellt sich mir die Frage: Büro-/Gewerbegebäude werden in Dresden nicht in solchem Maß benötigt? Dafür könnte sich das Objekt ja eignen.

  • Ist relativ weit draußen in der Stadt, Heimdall. Näher am Zentrum stünden die Chancen darauf wohl besser.

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  • Ich kann jedem empfehlen sich die nun sanierte Villa Erlwein anzusehen.


    Auf der Suche nach Bildern bin ich auf dieses Video gestoßen. Mein großes Lob und Anerkennung an Herrn Holzapfel, welcher das Ergebnis

    leider nicht mehr bewundern kann bzw. seiner Firma.


    Villa Erlwein - Die Sanierung - YouTube


    davor:


    Villa Erlwein Dresden - YouTube


    Aus meiner Sicht hat die Sanierung wesentlich mehr Anerkennung verdient. Denn Geld lässt sich damit nicht mehr verdienen.

  • Rainer Zufall


    Wunderschöne Filme! Vor allem die Rekonstruktion der Pergola nach den alten Fotos oder die Schnitzarbeiten an den Fenstern sind ein Traum! Solche "Kleinigkeiten" machen den besonderen Reiz aus. Da lobe ich mir unsere alten Meister! So ein Haus würde ich selbst der größten und teuersten Neubauvilla immerzu vorziehen, die im Gegensatz zur zB Villa Erlwein immerwährend seelen- und lieblos bleiben wird müssen. Man wohnt ja nicht nur bloß, sondern fühlt auch die Liebe, die in einem Gebäude steckt.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Exilwiener


    volle Zustimmung, all die Details. Hier sieht man wieder, wie weit die Architektur abgefallen ist - einfach traurig.


    Ich habe mir das Video jetzt 3 mal angeschaut, einfach aus purer Freude.


    Die Liebe zum Detail macht es aus, wenn du im Sessel sitzt und den Blick über all die Details der Einrichtung schweifen lässt

    und zu jedem Stück die Geschichte kennst, wie lange man darüber nachdenkt wo ein Bild hängen soll oder wo ein kleines Dekostück

    am besten zur Geltung kommt. Daran kann ich mich endlos erfreuen.