Ortsamtsbereich Pieschen (Kaditz, Mickten, Pieschen, Trachau, Trachenberge, Übigau)

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    • Man baut wieder Dach. "Werftquartier Übigau" lebecoco.de/epaper_Werftquartier/

      In Übigau gehts los. Pieschen aktuell schreibt.

      Ich finde ja trotz dessen das Casino und der Turm nicht geschützt waren, hätte der Investor dies ruhig in seine Planungen als "point of view" einbauen können. Aber ist doch überall das Gleiche. Wenigstens sieht die Wohnanlage an sich recht ansprechend aus. Bisschen wie ein altes Industriegehöft.



      Quelle: Columbus Dresden GmbH
    • Schwupps, da war er weg - der Gebrauchtwagenhandel auf der Leipziger Straße 70.



      Und im Themenstadtplan sieht man auch warum: da ist ein Neubau geplant. Visus sind mir aber noch nicht bekannt. Mal sehen was mit dem kleinen alten Hinterhofbau wird. Ich fänd es ja schön, wenn man den saniert und ebenfalls nutzbar macht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RobBerg ()

    • Schloss Übigau

      Ich habe den Tag des offenen Denkmals genutzt um erneut das Schloss zu begutachten. Auch wenn es diesmal weitere interessante Objekte, wie die Brandversicherungsanstalt oder das Ständehaus, gab.
      Und ich muss sagen es war kein Fehler. An dieser Stelle gleich einmal großen Dank an Herrn Wiessner und seine Partner!
      Wer das Schloss bei den letzten Denkmaltagen besucht hat, wird sich erinnern, das man außer ein wenig EG und den Saal im 1.OG nicht viel anschauen konnte.
      Herr Wiessner hat so gut wie das komplette Schloss(95%) für alle Besucher geöffnet.
      Aber fangen wir außen an.

      Blick von der Straaße zum Schloss, dieses mal befand sich auch hier der Zutritt ins Schloss, sonst war es immer die Gartenseite. Man erkennt schon diverse Notreparaturen am Dach.


      Die Fassade ist schon sehr in Mitleidenschaft gezogen, da gibt es einiges zu tun.


      Im EG wurden als Sicherungsmaßnahme aber schon neue Fenster eingesetzt


      Oben sieht man noch die alten, welche teilweise noch aus dem 18. Jahrhundert sind.


      Kommen wir um das Gebäude herum und bestauenn die Fassade auf der Elbseite und ja ihr seht richtig. Die Terrasse im 1. OG war für alle Gäste geöffnet. Darüber das 2013 sanierte Relief.


      Das ganze noch einmal aus Brunnendistanz, auch hier sieht man notdürftige Dachreparaturen.


      Und von der Brüstung zum Elbweg aus betrachtet


      Von der Terrasse im 1.OG hat man einen guten Überblick über den Garten


      Der Brunnen schlummert noch vor sich hin


      Desweiteren befinden sich noch diverse Nebengebäude auf dem Gelände, welche wohl auch saniert werden




      Kommen wir nun zum Inneren.
      Im Saal im 1. OG lief ein Film über das Schloss, die verschiedenen Befunde von Farben, Tapeten, etc. und die Restaurierung.
      Überall im Schloss waren diese Befunde auch gekennzeichnet und man konnte so einiges entdecken.
      Vielleicht kommt ja jemand ber Beziehungen an diesen kleinen Film.

      Durch den Eingang hinein befand sich gegenüber im Raum eine kleine Bar die für das leibliche Wohl sorgte(kein Bild).

      Im EG war eigentlich alles erkundbar. Manche Ecken wurden nur zum LAgern von manchen Sachen genutzt, aber man konnte reinschauen. Hier ein Beispiel rechts hinten zum Garten hin


      Interessant sind die Räumlichkeiten links auf der Straßenseite. Hier das EG


      Und nun hier das 1.OG


      Neben weiteren kleinen Räumen befindet sich im 1.OG natürlich der große Saal


      von wo es auf die Terrasse geht




      Schaut man von der Terrasse nach oben erblickt man das Relief


      Von der Treppe ins 2.OG hat man noch einmal ein kleines Fenster zu den Räumen 1.OG straßenseitig.


      Hier die Treppe vom 1. ins 2. OG,an der Wand diverse Befunde, aber davon habe ich keine Detailaufnahmen, da sie doch sehr schwach waren. In dem Video hat man sie gut erkannt.


      Blick vom 2.OG hinab


      Das Ende des Treppenahuses im 2.OG


      Oben angekommen, war es doch sehr dunkel und man fühlte sich gleich ein bisschen wie ein Urbexer, wenn da nicht noch die ganzen anderen MEnschen mit ihren Kameras und Lampen gewesen wären. ;)

      Gegenüber des Treppenhauses befindet sich dieser längliche Raum,


      welcher direkt zum Relief auf der Gartenseite führt.


      Von dem Raum rechts daneben betrachtet.


      Das 2.OG ist durch diverse kleinere Räume geprägt und man konnte bis in die dunkelste Ecke vordringen, z.B. diese kleine Kammer in einem Raum unterm Dach


      Es standen auch noch ältere Fenster überall rum, wahrscheinlich von den zurückgebauten Dachgauben.


      Interessant ist noch diese Ecke im 2.OG, wo man vermutlich den alten Dachstuhl unterm jetzigem Dach sieht, das Dach wurde mal laut Video verändert.


      Damit war natürlich noch lange nicht genug. Es ging vom 2.OG noch auf den Dachboden


      mit diesem Ausblick


      und wem das auch noch nicht genügt, konnte man noch die letzte Treppe in die Dachspitze erklimmen


      So stell ich mi einen Tag des offenen Denkmals vor, noch einmal Danke Herr Wiessner und Partner.
      Ich freu mich schon auf das nächste Jahr, und die Zukunft des Schlosses. Man hat ja durchblicken lassen, dass es vermutlich eine öffentliche Nutzung wird.
      Wenn sich von den Farbschichten und Befunden einiges herausfinden lässt, könnte es eine sehr schöne Rekonstruktion werden(außen und innen).
    • Wie kommt eigentlich jeder zweite hier auf die Idee, das sich da "später noch was ändern lässt"? In jedem Strang der ein Projekt oder Neubau präsentiert, der die Latte grad so kratzt wird so getan als ob die Verfehlungen nur minimal zeitlich begrenzt sind?! Was für irrige Annahme ist das und woher kommt sie? Seit den 90ern wird kein Neubau oder Umbau zum besseren nochmal umgedacht, umgeplant, umgebaut, ja nichtmal umgestrichen.
      Und wieso muss man sich mit dem "wenigstens wird nicht..." zufrieden geben? Wenns soweit ist mit dem Anspruch, dann kann man doch alle Foren schließen, alle Initiativen und Vereine eindampfen und den Modernisten und Corbusieristen das Feld überlassen, "weil ja weil is ja eh...".

      Jedesmal ernüchternd wenn man sowas lesen muss. Kein Wunder, das in Potsdam, Hamburg, Lübeck, Berlin und Frankfurt mittlerweile mehr möglich ist, als in Dresden. und da rede ich von Reko, Sanierung UND zeitgemäßer Architektur gleichermaßen.
    • Statt dieser Kastengauben wäre ein durchgehendes Glasfenster die bessere Variante gewesen.

      Etwas in diesem Stil: goo.gl/images/S1yz5H

      Wer ein noch gruseligeres Beispiel der Kastengauben sehen will, bitte sehr: goo.gl/images/rS9Nr2

      Dennoch ist positiv, dass das Gebäude in Pieschen gerettet wird. In Baden-Württemberg wäre es vermutlich abgerissen worden, da nicht mehr sanierbar und ein Schandfleck.
    • @UrPotsdamer: Lesen! Und sehen. Eben nicht - es wird eben NICHT umgestrichen. Zum einen, weil das ggf. ins Urheberrecht des Architekten fällt (was bis 70 Jahre nach dessen Tod wirksam ist) - es also seine Zustimmung dazu braucht und zum zweiten man an anderen Beispielen (auch in der Umgebung) eben auch sieht, dass der jetzt sanierungsbedürftige Anstrich (z.B. aus den 90er Jahren - Bürgerstraße 5, 7 + 9) keinesfalls abegändert, sondern bestenfalls aufgefrischt wird.
      Und so sehe ich nicht nur das Negative, sondern das Offensichtliche, wo sich andere gern in Hirngespintern vergraben und ständig versuchen zu relativeren. Und wenn man das Kind beim Namen nennt, wird man hier ja auch gern mal zensiert - aber da ist man als Schreibtischaktivist ja schneller bei der Sache als sich im realen Leben um Verbesserungen zu bemühen. Denn wenns um aktive Arbeit vor Ort geht, siehts nämlich ziemlich mau aus mit den Wortmeldungen und erschöpfende Diskussionsbeiträge in jedem Architekturforum bleiben das einzige Hoch des Tages.

      Ach und schon relativier ich selbst. Denn wenns vor der eignen Haustür um nen Projekt geht, dann ist schneller ne BI gegründet, als das Vorhaben vorgestellt. Wär es eine Straße weiter, ists nicht mehr so schlimm, weil "...das lässt sich später eh noch ändern."
    • Da die Veränderungen gegenüber dem Ursprungsbau nur geringfügig sind (Fassadenfarbe und Gauben), bezweifle ich, dass die notwendige "Schöpfungshöhe" erreicht wird, um dem Architekten ein Urheberrecht zu sichern. Demzufolge würden - falls ich recht habe - späteres Neustreichen und/oder Verkleinern der Gauben ganz ohne das Einverständnis des Architekten möglich sein.
      Im übrigen wird niemand solche Dinge gegen den Willen des Eigentümers ändern können - und die lassen sich meist nur ungern beschimpfen. Vielleicht hast Du aus der Praxis andere Erfahrungen gemacht und es ist der Königsweg, so lange zu mosern und zu schimpfen, bis der - dir in keiner Hinsicht zu irgendetwas verpflichtete - Hauseigentümer klein beigibt und macht, was Du willst. Ich bin meist mit freundlichen Worten weitergekommen im Leben.
      Aber nur weiter so. Kannst ja nicht wissen, dass ich "vom Fach" bin. Schreibtischtäter halt...
    • Also ich kenne mittlerweile genügend Beispiele, wo verfehlte Sanierungen aus den 1990 ern korrigiert wurden und werden. Wo z.b. billige Plastikfenster oder Alufenster ohne Sprossen durch schöne und einem Altbau würdige Holzfenster mit Sprossen ersetzt werden. Auch manch komische Gaube oder unpassendes Dachfenster wurde bereits durch eine historisierende Variante ersetzt. Oder man hat diese hässlichen glasierten Ziegel durch schöne Biberschwänze ersetzt. Und da ist die letzte Sanierung teilweise nicht mal 20 Jahre her.

      Insofern gibt es immer Hoffnung. Doch für einen abgerissenen Altbau sinkt die Hoffnung auf fast Null. Es sei denn es war ein bedeutender Bau, doch selbst dann ist der Wiederaufbau in der Zukunft leider oft sehr ungewiss. also ja, die Lösung hier ist beileibe nicht ideal und der Bauherr sollte mal darauf angesprochen werden. Zigfach besser als ein Abriss ist es jedoch wohl allemal.
    • Richtfest am MIKA-Quartier. SäZ (neu: saechsische.de) berichtet.

      Scheinbar wurde am aktuell im Bau befindlichen Block auch etwas umgeplant. Die Abbildung im Artikel sieht anders aus als auf der homepage. Ich finde: zum besseren. Scheinbar kommt sogar mehr Farbe ins Spiel. Und die Visuakisierung spielt schon mit dem südlichen Baufeld, wo die Planungen scheinbar schon sehr konkret zu sein scheinen.