Ortsamtsbereich Pieschen (Kaditz, Mickten, Pieschen, Trachau, Trachenberge, Übigau)

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    ...Neue Hoffnung für das verfallene Schloss Übigau: Die Eigentümerin, Ingrid Schinz, will das Haus bis zum Jahresende verkaufen. „Ich habe mich dazu entschlossen, die Verantwortung für dieses einmalige Objekt abzugeben“, teilte sie am Freitag mit. „Es werden hierüber bereits Verhandlungen geführt, die auf einem guten Weg sind.“...


    Schsische Zeitung [online] - Dresden: Schloss bigau steht zum Verkauf

  • Schon vor Monaten war publik geworden, dass man bei der Erweiterung des Elbeparks sämtliche Maße recht großzügig aufgerundet hatte. Folgerichtig wurde deshalb durch die Stadtverwaltung eine Nachvermessung initiiert, die numehr zu dem erstaunlichen Ergebnis führte, dass die schlussendlich gebaute Verkaufsfläche, die genehmigte um über 6000 qm überschreitet.
    Noch dazu haben die klugen Beamten errechnet, dass der Investor durch diese nicht genehmigten Flächen bisher immerhin 17 Mio. Euro eingenommen hat. Dummerweise kann die Stadt durch ein Bußgeldverfahren, das vom Investor bisher wohl konstruktiv begleitet wird, nur schlappe 500.000,00 Euro eintreiben. Deshalb strebt die Stadt nun einen Teilabriss des bis 2010 umgebauten Elbeparks an. Wir werden sehen...


    http://www.dnn-online.de/dresd…kleiner-werden-4200553553

  • Immer wieder ein Thema im Einzelhandel: die Verkaufsflächenberechnung. Die Investoren versuchen regelmäßig, Nebenflächen rauszurechnen - also die Kassenzone, notwendige Verkehrsflächen innerhalb der Gebäude und solche Dinge. Und sie fallen damit genauso regelmäßig auf den Bauch, weil es zu der Frage eine gefestigte Rechtssprechung gibt. Die Kommunen schaffen es allerdings in der Regel nicht, die Konsequenzen zu ziehen, weil Rückbauforderungen oft unverhältnismäßig sind.
    Nicht das ausgerechnet Dresden schon mehr als genug Einzelhandelsflächen hätte... (und noch mehr gebaut wird, was kein Mensch braucht...) Die Blechkisten, die dabei entstehen, sind meist so scheußlich, dass man gar nicht hinsehen mag.

  • Die Kommunen schaffen es allerdings in der Regel nicht, die Konsequenzen zu ziehen, weil Rückbauforderungen oft unverhältnismäßig sind.


    Bei den errechneten Dimensionen sind wir allerdings schon bei ca. 7 durchschnittlichen Lebensmittel-Discountern angelangt. Da dürfte eine Rückbauforderung nicht sonderlich unverhältnismäßig sein. :thumbup:

  • Bei den errechneten Dimensionen sind wir allerdings schon bei ca. 7 durchschnittlichen Lebensmittel-Discountern angelangt. Da dürfte eine Rückbauforderung nicht sonderlich unverhältnismäßig sein. :thumbup:

    In diesem Fall sehe ich das auch so, zumal es auch laut Zeitung Flächen mit sog. innenstadtrelevanten Sortimenten sind. Aber im Normalfall steht die Verwaltung einem "Investor" gegenüber, der das dann erstmal vor Gericht trägt und dann einfach versucht, die Verwaltung zu zermürben, bis diese aufgibt. Meistens gelingts ja auch. Wenn die Stadt dann jahrelange Prozesse führt, wird wieder rumgemosert, dass da Steuergelder verschwendet werden. Und währenddessen kassiert der Investor munter weiter und hat die Bude längst abgeschrieben, wenn der Prozess durch ist.

  • Das SPA plant die Stadterweiterung in Dresden Mickten auf einem derzeit brach liegenden Gelände direkt an der Flutrinne. Die Unterlagen können derzeit eingesehen werden:


    http://www.dresden.de/de/08/01/offenlagen/B_110_6.php


    Und das Gelände von oben:


    http://goo.gl/maps/P5f7U


    Schaut man sich den Vorentwurf des Gestaltungsplanes an, liest man z.B. Townhouses als gestapeltes Reihenhaus aber auch Geschosswohnungsbau, was für mich wie Arbeiterregal 2.0 klingt (ich übersetze in Plattenbau 2.0). Die Erweiterung an sich mag vertretbar sein wobei ich mich frage: "Was ist mit dem Hochwasserschutz?". Die Bebauung sollte aber der Umgebung angepasst nur in lockerer Bauweise erfolgen (keine Townhouses oder übersetzt Schuhschachtel bitte!), von Geschosswohnungsbau halte ich überhaupt nichts. Wenn man die Dimensionen auf dem Gestaltungsplan sieht, laufen die Planungen eindeutig, wie so oft, in die falsche Richtung! :daumenunten:

  • Nachdem die Überschreitung der genehmigten Verkaufsflächenzahl schon vor einigen Monaten publik geworden war, ist es nun zu einer außergerichtlichen Einigung zwischen dem Betreiber und der Stadt Dresden gekommen, der der Stadtrat jedoch noch zustimmen muss.
    So muss die Krieger GmbH wegen der Überschreitung der genehmigten Verkaufsflächenzahl von 77.100 qm ein Bußgeld in Höhe von 1 Million Euro an die Stadt zahlen und darf 5.598 qm nicht mehr vermieten. Dies betrifft bereits/noch leerstehende Flächen in Höhe von 3.098 qm. Weitere 2.500 qm sollen dem Handel bis spätestens 2020 entzogen werden. Außerdem muss die Krieger GmbH einen Nachtragsbauantrag einreichen. Hält sich das Unternehmen nicht an die Vereinbarungen, werden Strafzahlungen in Höhe von 200,00 pro Quadratmeter fällig. Immerhin...


    http://www.dnn-online.de/dresd…duziert-werden-1451940813


    http://www.dnn-online.de/dresd…rats-Formsache-3783631860

  • Nur so nebenbei: Quadratmeter sollte man so schreiben: m². So sieht es der Standard nunmal vor. Ist auch genauso einfach zu erreichen wie das €-Zeichen oder das @-Symbol. ;) An die Rechtschreibung hält man sich doch schließlich auch. =) Und das auch: „Strafzahlungen in Höhe von 200,00 pro Quadratmeter“. 200,00 was? Dollar? ;) Damits eindeutig ist und so keine Missverständnisse entstehen: 200 €/m². ;)

  • Herzlichen Dank für die vielen Tipps! Ich werde mich in Zukunft stärker am hohen Niveau deiner Beiträge orientieren.

  • Herzlichen Dank für die vielen Tipps! Ich werde mich in Zukunft stärker am hohen Niveau deiner Beiträge orientieren.


    Was soll denn diese Ironie und der damit verbundene persönliche Angriff? Ich habe in meinem letzten posting nichts falsches geschrieben. Es ist nunmal so, dass das Quadratmeter-Zeichen m² ist. Daran sollte man sich halten, genauso wie man sich an die Rechtschreibung halten sollte. Es hat nunmal viel mehr Vorteile, wenn man sich auf einheitliche Beschreibung einigt.

  • Ich bin mir nicht sicher, ob nachfolgendes Projekt in der Oschatzer Straße schon vorgestellt wurde. Die Finanzconsult GmbH aus Dresden errichtet auf der Brache Oschatzer Straße 35 insgesamt 6 Stadthäuser, Baustart ist Frühjahr 2014. Visulisierungen sind auf der Seite Finanzconsult zu sehen. Die Entwürfe sind wieder einmal sehr banal und nehmen keinen Bezug zur Umgebung, nichts neues also. Für die lustigen italienischen Namen dieser Kisten sollte man dem Architekten den Literaturpreis verleihen, grandios! :applaus:


    Das zu bebauuende Areal noch einmal auf der Karte.

  • Du musst nur richtig lesen. Da steht doch ganz klar:

    Quote

    [...]durch eine facettenreiche, anspruchsvolle Gestaltung

  • Die SZ beschäftigt sich einmal mehr mit dem ewigen Siechtum des Anfang der 90'er Jahre eröffneten Einkaufszentrums Mälzerei in Pieschen.


    http://www.sz-online.de/nachri…er-maelzerei-2774870.html


    Dem ließen sich bestimmt noch weitere "Center" hinzufügen.


    Hier eine wahllose Aufzählung:


    - Gorbitz-Center
    - Kess
    - Gorbitzer Hof
    - Löbtau-Passage
    - Leubnitz-Passage


    usw.