KAMAKURA, Stadt der Samurai und des Zen (J) (Galerie)

Wir wünschen allen Nutzern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021
  • Eine Besonderheit des Hokoku-ji-Tempels ist ein kleiner Wald von etwa 2000 riesigen Bambusbäumen …



    …, die eine außergewöhnliche, fast surreale Atmosphäre erzeugen, die auf meinen Bildern vielleicht etwas zu erahnen ist:




    Inmitten dieses Bambuswalds steht ein bei den Besuchern des Tempels (so auch bei mir ;-)) sehr populäres offenes Teehaus, …



    …, in dem man diesen guten Grünen Tee kaufen kann:


  • Weiterhin sehenswert im Hokoku-ji Tempel ist dieses Höhlensystem, das für Beerdigungen verwendet wurde:





    Fortsetzung folgt …

  • Ja, das war mir auch aufgefallen und deshalb hatte ich das Photo auch so photographiert. Warum das dort nicht besser gelöst wird, ist mir auch ein Rätsel, schön anzusehen ist dieses Leitungswirrwarr sicherlich nicht.


    Rein spekulativ: Kann es vielleicht sein, dass die vielen offenen Stromleitungen mit den zahlreichen Erdbeben in Japan zusammenhängen? Vielleicht werden unterirdische Leitungen bei Erdbeben schneller beschädigt und eine Reparatur ist dementsprechend aufwendiger? So würde ich mir das erklären, kann natürlich sein, dass das auch totaler Unsinn ist...

  • @Kaoru: hatte zuerst auch daran gedacht, weiß es aber auch nicht genau.

  • Hier wird eure Vermutung bestätigt:
    Ein Himmel voller Kabel


    @Frank:
    Vielen Dank wiederum für die Fortsetzung der japanischen Tempeleien. Jetzt warte ich natürlich auf Bilder aus dem oder vom Riesenbuddha (Daibutsu?).

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • @Palantir: tatsächlich, Danke. Die restlichen Bilder von Kamakura kommen morgen :-)

  • Um unseren geschätzten Palantir zufrieden zu stellen, möchte ich doch schleunigst mit Bildern des Daibutsu, des Großen Buddhas des Tempels Kōtoku-in fortfahren. Die gut erhaltene 13 Meter hohe und 120 Tonnen schwere Statue des Buddha Amitabha wurde im Jahre 1252 aus Bronze geschaffen und steht seit 1498 im Freien, nachdem der Tempel, in dem die Statue ursprünglich stand, mehrfach völlig zerstört wurde und seitdem nicht mehr wiederaufgebaut wurde. Die Statue ist eines der bekanntesten Photomotive Japans.


    So sah die Statue im 19. Jahrhundert aus …



    gemeinfrei


    ...und so heute






  • Der Daibutsu ist Innen hohl und kann betreten werden, deshalb die Fenster …



    ...hier ein Blick ins Innere ...



    gemeinfrei


    Und drei Impressionen des Areals um den Daibutsu:




  • Bei einsetzender Dämmerung hatte ich schließlich noch den Schrein Zeniarai Benzaiten Ugafuku besucht, der vollständig von Felswänden umgeben und nur durch diesen in den Felsen geschlagenen Tunnel betreten werden kann:



    Die Schreine sind architektonisch eher unspektakulär ….




    … eine Besonderheit ist allerdings eine seit 1257 bestehende Tradition der Geldwäsche. Wer sein Geld im Wasser eines Felsbaches wäscht, soll es dadurch vermehren können ...



    Urheber: Bernat
    Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert)


    ...ich hatte es auch probiert, bisher leider ohne Erfolg. Vermutlich hatte ich den gravierenden Fehler gemacht, Yen zu waschen, statt Euros ;-)

  • Zum Abschluss noch ein paar Impressionen aus der Wikipedia von ein paar weiteren Tempeln/Schreinen in Kamakura, die ich leider aus Zeitmangel nicht besichtigen konnte:



    Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license



    Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license



    gemeinfrei



    Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license


    Das war´s.