Am 9.November findet unser großes Initiativentreffen in Frankfurt am Main statt. Unter der Rubrik "Aktuelles und Allgemeines" finden Sie alle Informationen vor.

Die Verkehrsdiskussion

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    • Augustusbrücke

      Hallo,

      im Rahmen einer Hausarbeit benötige ich einige Informationen über die Verkehrsbrücken über die Elbe.
      Momentan klemmt es etwas bei der Augustusbrücke, die ich, da ihr Standort der älteste Brückenstandort in Dresden ist, als Ausgangspunkt für die Entwicklung der Verkehrswege über die Elbe heranziehen und daher deren Geschichte so genau wie möglich wiedergeben möchte. Ich habe recht viele allgemeine Infos im Netz gefunden, kann aber viele Hinweise nicht genauer verfolgen zumal alleine schon z.B. über die Länge und Breite der Brücke so viele verschiedene Angaben herumschwirren, das ich etwas verwirrt bin. Vielleicht sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht...

      Momentan versuche ich Bilder von der Augustusbrücke zu bekommen, die sie im gesprengten Zustand 1945/46 zeigen. Ich habe in den verschiedenen Bilddatenbanken , die hier im Laufe mancher Diskussionen bereits erwähnt wurden, nachgeschaut, aber nichts finden können.

      Zudem suche ich noch nach einer Quelle, in der ich die Baupläne der verschiedenen Brückenkonstruktionen finden kann, also die Pläne der Brücke von vor 1910 (Pöppelmann) und die der Brücke ab 1910. Muss ich da ins Archiv (und wenn, welches?) oder gibts auch eine Möglichkeit, online da heranzukommen?
      Vielleicht hat ja jemand hier im Formum eine Idee oder einen Hinweis.

      Würde mich über jede Information sehr freuen.

      Danke schonmal und viele Grüße

      murksburger
    • hallo miwori,

      danke für den erneuten hinweis.
      da hab ich echt den wald vor lauter bäumen nicht gesehen. Soviel in der bilddatenbank herumgesurft und volle lotte dran vorbei.
      Mit bildern bin ich jetzt gut versorgt. Wenn ich jetzt noch die Pläne finde hab ich eigentlich alles zusammen.

      Danke nochmal und viele grüße

      murksburger

      ist übrigens echt ein klasse forum, wenn ich zeit habe werde ich hier mal tiefer einsteigen
    • Stadt plant neue Verbindungsstraße

      Eine neue Verkehrsader soll künftig Wohngebiete im Süden verbinden – ein Beschluss steht noch aus.

      Zschertnitz/Reick

      Die Stadtverwaltung erwägt, die Räcknitzhöhe auf direktem Weg an die Winterbergstraße anzubinden. Die neue Trasse würde über die Zschertnitzer Straße, Spitzwegstraße und den Otto-Dix-Ring führen. Darüber hinaus spielt die Stadtverwaltung mit dem Gedanken, die Tiergartenstraße zu verlängern. [...]

      Die Verbindungsstraße ist bisher nur eine Idee, beschlossen ist das Projekt noch nicht. Sollte das Vorhaben Wirklichkeit werden, entstünden neue Straßen durch Wohngebiete, durch die bisher nur Fußwege führen. Beispielsweise sind Räcknitzhöhe und Zschertnitzer Straße bisher nur über einen ungepflasterten Gehweg verbunden, der vorbei an zwei Kleingartenvereinen, einem Spielplatz und einem Altenpflegeheim führt. In Reick würde die Verbindungsstraße quer durch das Wohngebiet am Rudolf-Bergander-Ring führen, das die Woba derzeit abreißen lässt. Ein ganz neuer Verkehrsweg würde nach dem Entwurf der Stadtverwaltung auch durch das Brachland rund um das Gasometer verlaufen.

      „Diese Verbindungsstraße basiert auf einem alten Plan. Ich nahm eigentlich an, der sei ad acta gelegt. Jetzt taucht die Verbindungsstraße im neuen Flächennutzungsplan wieder auf“, sagte Jochen Wulfkühler (FDP), Ortsbeirat in Prohlis. In der Stadtverwaltung rechnet man erst in einigen Jahrzehnten mit einem Bau der Verbindungsstraße. „Wir halten uns die Trassen frei, damit in zehn oder 20 Jahren vielleicht eine Verkehrsverbindung geschaffen werden kann“, erklärte Gerhard Ritscher von der Hauptabteilung Mobilität. Es sei durchaus möglich, dass die Pläne letztlich überhaupt nicht oder nur in einem Abschnitt umgesetzt werden. Denkbar sei auch, einen Abschnitt nur als Fuß- und Radweg und nicht als Autostraße auszubauen. Carsten Gäbel
      Quelle: sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1717578
    • Außerdem stand heute in der SZ ein kleiner Artikel welcher große Wirkung haben könnte: Der Ortsbeirat Neustadt hat mit 10:4 Stimmen beschlossen die Augustusbrücke generell für den Autoverkehr zu sperren und eine Art Karlsbrücke Prag daraus zu machen. Außerdem soll die Großer Meißner Str. im Bereich des Blockhauses verengt werden, die Abbiegespur zur Augustbrücke soll wegfallen und damit zur Verkehrsberuhigung beitragen. Inwieweit das jetzt realisiert wird,weiß ich nicht. Zumindest scheint rund um den Neustädter Markt in nächster Zeit Bewegung reinzukommen (Abriß Plattenbauten und eben dieses Thema).
    • Im Zuge der Vorbereitungen für die Eröffnung der Waldschlösschenbrücke, werden gegenwärtig viele Straßen Striesens und Blasewitz' den Anforderungen des "modernen Stadtverkehrs" angepasst. So werden, den Denkmalschutz weitgehend ignorierend, nach einem Verkehrskonzept von 1994, Asphalt und Betonpflaster großzügig verbaut. Hauptärgernis der Anwohner scheint allerdings die Beseitigung der alten Straßenlaternen zu sein, die nunmehr durch feuerverzinkte meterhohe Masten ersetzt werden. Dies sollte übrigens schon in der alten DDR geschehen. Damals wehrten sich die Anwohner gegen diese Art der Devisenbeschaffung und errangen in Zeiten der Diktatur einen kleinen Sieg über das Regime. Heute scheinen Ignoranz, ein blinder Fortschrittsglaube und bürokratische Selbstherrlichkeit ähnliches zu verhindern.

      In Dresden-Blasewitz tobt ein Streit über die ''richtige'' Straßenbeleuchtung - DRESDEN FERNSEHEN - Alle Videonachrichten für Dresden! > <b>Dresden</b>
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • Was Diktaturen nicht zu zerstören vermochten, erledigt eine fehlbesetzte und ignorante Stadtplanung Hand in Hand mit der freien Marktwirtschaft. Pfui!
      "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

      "Why not reinventing something from the past, something combining, nature and art." Lebanon Hanover - Fall Industrial WallLebanon Hanover - Fall Industrial Wall
    • Albertbrücke

      Auch wenn ich mich nur höchst selten zur Dresdner Verkehrsplanung äußere, muss ich in Anbetracht der gestrigen Stadtratsentscheidung kurz über die geplante Sanierung der Albertbrücke berichten.

      Die gleich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wiederaufgebaute Sandsteinbogenbrücke befindet sich in einem bedauernswerten Zustand und hat also nicht umsonst die Zustands-Note 4 erhalten. Das sie überhaupt noch für den Verkehr freigegeben ist, hängt mit der bisher ab September dieses Jahres startenden Komplettsanierung zusammen.
      Da diese jedoch eine 8-monatige Sperrung für den MIV beinhaltete, wurde sie anfänglich vor allem von der FDP abgelehnt. Unterstützung erfuhr die Stadtrats-Truppe von ihrem Kollegen aus dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium, dem "Eierschecken-Sveni". Er bot, ganz Wirtschaftsexperte und verantwortungsvoller Politiker, eine 90-Prozent-Förderung des Vorhabens und damit sagenhafte 4 Millionen Euro mehr als die bisher vom Freistaat zugesagten Gelder an.
      Als nun aber der Stadtrat in seiner letzten Sitzung für die bisherige Sanierungsplanung und damit die 8-monatige Vollsperrung votierte, legte unsere wackere CDU-OBin Widerspruch ein. Gestern nun wurde noch einmal abgestimmt. Der Stadtrat entschied sich für 4 Millionen Euro mehr Fördermittel, mindestens 3,3 Millionen Euro höhere Baukosten, Verzögerungen von mindestens einem Jahr und unkalkuliererbaren Mehrkosten für den ÖPNV. Dieser kann ja leider nicht auf die tolle WSB ausweichen. :kopfwand:

      sz-online.de/nachrichten/stadt…lbertbruecke-2615559.html
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • Derzeit wird die prognostizierte Belegung der Waldschlösschenbrücke von 45.000 Querungen pro Tag noch lange nicht erreicht. So hat sich nach einer Woche des Betriebs die durchschnittliche Belegung auf 25.000 Querungen am Tag eingependelt.
      Obgleich selbst ich als Brückengegner diesen Zahlen noch keine größere Bedeutung zumessen möchte, darf man auf die weitere Entwicklung, inbesondere die versprochenen Entlastungswirkungen, durchaus gespannt sein.

      dnn-online.de/dresden/web/dres…er-700-Mal-aus-3420249055
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • Naja, dass die Königsbrücker entlastet wird, empfinde ich als sehr großen Vorteil! Und da an der Stauffenbergallee, zumindest der westliche Teil, nicht wirklich was rumsteht, wo Leute wohnen, sondern nur ein Museum und eine Kaserne sowie ein Kirche, finde ich dort den Verkehr „besser“ aufgehoben.
    • Was den Kreuzungsbereich anbelangt, schwebt unseren aus der Zeit gefallenen Planern eine stadtverträgliche Zwei-Ebenen-Lösung vor. Eine solche kann, ganz im Geiste der 60'er-Jahre, noch anderen Knotenpunkten drohen. Geld spielt ja bei Neubauvorhaben im Straßenbau keine Rolle.
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe