Dresdner Hof- und Staatsbauten

  • Die Dresdner Neuesten Nachrichten haben einen ausführlichen Artikel samt Bildergalerie über die archäologischen Grabungen im Zwingerhof veröffentlicht, die u.a. folgendes zu Tage förderten:

    • Reste höfischer Festbauten wurden ausgegraben (z.B. vom Reithaus) und auch der Zwingergrotte, zu der gehörig ein kleiner Keller ausgegraben wurde, dessen Zweck man noch nicht kennt.
    • Die barocke Gartengestaltung von etwa 1713 bis 1718 will man v.a. anhand von Pflanzlöchern und ehemaligen Wegen nachvollziehen können.
    • Der Unterbau der jetzigen Wege besteht teilweise aus beschädigten und bei der Restaurierung unter Hubert Ermisch gewechselten Fassadenteilen des Zwingers, u.a. ganze Köpfe und Schulterpartien von Satyren, die als Anschauungsmaterial für die Zwingerbauhütte geborgen wurden.
  • Aktuelles vom Donnerstag.

    Zwinger hier der französische Pavillon und Blockhaus.

    Schöne Städte werden letztlich auch glückliche Städte sein.

  • Diese Lampen. Das geht gar nicht.

    Da müssen noch Gardinen davor.


    Bogengalerie L. Wo sind eigentlich die Galerien A bis M? Oder ist das rechts und links?

    Schöne Städte werden letztlich auch glückliche Städte sein.

  • Ja und wieso vergraben sie die wieder? Das hab ich ja noch nie gehört, dass Archäologen das gefundene wieder reinwerfen und wieder zuschütten. Jedenfalls nicht bei Mobilien oder Einzelstücken.

  • Ja und wieso vergraben sie die wieder? Das hab ich ja noch nie gehört, dass Archäologen das gefundene wieder reinwerfen und wieder zuschütten. Jedenfalls nicht bei Mobilien oder Einzelstücken.

    Das halte ich auch für eine Zeitungsente. Für spätere Generationen liegt da auch kein neuer Erkenntnisgewinn drin, wenn die originale Fundsituation nicht mehr gegeben ist.

  • Es scheint wohl sehr viel zu sein. Jedes noch so unkenntliche Bruchstück aufzuheben, würde keinen Sinn machen und der Platz ist wohl auch nicht da. Es ist eine pragmatische Lösung, diese Teile einfach wieder zu vergraben.

  • Es scheint wohl sehr viel zu sein. Jedes noch so unkenntliche Bruchstück aufzuheben, würde keinen Sinn machen und der Platz ist wohl auch nicht da. Es ist eine pragmatische Lösung, diese Teile einfach wieder zu vergraben.

    Das was in dem Artikel abgebildet ist, sind alles andere als unkenntliche Bruchstücke.

  • Ich kann mir gut vorstellen, dass man alles was es wert ist besser verwahrt zu werden oder auszustellen entnimmt und nur was praktisch Steinschutt ist (und das wird der Großteil sein) wieder zuschüttet. In dem Bericht wird dann erwähnt, dass vieles wieder zugeschüttet wird, was ja auch der Wahrheit entspricht.

  • War nicht mal die Rede davon, die ollen DDR-Lampen im Großen Garten gegen historische oder historisierende auszutauschen? Ich sah die hässlichen, alten Dinger nämlich gerade in einem Foto... Ist der Austausch bereits passiert, im Gange oder verschoben worden?

  • Man ist da noch in den Anfängen und forscht und plant erst noch.

    Schöner denn je kostet eben Zeit - lohnt sich aber..... :thumbsup:

  • Die Zwingerbauhütte feiert ihr 30-jähriges Jubiläum mit einer Sonderausstellung auf dem Zwingerwall:

    Die Ausstellung umfasst insgesamt 15 Tafeln zur Geschichte der Zwingerbauhütte und Informationen zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Sie wird bis zum 12. September 2021 auf dem Zwingerwall (Aufgang über die Treppe beim Wallpavillon) für die Öffentlichkeit zu sehen sein.

    [...]

    Anlässlich des Jubiläums hat die Zwingerbauhütte am Samstag und Sonntag (19. und 20. Juni) von jeweils 10:00-14:00 Uhr eine kleine Schauwerkstatt auf dem Zwingerwall eingerichtet. Mitarbeiter der Zwingerbauhütte präsentieren ihre Arbeit und stehen den Besuchern für Fragen und Informationen zur Verfügung.

  • Ein paar Impressionen aus dem DDR Bildband Überflug.

    Ich glaube man kann schon froh sein übt das was hier alles wieder aus Ruinen auferstanden ist.

    Und die Verwüstungen durch die Neubauten werden sicherlich auch noch repariert werden.

    Es braucht eben Zeit.


    Beim zwölf Ecken Haus in Ottendorf könnte ich sogar einen Denkmalschutz verstehen. Am Neustädter Markt nicht.


    Schöne Städte werden letztlich auch glückliche Städte sein.