Gründerzeitliche Straßenzüge (Galerie)

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    • Gründerzeitliche Straßenzüge (Galerie)

      Ich finde die im Stuttgart West- Strang geführte Diskussion recht interessant, wo es in Deutschland noch weitgehend erhaltene Gründerzeitstraßen mit Wohnbebauung gibt und wie sich diese unterscheiden. Wie wäre es, wenn wir hier einige davon einfach mal bildlich vorstellen?! Vielleicht werden dann die lokaltypischen Unterschiede klarer?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von -Frank- ()

    • NRW, Aachen, Oppenhofallee

      Anfangen möchte ich mit der Oppenhofallee in Aachen (bing maps), die nur geringere Kriegszerstörungen erlebt und nur recht wenige Nachkriegsbauten hat. Hier sind zahlreiche Aufnahmen der Bebauung der Oppenhofallee zu sehen, u.a.:


      Urheber Geolina163; Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported


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      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von -Frank- ()

    • Sehr schön! Man erkennt allerdings sofort, dass man sich im Westen der Bundesrepublik befindet...diese Unart der allesentstellenden Plastikfenster! Dennoch haben diese Häuser das Potential an die Sanierungsvorbilder im Osten dereinst einmal hoffentlich aufzuschließen.

      Meine Lieblingsstraßenzüge der Gründerzeit sind in Wien die Linke Wienzeile, die Ringstraßenzüge mit den Bauten des Franz von Neumann sowie die Hasenauer Straße im Wiener Cottage. In Leipzig zB die Funkenburgstraße und etliche andere Straßen im Waldstraßenviertel, wie auch die Bebauung um den Nordplatz sowie die herausragende Bauten rund um die August Bebel Straße. In Dresden sind die schönsten und prachtvollsten Gründerzeitbauten nur noch in S/W Aufnahmen vorhanden, aber auch der Körnerplatz vermittelt einen noch halbwegs geschlossenen, wenn auch etwas kleinstädtischen Eindruck - wie auch der noch weitgehend erhaltene Lutherplatz - vom alten Dresden. In Görlitz sicherlich die Augustastraße...in Prag die alte Nürnberger Straße mit ihren hochherrschaftlichen Häusern der deutschen Neorenaissance und schwärm....
      "Man kann einen gesellschaftlichen Diskurs darüber haben, was Meinungsfreiheit darf. Oder man hat Meinungsfreiheit!"
    • Interressant. Sieht schon sehr preußisch aus. Solche Hauser findet man bei uns nicht. Wenn so prächtig gebaut wurde, dann steinsichtig. Es scheint sich hier um eher großburgerliche Bebauung zu handeln. Wie sehen in der Region denn normale Mietshäuser aus dieser Zeit aus? mich stört etwas die Buntheit. War das schon von anfang an so? Die zum Teil schrillen Farben nehmen m.E der Architektur viel von ihrer Noblesse. Weiß und Creme-Töne fände ich angebrachter. Es handelt sich ja aber um Klinker. Haben die die Farbe, oder sind die angemalt? Mir gefiel dieser Rot/Gelb-Weiß-Kontrast eigentlich noch nie.
      Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfälzer Bub ()

    • Was ich eben in den Stuttgart-Strang eingestellt habe, wiederhole ich hier: Das Thema der gründerzeitlichen Stadterweiterungen in deutschen Städten, soweit noch vorhanden, verdiente eigentlich nach hundert Jahren des
      verhuschten Ignorierens endlich eine seriöse Aufarbeitung. Im Gegensatz
      zu dem Allerwelts-Stumpfsinn der derzeitigen deutschen Baupraxis
      verfolgten die Baumeister der Gründerzeit in jeder deutschen Stadt eine
      lokaltypische Variante historistischer Architektur, und es macht
      geradezu Vergnügen, Fotos von Gründerzeitbauten, vor allem von
      Wohnstraßen, der Stadt, in der sie stehen, zuzuordnen.

      Hier sind Kenner gefragt, und die Wertschätzung und die Bestrebungen
      sensibler Ergänzung solcher Viertel in den einzelnen deutschen Städten
      würde sehr davon profitieren, wenn ihre Architektur mit reichlich
      Bildmaterial vorgestellt und das Typische benannt würde. In Abwandlung
      eines Publikationsprojekts, das der LIT-Verlag vor ca. zwei Jahren mir
      präsentiert hat, das aber noch kaum Resonanz gefunden hat, könnte ich
      mir folgendes Projekt vorstellen:

      Eine Schriftenreihe mit dem Generaltitel "Die Physiognomie der deutschen Großstadt - gerettete Stadtbilder aus Vorkriegszeiten".
      Die Reihe würde aus vielen schmalen Einzelbänden bestehen, von denen
      jeder die erhaltene Gründerzeitbebauung einer deutschen Großstadt erfasst und das Unverwechselbare dieser Straßen- und Platzbilder
      herausarbeitet. Wenn sich genug Autoren fänden, die sich jeweils einer
      Stadt annehmen würden, könnte ich das Projekt dem genannten Verlag
      vorstellen und versuchen, ihn für die Realisierung zu gewinnen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Philoikódomos ()

    • Mit dem hier gezeigten Stil kann ich mich einigermaßen anfreunden. Eine französisch -belgische Note ist nicht zu übersehen. Diesen Strang könnten wir nützen, um eine Vielzahl von - zunächst- anonymen Straßenzügen einzustellen. Am besten über einen neutralen Moderator - was sollte etwa von mir schon anderes kommen als Wien? - um dann die Standorte zu bestimmen. Vielleicht ergeben sich - positive - Ergebnisse, die die alte Frage nach der Regionsspezifik abklären.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Eine der wohl unverkennbarsten Spielarten des Historismus während der Gründerzeit haben mein Mecklenburg und mein Pommern zu bieten - die Bäderarchitektur! ;)

      Da gäb's sehr viel zu zeigen, was hier noch nicht zu sehen war; seitenweise grandiose Noblesse und filigrane Schönheit.

      In diesem Strang werd ich aber bei Gelegenheit nur mal ein paar Beispielstraßen raussuchen.


      Ein allgemeiner Strang ist hier, mit vielen sehr sehenswerten Bauten zu Usedom: Usedom - Bäderarchitektur und Meer

      Bäderarchitektur allgemein: Bäderarchitektur an der Ostsee
    • @Pfälzer Bub: ein Vorteil von Klinkern ist es ja, dass sie in unterschiedlichen Farben (die klassischen Farben sind Braun, Rot, Orange und Gelb ) hergestellt werden und dann nicht gestrichen werden müssen. Von daher vermute ich, dass die meisten der gezeigten Klinker nicht gestrichen sind.

      Großbürgerlich scheint mir diese Bebauung übrigens nicht, dazu sind alleine die Parzellengrößen zu klein. Die während der Gründerzeit erfolgte Bebauung dieses Frankenberger Viertels, in dem die Oppenhofallee liegt, war wohl eher für den „ambitionierten Mittelstand“ gedacht, wie ich mal gelesen hatte.


      @ursus: an sich gute Idee, aber wahrscheinlich nicht sehr praktikabel. Wie wäre es damit, nicht die Herkunft einer Bebauung raten zu lassen, sondern bei bekannter Herkunft nach ähnlichen Bauten aus anderen Regionen suchen zu lassen. Hier konkret also nach Bauten aus entfernteren Gegenden zu suchen, die auch gut in die Oppenhofallee passen würden. Falls es wirklich so wenige regionaltypische Unterschiede gibt, sollte das ja nicht so schwer sein.

      Prinzipiell gebe ich dir recht, dass es im Einzelfall oft schwer sein sollte, regionaltypische Unterschiede eindeutig zuordnen zu können, gerade weil es ein Wesensmerkmal des Historismus war, Anleihen aus unterschiedlichen Epochen und Regionen der Architekturgeschichte der Menschheit zu nehmen und zu etwas Neuem zu verarbeiten.

      Die Aachener Oppenhofallee habe ich aber als erstes ausgewählt, weil mir die dortige Bebauung doch relativ einheitlich und typisch erscheint, wobei man nicht übersehen darf, dass es natürlich auch in Aachen eine deutlich größere Vielfalt an verschiedenen gründerzeitlichen Bautypen als hier gezeigt gibt.

      Aber ich vermute, ohne mich eingehend damit beschäftigt zu haben, dass es speziell diese auf den Bildern der Oppenhofallee zu sehenden schmalen traufständigen Dreifensterhäuser mit bunten Klinkerfassaden und Naturstein- Fensterumrandungen außerhalb von Holland, Belgien und NRW kaum gibt. Oder kennt jemand Gegenbeispiele?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von -Frank- ()

    • -Frank- schrieb:

      Von daher vermute ich, dass die meisten der gezeigten Klinker nicht gestrichen sind.

      Wahrscheinlich wirken die Klinker auch deshalb etwas schrill, weil sie mit den weißen Gewänden kontrastieren. Bei uns werden die Gewände bei solchen Häusern in der Regel nicht gestrichen und in Naturstein belassen, was die Farbwirkung der Klinker mildert.
      Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.
    • Es würde mich aber sehr wundern, wenn es in Aachen in nennenswertem Umfang Architekturglieder aus Naturstein gäbe. Es scheint in diesem Forum nicht allen hinreichend klar zu sein, dass es in Deutschland Sandsteinstädte gibt (nicht weitab von Mittelgebirgen gelegen) und Städte, die - von wenigen Repräsentationsbauten abgesehen - nur Stuckfassaden aufzuweisen haben, da das Heranschaffen von Sandstein viel zu teuer gewesen wäre. Praktisch der ganze Norden Deutschlands, aber auch die bayrische Hochebene kennen neben dem Backstein im wesentlichen nur aus Stuck verfertigte Architekturglieder.
    • Philoikódomos schrieb:

      Es würde mich aber sehr wundern, wenn es in Aachen in nennenswertem Umfang Architekturglieder aus Naturstein gäbe...

      Danke für die Information, aber mich würde es eher wundern, wenn du hier recht hast. Im speziellen Fall der Oppenhofallee weiß ich es nicht genau, aber die Verwendung von Naturstein, wie die von mir genannte und nun von dir nicht geglaubte Verwendung von Naturstein für Fenstereinfassungen ist gerade ein typisches Kennzeichen der traditionellen Aachen/Lütticher- Architektur, siehe z.B. hier.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von -Frank- ()

    • Prinzipiell gebe ich dir recht, dass es im Einzelfall oft schwer sein sollte, regionaltypische Unterschiede eindeutig zuordnen zu können, gerade weil es ein Wesensmerkmal des Historismus war, Anleihen aus unterschiedlichen Epochen und Regionen der Architekturgeschichte der Menschheit zu nehmen und zu etwas Neuem zu verarbeiten.

      Darin hast du zweifellos recht. Was indes die Wiener Situation betrifft, so kann man eventuell gerade in diesem Hang zu fremden Anleihen bereits eine Regionaltypik erkennen - im Wiener Historismus ist alles vertreten, bis auf deutsche Gotik (Ausnahme: die hier fremde Backsteingotik) und österr. Barock.
      Gerade, was Deutschland betrifft, so kommt mir der Historismus viel "bodenständiger" , viel mehr auf die eigene Kulturgeschichte focussiert vor. Dies mündet etwa ins bekannte Erfurter Beispiel vom Anbau zum Haus zum Breiten Herd, welches vom Original kaum zu unterscheiden ist.

      @DW
      Ja, wo soll man da anfangen... und die Übersättigung ist natürlich auch so ein typisches mit dem Historismus verbundenes Phänomen...
      Dennoch sind deine Beispiele recht interessant, und es finden sich viele gute Details darin. Nur kann ich mir nicht helfen, selbst auf die Gefahr hin, mich zu überholen - dieses Üppige und gleichzeitig Renaissancehafte - für mich werden deine Bilder immer schlesischer oder gar polnischer. Wären es Ratebilder im Kellerquiz würde ich oft daneben liegen.
      St. Tönis ist aber wohl nicht historistisch, oder?
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ursus carpaticus ()

    • DortmundWestfalica: vielen Dank für deine besonderen Mühen. Besonders schön finde ich die Bauten in Viersen. Wie ursus ja auch schon meinte, hätte ich diese Photos beim Raten wohl ebenfalls nicht eindeutig dieser Region von NRW zuordnen können. Wahrscheinlich muss man sich schon sehr viel eingehender mit diesem Thema beschäftigen, um genauere Zuordnungen machen zu können. Würde gerne noch ein paar Bilder mehr aus anderen Regionen des Landes sehen. Wer hat was anzubieten?
    • Ich hätte noch einen Straßenzug der Jahre 1870-1890 (1900?)

      Mit Bauwich, und im gezeigten (südlichsten) Abschnitt noch teilweise giebelständig bebaut.

      Die Grevener Straße in Münster:





      Das rechte Haus wurde 1884 erbaut, ein einstmals im 1. Stock vorhandener Balkon wurde in den Sechzigern entfernt.





      Dieses Haus hatte ebenfalls ursprünglich einen Balkon im 1. Obergeschoss





      Das einzige noch erhaltene Giebelhaus der anderen Straßenseite; rechts davon wurde vor Kurzem ein schöner traufständiger Gründerzeitler abgerissen (im verlinkten Bild unterm Verkehrsschild zu erahnen)





      wieder zurück auf der anderen Straßenseite...





      und dann noch diese beiden Häuser, die dem Stil nach etwas jünger sein müssten (1890-1900)







      (Fans von Billigrollläden und Plastikfenstern sind hier genau richtig)

      Nun noch ein Trost:

      Am südlichen Ende der Grevener Straße gibt es noch zwei zurückgesetzte Häuser, eines nach Kriegszerstörung durch einen banalen 60er Jahre-Klotz ersetzt, das Andere jedoch wohlerhalten und sogar noch mit den originalen Holzsprossenfenstern (das ist in Münster echt was wert...)

      Ersteres erspar ich euch, vom letztgenannten jetzt noch ein paar Photos:

      (bei den Dachgauben einfach wegschauen...)













      Jetzt zu meinen restlichen Photos:

      Zwei noch erhaltene Giebelhäuser im nördlicheren Teil der Grevener Straße







      (die Fenster mal wieder zum :kotz: )




      Noch drei Jugendstilhäuser:





      Jenes Häuschen im schlechten zustand, das mit einiger Sicherheit vor 1850 erbaut wurde





      Und zum Schluss noch ein optischer Schlag in die Fr.....




      ...bei dem selbst langjährige Berliner nur mit dem Kopf schütteln können


      Diesmal kein Happy End.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mündener ()

    • Ein paar Bilder aus Eisenach, das verhältnismäßig große Gründerzeitviertel aufzuweisen hat, von einfachen Arbeitervierteln bis zum Südviertel mit über 100 teils hochherrschaftlichen Villen. Es gibt Häuser die z. B. mit ihrem Fachwerk regionale Besonderheiten aufnehmen, andere könnten aber überall stehen.

      Querstraße




      Quelle: Wikimedia Commons, Urheber: Metilsteiner

      Bahnhofstraße




      Quelle: Wikimedia Commons, Urheber: Metilsteiner

      Karlsplatz



      Johannisstraße



      Löberstraße

      Quelle: Wikimedia Commons, Urheber: Metilsteiner


      Quelle: Wikimedia Commons, Urheber: Metilsteiner

      Kleine Löbersgasse

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michael ()

    • In Meiningen gibt es ebenfalls viel Gründerzeit. Die Stadt brannte 1874 zu einem Drittel ab und wurde in den folgenden Jahren ziemlich einheitlich wiederaufgebaut.
      Bei diesen Gebäuden kann ich überhaupt keinen regionalen Bezug feststellen, anders als bei Bauten ab ca. 1890, die mehr die regionale Bautradition beachten, insbesondere das Fachwerk, welches das Zierfachwerk des 17. Jh. zum Vorbild hat, kam wieder in Mode.

      Hier einige Gebäude aus den 1870ern in Meiningen.

      Marktplatz Nordseite



      Wettiner Straße









      Marienstraße 10, ehem. Landratsamt 1878 von Otto Hoppe erbaut, in den Nischen standen Kaiserfiguren die nach 1945 durch Bilderstürmer zerstört wurden

    • In der Leipziger Straße und Nebenstraßen stehen neben dem ehem. Bankenviertel, viele abwechslungsreichere Häuser von nach 1890.

      Leipziger Straße











      Blick in die Kreuzstraße



      Haus Rheingold, Wettiner Straße 2a



      Um die ehemals wohlhabende Residenzstadt existieren auch mehrere Villenviertel, hier drei Bilder aus den Wikimedia Commons.

      Am mittleren Rasen

      Quelle: Wikimedia Commons, Urheber: Kramer96

      Steinweg 2, Architekt Eduard Fritze


      Quelle: Wikimedia Commons, Urheber: Kramer96

      Adelheidstraße 17, Architekt Theodor Krech, 1902


      Quelle: Wikimedia Commons, Urheber: Kramer96

      Hier gibt es einen guten Überblick über die zahlreichen Villen: Liste der Kulturdenkmale der Meininger Außenbezirke