Bad Doberan, Heiligendamm, Kühlungsborn

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    • Bad Doberan, Heiligendamm, Kühlungsborn

      Rekonstruktion des Grand Hotels Heiligendamm


      Das Thema hatten wir schon gehabt, ist aber wohl leider gelöscht worden.
      Das Grand Hotel Heiligendamm ist das älteste Seebad Deutschlands und wurde am 1. Juni 2003 nach der Rekonstruktion des Hotels eröffnet. Im Jahr 2007 wird dort der Weltwirtschaftsgipfel (G-8 ) stattfinden. Die Hotelanlage soll bis dahin erweitert werden, wobei dafür 255 Mio. Euro vorgesehen ist.
      Es sollen Konferenzsäle, Logierhäuser als zusätzliche Übernachtungskapazitäten und eine Vielzahl an Erholungs- und Sport(Golf-) einrichtungen hinzukommen. Die Hotelanlage ist seit Monaten ausgebucht.


      Anlage


      Kurhaus


      Ballsaal


      Burg Hohenzollern


      Lobby


      Orangerie


      Restaurant


      Severin Palais



      Moderationshinweis (Zeno, 08.04.2010):
      Ursprünglichen Titel des Stranges als Überschrift des Beitrages übernommen
    • Japp, die Neubauten sind in ebensolchem Stil gehalten was eine schönere Wirkung hat als das Hotel Europäischer Hof in Heidelberg, für dessen 80er-Jahre-Erweiterung sogar eine Gründerzeitvilla weichen musste.
      Dennoch finde ich sollte man, wenn der Platz es zulässt, die Neubauten etwas entfernt der historischen Bauten errichten damit man Alt und Neu unterscheiden kann.
    • Der Bauherr hatte es in diesem Fall eben mit einem geschlossenen Ensemble zu tun und da war klug genug es nicht zu verhunzen.
      In den Innenstädten sind es leider stets unterschiedliche Eigentümer, die mit etwas Glück gerade mal die Traufhöhe vorgeschrieben bekommen und ansonsten lustig draufloswurschteln dürfen - Du hast ja recht, es ist ein Trauerspiel.
      Ich habe mir vor kurzem mal wieder einen Videofilm über Turin angeschaut, da gab es für die Bürgerhäuser in der Stadt dieselben strengen Bauvorschriften, wie für den Adel und dementsprechend homogen und prächtig schaut die Stadt heute aus; wobei ähnliches für Siena, Salzburg und all' die anderen urbanen Kostbarkeiten gegolten hat, an denen sich heute unser Herz und die Seele erfreuen dürfen.
    • "Booni" wrote:

      Japp, die Neubauten sind in ebensolchem Stil gehalten was eine schönere Wirkung hat als das Hotel Europäischer Hof in Heidelberg, für dessen 80er-Jahre-Erweiterung sogar eine Gründerzeitvilla weichen musste.


      Echt, für dieses langweilige mittelmäßige Gebäude mußte eine Gründerzeitvilla weichen? Naja, wen wundert's, in HD sind ja dutzende solcher Verbrechen gegen die Architektur begangen worden.

      Aber es ist wirklich eher selten, daß Erweiterungsbauten von Altbauten sich an selbige anpassen, meistens suchen Investor und Architekt den Kontrast, was dann Glaskästen oder einen Betoncontainer wie an der Schweizer Botschaft in Berlin verursacht. Da war man in Heiligendamm wohl schlauer.
    • Putin plant angeblich Haus in Heiligendamm zu kaufen

      Im Spiegel-Online habe ich gelesen, dass Wladimir Putin angeblich plant eine Villa in Bad Doberan zu kaufen. Anlass ist der G8-Gipfel im Mai 2007. Es handelt sich hierbei um die sogenannte Perlen-Villa, das Haus ist in miserablen Zustand, liegt aber in bester Lage direkt an der Strandpromenade. Bestätigt wurde die Meldung noch nicht, ursprünglich war es eine Nachricht der "Bild-Zeitung". :?



      spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,394083,00.htm
      Wenn du ein Haus baust, denke an die Stadt (Luigi Snozzi)
    • Also schlecht finde ich diese Vorstellung nicht.
      Die Villa befindet sich sich in direkter Nachbarschaft zum Kempinski Grand Hotel Heiligendamm (hier klicken) und würde so auch hohen Repräsentationsansprüchen genügen.
      Nur müsste sie vorher natürlich grundlegend renoviert werden, denn so wie ich das von den Bildern erkennen kann, ist da ja wohl einiges an Stuck verlorengegangen. Da die russischen Machthaber aber schon immer sehr prunkliebend waren, mache ich mir da große Hoffnungen, dass das Haus vielleicht sogar in den Originalzustand zurückversetzt wird. Schön wär's jedenfalls.
      Ich meine, Geld hat der Mann ja. :zwinkern:
    • Ist mir eigentlich relativ gleich, wer wo was kauft.
      Aber warum Putin unbedingt ein Haus an der ostdeutschen Ostsee kaufen will, verstehe ich nicht ganz. Naja, vielleicht ist ja ein bisschen Nostalgie dabei - obwohl, er war ja m.W. damals in Dresden stationiert.

      Für das Haus wäre es jedenfalls erstmal ziemlich gut, wenn er es kaufen und sanieren würde.
      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.
    • "Antiquitus" wrote:

      Ist mir eigentlich relativ gleich, wer wo was kauft.


      Naja, wenn jeder Kriegsverbrecher und Pressefreiheit-Killer sich in Deutschland ein Häuschen kauft, wandere ich aus.... :augenrollen:

      Ich hätte auch eher gedacht, er kauft sich was in der alten "Heimat" DD. Ostseestrand kann er doch auch in Rußland haben. Aber grundsätzlich ist es natürlich positiv, wenn eine alte heruntergekommene Villa einen neuen Eigentümer findet, der etwas Geld hat...
    • "Naja, wenn jeder Kriegsverbrecher und Pressefreiheit-Killer sich in Deutschland ein Häuschen kauft, wandere ich aus...."

      Ach komm, jetzt sei mal nicht so übertrieben moralisch. Was meinst du, was für Leute in deiner Umgebung (bzw. in D.) wohnen, die du nicht kennst... ;)
      Außerdem: wenn schon, dann würde ich nicht auswandern, sondern dafür sorgen, dass er rausfliegt - aber wie gesagt: ich habe nichts dagegen, wenn Putin sich eine Villa an der Ostsee kauft, im Gegenteil...
      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.