Berliner Vorstadt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Berliner Vorstadt

      „Harmonisch, aber individuell“ - Hochtief baut ein Hotel und ein Ärztehaus an der Berliner Straße / Baubeginn im September 2009. Leider keine Bilder:


      Berliner Vorstadt - Für ein Ärztehaus und ein exklusives Hotel an der Nordseite der Berliner Straße soll in diesem Jahr Baubeginn sein. Der Investor Alexander Maculan hat das betreffende Grundstück des so genannten Baugebiets „Beverly Hills“ in der Berliner Vorstadt an die Baufirma Hochtief verkauft. Wie Hochtief-Projektleiter Nikolaos Hatzijordanou den PNN sagte, will Hochtief für das Hotel und das Ärztehaus bis Ende März die Bauanträge stellen.
      archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.01.2009/4538732.pnn#art

      Live Maps maps.live.de/LiveSearch.LocalL…&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
    • Hallo!

      Steht heute in den Potsdamer Neuesten Nachrichten:

      Die Villa Schöningen an der Glienicker Brücke ist "entrüstet".

      "Berliner Vorstadt - Die Zinnen grüßen in freundlichem Ocker, der Garten bietet ein Bild friedlicher Idylle – seit gestern funkelt Potsdams schönstes Ortseingangsgebäude rein äußerlich wieder als das Juwel, das es einst war. An der von Ludwig Persius 1844 erbauten Villa Schöningen neben der Glienicker Brücke sind die Baugerüste gefallen.
      Wie berichtet, will Springer-Vorstand Mathias Döpfner, der mit seinem Kompagnon Leonhard H. Fischer die Villa vor zwei Jahren erwarb, in dem Gebäude ein Museum zur deutschen Teilungs-Geschichte mit speziellem Augenmerk auf der Glienicker Brücke einrichten. Geplant ist die Eröffnung des Hauses, das eine Ost-West-Dauerausstellung auf der Basis von Zeitzeugenberichten beherbergen soll, pünktlich zum 20. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November."

      pnn.de/potsdam/192569
    • Auf der Leonardo-da-Vinci-Straße sollen diese Neubauten entstehen.

      Potsdam - Arte4D

      Gruß DV
      "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

      "Why not reinventing something from the past, something combining, nature and art." Lebanon Hanover - Fall Industrial Wall
    • Villa Trummeley

      Hallo zusammen,

      die Villa Trummeley soll nun nach jahrelangem Leerstand saniert werden. Das Gebäude soll mit der Sanierung die "Überformung" verlieren und seine ursprüngliche Gestalt zurück bekommen. Klingt estmal ganz gut. Doch ist nicht auch eine "Überformung", die bereits seit mehr als 100 Jahren besteht, ein historisches Zeugnis?

      Damit sich das Ganze finanziert, bekommt sie im denkmalgeschützten Garten einen "Anbau" als Ersatz der Orangerie, der das Haupthaus bei weitem übertreffen wird. Die denkmalgeschützte Orangerie wird dafür natürlich weichen müssen. Das ganze ist natürlich mal wieder bereits in Sack- und Tüten und auch der "Gestaltungsrat" hat dem Neubau mal wieder zugestimmt. Dabei hatte der Vorbesitze (erst Eon-Edis dann Volkswagen AG jetzt Daniel Jung) damals ähnliche Überbauungspläne für den auch denkmalgeschützten Garten, denen noch um 2003 (Eon) und 2009 (VW) nicht zugestimmt wurde. Naja, in Potsdam muss ein Haus nur lange genug leer stehen, dann darf das überformt, zurückgebaut oder ersetzt werden. Auch mit Denkmalschutzstatus... Und dass die originale, denkmalgeschützte Orangerie abgerissen wird, liest man in den üblichen Zeitungen natürlich nicht. Das wird dann so umschrieben "Die Orangerie hingegen entsteht als kompletter Neubau und ist als „Gegenpart“ zum Haupthaus gedacht." Naja nicht verwunderlich bei der Märkischen Volksstimme, sorry, Allgemeinen...

      Aus der PNN hierzu.

      Die Orangerie, die Mai 2012 nun abgerissen wird, ist hier zu sehen...
      Korrektur: die Orangerie fehlt schon lange.

      faule Früchte in der Hauptstadt der kleinen DDR, mal wieder entdeckt von
      Luftpost
      Brandenburgische Bauordnung
      § 8
      Gestaltung
      (1) Bauliche Anlagen sind nach den anerkannten Regeln der Baukunst durchzubilden und so zu gestalten, dass sie nach Form, Maßstab, Verhältnis der Baumassen und Bauteile zueinander, Werkstoff und Farbe nicht verunstaltet wirken.
      (2) Bauliche Anlagen sind mit ihrer Umgebung derart in Einklang zu bringen, dass sie das Straßen-, Orts- oder Landschaftsbild nicht verunstalten oder deren beabsichtigte Gestaltung nicht stören.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Luftpost ()

    • Spender für die Kolonnaden an der Glieniker Brücke gesucht

      Hallo zusammen,

      der erste und kleinste Teil der Sanierung der Kolonnaden an der Glieniker Brücke (auf Potsdamer Seite) ist abgeschlossen. Nun werden 1,2 Mio. € benötigt, um die beiden verbliebenen Kolonnaden zu sanieren. Und die Zeit drängt, da anscheinend die Säulenelemente durch den im inneren sich befindlichen durchgängigen, rostenden Stahlstab gesprengt werden. Allein schon diese Konstruktion wird in der PNN und Märkischen als aussergewöhnlich beschrieben. Leider in beiden Zeitungen kein Wort davon, dass es eine dritte Kolonnade gab, die an der linken Kolonnade Richtung Neuer Garten anschloß. Demnach wird wohl diese Kolonnade, die für den Mauerbau abgerissen wurde, auch nicht wieder errichtet werden...

      Grüße aus der Hauptstadt der kleinen DDR
      Luftpost
      Brandenburgische Bauordnung
      § 8
      Gestaltung
      (1) Bauliche Anlagen sind nach den anerkannten Regeln der Baukunst durchzubilden und so zu gestalten, dass sie nach Form, Maßstab, Verhältnis der Baumassen und Bauteile zueinander, Werkstoff und Farbe nicht verunstaltet wirken.
      (2) Bauliche Anlagen sind mit ihrer Umgebung derart in Einklang zu bringen, dass sie das Straßen-, Orts- oder Landschaftsbild nicht verunstalten oder deren beabsichtigte Gestaltung nicht stören.
    • Mal etwas nicht mehr ganz so Neues aus der Berliner Straße:

      Die Villa Tummeley (N°29) wird nach langjähriger Ungewissheit nunmehr instandgesetzt und um Anbauten ergänzt. Allerdings sind auch Abrisse von zwischen den zu restaurierenden Gebäuden liegenden Bestandsbauten Inhalt des Projekts; insgesamt dennoch eine ziemlich gute Sache, finde ich.

      maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12315826/60709

      Visualisierungen des Hauptbaus mit von der Straße aus links angrenzenden Neubauten:
      villa-tummeley.de/img/slider1.jpg
      villa-tummeley.de/img/slider2.jpg
      villa-tummeley.de/img/slider3.jpg

      Das noch weiter links angrenzende Offiziershaus mit vorgesehenen Anbauten:
      bz-berlin.de/multimedia/archiv…ummeley_Oran_35811718.jpg

      villa-tummeley.de/index.html
      ___

      Ein Stück weiter Richtung Berlin und auf der anderen Straßenseite, Berliner Straße N°103 entsteht auf einer Brache das Projekt "Charlotte und Luise" von Projektentwickler Hochtief Solutions:

      Visualisierungen:
      formart.hochtief.de/uploads/pics/Aussen1.jpg
      formart.hochtief.de/uploads/pics/Aussen2.jpg

      formart.hochtief.de/de/angebot…g/charlotte-luise-potsdam

      neubaudirekt.de/charlotte-luis…en-formart-hochtief-14199
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Hallo zusammen,

      für die Kolonnaden an der Glienicker Brücke wurden bisher 20.000 € an Spendengeldern eingesammelt. Allein für die nördliche Kolonnadenreihe werden 400.000 € benötigt (PNN berichtet). Und die südliche ist ebenso wie die nördliche stark renovierungsberürftig, denn die Sandsteinsäulen werden von einer inneren Stahl-Stange verbunden. Und diese rostet. Was mit dem umgebenden Sandstein passiert, wenn innerer Stahl sich um das 9-fache ausdehnt, kann sich jeder ausmalen. Dass diese Bauweise mehr als ungewöhnlich ist, wurde bereits früher schon einmal berichtet.

      Grüße aus der Hauptstadt der kleinen DDR
      Luftpost
      Brandenburgische Bauordnung
      § 8
      Gestaltung
      (1) Bauliche Anlagen sind nach den anerkannten Regeln der Baukunst durchzubilden und so zu gestalten, dass sie nach Form, Maßstab, Verhältnis der Baumassen und Bauteile zueinander, Werkstoff und Farbe nicht verunstaltet wirken.
      (2) Bauliche Anlagen sind mit ihrer Umgebung derart in Einklang zu bringen, dass sie das Straßen-, Orts- oder Landschaftsbild nicht verunstalten oder deren beabsichtigte Gestaltung nicht stören.
    • Lasst uns (nicht) die städtebaulichen Fehler der 70er und 80er Jahre in Potsdam wiederholen!

      Hallo zusammen,

      die PNN Titelt: "Eine neue Stadtautobahn?". Aus der momentan schon zweispurigen Einbahnstraße, der Behlertstraße, soll nun eine 3 bis 4-spurige Straße werden, die den Verkehr von der Humboldtbrücke in den Potsdamer Norden bringt. Doch diese Straße ist dafür nicht breit genug! Dafür müssen Gebäude abgerissen und die Straße erheblich verbreitert werden. Die Frage ist nun, ob die Gebäudeblöcke aus den 30er Jahren, die gerade der "Pro Potsdam" zugesprochen wurden, weichen sollen, oder die historischen Bauten und Villen auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Interessant ist, dass sämtliche Bauten am Beginn dieser Straße bisher unsaniert blieben. Wie lange lagert denn diese Idee schon in den Giftschränken?

      In Halle denkt man über den Rückbau der Hochstraße nach, in Potsdam will man das gleiche Konzept der autogerechten Innenstadt noch immer verwirklichen, anstatt für Alternativen zu sorgen. Denn die beiden Havelübergänge (Lange Brücke und Humboldtbrücke) reichen auch weiterhin nicht aus. Und am Ende der Humboldtbrücke steht man selbst jetzt in der Baustelle nicht allzu lang im Stau. Was soll also ein 3 bis 4-spuriger Ausbau der Behlertstraße bringen, wenn danach die Straße am Neuen Garten wieder auf eine Fahrspur je Richtung eingeengt wird?

      [Edit] Ich entdecke gerade eine Bildergalerie in der PNN. Und wirklich, nicht die 30er Jahre Bauten (Bild 7), die gerade die "Pro Potsdam" zugesprochen bekommen hat, sollen verschwinden, sondern die historischen Bauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert! Siehe Bilder 2 bis 5 auf der rechten Seite.

      schildbürgerliche Grüße aus der Hauptstadt der kleinen DDR
      Luftpost
      Brandenburgische Bauordnung
      § 8
      Gestaltung
      (1) Bauliche Anlagen sind nach den anerkannten Regeln der Baukunst durchzubilden und so zu gestalten, dass sie nach Form, Maßstab, Verhältnis der Baumassen und Bauteile zueinander, Werkstoff und Farbe nicht verunstaltet wirken.
      (2) Bauliche Anlagen sind mit ihrer Umgebung derart in Einklang zu bringen, dass sie das Straßen-, Orts- oder Landschaftsbild nicht verunstalten oder deren beabsichtigte Gestaltung nicht stören.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Luftpost ()

    • Gewichtsverlagerung von der Hans-Thoma-Straße zur künftig in beiden Richtungen befahrenen Behlertstraße

      Auch wenn ich sonst überhaupt nicht der Auffassung bin, dass es irgendeine Straßenverbreiterung braucht, mich hier und woanders für eine Verschmälerung der Breiten Straße auf ihr stadtverträgliches Maß ausgesprochen habe, so verhält es sich in dem Fall der Behlertstraße eindeutig anders. Das Ganze geht zurück auf einen Plan von Arno Gorgels, der eine wesentliche Entlastung der Hans-Thoma-Straße mit bedeutend mehr Anwohnern durch eine geringfügige Verbreiterung der Behlertstraße schon vor etilchen Jahren vorgeschlagen hat. Mit dieser Gewichtsverlagerung und der Öffnung der Behlertstraße in beiden Richtungen ist es auch beschlossen worden. Die Eingriffe finden m. W. allesamt auf der Ostseite der Straße statt, will sagen: Versetzen der Mauer und dem Abriss eines einzelnen Gebäudes.

      Auch wenn die Analogie nicht ganz stimmt, weil die Hans-Thoma-Straße weiterhin für den Durchgangsverkehr offen bleibt, so lässt sich eine UNGEFÄHRE Parallele zum Ausbau der Nordfahrbahn in der Hegelallee ziehen und zur Verkehrsberuhigung entlang der Südfahrbahn, also auf der der Innenstadt zugewandten Seite der Hegelallee. Dies geschah zu BUGA-Zeiten, damit die seinerzeit neu geschaffene Mittelpromenade zur Geltung kommen kann, aber eben nicht BEIDseitig im Autoverkehr erstickt.

      Verkehrlich gesehen ist ein entsprechender Umbau eigentlich eine Steilvorlage für den Rückbau der Breiten Straße. Dies nach dem Wissen, dass weniger Fahrspuren insgesamt sogar für den Fluss des Autoverkehrs günstiger ist als mehr Fahrspuren vorzuhalten und dadurch das Chaos und die Unordnung frei Haus geliefert zu bekommen. In Hamburg kenne ich das in Form der verkehrlichen Neuorganisation zweier entgegengesetzt verlaufender paralleler zweispuriger Einbahnstraßen (der Amandastraße und der Altonaer Straße) in Eimsbüttel. Aus zwei mal zwei jeweils "unsauberen" Spuren, weil diese die Abbiegespuren mit beinhaltet haben, wurde faktisch eine einzige Straße mit einer Dreispurigkeit gemacht, d. h. durchgängig eine Spur hin, eine Spur zurück und dann mit einer abwechselnd "sauberer" Aus- und Einbiegespur. Dafür wurde die andere Straße - in Hamburg: Amandastraße - stillgelegt oder eben, wie in Potsdam die Hans-Thoma-Straße, verkehrsberuhigt. Für die Breite Straße heißt das, dass die überlange Rechtsabbiegespur in Richtung Dortustraße so nicht benötigt wird, weil sie nur Irritationen gerade für Ortsfremde schafft, eine "saubere" Ausfädelungsspur hinter der neu geschaffenen Garnisonkirche sogar zugunsten des Autoverkehrsablaufs wesentlich besser ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Himmelsrichtungen ()

    • Berliner Vorstadt

      Raubbau an historischer Bausubstanz für die autogerechte Stadt Potsdam

      Hallo zusammen,

      nun wird es also öffentlich verkündet, was bereits seit 2008 beschlossen wurde. In der Behlertstraße sollen die ältesten Gebäude der Berliner Vorstadt für eine Straßenverbreiterung fallen. Die Märkische schreibt, Zitat: "Wie gestern bekannt wurde, ist die Verbreiterung und Verschwenkung der Trasse mit „weitreichenden Eingriffen in den Denkmalschutz verbunden“. Teile der ehemaligen Stallanlage der Kaserne Garde du Corps, die historische Mauer entlang der Behlertstraße und drei der ältesten Häuser der Berliner Vorstadt müssen abgerissen werden."

      Daher wurden die alten Gebäude bisher nicht saniert. Wie lässt sich dieser schildbürgerliche Irrsinn noch verhindern?

      Grüße aus der Hauptstadt der kleinen DDR
      Luftpost
      Brandenburgische Bauordnung
      § 8
      Gestaltung
      (1) Bauliche Anlagen sind nach den anerkannten Regeln der Baukunst durchzubilden und so zu gestalten, dass sie nach Form, Maßstab, Verhältnis der Baumassen und Bauteile zueinander, Werkstoff und Farbe nicht verunstaltet wirken.
      (2) Bauliche Anlagen sind mit ihrer Umgebung derart in Einklang zu bringen, dass sie das Straßen-, Orts- oder Landschaftsbild nicht verunstalten oder deren beabsichtigte Gestaltung nicht stören.

      Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von Luftpost ()

    • Na sowas: Straße Am Neuen Garten soll "ausgebaut" werden

      Hallo zusammen,

      das passt doch zusammen, wie die Meldung zuvor: denn nun plant die Stadt auch noch den Ausbau der Straße "Am Neuen Garten" (siehe Meldung in der PNN). Das ist für den Straßenverkehr und in Zusammenhang mit dem Abriß der denkmalgeschützten historischen Gebäude der Garde du Corps nur zwangsläufig und richtig. Denn wenn die Behlertstraße auf 3 Spuren verbreitert wird, dann muss dieses auch für die nachfolgenen Straßen so durchgeführt werden um keinen Flaschenhals und damit Dauerstau zu erzeugen. Dummer Weise ist die Straße "Am Neuen Garten" ebenso breit, wie die Behlertstraße. Da der Bürgersteig schon jetzt nur unter Risiko des eigenen Lebens betretbar ist, da er auf Neuer Garten Seite nur als 50cm breiter Trampelpfad existiert und auf der anderen Seite nicht wirklich viel breiter ist, wird man hier eine ganze Reihe von Eigentümern mit deren historischen und besonders schönen Stadtvillen enteignen und abreißen müssen, oder aber der Neue Garten wird dran glauben und verkleinert, um die Straße zu verbreitern. Worauf tippt ihr?

      [map]http://maps.google.de/maps?hl=de&ll=52.407478,13.064772&spn=0.003842,0.008733&t=h&z=17[/map]

      Ich kann mir vorstellen, dass die Mauer des Neuen Gartens auch denkmalgeschützt ist. Sicherlich ebenso das Eingangsgebäude an der Kreuzung Alleestraße / Am Neuen Garten. Aber das ist ja bekanntlich kein Hinderungsgrund für die Stadtverwaltung Potsdams... Ob es eine Aberkennung des Weltkulturerbes wäre? Denke ich an Dresden, wird mir auch bei diesem Gedanken ganz anders...

      Grüße aus der Hauptstadt der kleinen DDR
      Luftpost
      Brandenburgische Bauordnung
      § 8
      Gestaltung
      (1) Bauliche Anlagen sind nach den anerkannten Regeln der Baukunst durchzubilden und so zu gestalten, dass sie nach Form, Maßstab, Verhältnis der Baumassen und Bauteile zueinander, Werkstoff und Farbe nicht verunstaltet wirken.
      (2) Bauliche Anlagen sind mit ihrer Umgebung derart in Einklang zu bringen, dass sie das Straßen-, Orts- oder Landschaftsbild nicht verunstalten oder deren beabsichtigte Gestaltung nicht stören.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Luftpost ()

    • Hallo zusammen,

      aus aktuellem Anlass hier einige Schnapschüsse aus der Behlertstraße vom heutigen Tag. Es geht um die zuvor stehenden Meldungen der Potsdamer Presse, dass die Stadtverwaltung vor hat, diese Straße auf 3 Spuren zu verbreitern und daher die ältesten und denkmalgeschützten Gebäude der Berliner Vorstadt abgerissen werden sollen.

      Das es sich hierbei um die ältesten, und einzigen noch erhaltenen Gebäude der "Garde du Corps" (ehemalige Leibgarde des preussischen Königs) handelt, scheint dabei keine Rolle zu spielen.

      Und da Bilder besser sprechen, als tausend Worte, hier die heutige Situation:

      Garde du Corps Kaserne, ehemalige Pferdeställe bzw. Fuhrparkgebäude


      Garde du Corps Kaserne, ehemalige Pferdeställe bzw. Fuhrparkgebäude


      Ist es nicht unglaublich, solche Details an Gebäuden noch finden zu können?


      Garde du Corps Kaserne, ehemalige Pferdeställe bzw. Fuhrparkgebäude


      Demkmalgeschützte Mauer der Garde du Corps-Kaserne, welche abgerissen werden soll, ...


      ... um die Straße verbreitern zu können.


      Blick Richtung Humboldtbrücke in die Behlertstraße. Diese Straße ist aktuell eine Einbahnstraße mit zwei Fahrspuren.


      Die unsanierten Gebäude aus den 30er Jahren hat gerade die "Pro Potsdam" durch einen Rechtsstreit zugesprochen bekommen. Diese architektonischen "Kleinode" werden sicherlich saniert werden. Auf der gegenüber liegenden Straßenseite befinden sich noch die originalen Gebäude der Garde du Corps aus dem 18. und 19 Jahrhundert. Diese werden verschwinden.


      Blick Richtung Straße Am Neuen Garten auf eines der beiden Hauptgebäude der Garde du Corps (rotes Gebäude im Hintergrund). Das andere Hauptgebäude befindet sich an der Berliner Straße und hat eine ähnliche Architektursprache.


      Die vermauerten ehemaligen Ställe oder Garagen.


      Ältester Teil der heute noch vorhandenen Gebäude der Garde du Corps.


      Die ersten Gebäude der Garde du Corpes befanden sich ursprünglich in gleichnamiger Straße im ehemaligen Potsdamer Stadtzentrum unweit der Heilig-Geist-Kirche. Die dortigen Gebäude wurden im Krieg schwer beschädigt und nachfolgend von der DDR abgerissen.


      Diese Gebäude in der Behlertstraße waren die ersten Erweiterungsgebäude der Garde du Corps und bilden heute einen der ältesten Teile der Stadt.


      Nun sollen sie weg. Für eine Straßenverbreiterung.







      Grüße aus der Hauptstadt der kleinen DDR
      Luftpost
      Brandenburgische Bauordnung
      § 8
      Gestaltung
      (1) Bauliche Anlagen sind nach den anerkannten Regeln der Baukunst durchzubilden und so zu gestalten, dass sie nach Form, Maßstab, Verhältnis der Baumassen und Bauteile zueinander, Werkstoff und Farbe nicht verunstaltet wirken.
      (2) Bauliche Anlagen sind mit ihrer Umgebung derart in Einklang zu bringen, dass sie das Straßen-, Orts- oder Landschaftsbild nicht verunstalten oder deren beabsichtigte Gestaltung nicht stören.

      Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von Luftpost ()