Schleusingen (Galerie)

  • Der Schandfleck Posthalterei sollte auch bald aus dem Stadtbild verschwinden - schließlich bröckelt da schon der Putz.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Naja, jetzt übertreibe einmal nicht! Ein greller Thermoputz oder eine praktische Latexfarbe sowie neue sprossenlose Glotzaugenfenster würde es fürs erste auch tun. Man will sich ja am Westen messen.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Das aufwendigste Fachwerkhaus Schleusingens, die sog. Teutsche Schule, erbaut 1681. Das Gebäude stand bis 1869 in der Klosterstraße in der Altstadt und wurde dann hierher versetzt um dem Neubau des Gymnasiums Platz zu machen. Im Moment in etwas schlechtem Zustand das soll sich aber bald wieder ändern.






  • Ansicht des alten Gymnasiums, rechts die Teutsche Schule, das Gebäude geht auf ein 1502 gegründetes Franziskanerkloster zurück, das 1560 aufgelöst wurde und seitdem als Landesschule der Grafschaft Henneberg diente. 1577 wurde bereits das noch bestehende Gymnasium gegründet.



    Die Gebäude wurden ab 1868 abgebrochen, 1870 wurde der Grundstein für den heute noch bestehenden Bau gelegt. Am Eingang befindet sich noch ein Hinweis auf die ehemals preußische Zugehörigkeit Schleusingens: "Staatl. Preuß. Henneberg Gymnasium und Alumnat", ein Wunder das die Tafel mit der Inschrift nicht zu DDR-Zeiten entfernt wurde.


  • Bevor es in die Altstadt geht noch ein paar Bilder aus den ehemals drei Vorstädten die 1832 eingemeindet wurden.


    "Vorstadt über der Brücke"




    Quelle: Bildindex Marburg


    Die Brücke über die Nahe von der anderen Seite um 1992.



    Quelle: Bildindex Marburg


    Zeile



    Quelle: Bildindex Marburg


    Zeile 1 und Zeile 2 von 1903, ein gutes Beispiel dafür wie man im Historismus das regional typische Zierfachwerk des 17. Jh. wieder aufgriff.



    Das Hinterhaus von Zeile 1 aus dem Jahr 1626.



    Die Vincentmühle, Mühlenstraße, in der sog. "Alten Vorstadt".



    Quelle: Bildindex Marburg

  • Eine erste Kirche wird 1235 genannt, die nachfolgende gotische Kirche wird von 1483-1498 gebaut, 1608 Neubau der oberen Turmgeschosse, 1723-27 Erneuerung des Kirchenschiffs und Einbau des Emporensaals.


    Eine Geschmacklosigkeit sind die Mobilfunkantennen am Kirchturm.




    Quelle: Bildindex Marburg



    Quelle: Bildindex Marburg


    In der Kirche befinden sich die Gräber der Grafen von Henneberg-Schleusingen.



    Quelle: Bildindex Marburg



    Quelle: Bildindex Marburg

  • Blick von der Kirchgasse zur Burgstraße über die Grundmauern der hier gezeigten Gebäude, das Gelände soll in Kürze neu bebaut werden.




    Die Adler-Apotheke besteht seit über 400 Jahren.



    Burgstraße 9, mit schönstem Hennebergischen Fachwerk, besonders charakteristisch sind die kleinen "Männer" über der vorragenden Brüstung, die es so glaube ich nur hier in Südthüringen und im nördlichen Franken gibt.



  • Blick von der Elisabethstraße über den Marktplatz



    Westseite mit Rathaus



    Das Rathaus stammt im Kern aus dem Jahr 1550.




    Ratsstube, Markt 7, laut Inschrift von 1680, rechts daneben das sog. Rosa Haus.