Rattelsdorf (Galerie)

  • Rattelsdorf liegt im Itzgrund zwischen Bamberg und Coburg. Der Ort gehörte seit der Zeit Kaiser Heinrichs II. von 1017 bis 1802 dem Hochstift Bamberg an und war dem Kloster Sankt Michael unterstellt.


    Der Rundgang durch den Markt beginnt am Torhaus im Süden.


    Feldseite vom Torhaus an der Straße nach Bamberg.



    Das Torhaus von 1730 (d), die Feldseite massiv um 1840



    Marktsteite



    Die ehem. Brauerei und Gastwirtschaft Köhler von 1734 an der Hauptstraße.


  • Gasthof Grüner Baum an der Hauptstraße



    Kirchgasse Richtung Gemeindeturm, rechts ein älteres zum Gasthof Grüner Baum gehörendes Hoftor.



    Ehem. Gasthaus zum Raben an der Kirchgasse



    Kirchgasse mit Gemeindeturm





    Der Gemeindeturm spätmittelalterlich mit barocker Haube, Rest der Klosterhof- und Friedhofsbefestigung.


    Angebaut an das Alte Schulhaus mit Zierfachwerk, 18./19. Jh.:


  • Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul
    Turmuntergeschoss noch 1.H. 13. Jh., Langhaus 1465, im 19. Jh. umgebaut, Chor 1490, Turmabschluss von 1819





    Ehem. Amtshof des Bamberger Klosters Michelsberg, sog. Prälatenhaus


    Der Bereich des ehem. Klosterhofes von St. Michael in Bamberg mit der Pfarrkirche, dem Gemeindeturm, Prälaten- und Kastenhaus sowie einem Garten mit Pavillon erhöht über der Itz gelegen.



    Gemeindeturm, Nordseite



    Durch die Kirchgasse geht es weiter zum Marktplatz.


  • Häuser mit oberfränkischem Zierfachwerk (17./18. Jh.) am Marktplatz (Nr. 2 und 1).





    Marktplatz 5



    Bebauung auf der Marktplatz-Westseite, auf dem Platz eine Sandstein-Muttergottes von Ferdinand Tietz, 1765 errichtet.




    Marktplatz-Südseite; die Nr. 8 das Gasthaus zum Goldenen Löwen von 1743/44, mittig die Nr. 9 mit Zierfachwerk 1. Viertel 18. Jh., rechts die Nr. 10 aus dem 19. Jh.

  • die FWH sind schon ein wenig egerländisch.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.


  • Marktplatz, Ostseite
    Nr. 12 (2. v. r.) mit ähnlich hässlicher Verkleidung vgl. Gasthaus zum Grünen Baum



    Im Vordergrund fällt der Bromberg genannte Straßenzug hohlwegartig vom Marktplatz zur nördlich anschließenden, tiefergelegenen Bebauung ab.



    Bromberg 15, Gasthaus Goldener Stern, ein langgestreckter Bau mit Zierfachwerk, 1. Hälfte 18. Jh.




    An der Itz 11 und 11a, Obere Mühle von 1845 mit Nebengebäuden.


    Soweit Rattelsdorf, zum ein paar Kilometer nördlich gelegenen Ortsteil Mürsbach siehe hier.

  • Im Vordergrund fällt der Bromberg genannte Straßenzug hohlwegartig vom Marktplatz zur nördlich anschließenden, tiefergelegenen Bebauung ab.


    Die Situation, dass, direkt am Marktplatz beginnend, die nach Norden führende Straße innerhalb der Ortskerns so steil abfällt, verleiht Rattelsdorf eine geradezu einmalige topographische Situation. Bemerkenswert auch der Eindruck, wenn man Norden kommt und nach dem Anstieg unvermittelt auf dem Marktplatz steht.


    An der Itz 11 und 11a, Obere Mühle von 1845 mit Nebengebäuden.


    Die Gebäude an der Straße nach Coburg erinnern mich aus wohl unerfindlichen Gründen an die Neumühle an der Mergentheimer Straße in Röttingen. Na gut, ortsauswärts gesehen links, während rechts die jeweilige Innenortstangente verläuft und ein kurzes Stück danach wieder in die alte Straße einmündet.