Bilder vom alten Dresden

  • SchortschiBähr


    Vielen Dank für die Fotos! Gerade das erste Foto ist ein Traum. Wohl vom Turm der Kreuzkirche oder vom Rathaus aufgenommen? Auch heute noch finde ich den Eindruck von da oben enorm. Wäre die Stadt heute auch noch so schön wie früher, man würde mich vom Turm nicht mehr hinunter bringen :zwinkern:


    Das mit dem Hochladen der Bilder ist wirklich ein Problem. Bei mir geht es auch nur noch mühsam, weil er der Rechner spätestens nach dem dritten Bild nur noch zaghaft hochlädt.


    Hast Du auch ein Foto vom Pinaischen Platz mit Kaiserpalast oder vielleicht auch eines vom Victoriahaus?

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Danke für diese wunderschöne Bilder!


    Kann jemand mir sagen was das hier für großes (Neo-renaissance) gebäude ist an der Wilsdruffer Strasse?


  • @ Exilwiener


    Nein, leider habe ich keine weiteren Originalfotos. Die hier eingestellten sind alle meine "Dresdner Schätze". Ich frag mal meine Mutter. Es gibt noch ein Familienalbum, vielleicht entdecke ich da noch Bilder mit Architektur im Hintergrund... :zwinkern:
    Ansonsten gibt es bei mir noch 2 Bände "Bilddokument Dresden" mit Vorher/Nachher-Vergleichen, unmittelbar nach dem Krieg erschienen, die Zerstörungen dokumentierend. Aber kann sein, Du kennst das schon. Wurde hier im Forum auch schon erwähnt.


    @ Gruttepier


    Das riesige Neoren.-Gebäude ist mir auch unbekannt. Auf den Bildern von der Zerstörung ist es jedenfalls vollkommen ruiniert. Weiter links an der Willsdruffer fällt noch ein Gründerzeitler auf. Von dem stand noch das Erdgeschoß.



    Wir erfreuen uns immer wieder an der pittoresken, gewachsenen Häuserstruktur.
    Dresdner sahen das auch anders (nur mal hier kurz angemerkt). Von meiner Mutter weiß ich, daß manche Dresdner über die zerstörten Altstadtgassenviertel sagten "gut das das abbrannte, diese engen muffigen, mit Kakerlaken verseuchten gassen, konnten ja nur arme Leute dort wohnen" . Gassen so eng, daß man sich die Hände reichen konnte und die Wäsche von Haus zu Haus hing.
    Wäre das alles stehen geblieben, hätte es schon längst viele Sanierungswellen heraufbeschworen. Die dunklen verschachtelten und verbauten Hinterhöfe wären sicher entkernt und geöffnet worden.

  • Vielen Dank für die Präsentation dieser Aufnahmen.


    Bemerkenswert vor allem das zweite Foto,
    sehr schön das vierte mit der alten Carolabrücke in ihrer schlanken Vollkommenheit
    und auch die Aufnahme des Hauptbahnhofes gefällt mir sehr gut.

  • Quote from "GruttePier"

    Danke für diese wunderschöne Bilder!


    Kann jemand mir sagen was das hier für großes (Neo-renaissance) gebäude ist an der Wilsdruffer Strasse?


    Dieses Gebäude ist im Zuge des umstrittenen Durchbruchs der ehem. Badergasse (dieses Teilstück hieß König-Johann-Str.) um 1890 entstanden. Der damalige (kurzzeitige) Stadtbaurat Wilhelm Rettig bezeichnete die aufwändig gestaltete Neorenaissancearchitektur (aus der Schule Nicolais) als "Zippel-Zappelstil". Er war ein Forderer der einfachen Linien des Spätbarocks.
    Das Eckgebäude K.-Johann-Str./Moritzstr. war "nur" ein Wohn- und Geschäftshaus. Die Dresdner Bank befand sich mehr zum Altmarkt hin!


    SchortschiBähr


    Ich will Deine Euphorie nicht nehmen, aber ich vermute, dass es sich bei Deinen Fotos um damals in jedem Postkartenladen erhältliche Ansichten handelt. Genau kann ich es Dir bei dem 4. (indes sehr schönem Foto) sagen: dieses kenne ich in und auswendig, da ich es vor ein paar Jahren als Ölbild abgemalt habe.

  • @ Kindvon2dresdnern


    Klar sind das auch die üblichen Postkartenansichten.
    Die Originale sind allerdings nicht als Postkarten rückseitig gestaltet, sondern als originale Fotoabzüge erkennbar, auch größer als Postkartenformat:
    13x18 und 18x24, 3 Bilder tragen hinten den Aufdruck: herausgegeben von der Ratsdruckerei Dresden GmbH (das handkolorierte, handschriflich in Sütterlin "Frau Flad für Weihnachten", (vermutlich)die Auflage 361/77 und der Preis 2,50; bei einem zusätzlich: Photo Sächsischer Heimatschutz, Dresden N6 (das siebte), beim anderen hrsg. vom Dresdner Stadtverlag- Foto und Kopie: Kunstanstalt Stengel u. Co, GmbH, Dresden (das letzte). Alle anderen sind unbeschriftet.
    So, das wär jetzt die genaue Quellenangabe, soweit möglich! :zwinkern:

  • Liebe Forumsmitglieder und vor allem liebe Dresdenfans,
    da Weihnachten vor der Tür steht, hab ich mir gedacht`könnte ich endlich die vor Monaten wieder entdeckten Dresdner Fotokarten für Euch hier als kleines Weihnachtsgeschenk einstellen. Also hier sind sie, ein bildhafter Stadtrundgang durch das Vorkriegs-Dresden in 30 Ansichten. Freut euch daran, bitte nicht wehmütig werden, nur zum Anschauen und Sammeln auf der Festplatte, gell!!! :zwinkern:
    (Die Fotokarten erschienen in der DDR in 10er Sammlungen mit Pappumschlag, 1985 auf einer Studentenreise nach Dresden erworben.
    Auf den kleinen Kartonmappen ist hinten vermerkt: VEB Fotoverlag Erlbach i. Vogtl., Foto: Deutsche Fotothek Dresden )
    Es sind meist bekannte Ansichten, doch scheint mir die Qualität besser als bei Bildindex. Deshalb auch für Euch! :)





    Ankunft am Bahnhof, Prager Str.



    Victoriahaus



    Kreuzschule



    Altmarkt



    Dinglingerhaus, Jüdenhof



    Schloßstraße



    Zwinger und Schloß



    Taschenbergpalais und Kapelle




    Theaterplatz



    Sophienstraße und Schloß



    Semperoper



    Georgentor und Hofkirche



    Großer Schloßhof



    Kanzlei und Stallhof



    Stallhofgang



    Synagoge



    Coselpalais




    Altstadtufer



    Neustadt, Narrenhäusel



    Neustadt, Rathaus



    Neustadt, Grosse Meissner Gasse



    Neustadt, Elbufer mit Bogenschützen



    Neustadt, Carolaplatz



    ... und Abflug: Frauenkirche


    aus der Luft...



    Wettinerplatz



    Palais im Großen Garten


  • @ SchortschiBähr


    auf der einen Seite ist man froh, Bilder vom alten Dresden in dieser Qualität zu sehen. Auf der anderen Seite sieht man wieder beispielhaft, was hier alles verloren gegangen ist. Wo stand eigentlich das Victoriahaus? Aber auch die Prager Straße war der Wahnsinn. Leider werden wir diese Gebäude wohl nie wieder sehen. Gut, dass sie wenigstens über solche Bilder noch in die Gegenwart hinein wirken können und sie zeigen beispielhaft, was heutiger Architektur fehlt!

    APH - am Puls der Zeit

  • @ SchortschiBähr
    Danke für das vorgezogene Weihnachtsgeschenk. Sind tolle Fotos. Immer wieder schön anzuschauen und traurig zugleich.


    Quote

    Gut, dass sie wenigstens über solche Bilder noch in die Gegenwart hinein wirken können und sie zeigen beispielhaft, was heutiger Architektur fehlt!


    Ja, nur leider wollen oder können das die Modernisten-Deppen einfach nicht begreifen!

    Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.


    Oscar Wilde (1854-1900)

  • Tausend Dank für die Bilder! Sind voll eingeschlagen und ein wunderbares Geschenk zum 3. Advent!


    Das "Victoriahaus" bildete quasi den Abschluss der Pragerstraße in Richtung Altmarkt, wenn man vom Hauptbahnhof kam und stand am Ring. Es ist ein Jammer, dass dieses traumhafte Gebäude nicht mehr existiert. Es verkörperte zusammen mit dem nicht minder prächtigen Ilgen-Haus das mondäne, einzigartige Dresden des endenden damaligen Jahrhunderts.


    Leider steht fast überhaupt nichts mehr davon in Dresden und es gibt wahrscheinlich auch nicht allzuviele Dresdner, die noch eine Ahnung davon haben, welche Kunstwerke diese Stadt einst schmückte. Es ist immer ein Graus ein paar Schritte weg vom Neumarktbereich zu wagen und widerspeigelt die momentane geistige Verkümmertheit der heutigen Zeit. Hoffen wir, dass zukünftige Generationen - es wächst gerade wieder eine heran, die Hoffnung gibt - die Fehler und Sünden der letzten Jahrzehnte korrigiert. Es kann und darf nicht sein, dass eine Stadt wie Dresden in seinem Kern auch in Zukunft von primitiven Plattenbauten beherrscht wird, deren Bewohner eine artgerechte Haltung in geistiger Hinsicht nicht vorzuenthalten sein soll.


    Die Bilder machen mich aber auch wieder glücklich. Deshalb, weil für immer dokumentiert ist, dass diese Stadt auch einmal wirklich urban und wunderschön war. Dresden ist an einigen Stellen wieder wunderschön und wird langfristig hoffentlich wieder ein Hort der Kunst werden.


    Zwar müsste man dann ganze Bezirke rückbauen und auch noch warten bis wieder intelligente und sensible Stadtpolitiker die Bühne betreten, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Nach den 7 mageren Jahr(zehnt)en, sollten doch nun 7 der fetten folgen...


    Ich wünsche mir auf alle Fälle die Reko des Neustädter Rathauses, des Narrenhäusels, des Ilgen- sowie Victoriahauses, des Hotels Bellevue, des Palasthotels, der Sophienkirche, des zweiten Leipziger Torhauses, der Villa Rosa....und einen neohistoristischen Baustil, der die verhasste "Kistenbauweise" ablöst. Ach ja und die Reko des Gutschmidschen Hauses.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • @ Wissen.de


    Das Victoriahaus stand am Ende der Pragerstraße. Du erkennst es im ersten Bild im Fluchtpunkt der Pragerstraße.
    Entschuldigt, daß mir das Schloßstraßenbild so aus der Reihe tanzt, wollte einfach nicht kleiner werden. (Wer übrigens an den Bildern im großen Format interessiert ist wende sich gerne an mich!).
    Aber hat ja was in dieser Detailgröße in die Tiefe des Straßenraums zu blicken, wirkt fast dreidimensional. Ist mein Favorit, dieses Bild. Das "schmeckt" so richtig nach Dresden, nach den Zeitschichten des alten Dresden; hört, riecht ihr das Leben aus dem Bild, hier vibriert mir das alte Dresden entgegen, eine Atmosphäre, die durch keine Rekonstruktion und sei sie noch so gut weiderhergestellt werden kann. Das ist vorbei, nur durch Imagination wieder erlebbar, mit dem Auslöser eines guten Bildes.


    Vergleicht einmal die beiden Bilder vom Altstadtufer: das aus dem Beitrag vom Februar mit dem vom 16.12.. Auf erstem ist am Ufer ein Kohlelager zu entdecken. Schätze das Foto zeitlich auf um den ersten Weltkrieg. Im zweiten ist das Ufergelände inzwischen gestaltet worden: Ein kleiner Platz, mit Steinbänken, auf denen sich die Leute niederlassen.


    Beeindruckend auch die Luftaufnahmen auf denen man das Meer der Altstadthäuser südlich Taschenbergpalais und Sophienkirche sehen kann. Häuser, von denen wir hier garnicht sprechen, so fixiert sind wir auf den Neumarkt. Seht einmal das letzte davon an. Könnte auch vom Schloß aus fotografiert sein. Seht ihr das Palais mit dem großen Segmentgiebel!!! und am linken Bildrand das Haus mit dem riesigen Mansarddach und dem polygonalenTreppentürmchen. Für mich namenlose Häuser,deren Schicksal wohl auf alle Zeiten besiegelt ist. Na ja, laßt uns neues schaffen!


    @ Exilwiener, sehe gerade, Du bist mir mit Antwort zuvorgekommen, Danke!

  • Quote from "Exilwiener"

    Ich wünsche mir auf alle Fälle die Reko des Neustädter Rathauses, des Narrenhäusels, des Ilgen- sowie Victoriahauses, des Hotels Bellevue, des Palasthotels, der Sophienkirche, des zweiten Leipziger Torhauses, der Villa Rosa....


    ...und des Kaiserpalasts :zwinkern:


    Die Carolabrücke fehlt mir heute ganz besonders, sie hatte den Historismus im Blut und die eleganten Schwünge stüzten das Elbpanorama beispielhaft.


    Es stimmt, dass man dieses Flair durch Rekonstruktionen, wie sie momentan am Start sind, nicht zurückholt. Dazu fehlen neben der Patina z.Bsp. die gesamten Erdgeschoßzonen. Am Schlimmsten finde ich diese bisher beim Q1. Besonders das Hotel Stadt Berlin leidet unter den weiß umrahmten Vierecken, die einst ein ebenso rundes Köpchen hatten wie die Fenster. (Ruhmhafte Ausnahme auch hier mal wieder AdF16/17.)

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Quote from "youngwoerth"


    Es stimmt, dass man dieses Flair durch Rekonstruktionen, wie sie momentan am Start sind, nicht zurückholt. Dazu fehlen neben der Patina z.Bsp. die gesamten Erdgeschoßzonen. Am Schlimmsten finde ich diese bisher beim Q1. Besonders das Hotel Stadt Berlin leidet unter den weiß umrahmten Vierecken, die einst ein ebenso rundes Köpchen hatten wie die Fenster. (Ruhmhafte Ausnahme auch hier mal wieder AdF16/17.)


    Das wird schon. Vielleicht sollte man ein Trabbi-Treffen auf dem Neumarkt durchführen, dann werden die Fassaden schneller Patina erhalten. :zwinkern:
    Am Q1 fehlt vor allem der Balkon am Hotel Stadt Berlin! Das werde ich denen nie verzeihen! :boese:

  • Wahnsinnsbilder SchortschiBähr, tausend Dank dafür :daumenoben:
    Hast du noch mehr von diesen qualitätvollen, bestechend schönen Aufnahmen? Würde mir wirklich eine Fortsetzung wünschen!


    Ich schätze mal, dass diese Bilder bisher noch nirgendwo (außer im APH) veröffentlicht wurden, oder? Kann man soetwas (zumindest als Scan) im Bildindex, bei Wikipedia oder anderen Bildquellen veröffentlichen? Angesichts der recht umfangreichen Sammlung und der hohen Qualität wäre das doch eine Erwägung wert, gell :zwinkern:


    Eine Frage hätte ich noch (auch an andere, die es wissen könnten): Um was für ein Gebäude / Gebilde handelt es sich bei dem rot eingekreisten, nahe dem Theaterplatz neben der Semperoper? Ein Denkmal, eine kleine Kapelle? Habe es bisher noch nirgendwo gesehen und frage mich daher auch, was damit passiert ist. Vermutlich im 2. Weltkrieg zerstört, aber könnte man es wiederherstellen? Würde ganz gut die unansehnlichen Gebäude (Landtag und Hochhaus) dahinter verdecken, nehm ich mal an :gg:



    Vielen Dank im Voraus für die Klärung.



    Und noch etwas, was mir bislang nicht so bewusst war: Die Carolabrücke war ja wirklich eine absolute Augenweide! Auf ihre Weise in meinen Augen genauso schön wie das Blaue Wunder. Wie der heutige Zustand ästhetisch dagegen abfällt - einfach unglaublich, welchen Verlust Dresden selbst mit so einer Brücke erfahren hat!


    Ich bin nun nicht unbedingt jemand, der für jeden Stein eine Rekonstruktion einfordert, aber hier möchte ich doch mit Nachdruck meinen: Was wäre diese Brücke im Originalzustand für ein Gewinn! Meinetwegen würde es auch reichen, sie ohne den exzessiven und ornamentalen Figurenschmuck wiederherzustellen. Verkehrstechnisch wäre das sicher irgendwie zu bewältigen, vielleicht sogar ohne große Einschnitte. Aber die moderne "Variante" stinkt dagegen einfach nur mächtig ab, wie so oft. Hier (unter Suche "Carolabrücke" - alle Abbildungen zum Objekt) beim Bildindex sind noch einige detaillierte Ansichten der historischen Brücke zu finden (Beispiel). Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, den alten Zeiten nicht ständig Tränen hinterher zu weinen - was bei all diesen Anblicken jedoch unglaublich schwer fällt :weinen:

  • Und dabei war die Carolabrücke nach der Bombenterrornacht noch unzerstört und wurde erst danach von der SS gesprengt,weil die Rote Armee kam. Verrückt nicht wahr?


    Das Gebäude im Roten Kreis ist das Heizkraftwerk für das Schloß. Wohl Europas erstes Fernheizkraftwerk,wenn ich mich nicht irre.Damals wurden eben solche Gebäude kunstvoll eingefaßt, um sie der Umgebung anzupassen. Was aussieht wir ein Kichturm ist nur der Schornstein. Nicht übel oder? Allerdings war eben wegen diesem Schornstein das Schauspielhaus nach seiner Eröffnung 1913 schnell eingerußt und gar nicht mehr weiß wie jetzt im Originalzustand wiederhergestellt.

  • Quote from "erbsenzaehler"

    Eine Frage hätte ich noch (auch an andere, die es wissen könnten): Um was für ein Gebäude / Gebilde handelt es sich bei dem rot eingekreisten, nahe dem Theaterplatz neben der Semperoper? Ein Denkmal, eine kleine Kapelle?


    Man mag es kaum glauben: Das ist das Heizkraftwerk für die Semperoper. Bitte nicht den Wiederaufbau fordern, sonst wollen die Vertreter der Moderne an der Stelle ein kleines Atomkraftwerk haben ... nur so - als Trotzreaktion! :D

  • Quote from "Henry"

    Damals wurden eben solche Gebäude kunstvoll eingefaßt, um sie der Umgebung anzupassen.


    Aber auch nur in Dresden. Die Baureglements waren göttlich und haben aus der schönen Stadt eine Einzigartige gemacht.


    Die Carolabrücke war die Individuellste und Detailreichste der Altstadtbrücken. Historismus eben. (1892-95)

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Quote from "Henry"

    Und dabei war die Carolabrücke nach der Bombenterrornacht noch unzerstört und wurde erst danach von der SS gesprengt,weil die Rote Armee kam. Verrückt nicht wahr?


    Ja. Günter Grass war auch bei dem Verein. Brückengegner eben...
    :zwinkern:

  • Quote from "youngwoerth"

    ...und des Kaiserpalasts :zwinkern:


    Mein Lieber, den habe ich doch nicht vergessen :zwinkern: ! Ich nannte ihn nur diesmal explizit "Ilgenhaus" nach seinem Bauherrn, da es ja in diesem Forum ein paar "Kummerln" gibt, die sich am Namen "Kaiserpalast" stoßen :gg:.. Ja, ja es gibt auch Leute denen man nichts gut genug machen kann...die wollen keine Bauhauskisten...keine Gründerzeitpaläste...und sich selber oftmals auch nicht... :gg: . Ich für meinen Teil bin ein unbeirrbarer Freund der Gründerzeit, dessen Stellenwert auch laut Löffler und Nadler zu schätzen wussten.




    Ich bin dafür, dass solche Bilder allen Dresdnern zur Verfügung gestellt werden müssten, damit sie es in ferner Zukunft einmal wieder wie Kästner halten können..."Ich habe die Schönheit mit der Muttermilch aufgesogen"..., momentam müssen sie allerdings wieder saugen lernen und Schönheit gibts leider auch nimmermehr viel. Jetzt ist erst einmal Staubsaugen angesagt: Kulturpalast (!), Prager Straße, halb Dresden eigentlich...und die Gestaltungsperversion gleich auch, upps... :schockiert:


    Nur zur Erinnerung:


    Quote

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)