Befestigungen von Friedhöfen, Kirchhöfen und Klosteranlagen in Bayern

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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Mittelfranken

      Unternesselbach (Stadt Neustadt an der Aisch) (Lkr. Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim)

      Ev. Pfarrkirche St. Bartholomäus 14. Jh; mittelalterlich Kirchhofmauer bis zur Höhe von 4m erhalten; Torhaus, bez. 1624 und 1744, östlicher Teil 1848 erweitert. Ein Gadenhäuschen (von ursprünglich angeblich 30).











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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Oberfranken

      Mürsbach (Markt Rattelsdorf) (Lkr. Bamberg)

      Kath. Pfarrkirche St. Sebastian oberhalb des Ortes. Der Kirchberg wurde um 1430 zur Verteidigung gegen die Hussiten zur Wehranlage mit Mauer und Wachtürmen ausgebaut. Sanierung in den 90er Jahren des letzten Jh. durch die „Mürsbacher Kirchenwichtel.“ Ein Wehrturm von 1544 (?) und Reste der Mauer erhalten.





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    • Markus, sehr schöne Fortsetzung. Habe die meisten Kirchen bisher nicht gekannt. Die Augenform der Dachgauben im folgenden Bild hat mich etwas erstaunt, weil ich sie eher aus östlichen Gebieten wie Sachsen kenne. Gibt´s davon einige Beispiele in Franken?

    • -Frank- wrote:

      Die Augenform der Dachgauben im folgenden Bild hat mich etwas erstaunt, weil ich sie eher aus östlichen Gebieten wie Sachsen kenne. Gibt´s davon einige Beispiele in Franken?

      Ging mir auch so, war auch überrascht solche Gauben, die man mehr von Freiberg oder dergleichen kennt, ein paar mal im Fränkischen anzutreffen. Neben dem ehem. Forstamt in Ipsheim fallen mir aber spontan nur zwei Gebäude am Marktplatz von Neuhof an der Zenn ein.
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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Schwaben

      Marktoffingen (Lkr. Donau-Ries)

      Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Am Nordrand des Rieskraters oberhalb des Ortes gelegen. Der Chorturm wohl noch vom Ende des 12. Jh. Gut erhaltene mittelalterliche Kirchhofbefestigung vom Anfang des 16. Jh. mit Torbauten im Norden und Süden sowie weitgehend erhaltener Ummauerung (Schießscharten, Unterbau des Wehrganges).









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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Oberfranken

      Rattelsdorf (Lkr. Bamberg)

      Der befestigte Bereich des ehem. Klosterhofes von St. Michael in Bamberg mit der Pfarrkirche, dem Gemeindeturm, Prälaten- und Kastenhaus sowie einem Garten mit Pavillon liegt etwas erhöht über der Itz.


      Der Gemeindeturm spätmittelalterlich mit barocker Haube von 1718/19, Rest der Klosterhof- und Friedhofsbefestigung.


      Kirchgasse mit Gemeindeturm


      Gemeindeturm, Nordseite, mit angebautem Alten Schulhaus
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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Mittelfranken

      Kraftshof (Stadt Nürnberg)

      Evang. Pfarrkirche St. Georg, im Kern 1. Hälfte 14. Jh., 1438-40 umgebaut und erweitert, nach Kriegsbeschädigung wiederhergestellt bis 1952.
      Der Wehrfriedhof eine fünfeckige Anlage des frühen 16. Jh., mit bis zu 8m hohen Befestigungsmauern aus Sandsteinquadern, teilweise erhaltenem Wehrgang und fünf Ecktürmen. Eine der am besten erhaltenen seiner Art.










      Kantorhaus von 1709





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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Oberbayern

      Kinding (Lkr. Eichstätt)

      Kath. Pfarrkirche St. Maria,
      Wehrkirche, romanische Chorturmanlage, Langhaus wohl vor 1357, barocker Ausbau 18. Jh.; innerer und äußerer Friedhof geweiht 1357, im 14. Jh. durch Mauern, z. T. mit Wehrgängen und drei Wehrtürmen befestigt; am südöstlichen Turm Fünfwundenkapelle mit Karner, 1474 geweiht, Umbau 1687












      Der Kirchturm im Herbst 2009 schwarz gepunktet. Wer will kann ja mal raten, was diese schwarzen Punkte sind...


      (Auflösung: Wanzen, Rhaphigaster nebulosa)
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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Unterfranken

      Mittelstreu (Gde. Oberstreu) (Lkr. Rhön-Grabfeld)

      Die Kirche St. Johann Baptist entstand wahrscheinlich schon mit Befestigung in der 2. Hälfte des 13. Jh.. 1358 bereits 25 Gaden erwähnt. 1552 wurde die Anlage im Zweiten Markgrafenkrieg niedergebrannt und wieder aufgebaut.







      Ehemaliger Karner



      Die Südseite des Kirchhofs wird vom ehem. Schulhaus aus dem Jahr 1609 begrenzt.



    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Oberpfalz

      Trautmannshofen (Markt Lauterhofen) (Lkr. Neumarkt in der Oberpfalz)

      Wallfahrtskirche Maria Namen


      Die Kirche liegt in einem zwischenzeitlich aufgelösten Friedhof mit in das 16. Jh. zurückgehender Wehrmauer


      Rundbogenzugang im SW

      Und so sieht die Kirche innen aus:
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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Unterfranken

      Oberstreu (Lkr. Rhön-Grabfeld)

      Die Kirchenburg von Oberstreu entstand um 1300 und war bis 1914 eine der größten und am besten erhaltenen Gadenkirchenburgen Unterfrankens. Der Nord- und Südteil mit dem Torturm, der damals noch geschlossen erhaltenen Befestigung, wurde im Zuge der Kirchenerweiterung 1914 abgebrochen, so das sich nur ein Drittel erhalten hat.

      Ansicht von Nordosten, mit Dorflinde und einer kleinen Pforte.



      Der unterbrochene Nordteil, eine Besonderheit ist die doppelte Gadenreihe.



      Die Gaden sind mit Jahreszahlen zwischen 1488 und 1600 bezeichnet.



      Das linke Gebäude von 1577 und das mittlere von 1557. Das 20 Jahre ältere Fachwerk noch mit überkreuzten Streben, 1577 schon mit K-Streben, ein kleines Stück Fachwerkentwicklung.



      Die alten Dachziegel tragen viel zum Erscheinungsbild bei.



      Die restlichen Gaden sind einfacher, das Fachwerk mit leicht gekrümmten Jochstreben.



      Blick zwischen die Gadenreihen





      Südöstlicher Eingang

    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Unterfranken

      Lohr a. Main (Lkr. Main-Spessart)

      Über die Kirchhofsbefestigung konnte ich kaum Informationen finden, sie scheint aber älter als die Stadtbefestigung zu sein, und wurde später in diese integriert.

      Eckturm der Kirchhofsmauer





      Das Torhaus stammt aus dem späten 15. Jh.. Ansicht von der Stadtseite.



      Kirchhofseite




      Der Kirchhof ist von Fachwerkhäusern des 16.-19. Jahrhunderts und



      dem Kapuzinerkloster umschlossen.

    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Mittelfranken

      Auernheim - Stadt Treuchtlingen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)

      Kirchhofsbefestigung aus dem 16. Jahrhundert mit zweigeschossigem Torhaus mit tonnengewölbter Durchfahrt, 16. Jahrhundert.



      Vollständig erhaltene Kirchhofsmauer, 16. Jahrhundert, wahrscheinlich mit noch frühmittelalterlichem (!) Mauerkern.



      Pfarrkirche St. Georg, Turm romanisch; Langhaus im Kern mittelalterlich, im 17. und 18. Jahrhundert (v. a. 1728) stark umgestaltet und umorientiert.

    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Mittelfranken

      Puschendorf (Lkr. Fürth)

      Evang. Pfarrkirche St. Wolfgang, Sandsteinquaderbau bez. 1489, Weihe 1491; auf einem Burgstall, die Futtermauern aus Sandsteinmauerwerk, die innere überhöhte Mauer mit Spitzbogentor gleichzeitig Kirchhofmauer.

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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Mittelfranken

      Hannberg (Gde. Heßdorf) (Lkr. Erlangen-Höchstädt)

      Gut erhaltene Kirchenburganlage, rechteckiges Areal, von einer Mauer mit Wehrgang eingefasst, Buckelquader, fünf Türme auf der Ost- und Nordseite. Um 1500, vielleicht von Hans Behaim d. Ä. Innerhalb der Kirchhofmauern die kath. Pfarrkirche Mariä Geburt und St. Katharina, ein Karner und das Pfarrhaus.






      links das Pfarrhaus, bez. 1711
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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Oberfranken

      Effeltrich (Lkr. Forchheim)

      Kath. Pfarrkirche St. Georg, Kirchhofbefestigung

      Eine der am besten erhaltensten Kirchenburgen Frankens. Die nahezu ein Quadrat bildende Ummauerung mit Torbau, Wehrgangresten, drei runden Ecktürmen mit Kegeldach und einem quadratischen Turm mit Zeltdach, späte 1460er Jahre bis 1774.






      Torbau, darüber Kopien dreier Holzfiguren um 1520, in spätgotischer Nische ein reitender Georg










      mit alter Tanzlinde

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