Befestigungen von Friedhöfen, Kirchhöfen und Klosteranlagen in Bayern

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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Schwaben

      Türkheim (Lkr. Unterallgäu)

      Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
      Friedhofsbefestigung 15. Jh., 1832 erneuert.


      Torbau im Südwesten, im Kern spätgotisch, verändert 1789.






      Zwei Türme der ehem. Friedhofsbefestigung sind in Wohngebäude aufgegangen.


      Johann-Georg-Bergmüller-Str. 11, ehem. Nordostturm des Friedhofs, um 1800, im Kern Mauerwerk des 15. Jh.





      Kirchenstraße 7, ehem. Südostturm, 1793
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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Schwaben

      Dirlewang (Lkr. Unterallgäu)

      Pfarrkirche St. Michael


      Backsteinmauer des ehem. befestigten Friedhofs 1629/30 neu aufgeführt, an der NW-Ecke Reste des Eckturms (innen offener Schalenturm mit Schießscharte), 15./16. Jh.



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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Oberpfalz

      Seebarn (Stadt Neunburg vorm Wald, Lkr. Schwandorf)

      Im selben Landkreis wie Nittenau, ein paar Kilometer nordöstlich, liegt ein hübscher, kleiner Ort mit einem wunderbar oberpfälzischen Ensemble in der dünn besiedelten Hügellandschaft des Oberpfälzer Waldes.





      Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (um 1400) umgeben von der ehem. Friedhofsbefestigung mit dem Torturm des 15. Jh. (sog. Schulturm) an der Südwestecke zwischen Schulhaus und Pfarrhof.






      Im Inneren besonders interessant die gut erhaltene Ausmalung des Chores.

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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen in Bayern - Oberfranken

      Altenkunstadt (Lkr. Lichtenfels)

      Von der spätmittelalterlichen Friedhofsbefestigung ist die Wehrmauer teilweise erhalten. Die Pfarrkirche wurde 1525 auf älterem Kern erbaut.

      Ansicht von Süden




      Im Nordwesten wird der ummauerte Friedhof vom 1784 erbauten Pfarrhof begrenzt, bis 1854 gab es links an das Gebäude anschließend noch einen Torbogen.




      Nördlicher Mauerzug



    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Oberfranken

      Banz (Stadt Staffelstein, Lkr. Lichtenfels)

      Torbau Klosterbezirk


      Von Altenkunstadt etwas mainabwärts liegt das weitbekannte Kloster Banz. Der Torbau von 1772 diente zwar keinen Befestigungszwecken, soll aber wie manch anderer Torbau in diesem Strang auch Erwähnung finden...

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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Oberpfalz

      Oberweiling (Stadt Velburg, Lkr. Neumarkt in der Oberpfalz)



      Die teilweise noch in spätromanische Zeit zurückgehende Pfarrkirche Mariä Geburt ist von einer relativ gut erhaltenen Friedhofsbefestigung umgeben. Die Mauerumfriedung mit zwei Tortürmen, an der Südostecke ein evtl. noch spätromanisches Tor mit Fußgängerdurchgang.









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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Mittelfranken

      Sinbronn (Stadt Dinkelsbühl, Lkr. Ansbach)

      St. Peter


      Die Turmuntergeschosse noch spätromanisch (vgl. Dinkelsbühl St. Georg, Westturm), Friedhofsbefestigung mit Bruchsteinmauer und Torturm, 13./14. Jh.


      Rundturm im SO


      Torturm im Nordwesten

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    • Befestigungen von Klosteranlagen, Friedhöfen und Kirchhöfen - Oberbayern

      München-Johanneskirchen

      St. Johannes Baptist





      Die heutige Kirche im romanischen Stil stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde als von einer Ringmauer umgebene Kirchenburg erbaut und diente als Wehranlage und Zufluchtstätte...Umgeben ist die Kirche von einem Friedhof in ovalem Mauerring, der jedoch nur noch die Hälfte der Höhe der mittelalterlichen Mauer hat.

      de.wikipedia.org/wiki/St._Johann_Baptist_(Johanneskirchen)
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    • Noch aus den Münchner Außenbereichen übernommen.


      St. Johannes Baptist, die alte Dorfkirche von Johanneskirchen

      Im Jahre 815 ist eine Kirche, gewidmet Johannes dem Täufer, in einer Urkunde des Hochstiftes Freising erwähnt. Es dürfte sich dabei um die erste Pfarrkirche der Urpfarrei Föhring (Feringa) handeln. Die heutige Chorturmkirche ist ein romanischer Bau aus dem 13. Jh., der auch als Wehranlage diente. Die Mauerstärke des Satteldachturmes beträgt im Erdgeschoss 1,80m. Der Mauerring war bis 1688 etwa doppelt so hoch wie jetzt und wohl mit einem Wehrgang versehen. Der Turm diente in Notzeiten als Zufluchtsort, erreichbar über die Empore.




      1688 wurde die Kirche barockisiert, der heutige Hochaltar stammt von 1765, das Ovalbild zeigt die Taufe Jesu durch Johannes, die Figuren seitlich sind Zacharias und Elisabeth oder Joachim und Anna (?), je nach Literatur.

      Es existieren auch noch Reste spätromanischer Wandmalereien.




      Rosenkranzmadonna von 1688



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    • Befestigungen von Friedhöfen, Kirchhöfen und Klosteranlagen in Bayern - Niederbayern

      Ein paar Beispiele für befestigte Friedhöfe in Niederbayern. All zu viele gibt es dort nicht. Ein paar liegen im Donauraum bei Neustadt an der Donau, so auch im heute zu dieser Stadt gehörenden Irnsing.

      Irnsing (Lkr. Kelheim)

      Die Kirche Maria Geburt stammt ursprünglich aus der Zeit um 1300 und ist umgeben von mittelalterlichen Mauern. Neben der doppelgeschossigen Kapelle Sankt Michael aus dem 14. Jahrhundert ein romanisches Friedhofstor.


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    • Marching (Lkr. Kelheim)


      Gut erhalten mit bis etwa 3 Meter hohen Bruchsteinmauern ist die Friedhofsbefestigung von Marching auf der von Neustadt an der Donau aus gesehen jenseitigen Donauseite.


      Eine ziemlich aktuelle Aufnahme zeigt, dass der Aufwuchs löblicherweise zurück geschnitten wurde, sonst wäre die Mauer auch bald nicht mehr von der unten vorbei führenden Straße zu sehen (was schade wäre).


      Die Kirche Unserer Lieben Frau gewidmet.


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    • Weiter geht es im Vorderen Bayerischen Wald.

      Stallwang
      (Lkr. Straubing-Bogen)


      Pfarrkirche Sankt Michael von Osten.


      Vom befestigten Friedhof sind noch die untere Teile der Mauer und das Eingangsportal (Kämpfersteine, Schlussstein mit liegendem Kreuz) spätromanisch.



      Ein Blick ins Innere, der prächtige Hochaltar von Straubinger Künstlern (u.a. Mathias Obermayr):


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    • Windberg (Lkr. Straubing-Bogen)


      Der Zugang zum Klosterbezirk erfolgt im Norden durch einen Torbau aus dem frühen 13. Jahrhundert, mit rundem Torbogen aus Granitquadern, einmal gestuft mit profilierten Kämpfern. Rechts das ehemalige Amtshaus.




      Dorfplatz mit Torbau und Gebäuden des ehemaligen Prämonstratenserklosters. Die romanische Kirche mit prächtiger Rokoko-Innenausstattung wurde in den letzten Jahren renoviert.
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    • Serrfeld (Lkr. Rhön-Grabfeld)


      Der unweit der Grenze zu Thüringen und zur Gemeinde Sulzdorf an der Lederhecke gehörende kleine Ort ist bekannt durch seine Kirchenburg.


      Die Kirche Sankt Maria stammt wie auch die Kirchhofbefestigung aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts.
      Auf einer Tafel am Torturm steht: „Die Kirchenburganlage misst etwa 40 x 40 Meter und gilt als größte Anlage ihrer Art im Königshöfer Grabfeld. Ursprünglich waren 28 Gaden vorhanden.“
      Die weitgehende Schleifung der Anlage erfolgte um 1880.


      Erhalten sind neben Teilen der Mauer der Eckturm und Torturm auf der Westseite.



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    • Saal an der Saale (Lkr. Rhön-Grabfeld)


      Der Ort liegt zwischen Bad Neustadt an der Saale und Bad Königshofen im Grabfeld. Sehr markant ist das Ensemble aus Kirche und Torturm.


      Der Torturm blieb als Rest der ehem. Kirchhofbefestigung aus dem 16./17. Jh. erhalten, bezeichnet ist er mit 1612.


      Die kath. Pfarrkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit heute ein weitgehender Neubau von 1976/77.

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