Tortürme in Bayern

  • Neumarkt-St. Veit (Lkr. Mühldorf am Inn)


    Oberes Markttor der Marktbefestigung von Neumarkt an der Rott
    Anfang 16. Jh., Dachwerk nach Brand 1905 erneuert



    mit Schwaiger-Haus



    vom Stadtplatz aus




    Feldseite

  • Augsburg


    Wertachbrucker Tor
    Unterbau spätmittelalterlich, 1605 erhöht und ausgebaut



    Backofenwall




    die Marienfigur zur Stadtseite von 1843




    Das Wertachbrucker Tor wird im übrigen gerade renoviert und bekommt einen neuen Anstrich.

  • Rotes Tor
    1622 über einem gotischen Bau errichtet, Vortor 1545/46, Wallbastei mit gewölbten Kasematten 1611






    vorne die Freilichtbühne



    Roter Torwall



    im zeitigen Frühling noch am besten fotografierbar

  • Günzburg (Fortsetzung)


    Unteres Tor
    Unterbau 14. Jh., Oberbau 16. Jh.



    Stadtseite zum Marktplatz hin. Im Westen der Altstadt, Straße Richtung Leipheim und Ulm.



    Es wurde Nacht:





    Feldseite. Der Turm gelegentlich geöffnet.



    Mai 1985


  • Rennertshofen (Lkr. Neuburg an der Donau)


    (Östliches) Markttor
    Um 1620, mit späteren Veränderungen



    Feldseite, Straße nach Neuburg an der Donau



    Marktseite, die Marktstraße gerade Baustelle

  • Dollnstein (Lkr. Eichstätt) Ergänzung


    Petersturm, nördliches Markttor der Marktbefestigung
    1419 dendro.dat.



    mit buchenbunten Altmühlhängen im Hintergrund



    Feldseite



    mit Pfarrkirche

  • Mörnsheim (Lkr. Eichstätt)


    Torturm der Marktbefestigung
    bez. 1404



    Marktseite, nördlicher Ausgang



    Westlich angebaut das ehem. Kastnerhaus des Hochstifts Eichstätt, jetzt Rathaus, bez. 1612.



    Feldseite zur Gailachbrücke



    vom Burgberg



    Mörnsheim, im sehr reizvollen Gailachtal gelegen

  • Im krassen Gegensatz zum gemütlichen Mörnsheim kommen wir nun endlich zum hektischen München...


    Die erste Stadtmauer hatte fünf Tore:
    - Hinteres Schwabinger Tor (Wilbrechts-/Scheffler-/Tömlinger-/Nudelturm) im Nordwesten (am Ende der Weinstraße)
    - Vorderes Schwabinger Tor (Krümleins-/Muggenthaler-/La-Rossee-/Polizeiturm) im Nordosten (am Ende der Dienerstraße)
    - Talburgtor (Unteres Tor, Rathausturm) im Osten (neben dem Alten Rathaus)
    - Inneres Sendlinger Tor (Pütrich-/Blauenten-/Ruffiniturm) im Süden (am Ende der Rosenstraße)
    - Kaufingertor (Oberes Tor, Schöner Turm) im Westen (am Ende der Kaufingerstraße)


    Die Haupttore der zweiten Stadtmauer waren:


    - Schwabinger Tor im Norden am Ende von Theatiner- und Residenzstraße
    - Isartor im Osten am Ende der Straße Tal
    - Sendlinger Tor im Süden am Ende der Sendlinger Straße
    - Neuhauser Tor (ab 1791 Karlstor genannt) am Ende der Neuhauser Straße


    Neben den vier Haupttoren gab es noch kleinere Stadttore:


    - Wurzertor, später Kosttor genannt, weil hier eine Armenspeisung eingerichtet wurde
    - Taeckentor, das jedoch seit etwa 1400 zugemauert war
    - Schiffertor, später Einlasstor genannt, weil hier gegen Zahlung einer Gebühr noch nachts Einlass gewährt wurde, wenn alle anderen Tore verschlossen waren
    - Angertor, das Zutritt zum unteren Anger bot und wegen seiner geringen Verkehrsbedeutung oft zugesperrt blieb
    Zwei weitere Tore dienten nicht dem Zugang zur Stadt, sondern der Verbindung von Herzogsresidenzen direkt nach draußen:
    - Neuvesttor, das von der ehemals in der Nordostecke der heutigen Residenz gelegenen Neuveste aus direkt aus der Stadt hinaus führte
    - Herzogenstadttor, durch das von der Wilhelminischen Veste ein Weg zu dem außerhalb der Stadt (später auf einer Bastion des Festungswalls) gelegenen Kapuzinerkloster führte


    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchner_Stadtbefestigung

  • München


    Isartor
    1337 fertiggestellt, verändert u.a. 1833ff. und 1971/72



    Feldseite zum verkehrsumtosten Isartorplatz




    Stadtseite zum Tal


    „Nein, sie geht nur verkehrt herum. Denn während sich die Zeiger der Turmuhr, die zum Isartorplatz zeigt, ganz normal im Uhrzeigersinn drehen, gehen die Zeiger Richtung Tal spiegelbildlich und auch das Ziffernblatt ist umgekehrt aufgezeichnet. Die Uhr erinnert an Karl Valentin und an Bayern, worüber Willy Brandt schon einmal sagte: „In Bayern gehen die Uhren anders“
    http://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/orte/120456.html




    Im Torbau das sehr besuchenswerte Valentin Karlstadt Musäum (in memoriam Karl Valentin und Liesl Karlstadt, seit 1959) und das gemütliche Turmstüberl.


    „Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte der Stadtrat bereits den Abbruch des Isartors beschlossen und die Mauern des Hofs zwischen Hauptturm und Flankentürmen abgerissen. Seine Erhaltung verdankt das Tor König Ludwig I., der 1833 Friedrich von Gärtner mit der Wiederherstellung des Isartores in historischer Form beauftragte.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Isartor

  • München (Fortsetzung)



    Karlstor (bis 1791 Neuhauser Tor genannt)
    1302 erstmals erwähnt; 1791, 1861/62 und 1899-1902 verändert; der Hauptturm bei einer Explosion 1857 beschädigt und danach abgerissen



    Stadtseite zur Neuhauser Straße



    Feldseite zum Karlsplatz / Stachus




    Sendlinger Tor
    1319 erstmals erwähnt, Flankentürme um 1420, 1808 Mittelturm abgerissen, 1860 und 1906 verändert



    Feldseite zum Sendlinger-Tor-Platz





    Stadtseite zur Sendlinger Straße



    eine ältere Aufnahme von 1987

  • Wellheim (Lkr. Eichstätt)


    Torturm der ehem. Marktbefestigung
    im Kern spätmittelalterlich



    Westlicher Ausgang des Marktes, durch das Tor geht es heute auf einem Fußweg in den tiefen dunklen Wald bzw. zur Kalvarienberganlage auf den Kreuzelberg. Früher verlief durch das Tor die Straße nach Rennertshofen bzw. Monheim. Die Straße wurde irgendwann neu trassiert und an der Burgruine von Wellheim vorbei durch den Wald gelegt.


    Der Torturm fehlte vor kurzem noch in der Liste.

  • Monheim (Lkr. Donau-Ries)


    Donauwörther Tor (Oberes Tor)
    Fialengiebel des 16. Jh., im Kern 15. Jh.



    Feldseite




    Stadtseite, vom Marktplatz aus



    Weißenburger Tor (Unteres Tor)
    im Kern mittelalterlich, 1806 verändert



    Stadtseite; im Norden der Stadt, vor einigen Jahrzehnten verlief hier noch die B2 von Augsburg nach Nürnberg durch



    mit anschließendem Schloss, diesem wurde das Tor nach 1800 stilistisch angeglichen



    Feldseite



    Vom Marktplatz aus, links hinter dem Brunnen das Rathaus

  • Regensburg


    Emmeramer Tor
    13. Jh., im 16. Jh. geschlossen, in der 1. Hälfte 20. Jh. Künstleratelier der Fürstin Margarete von Thurn und Taxis; Teil des Fürstlichen Schlossparks



    Stadtseite



    Feldseite



    Jakobstor
    um 1300, Haupttor 1808/09 abgebrochen, erhalten die beiden Rundtürme des Vorwerks



    Stadtseite



    Feldseite



    mit der Schottenkirche St. Jakob