Tortürme in Bayern

  • Markus, Zeno und Michael: mein besonderer Dank für eure Fleißarbeit. Sehr interessante Übersicht. War mir vorher gar nicht bewusst gewesen, dass es doch noch so viele Tortürme in Bayern gibt.

  • Bad Tölz (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen)


    Marktturm (Khanturm)
    ursprünglich Mitte 14. Jahrhundert, 1969 neu aufgebaut



    Oberer Abschluss der Marktstraße ist dieser Torturm, zur Isar hin gab es auch früher kein Tor, auch besaß der Markt Tölz keine Ummauerung. Links vom Tor das einstige Haus zum Herrn unterm Turm (Nr. 75) mit neuerer Bemalung.

  • Oberaudorf (Lkr. Rosenheim)


    Burgtor
    1489-92



    Am südlichen Ortsausgang, als Straßensperre, Zoll- und Mautstätte erbaut (wichtige Fernstraße Richtung Innsbruck / Italien), heute Heimatmuseum.




  • Sulzbach-Rosenberg (Lkr. Amberg-Sulzbach)


    Rosenberger Tor (ehem. Stadtbefestigung von Sulzbach)
    Abbruch 1871, Wiederaufbau 1978



    Abschluss der Rosenberger Straße nach O


    Sulzbach hatte 5 Stadttore, diese wurden nach dem Stadtbrand 1822 bzw. zwischen 1867 und 1871 abgebrochen.


    im Hintergrund die Wallfahrtskirche St. Anna



    3 der 5 Tore auf alten Fotografien (Bildquelle: Stadtmuseum Sulzbach), das Neutor (1868 abgebrochen), Rosenberger Tor (1871) und Ha(a)gtor 1867.

  • Rain (Lkr. Donau-Ries)


    Schwabtor
    1971-73 wiederaufgebaut



    Schwabtor von der Stadtseite, links der siebenseitige Bodenerker von der Hauptstraße 71


    "Das 1494 erwähnte Schwabtor ist eines der beiden Haupttore der Stadt. Der nordwestliche Stadtausgang war durch ein Fallgitter gesichert und führte bis ins 17. Jahrhundert durch eine Torschanze an den Lech und ins nichtbayerische „Ausland“. Vor dem runden Turm lag eine abwehrkräftige Bastion. Dahinter erstreckte sich von der Heiliggeistmühle bis zur Ziegelbastei ein breiter Wassergraben. Der heute stehende Schwabtorturm wurde 1973 rekonstruiert. Ein heute wieder rekonstruierter bärtiger Männerkopf aus Stein trug die Inschrift „Sieh auf“. Seit dem 16. Jahrhundert mahnte es den Betrachter zur Achtsamkeit außerhalb der Stadt. Der Schwabtorturm diente zeitweise als Schuldnerturm. Unter ihm tagten auch Gerichte öffentlich."
    Sehenswuerdigkeiten





    der fensterlose Bau links zum ehem. Spital gehörend


    http://www.stadtbild-deutschla…&postID=114623#post114623



    Der Vollständigkeit halber noch zum Bayertor („Zukunft wächst jetzt“):
    "Im Osten der Hauptstraße stand das Bayertor mit Toranlagen und Burggraben. 1648 hing am Bayertor noch eine öffentliche Uhr. Im 17. Jahrhundert wurden die vorgebauten Anlagen verkleinert und 1850 das gesamte Tor abgetragen. Der Augsburger Künstler Christof Rehm schuf zum Kunstwettbewerb „Rain 2000“ das Kunstwerk „Zukunft wächst jetzt“. Es erinnert an die ehemalige Bayertoranlage. Der Granitblock steht für die Vergangenheit, durch den vitalen Ginkgobaum für die Gegenwart verbunden mit dem aufwärtsstrebenden Zukunftsbogen aus Edelstahl."
    http://www.rain.de/touristi/deutsch/sehenswuerdigkeiten.htm

  • Landsberg am Lech Ergänzung



    Bäckertor



    Bäckertor (15. Jh.) in der Hinteren Mühlgasse vom Roßmarkt aus




    Bäckertor mit Turm der Stadtpfarrkirche, durch das Färbertor gesehen, rechts der Fischerwirt.



    Bayertor



    Eines der großartigsten und besterhaltensten Stadttore ist das Bayertor aus der 1.H. des 15. Jh., nach 1975 prächtig renoviert. Es markiert den Eingang in die Altstadt von München kommend und steht am oberen Ende der steilen Alten Bergstraße


    vor der Renovierung 1975/77: http://www.bildindex.de/bilder/MI06770g14a.jpg


    Kreuzigungsgruppe und Wappenschilder an der Ostseite:




    Stadtmauer von der Aussichtsplattform auf dem Bayertor aus:




    Das Bayertor von der Stadtseite aus




    Nachtaufnahmen vom Bayertor:







    Färbertor



    vom Bäckertor aus gesehen



    Sandauer Tor


    Der Hintere Anger endet am Sandauer Tor, ehemals der nördliche Stadtausgang Richtung Augsburg:



    Links vom Sandauer Tor (heutiges Tor A. 17. Jh.), das ein wenig an die Augsburger Tore erinnert, ein ehem. Färberhaus, 2000-2002 mitsamt dem ehem. Turnierhof zu einer Wohnanlage umgebaut



    am Sandauer Tor, hinter der Mauer das umgebaute Färberhaus und der Staffingerhof



    Schöner Turm



    Blick vom ehem. Jesuitengymnasium (heute Neues Stadtmuseum) zum Hauptplatz mit barockem Rathaus, Schönem Turm und im Vordergrund den spätgotischen Bürgerhäusern an der Alten Bergstraße, rechts das hohe Steildach des Hauses Hauptplatz 181



    Die steile Alte Bergstraße (die ehem. Salzstraße) Richtung Schöner Turm



    Der Hauptplatz Rtg. O mit Brunnen, Mariensäule und Schönem Turm.



    Schlossberg Richtung Schöner Turm
    Blick zum Schönen Turm und Stadtpfarrkirche:


    abends


    Hauptplatz abends:

  • Neunkirchen am Brand (Lkr. Forchheim)



    Erlanger Tor
    bez. 1479, Mansarddach 18. Jh.



    Marktseite



    Feldseite



    Erleinhofer Tor
    bez. 1502, Walmdach 18. Jh.



    Marktseite



    Feldseite



    Forchheimer Tor
    1502/03, nach Hochwasserschaden (1581) 1583 und Kriegsbeschädigung (1945) 1947 verändert



    Marktseite



    Feldseite


  • Eggolsheim (Lkr. Forchheim)


    Forchheimer Tor (Hirtentor)
    von 1684



    Feldseite. Einzig erhaltenes von ehemals 4 Toren.




    Marktseite; links im Hintergrund eine der 4 Prozessionslauben mit Martern (Sandsteinbildstöcke).