Hamburg - Innenstadt (Galerie)

  • Herr Heinzer, was kann und soll man dann machen mit den schwerstens getroffen Hamburger östliche Wohnbezirke?


    Sah Bilder von billigen und eigentlicht ganz misserablen Bauten der 50-er und vereinzelt dazwischen ein einsamer (aber so viel hochwertiger) Gründerzeitler stehen.


    Hat man dann niemals gedacht an einer Wiederaufbau mit geschlossener Randbebauung im Still der ehemalige und so beliebte Wohnquartieren von vor der Zerstörung??? An einer richtigen Heilung und Verschönerung der Stadt???


    Sie haben selber auch gesagt dass es in Hamburg ganz furchtbare Gegenden gibt....... meinen Sie damit der Osten?

  • Was sollte man mit Hammerbrook schon Großartiges machen, Rob? Es gibt wahrlich dringlichere Probleme, auch in Hamburg selbst.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Heinzer. Stimmt dass besonders in die 60-er und 70-er Jahren sehr viel Unheil stattgefunden hat in D: Abriss Vineta Viertel und Rollberge, Abrisse rund der Marienplatz, in Chemnitzer Innenstadt, Abriss der nordliche Trakt des Landgericht Gebäudes in der Littenstrasse, Abrisse von Teilen des Verkehrsministeriums in München, Abrisse Bauten entlang der Mauer, Völkerkunde Museum in der Saarlandstrasse usw. Entkernungen Innenhöfe in Charlottenburg und Abrisse einige Häuser um geschlossen Blockrand (wo noch anwesend) zu öffnen weil dass von IBA erwünscht war rund Klausenerplatz. Nach etwa 1975 kam der Wende dass Abrisse unumkehrbar waren.......und Gründerzeitler beliebt waren bei Bewohner.

  • Man sagt, mit dem Schriftzug "Polen" in helleren Ziegeln über dem goldfarbenen.


    Ich erkenne helle Ziegelsteine aber nicht "Polen".

  • Die hellen Ziegel sind quasi der Hintergrund. Die Buchstaben sind die dünkleren Ziegel. Man kann tatsächlich Polen lesen ?. Finde ich witzig.

  • Na ja, wenn man's weiß... jedenfalls keine sehr gewissenhafte Arbeit. Nett übrigens, dass sie 's auf deutsch geschrieben haben.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Na ja, wenn man's weiß... jedenfalls keine sehr gewissenhafte Arbeit. Nett übrigens, dass sie 's auf deutsch geschrieben haben.

    Die Qualität der Ausführung der Maurerarbeiten im Hanseviertel ist erstklassig (beachte bitte die Mischung der Steine). Krakauer Maurer mussten eben deshalb herangezogen werden, weil es 1979 (- also kurz nach dem Höhepunkt der "Sichtbeton-Moderne") in Hamburg keine Maurer mehr gab, die in der Lage waren, ein so großes Objekt in der geforderten Qualität und Kürze der Zeit auszuführen.


    Wegen des Schriftzuges "Polen" gab es allerdings Ärger mit dem Bauherren. Er verlangte zwar nicht, den Abschnitt neu zu mauern, wohl aber, die dunklen Steine, die den Schriftzug bilden, etwas aufzuhellen - was auch geschehen ist. Wer heute vor dem Schriftzug steht, erkennt ihn in der Regel nicht, wenn nicht explizit darauf aufmerksam gemacht wird.

  • Ich meinte sarkastisch den Schriftzug, nicht das Werk an sich.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Mehrere Gebäude am Jungfernstieg wurden in den letzten Jahren saniert. Die recht unterschiedlichen Fassaden ergeben dennoch ein positives Gesamtbild.



    Jungfernstieg 1894, die Dachlandschaft des imposanten, erhaltenen Hotels Hamburger Hof (1881-83) wurde seitdem stark vereinfacht:


    Von Autor/-in unbekannt - Sammlung Fentriss, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=64287410


    Jungfernstieg um 1905:


    Von Autor/-in unbekannt - Dieses Bild ist unter der digitalen ID ppmsca.00413 in der Abteilung für Drucke und Fotografien der US-amerikanischen Library of Congress abrufbar.Diese Markierung zeigt nicht den Urheberrechtsstatus des zugehörigen Werks an. Es ist in jedem Falle zusätzlich eine normale Lizenzvorlage erforderlich. Siehe Commons:Lizenzen für weitere Informationen., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=173312


    Streit's Haus (Geschichte), zuletzt 2015/16 umgebaut:





    Das Alsterhaus, 1912 eröffnet, Architekten Cremer & Wolffenstein:



    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

  • Der Michel in Hamburg ist wirklich ein würdiges sakrales Wahrzeichen. Leider durften wir das Innere nicht besichtigen, da dort ein Gottesdienst für den Tag der deutschen Einheit vorbereitet wurde.



    Dafür durfte man aber hoch und der Ausblick ist wirklich eine Wucht



    Das Millerntor-Stadion



    Landungsbrücken und Hafen



    Richtung Innenstadt



    und Hafencity



  • Auf dem Weg zur U-Bahn habe ich zufällig das Chilehaus entdeckt und ich ärgere mich, dass ich mir nicht mehr Zeit genommen habe. Es gibt deutlich interessantere Perspektiven.





    Über das hier habe ich mich übrigens gefreut :wink:


  • Das neue Deutschland-Haus in seiner ganzen Pracht (?) an einem sonnigen (!) Samstagvormittag in Hamburg.



    Westlich vom Platz gibt es einige schöne Altbauten. Die Neue ABC-Straße zB ist teilweise ein echtes Schmuckstück.




    Hier noch die Ecke Hohe Bleichen:


  • So sah der Gänsemarkt übrigens in den 60ern aus. Auch hier eine deutliche Verbesserung, wenn auch die Neubauten nichts Besonderes sind.


  • Die ungefähr gleiche Perspektive heutzutage. Die Zukunft der Baugrube ist fraglich. Wenn mich nicht alles täuscht, wollte Benko dort bauen?