Hamburg in alten Ansichten (Galerie)

Die Wahl des Gebäudes des Jahres 2020 findet statt. Bis 28.02. habt ihr Gelegenheit abzustimmen. Vereinsmitglieder schauen mal in ihrem Email-Postfach nach, Forenmitglieder können hier im Forum auf Abstimmung des Gebäudes 2020 abstimmen.
  • Aus Hamburg gibt es im Forum erst wenige Bilder. Ich stelle euch hier einige historische Ansichten vor, die aus einem Bildband aus der Zeit um 1900 stammen. Später folgen vielleicht noch mehr aus anderen alten Büchern und Zeitschriften.




    Besonders die Straßenbeleuchtung gefällt mir. Der 1900 errichtete Alsterpavillon wurde schon 1914 durch einen Neubau ersetzt. Heutige Ansicht.




    Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal steht heute im Park Planten un Blomen. Heutige Ansicht.




    Heutige Ansicht.



    Die Börse steht noch fast unverändert. Heutige Ansicht.


    Eines meiner Lieblingsbilder, der Große Burstah. Heutige Ansicht.



    Heutige Ansicht.




    Heutige Ansicht.



    Fortsetzung folgt.

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  • Weiter geht es mit der Nikolaikirche, von der nur der Turm erhalten ist. Heutige Ansicht.



    Heutige Ansicht.



    Heutige Ansicht.


    Das Nikolaifleet hat den Brand von 1842 und den 2. Weltkrieg weitgehend überstanden. Heutige Ansicht.



    Hier ist nichts mehr von der alten Bebauung erhalten.

    Das Zolldirektionsgebäude steht meines Wissens nicht mehr.



    DIe Brücke ist etwas vereinfacht erhalten, die Seewarte nicht.

    Heutige Ansicht.


    Heutige Ansicht.


    Fortsetzung folgt.

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  • Das Uhlenhorster Fährhaus wurde zerstört und nicht wieder aufgebaut. Blankenese sieht noch ähnlich aus. Heutige Ansicht.



    Im Hintergrund sieht man einige Fachwerkhäuser, die früher auch auf dem Areal der Speicherstadt standen. Die Speicherstadt ist in diesen Bereich recht gut erhalten.



    Heutige Ansicht.



    Das war's erstmal. Für Interessierte gibt es hier noch viel mehr: http://www.hamburg-bildarchiv.de/

    Edited once, last by Michael ().

  • Mein Gott, wenn ich bedenke wie schön Hamburg selbst heute noch (eine der schönsten Großstädte überhaupt, wie ich finde) kommen mir die Tränen, wenn ich das alte Hamburg sehe, mit all den alten Gebäuden, von denen heute nur noch ein Bruchteil steht....unvorstellbar was für ein Erlebnis diese Stadt früher gewesen sein muss, wenn ihr heutiger bloße Schatten ihrer Existenz jetzt noch so beeindrucken mag...

  • Wahrlich eine prachtvolle Stadt, zum Glück wurde das unmittelbare Zentrum Hamburgs nicht so stark getroffen, so daß heute noch relativ viel alte Bausubstanz erhalten ist. Der alte Alsterpavillon war ja auch sehr schön, schade daß er nicht mehr existiert.

    In dubio pro reko

  • Wahrlich eine prachtvolle Stadt, zum Glück wurde das unmittelbare Zentrum Hamburgs nicht so stark getroffen, so daß heute noch relativ viel alte Bausubstanz erhalten ist. Der alte Alsterpavillon war ja auch sehr schön, schade daß er nicht mehr existiert.


    "...unmittelbare Zentrum nicht so stark getroffen..." - das wäre schön. Leider wurde es extrem stark getroffen. Das Zentrum war eine einzige Trümmerwüste.

  • Das stimmt nicht, die Innenstadt wurde weniger stark zerstört als z.B. Viertel wie Hammerbrook oder Rothenburgsort im Osten der Stadt. Deshalb steht im Zentrum Hamburgs auch noch mehr Historisches als z.B. im Zentrum Berlins.

    In dubio pro reko

  • @ Michael,


    herzlichen Dank für die schönen und beeindruckenden Bilder aus dem alten Hamburg. Was für ein großartiges Stadtbild. Es ist eine große Freude, diese Fotos anzuschauen und auf sich wirken zu lassen. Schade, dass so viel davon untergegangen ist.

  • Das stimmt nicht, die Innenstadt wurde weniger stark zerstört als z.B. Viertel wie Hammerbrook oder Rothenburgsort im Osten der Stadt. Deshalb steht im Zentrum Hamburgs auch noch mehr Historisches als z.B. im Zentrum Berlins.


    Schau Dir mal Fotos von der Kriegszerstörung des Hamburger Zentrums an. Auch wenn einiges stehenblieb (wie übrigens auch in Berlin) - insgesamt gesehen muss leider von einer schweren Kriegszerstörung gesprochen werden.

  • Vielen Dank für die wunderbaren Bilder!!!


    Da ich Hamburg nicht so gut kenne - ich war vor ca. 15 Jahren nur für ca. 3 Stunden in der Innenstadt...die mir aber sehr gut gefiehl, hätte ich für Deine zukünftigen Bilder eine Bitte:


    Es wäre ganz toll, wenn Du bei den zukünftigen Bildern eventuell dazuschreiben könntest, ob es das gezeigte Gebäude noch erhalten ist - wenn es keinen großen Umstand macht. Danke!


    Und auch eine Frage: Steht das große dunkle und imposante Neorenaissancegebäude am Jungfernsteg noch? Wäre zu schön...

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Vielen Dank für die Rückmeldungen, da hat es sich ja gelohnt die Bilder einzuscannen.


    Exilwiener: Das Gebäude am Jungfernstieg ist der Hamburger Hof. Es steht glücklicherweise noch, allerdings vereinfacht ohne die Giebel und Turmdächer. In die obigen Beiträge werde ich demnächst noch Links zum heutigen Zustand einfügen. Eigene Bilder aus Hamburg habe ich leider keine, ich war zwar schon öfters dort, hatte damals aber noch keine Digitalkamera.

  • Das stimmt nicht, die Innenstadt wurde weniger stark zerstört als z.B. Viertel wie Hammerbrook oder Rothenburgsort im Osten der Stadt. Deshalb steht im Zentrum Hamburgs auch noch mehr Historisches als z.B. im Zentrum Berlins.

    Die Kriegszerstörungen in Hamburg waren deutlicher abgegrenzt gegen die nicht zerstörten Bereiche, Deshalb wirkt die Stadt in großen Teilen besser erhalten als andere Innenstädte. Wenig zerstört wurden die gesamte City um die Binnenalster herum wie auch die noblen Viertel westlich der Außenalster. Demgegenüber wurden total zerstört die gigantisch ausgedehnten und dicht bebauten Wohnviertel im Osten von Barmbek bis Hammerbrook (die ausgedenteste Flächenzerstörung der Weltgeschichte!), ferner die westliche Innenstadt (die sogenannte Neustadt) wie auch große Teile von Altona. Wer also heute, mit einer gewissen Berechtigung, Hamburg als eine doch recht schöne Stadt bezeichnet, der blendet eben aus, dass auf den kriegszerstörten Flächen bis heute überhaupt keine Stadt im traditionell europäischen Sinne mehr herangewachsen ist. Das sind bis heute öde Vorstadtsiedlungen geblieben.

  • Die gezeigte Elbbrücke ist ein Meisterwerk des Ingenieursbaus. Ästhetik und Funktion sind hier eine wundervolle Synthese eingegangen.

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

  • Das habe ich spontan auch gedacht. Eine Schande, dass man die Portale Ende der Fünfziger abgerissen hat.

  • Als ich letztens für eine Woche in Hamburg war, hatte ich die Innenstadt etwas intensiver erkundet und auch ein wenig zur Baugeschichte Hamburgs gelesen. In der Tat hat Hamburg noch das relative "Glück" gehabt, dass die Zerstörung der Innenstadt zwar gravierend war, aber die Innenstadt nicht ganz so umfassend zerbombt wurde wie viele der umgebenden Wohnbezirke Hamburgs.


    Erschreckend fand ich zu lesen, dass auch in Hamburg die imfassende Zerstörung des Alten für viele Architekten und Stadtplaner im Grunde als Segen aufgefasst wurde, um ihre modernistischen Bauvorstellungen im Zentrum Hamburgs verwirklichen zu können und auch in der Nachkriegszeit noch fleißig weiter abbrechen zu können. Ein schön-schreckliches Beispiel ist zum Beispiel die heutige Willy-Brandt-Straße (frühere Ost-West-Straße), die noch nach Planungen aus der NS-Zeit ohne Rücksicht auf historische Strukturen durch die Innenstadt geführt wurde und auch heute noch als erschreckend häßliches Beispiel für die Nachkriegsmoderne herhalten kann. Hier sind zwei kleine Bilder zur Kriegszerstörung und Nachkriegsbebauung zu sehen (Vielleicht komme ich bald dazu, meine umfassende Photosammlung von Hamburg, die ich letztens aufgenommen hatte, aufzubereiten, um ein paar weitere Veranschaulichungen liefern zu können)

  • Ein besondes erschreckendes Beispiel für die Abrisswut der Nachkriegsmoderne ist übrigens der Dovenhof, ein bis 1886 errichtetes Kontorhaus und zwar das erste seiner Art in Hamburg.



    gemeinfrei


    Das Haus hatte den Krieg unversehrt überstanden und wurde auch in der Nachkriegszeit weiter genutzt. Trotz seines guten Erhaltungszustandes und seiner historischen Bedeutung als erstem Hamburger Kontorhaus wurde es 1967 abgerissen, um eine Verbreiterung der Ost-West-Str. (WIlly-Brandt-Str.) zu ermöglichen. An seine Stelle wurde das alte SPIEGEL-Haus errichtet, das heute selbst baufällig ist:



    Quelle: wikipedia.de;
    Urheber:SKopp


    Ein interessanter Artikel zum Dovenhaus mit weiteren Bildern findet man hier.

  • Ich kanns z.B. nicht nachvollziehen, für mich wäre Hamburg 1910 klar Favorit. Die Gründerzeit und ihre Bauten, das ist wofür mein Herz schlägt.
    Aber: Geschmäcker sind natürlich verschieden.

    In dubio pro reko

  • Nochmal einige Bilder von der Hamburger Altstadt aus dem Bildindex.


    Fleet bei der Reimersbrücke im Jahr 1863



    Dovenfleet



    Winserbrücke bei der Brauerstraße



    Stubbenhuk



    Hopfensack




    Kleine Bäckerstraße



  • Ich hätte nicht gedacht das es so viele schöne Giebelhäuser in Hamburg gab.


    Katharinenstraße



    Grimm



    Vorsetzen



    Schaarmarkt



    Schlachterstraße



    Katharinenstraße



    Düsternstraße



    Meßberg