Lübeck - Neubauten im Gründerviertel

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    • Nachtrag Gestaltungsbeirat 08./09.03.2018

      Hier noch ein kleiner Nachtrag: Es gibt doch noch zwei neue Fassadenproben, die am 09.03. begutachtet wurden:


      Abb.1: Fassadenproben Fischstraße 5 (links, geschlämmte Ziegel) und 7-9 (rechts, Putz), beide offenbar mit Granitsockel. Sind sich sehr ähnlich, einen zumindest kleinen farblichen Unterschied hätte ich mir gewünscht (z.B. Nr. 7-9 sandfarben). Zudem ist Nr. 5 nahezu gleich mit dem um die Ecke liegenden neuen Motel One. Ist ja auch kein Wunder, da vom selben Architekten (Riemann). Man sollte aber aufpassen, dass das nicht alles im Wortsinne zu eintönig wird. Im Hintergrund Alfstraße 27.



      Abb.2: Bauschild Fischstraße 5-9 (leider keine gute Qualität, da Handyfoto und bei Regen aufgenommen)

      Fotos von mir
      Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)
    • Wissen.de schrieb:

      Hier ist noch nicht mal die Bodenplatte fertig
      Doch, die Bodenplatten sind ALLE fertig. Die liegen nur seit 2 Wintern unter einer schützenden, ca. 30cm dicken Sandschicht, die kurz vor Baubeginn jeweils bei den entsprechenden Grundstücken einzeln entfernt wird.

      Wissen.de schrieb:

      Hier ist zumindest etwas Bauaktivität zu sehen
      Die Bautätigkeit hat seit der letzten Woche sogar deutlich zugenommen (bin vorhin nochmal rumgegangen, es war aber schon fast dunkel - werde wohl über Ostern aktuelle Fotos machen):
      - Fischstraße 5: Das EG ist fast fertig
      - Fischstraße 7-9: Das 1. OG ist zur Hälfte fertig
      - Braunstraße 22: Hat in den letzten drei Tagen seinen Dachstuhl bekommen
      - Alfstraße 13: Das EG ist halb fertig

      Neu begonnen wurde Alfstraße 17 - hier stehen bereits alle Kellerwände.
      Zudem wird es bald bei den folgenden Häusern losgehen, da die Sandschicht kürzlich von den Bodenplatten entfernt wurde: Alfstraße 15, Braunstraße 24, 26 und 28 (wie auf einem Deiner Fotos zu sehen).

      Wie gesagt, es kommt langsam und endlich Schwung in die Sache. :) :thumbup:
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    • Heute jährt sich der Bombenangriff auf Lübeck zum 76. Mal!

      HL-Live schreibt dazu:

      HL-Live schrieb:

      Vom 28. auf den 29. März jährt sich die tödliche Palmarum-Nacht von 1942 zum 76. Mal. Die Lübecker FDP fordert, im Gründungsviertel einen Gedenkort zu schaffen, der an Carl-Jacob Burckhardt und Eric Warburg erinnert. Den beiden Männern ist es zu verdanken, dass Lübeck nicht komplett zerstört wurde.
      Link zum ganzen Artikel

      Für so einen Gedenkort, den auch ich für sehr wünschenswert halte, wäre m.E. einer der zu erhaltenden Keller Fischstraße 24, 26 oder 28 ideal. Vielleicht klappt das ja. Im Keller Nr. 24 soll ohnehin eine Ausstellung zum Gründungsviertel eingerichtet werden, soweit ich weiß.


      Blick von der mittleren Braunstraße auf die Marienkirche 1942 :crying: (Quelle: upload.wikimedia.org)
      Bundesarchiv, Bild 146-2005-0054 / CC-BY-SA 3.0
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    • Foto-Update vom 30.3.2018

      Auch, wenn "wissen.de"´s Fotos erst eine Woche alt sind, möchte ich auch wieder ein paar Bilder mit aktuellem Stand von gestern zeigen. Ich hatte dabei mit dem Wetter mehr Glück als "wissen.de", und die Sonne schien. Allerdings war ich relativ früh da, so dass sie Sonne noch nicht im Westen stand und dadurch die Westseiten verschattet sind und ich nach Süden hin noch etwas Gegenlicht hatte. Aber egal, los geht´s also:



      Abb.1: Hier zeige ich zunächst einmal ein von der Dankwartsbrücke aufgenommenes Bild, um die Lage des Gründungsviertels im Stadtgefüge zu verdeutlichen: Der zu sehende Kran markiert dir Baustelle Fischstraße 5-9.



      Abb.2: Nun direkt ins Gründungsviertel: Das Haus Braunstraße 22 hat, nachdem bestimmt 4 Wochen kein Baufortschritt zu sehen war, innerhalb von 3 Tagen seinen Dachstuhl bekommen. Dadurch sieht es gleich nach Altstadt aus.



      Abb.3: Weiter in die Alfstraße: Der Keller von Nr. 17 ist größtenteils fertig.



      Abb.4: Noch einmal die Rückseite von Braunstraße 22 mit Dachstuhl. Bei dieser Ansicht von der Alfstraße aus ist gut zu erkennen wie irrsinnig altstadtfeindlich nach dem Krieg gebaut wurde. Die viel zu hohen, jeweils über mehrere Parzellen langgestreckten Blöcke wirken in der sehr schmalen Straße wie ein Bollwerk, dessen abschottende Wirkung durch die Traufständigkeit noch verstärkt wird.



      Abb.5: Rechts im Vordergrund das EG von Alfstraße 13 vor dem Studentenwohnheim. Der Versatz direkt am Wohnheim wird noch durch Isolierschicht und Verblendmauerwerk ausgeglichen werden.



      Abb.6: Bei Alfstraße 15 zwischen den in Bau befindlichen Nrn. 13 und 17 geht es auch los: Die Bodenplatte wurde freigelegt und der Platz für den Seitenflügel ausgehoben.



      Abb.7: Blick die Fischstraße hinunter. Links die Baustelle von Nr. 5 und 7-9. Ganz hinten das auf der anderen Traveseite liegende Radisson-Hotel.



      Abb.8: Modell des Gründungsviertels im Planungsbüro Fischstraße. Hier werden nach und nach 3D-Modelle mit plastischen Fassaden der zu bauenden Häuser eingefügt. Im Vordergrund ist die Alfstraße zu sehen. Ich muss sagen, so im Modell gefällt mir das ganze ausgesprochen gut - viel besser als die zweidimensionalen Visualisierungen vermuten lassen. Sogar die von mir bisher bemängelten Nrn. 13, 15 und 17 wirken hier annehmbar. Das sieht tatsächlich nach Altstadt aus und lässt mich hoffen, dass es in der Realität nachher auch so wirken wird wie hier im Modell!



      Abb.9: Modell in der Gesamtübersicht. Sogar die Rückseiten der Häuser wirken hier gut.



      Abb.10: Wieder draußen: Fischstraße 5/7-9 etwas näher.



      Abb.11: Noch einmal Fischstraße 5/7-9, diesmal aus der Neuen Querstraße gesehen. Das 1. OG von Nr. 7-9 nimmt Form an. Auch hier entsteht langsam Altstadt-Feeling.



      Abb.12: Noch einmal Braunstraße 22 mit dem neuen, schön steilen Dachstuhl.



      Abb.13: Dachstuhl von Braunstraße 22 mit St.-Petri-Turm.



      Abb.14: Inzwischen wurden - wie hier an der Geraden Querstraße - die Abläufe der Regenfallrohre installiert. An diesen und den roten Pflöcken erkennt man bereits gut die Grundstücksgrenzen und die spätere Lage der einzelnen Häuser.



      Abb.15: Noch einmal ein Blick auf die Rückseite der Braunstraße mit Nr. 22 (rechts) und den vier erhaltenen historischen Häusern Nr. 6-12 (links). Dahinter ragt das ebenfalls viel zu hohe neugotische Paketpostamt auf. Dessen Turm besaß ursprünglich ein spitzes Kegeldach. Irgendwann nach dem krieg wurde dies jedoch entfernt und der Turm bis auf die Spitze des ehemaligen Kegels aufgemauert (zu erkennen am helleren Mauerwerk oberhalb der Fenster). Dadurch ist er jetzt zu hoch und plump und stört das Stadtbild an dieser empfindlichen Stelle nahe St. Marien, Rathaus und St. Petri erheblich (siehe dazu auch Abb.1!). Die Mobilfunkantenne tut ein Übriges dazu. Keine Ahnung, wie so etwas genehmigt werden konnte.

      So, das war´s erstmal - allen frohe Ostern!

      Alle Fotos von mir
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    • In Anbetracht der Qualitätsunterschiede zwischen Bildern bei schönem Wetter und bei meinen bedeckten Bildern werde ich wohl auf weitere Fotos von Lübeck verzichten. Ich könnte jetzt noch 2500 Fotos einstellen. Aber irgendwie macht das so nur wenig Sinn. Vielleicht will Frank ja mal eine Dokumentation der Altstadt machen. Es wäre echt schade wenn Lübeck keine schöne Galerie bekommt. Meine Bilder sind im direkten Vergleich dafür aber einfach zu wenig schön als dass sich so eine umfassende Galerie lohnt.
      APH - am Puls der Zeit
    • Tja, das könnte ich tatsächlich (irgendwann, wenn ich mal viel Zeit habe) machen. Die Frage ist nur - wie vorgehen. Die Altstadt ist - wie Du schon schriebst - sehr groß, ca. 2 Quadratkilometer! Das wird eine Mammutaufgabe. Na, mal sehen, vielleicht fange ich demnächst mal an. Wird ja jetzt Frühling. :)
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    • Also für alle, die es nicht abwarten können: Ihr könnt euch ja nochmal meine umfangreichen Galerien der erhaltenen Häuser im Gründungsviertel ansehen, die ich Mitte 2015 in diesem Strang gepostet hatte: :D

      Erhaltenes im Gründerviertel - ein Überlick Teil 1

      Erhaltenes im Gründerviertel - ein Überlick Teil 2

      Erhaltenes im Gründerviertel - ein Überlick Teil 3

      Erhaltenes im Gründerviertel - ein Überlick Teil 4

      Wenn das Wetter wärmer und schöner wird, folgt irgendwann mehr im Strang "Lübeck (Galerie)". Momentan schneien wir hier allerdings gerade abermals ein. Weiße Ostern statt weiße Weihnachten... :S
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    • Fotos vom 2.5.2018

      Die Zeit rennt - schon wieder ein Monat um und daher ein paar aktuelle Fotos von heute Abend im wunderbaren Abendlicht, das die Backsteine regelmäßig zum Glühen bringt: :thumbup:


      Fischstraße 5 (links) und 7-9, letztere schon im 2. OG angekommen! Ein weiteres Vollgeschoss wird noch kommen und dann das Mansarddach.



      Die Stadtwerdung schreitet voran: Rechts der Bildmitte Braunstraße 22, rechts hinten das neue Motel One an der Ecke Schüsselbuden/Markttwiete. Vorne hinter dem Bauzaun die Kellerwände von Braunstraße 24, 26 und 28, die derzeit gestellt werden. Unterhalb der Marienkirche mit in der Abendsonne glänzendem Poroton: Fischstraße 7-9.



      Blick von der Braun- zur Fischstraße. Rechts der Bildmitte: Rückseite von Fischstraße 7-9. Der Hinterflügel gefällt mir ausgesprochen gut. Ganz rechts der Seitenflügel des gotischen Hauses Braunstraße 12.



      Alfstraße 13: Das EG ist fertig. Links anschließend das Studentenwohnheim.



      Blick von der Alfstraße zur Braunstraße mit St. Petri im Hintergrund. Eindrucksvoll nach wie vor das inzwischen rohbaufertige zierliche Haus Nr. 22 in historischer Kubatur vor den mächtigen Nachkriegsblocks.



      Zum Schluss nochmal die Alfstraße in der Gesamtsicht. Rechts die fast fertige Nr. 27. Jetzt zum Schluss zieht sich das ganze dort nochmal ziemlich - man baut ja schon fast ein ganzes Jahr. Das EG ist mittlerweile verputzt und die hohen EG-Fenster sind drin. Die Eingangstür aber noch nicht, soweit ich das von der Straße durch die Plane sehen konnte. Ich hoffe, dass die Gerüste jetzt bald mal fallen.


      Alle Fotos von mir
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    • Foto-Update vom 2.6.2018 - Teil 1: Alfstraße

      Nach exakt einem Monat kommen hier neue Fotos von mir. Für den Zeitaum von einem Monat hat sich eigentlich nicht so extrem viel getan, finde ich. Aber es waren ja auch einige Feier-/Brückentage und kurze Wochen dabei.

      Mit der größten Neuerung fange ich gleich mal an: Das erstbegonnene Haus Alfstraße 27 ist seit gestern oder vorgestern teilweise ausgerüstet:

      Abb.1: Alfstraße 27, Straßenfassade. Das Bild habe ich aus mehreren Fotos zusammengesetzt, so gut es ging geradegerichtet und auf der Entwurfsvisualisierung von Breite und Höhe her angepasst. Das Ergebnis sollte eine relativ maßstabsgetreue Draufsicht sein, auch wenn sich die Perspektive der Fensterhöhlen weiter oben schlecht korrigieren lässt, da ja alles von der Straße aus aufgenommen wurde.

      Das Haus macht prinzipiell einen guten, in die Altstadt passenden Eindruck. Wie ich schon mal schrieb hätten helle Fenster einen freundlicheren Eindruck vermittelt. Und abgeteilte Oberlichter wären schön gewesen, aber die bekommen wir außer bei Fischstraße 17 leider im ganzen Viertel nicht. Im EG verstehe ich nicht, warum die horizontale Fensterteilung nicht auf Höhe des Türkämpfers liegt. Das hätte deutlich harmonischer und besser proportioniert gewirkt. Vielleicht wird ja innen noch eine Zwischenebene eingezogen (momentan ist es offensichtlich noch ein große Halle). Dann würde diese Teilung immerhin Sinn machen, da wohl in etwa auf Fußbodenhöhe der möglichen Zwischendecke. Die Traufkästen, die auf dem Bild durch die Perspektive größer aussehen als sie sind (siehe nächstes Bild), gefallen mir besonders gut. Von solchen Details lebt die Altstadt! :thumbup:


      Abb.2: Alfstraße Richtung Osten


      Abb.3: Nochmal Alfstraße 27


      Abb.4: Alfstraße 27, Seitenansicht. Unschön finde ich die Verkleidung der rückwärtigen Seite des Straßengiebels mit (Zink(?)-)Blech. Hier wäre das Herumziehen der Klinkersteine die übliche und deutlich schönere Variante gewesen. Das hätte aber wohl eine andere/aufwändigere Unterkonstruktion erfordert, denke ich.


      Abb.5: Alfstraße, oberer Teil Richtung Osten. Nr. 13 (ganz rechts) wächst am Studentenwohnheim empor, das dadurch zum Glück immer weniger augenfällig wird.


      Abb.6: Alfstraße 13. Das 1. OG geht seiner Vollendung entgegen. Es folgen ein weiteres Vollgeschoss und das Dach.


      Abb.7: Blick von der Alfstraße nach Süden. Vorne die im Bau befindlichen Keller der Nummern 15 (links, noch offen) und 17 (schon seit Wochen abgedeckt, aber noch nicht betoniert). Hinten klein zu erkennen Braunstraße 22.


      Abb.8: Alfstraße Richtung Westen. Nr. 27 noch allein auf weiter Flur. Anzumerken wäre, dass Nr. 27 noch eines der kleineren Häuser unter den Neubauten ist!

      Alle Fotos von mir, Fortsetzung folgt.
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    • Foto-Update vom 2.6.2018 - Teil 2: Fischstraße


      Abb.1: Fischstraße 5 und 7-9.


      Abb.2: Fischstraße 5 und 7-9. Links ist das 2. OG in Bau, rechts das dritte. Nach Fertigstellung dieser folgen die Dächer.


      Abb.3: Nochmal Fischstraße 5 im Detail.


      Abb.4: Obere Fischstraße Richtung Osten mit Nachkriegsbebauung und Marienwerkhaus. Wie das Studentenwohnheim in der Alfstraße wird auch der schreckliche 60er-jahre-Block glücklicherweise durch die Neubauten abgemildert.


      Abb.5: Fischstraße 7-9 mit Hinterhaus von der Seite


      Abb.6: Fischstraße 7-9. Rückseite von der Braunstraße aus gesehen.

      Alle Fotos von mir, Fortsetzung folgt.
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    • Foto-Update vom 2.6.2018 - Teil 3: Braunstraße


      Abb.1: Braunstraße nach Westen


      Abb.2: Braunstraße 22 (links) und Alfstraße 27 (rechts)


      Abb.3: Braunstraße 22: Das EG ist verklinkert. Es folgt noch helle Schlämme.


      Abb.4: Braunstraße 22, EG-Fenster. Die Fenster werden mit Sichtbetonrahmen eingefasst. Finde ich überflüssig. Mal sehen, wie es fertig aussehen wird...


      Abb.5: Der Kellerbau von Braunstraße 24, 26 und 28 schreitet voran. Auf dem Foto zu sehen: Nr. 28


      Abb.6: Hier gut zu sehen der Überstand der Häuser über die Baugrube hinaus. Der mit blauem Styropor ausgelegte Bereich liegt außerhalb des Kellers, da die Grundmauern der historischen Häuser an den Straßen im Boden erhalten bleiben. Besonders bei den größeren/höheren Häusern ist dieses Vorgehen statisch anspruchsvoll, da ein enormes Gewicht abgefangen werden muss.


      Abb.7: Braunstraße nach Osten. Die Braunstraße ist die deutlich schmalste der drei zum Projekt gehörenden Rippenstraßen.


      Abb.8: Blick von der Braunstraße Richtung St. Marien.

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    • Neu

      Foto-Update vom 15.7.2018 - Teil 1: Braunstraße

      So, nach 6 Wochen mal wieder ein Foto-Update von mir vom Stand der Bauarbeiten. Neue Entwürfe gibt es noch nicht - der Gestaltungsbeiratstermin am 29.6. ist ausgefallen, da keine Entwürfe zur Beratung eingereicht worden waren. Ich rechne aber fest damit, dass es beim nächsten Termin im September weitere oder gar alle restlichen zu sehen geben wird. :)

      Los geht´s:


      Abb.1: Blick die Braunstraße hinauf. Die Nr. 22 in der Bildmitte ist bis auf die Dachdeckung und die Schlämme der Fassade fertig. Im Vordergrund werden gerade die Erdgeschosse der Nummern 28, 26 und 24 errichtet.



      Abb.2: Dach und Giebel von Braunstraße 22 etwas größer. Zu sehen ist, dass der straßenseitige Giebel (rechts) deutlich höher gezogen wurde als der hintere und als es zunächst in der Entwurfsvisualisierung dargestellt worden war.



      Abb.3: Noch einmal Braunstraße 22 im Detail mit Kirchturmspitzen von St. Marien.



      Abb.4: Straßenansicht der Giebelzone von Braunstraße 22: Das Erhöhen des straßenseitigen Giebels hat den positiven Effekt, dass die Fenster des 2. OGs nun nicht mehr unschön von der Mittelzone in die Giebelzone hineinreichen und die - übrigens im Gestaltungsleitfaden ja geforderte - Trennung der einzelnen Zonen EG/Mitte/Giebel nicht mehr auflösen. Das hatte ich ja ursprünglich auch bei diesem Entwurf bemängelt. Falls meine Anregung hier aufgenommen wurde, bedanke ich mich für die deutliche Verbesserung des Entwurfs, falls sie es selber gemerkt haben - umso besser. :thumbsup:



      Abb. 5: Rückfassade von Braunstraße 22. Gefällt mir mit dem Zitat eines hohen Dielenfensters gut und bietet bestimmt auch innen einen schönes Raumgefühl.



      Abb.6: Blick die Braunstraße hinunter



      Abb.7: EG von Braunstraße 28. Auch hier wurde der ursprüngliche Entwurf verändert. In der Visualisierung saß die Tür mittig, und auch rechts waren zwei Fenster geplant. Ich bin gespannt, wie sich die nun erfolgte Auflösung der mittigen Symmetrie in der Fassade, die ja offenbar symmetrisch geplant war, nach oben fortsetzen wird. Hoffentlich wird´s nicht merkwürdig... :wie:



      Abb.8: Die in Bau befindlichen Nummern Braunstraße 24-28 von der Fischstraße aus gesehen.



      Abb.9: Neue Fassadenprobe: Braunstraße 18 (2.v. rechts). Die zu sehende Ausführung mit rustiziertem Putz gefällt mir gut und ist passend für die "neuklassizistische" Fassade. Leidglich die dunkle Farbe in den Vertiefungen - wohl korrespondierend mit den Fenstern - würde ich weglassen. Das sieht unsauber aus. Die Fugen werden durch Schattenbildung ohnehin dunkler sein als die erhabenen Teile, so dass die zusätzliche Farbe m.E. unnötig ist. Die sehr dunklen Fenster würde ich eventuell eine Nuance heller machen.


      Alle Fotos von mir
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